Liebe Wird Uns Auseinanderreißen

Wenn sich die Routine festbeißt und der Ehrgeiz gering ist
Und der Groll groß ist, aber die Gefühle nicht wachsen wollen
Und wir ändern unsere Wege, nehmen andere Straßen
Dann wird die Liebe, die Liebe uns wieder auseinanderreißen

Joy Division, 1980

Ein Operationssaal in einem Krankenhaus.

Schauplatz 1: Ein Operationssaal in einem Krankenhaus. Emily führt gerade eine heikle Operation an einem Patienten durch, unterstützt von einer Krankenschwester und einem Anästhesisten. Der Patient ist an verschiedene Monitore und Maschinen angeschlossen. Im Hintergrund läuft leise ein Radio.

EMILY: Skalpell.

SCHWESTER: Hier, bitte, Doktor.

EMILY: Danke. (Sie macht einen Schnitt auf der Brust des Patienten.) Klemme.

KRANKENPFLEGER: Klemme.

EMILY: (Sie klemmt das Blutgefäß ab.) Absaugen.

SCHWESTER: Absaugen.

EMILY: (Sie entfernt das Blut aus der Operationsstelle.) Gut. Jetzt wollen wir mal sehen, was wir hier haben. (Sie blickt in die Brusthöhle des Patienten.)

RADIO: (Der Song “Love Will Tear Us Apart” von Joy Division beginnt zu spielen.)

EMILY: (Sie zuckt bei dem Lied leicht zusammen, gewinnt aber schnell ihre Fassung wieder.) Schwester, können Sie bitte den Sender wechseln?

SCHWESTER: Sicher, Doktor. (Sie greift nach dem Radio.)

EMILY: (Sie arbeitet weiter an dem Patienten.) Das ist ein schwieriger Fall. Der Tumor ist um die Aorta gewickelt. Wir müssen sehr vorsichtig sein, um sie nicht zu beschädigen.

SCHWESTER: (Sie wechselt den Sender. Im Radio läuft jetzt ein Nachrichtenbericht.)

RADIO: …der Komet, der von den Medien als “The Ripper” bezeichnet wird, wird voraussichtlich in weniger als 24 Stunden gefährlich nahe an der Erde vorbeifliegen. Wissenschaftler bereiten sich darauf vor, einen starken Traktorstrahl einzusetzen, um seinen Kurs zu ändern und einen katastrophalen Einschlag zu vermeiden. Einige Experten warnen jedoch davor, dass die Operation unvorhersehbare Folgen haben könnte, wie z. B. die Veränderung der Flugbahn des Kometen auf unvorhersehbare Weise oder sogar sein Auseinanderreißen, wodurch ein tödlicher Trümmerregen entstehen könnte…

EMILY: (Sie seufzt.) Können wir nicht etwas Musik hören, bitte?

SCHWESTER: Tut mir leid, Doktor. Es scheint, als ob jeder Sender über den Kometen spricht.

EMILY: Könnten Sie das dann bitte abstellen? Ich muss mich konzentrieren.

SCHWESTER: Natürlich, Frau Doktor. (Sie schaltet das Radio aus.)

EMILY: Ich danke Ihnen. (Sie nimmt die Operation wieder auf.) Also gut, ich glaube, ich kann den Tumor gut sehen. Mal sehen, ob wir ihn entfernen können, ohne Schaden anzurichten. Skalpell.

SCHWESTER: Skalpell.

EMILY: (Sie schneidet vorsichtig in den Tumor.) Fast fertig. Nur noch ein kleines Stück. (Sie befreit den Tumor von der Aorta.) Ich hab’s. Schwester, können Sie mir den Probenbehälter reichen?

SCHWESTER: Bitte sehr, Doktor.

EMILY: (Sie legt den Tumor in den Behälter.) Gut. Jetzt lassen Sie uns das zunähen. Nähen Sie zu.

SCHWESTER: Nähen Sie.

EMILY: (Sie näht die Brust des Patienten.) So. Wir sind fertig. Wie geht es ihm?

ANÄSTHESIST: Er ist stabil, Doktor. Die Lebenszeichen sind gut.

EMILY: Ausgezeichnet. Bringen wir ihn in den Aufwachraum. (Sie zieht die Handschuhe und die Maske aus.) Gute Arbeit, Leute.

SCHWESTER: Danke, Doktor. Sie waren großartig.

EMILY: (Sie lächelt schwach.) Danke. (Sie sieht den Patienten an.) Ich hoffe, er erholt sich vollständig. Er ist ein guter Mann. Er verdient eine zweite Chance.

SCHWESTER: Das tut er, Doktor. Er verdient sie.

EMILY: (Sie hebt den Probenbehälter auf.) Ich bringe das ins Labor. Ich bin in einer Minute zurück.

SCHWESTER: Okay, Doktor.

EMILY: (Sie verlässt den Operationssaal mit dem Behälter in der Hand. Als sie den Korridor entlanggeht, kommt sie an einem Fenster vorbei. Sie schaut hinaus und sieht den Himmel, dunkel und bedrohlich, mit einem schwachen Lichtstreifen, dem Kometen, der in der Ferne sichtbar ist. Sie erschaudert und beschleunigt ihren Schritt.)

Fragen zum Text:

  • Was ist der Hauptkonflikt oder das Hauptproblem, dem Emily in dieser Szene gegenübersteht?
  • Wie bezieht sich das Lied “Love Will Tear Us Apart” auf Emilys Situation und Stimmung?
  • Inwiefern lässt die Radiomeldung über den Kometen die Ereignisse des Stücks vorausahnen?
  • Wie zeigen Emilys Dialoge und Handlungen ihre Professionalität, ihr Können und ihr Mitgefühl als Chirurgin?
  • Wie zeigen die Dialoge und Handlungen der Krankenschwester ihre Bewunderung und Unterstützung für Emily?

Love will Tear Us Apart

When routine bites hard and ambitions are low
And resentment rides high but emotions won’t grow
And we’re changing our ways, taking different roads
Then love, love will tear us apart again

Joy Division, 1980

A Hospital Operating Room

Scene 1: A hospital operating room. Emily is performing a delicate surgery on a patient, assisted by a nurse and an anesthesiologist. The patient is hooked up to various monitors and machines. A radio is playing softly in the background.

EMILY: Scalpel.

NURSE: Here you go, doctor.

EMILY: Thank you. (She makes an incision on the patient’s chest.) Clamp.

NURSE: Clamp.

EMILY: (She clamps the blood vessel.) Suction.

NURSE: Suction.

EMILY: (She clears the blood from the surgical site.) Good. Now, let’s see what we have here. (She peers inside the patient’s chest cavity.)

RADIO: (The song “Love Will Tear Us Apart” by Joy Division starts playing.)

EMILY: (She flinches slightly at the song, but quickly regains her composure.) Nurse, can you change the station, please?

NURSE: Sure, doctor. (She reaches for the radio.)

EMILY: (She continues to work on the patient.) This is a tricky one. The tumor is wrapped around the aorta. We need to be very careful not to damage it.

NURSE: (She changes the station. The radio now plays a news report.)

RADIO: …the comet, dubbed “The Ripper” by the media, is expected to pass dangerously close to Earth in less than 24 hours. Scientists are preparing to use a powerful tractor beam to divert its course and avoid a catastrophic impact. However, some experts warn that the operation could have unforeseen consequences, such as altering the comet’s trajectory in unpredictable ways, or even tearing it apart, creating a shower of deadly debris…

EMILY: (She sighs.) Can’t we have some music, please?

NURSE: Sorry, doctor. It seems like every station is talking about the comet.

EMILY: Well, can you turn it off, then? I need to concentrate.

NURSE: Of course, doctor. (She turns off the radio.)

EMILY: Thank you. (She resumes the surgery.) Alright, I think I have a clear view of the tumor. Let’s see if we can remove it without causing any damage. Scalpel.

NURSE: Scalpel.

EMILY: (She cuts the tumor carefully.) Almost there. Just a little more. (She frees the tumor from the aorta.) Got it. Nurse, can you hand me the specimen container?

NURSE: Here you go, doctor.

EMILY: (She places the tumor in the container.) Good. Now, let’s close this up. Suture.

NURSE: Suture.

EMILY: (She stitches the patient’s chest.) There. We’re done. How is he doing?

ANESTHESIOLOGIST: He’s stable, doctor. Vital signs are good.

EMILY: Excellent. Let’s move him to the recovery room. (She removes her gloves and mask.) Good job, everyone.

NURSE: Thank you, doctor. You were amazing.

EMILY: (She smiles faintly.) Thank you. (She looks at the patient.) I hope he makes a full recovery. He’s a good man. He deserves a second chance.

NURSE: He does, doctor. He does.

EMILY: (She picks up the specimen container.) I’ll take this to the lab. I’ll be back in a minute.

NURSE: Okay, doctor.

EMILY: (She exits the operating room, holding the container. As she walks down the hallway, she passes by a window. She looks outside and sees the sky, dark and ominous, with a faint streak of light, the comet, visible in the distance. She shudders and quickens her pace.)

Questions about the Text:

  • What is the main conflict or problem that Emily faces in this scene?
  • How does the song “Love Will Tear Us Apart” relate to Emily’s situation and mood?
  • How does the radio news report about the comet foreshadow the events of the play?
  • How does Emily’s dialogue and actions show her professionalism, skill, and compassion as a surgeon?
  • How does the nurse’s dialogue and actions show her admiration and support for Emily?

Last Updated on February 18, 2024
by DaF Books

Together

Gemeinsam: Der Absturz, Teil 1

In den interstellaren Gärten blühen wir auf,
Blütenblätter des Schmerzes, geküsst vom kosmischen Tau.
Unsere Wurzeln – wie schwarze Löcher – sinken tief,
und ernähren sich von den vergessenen Welten.
Ihre Bewohner sind längst in den Schlamm zurückgekehrt.

Ich wanderte gerade durch den dichten Wald, als ich ihn sah – ein glühendes Raumschiff, das über den Himmel raste. Der Einschlag erschütterte den Boden, und meine Neugier trieb mich zur Absturzstelle. Die Bäume waren auseinandergerissen worden und gaben einen schwelenden Krater frei. In der Mitte lag ein verbogenes Metallfragment, das mit einer jenseitigen Energie surrte.

Als ich das Fragment berührte, schoss ein stechender Schmerz durch meinen Schädel. Meine Sicht verschwamm, und ich brach zusammen. Als ich aufwachte, fühlte ich mich anders – verändert. Eine Stimme hallte in meinem Kopf wider, kalt und bösartig.

“Mensch”, flüsterte sie. “Wir sind eins. Wir sind die Alten. Das Wesen aus der Leere. Du bist jetzt ein Gefäß der Leere.”

Ich versuchte zu schreien, aber mein Mund wollte sich nicht bewegen. Die Präsenz der Stimme verzehrte mich, wie ein Parasit, der sich in mein Gehirn eingräbt. Ich konnte ihren Hunger spüren, ihr Verlangen nach Macht.

“Gemeinsam”, sagte die Stimme, “werden wir diese unbedeutende Welt erobern. Dein schwacher Verstand ist meinem Intellekt nicht gewachsen.”

Deutsch als Fremdsprache (DaF)

Together: The Crash, Part 1

In the interstellar gardens, we bloom,
Petals of pain, kissed by cosmic dew.
Our roots—like black holes—sink deep,
Feeding on the forgotten worlds.
Their inhabitants long returned to mud.

I was hiking through the dense woods when I saw it—a blazing spaceship streaking across the sky. The impact shook the ground, and curiosity drove me toward the crash site. The trees had been torn apart, revealing a smoldering crater. In the center lay a twisted metallic fragment, humming with an otherworldly energy.

As I touched the fragment, a searing pain shot through my skull. My vision blurred, and I collapsed. When I woke, I felt different—changed. A voice echoed in my mind, cold and malevolent.

“Human,” it whispered. “We are one. We are the ancient. The entity from the void. You are now a vessel of the void.”

I tried to scream, but my mouth refused to move. The voice’s presence consumed me, like a parasite burrowing into my brain. I could feel its hunger, its desire for power.

“Together,” the voice said, “we shall conquer this insignificant world. Your feeble mind is no match for my intellect.”

Grammatik:

Hier sind die deutschen Verben im Text, zusammen mit ihren englischen Übersetzungen:

Absatz 1 / Paragraph 1

wandern (to wander):
Ich wanderte. (I wandered.)

sehen (to see):
Ich sah. (I saw.)

rasen (to rush):
Ein Raumschiff raste. (A spaceship rushed.)

erschüttern (to shake):
Der Einschlag erschütterte. (The impact shook.)

treiben (to drive):
Neugier trieb. (Curiosity drove.)

auseinanderreißen (to tear apart):
waren auseinandergerissen worden (had been torn apart)

freigeben (to reveal):
gaben einen Krater frei (revealing a crater)

liegen (to lie):
In der Mitte lag (In the center lay)

surren (to hum):
Energie surrte. (Energy hummed.)

Absatz 3 / Paragraph 3

  • berührte – touched
  • schoss – shot
  • verschwamm – blurred
  • brach zusammen – collapsed
  • fühlte – felt
  • veränderte – changed
  • hallte wider – echoed

Absatz 4 / Paragraph 4

  • flüsterte – whispered
  • sind – are
  • bist – are

Absatz 5 / Paragraph 5

  • versuchte – tried
  • schreien – to scream
  • wollte sich nicht bewegen – would not move
  • verzehrte – consumed
  • eingräbt – burrows
  • spüren – feel

Absatz 6 / Paragraph 6

  • sagte – said
  • erobern – conquer
  • ist gewachsen – is a match for

Last Updated on February 24, 2024
by DaF Books

Der Angriff

Kapitel Eins: Der Angriff
Das letzte Gefecht der Asteroiden-Outlaws

Ein winziger, verkraterter Mond hing einsam im All. Captain Alex “Viper” Reynolds steuerte sein Schiff mit zusammengekniffenen Augen auf eine in den Fels gehauene Minenbasis der Rebellen zu. Bohrer klapperten an der Oberfläche, hungrig nach wertvollen Mineralien.

Bleibt in der Nähe, Team”, schallte Vipers Stimme durch das Funkgerät. “Schnell und heftig. Keine Dummheiten.”

Leutnant Maya “Phoenix” Lee, auf deren Schiff ein feuriger Phönix prangte, trat an Vipers Seite. “Verstanden, Viper. Lass uns diese Rebellen verbrennen!”

Leutnant Mark “Raptor” Harris, einmal ein Bauingenieur, jetzt ein vernarbter Pilot, stöhnte. Sein zusammengeflicktes Schiff, das von Hoffnung und Klebeband zusammengehalten wurde, stöhnte. “Die Triebwerke sollten besser halten, Sir.”

Der neue Rekrut Fähnrich Jake “Comet” Turner schluckte schwer. “Erster Kampf, Sir. Ich werde Sie nicht enttäuschen.”

Vipers Augen überprüften das Radar. Vier Rebellenschiffe – in der Unterzahl, aber entschlossen. Sie kämpften um das einzige Wasser auf dem kleinen Mond und klammerten sich wie verzweifelte Aasfresser an ihre felsige Basis.

“Greift an!” brüllte Viper. Laser blitzten auf, als sie angriffen. Die Rebellen schlugen zurück, Explosionen färbten die Dunkelheit. Eine knappe Begegnung ließ Vipers Schiff erschüttern.

“Viper, wir sind umzingelt!” schrie Phoenix. Der Kampf hatte gerade erst begonnen…

Raptors Schiff hustete Rauch, sein Triebwerk sprühte Funken. “Schilde fallen!”, schrie er.

Panik schwang in Comets Stimme mit. “Ich kann nicht…”

Plötzlich war es still. Nur ein Fetzen verdampftes Metall, wo Comets Schiff gewesen war. Reynolds drehte sich der Magen um. “Comet!” Er schlug mit der Faust gegen die Konsole. “Feuer konzentrieren! Wir brechen durch!”

Er ignorierte die Alarme in seinem Cockpit und führte den Angriff an. Phoenix tanzte durch das feindliche Feuer, ihre Manöver waren so anmutig wie die einer tödlichen Viper. Raptor hinkte hinterher, sein Schiff schwankte bedenklich. Reynolds trieb sein eigenes Schiff an den Rand des Abgrunds.

“Phoenix, gib Raptor Deckung”, bellte er. “Wir sind fast da!”

Der Außenposten der Rebellen materialisierte sich – ein Netz von Kuppeln und Hangars, das in das Mondsäckchen eingegraben war. Er peilte den Kommandoturm an. Der Sieg, so nah…

Ein gleißender Blitz. Phoenix’ Schiff explodierte, Trümmer blühten auf wie ein makabres Feuerwerk. Reynolds spürte, wie sein Herz zerbrach. “Maya!”

Raptors Stimme, schwach und knisternd. “Viper, ich…”

Dann Rauschen und nur noch die kalte Leere des Weltraums.

Ein winziger, verkraterter Mond hing einsam im All. Captain Alex “Viper” Reynolds steuerte sein Schiff mit zusammengekniffenen Augen auf eine in den Fels gehauene Minenbasis der Rebellen zu. Bohrer klapperten an der Oberfläche, hungrig nach wertvollen Mineralien.

“Bleibt in der Nähe, Team”, schallte Vipers Stimme durch das Funkgerät. “Schnell und heftig. Keine Dummheiten.”

Leutnant Maya “Phoenix” Lee, auf deren Schiff ein feuriger Phönix prangte, trat an Vipers Seite. “Verstanden, Viper. Lass uns diese Rebellen verbrennen!”

Leutnant Mark “Raptor” Harris, einst Ingenieur, jetzt ein vernarbter Pilot, stöhnte. Sein zusammengeflicktes Schiff, das von Hoffnung und Klebeband zusammengehalten wurde, stöhnte. “Die Triebwerke sollten besser halten, Sir.”

Der neue Rekrut Fähnrich Jake “Comet” Turner schluckte schwer. “Erster Kampf, Sir. Ich werde Sie nicht enttäuschen.”

Vipers Augen überprüften das Radar. Vier Rebellenschiffe – in der Unterzahl, aber entschlossen. Sie kämpften um das einzige Wasser auf dem kleinen Mond und klammerten sich wie verzweifelte Aasfresser an ihre felsige Basis.

“Greift an!” brüllte Viper. Laser blitzten auf, als sie angriffen. Die Rebellen schlugen zurück, Explosionen färbten die Dunkelheit. Eine knappe Begegnung ließ Vipers Schiff erschüttern.

“Viper, wir sind umzingelt!” schrie Phoenix. Der Kampf hatte gerade erst begonnen…

Allein, die Tränen zurückgedrängt, steuerte Reynolds den einsamen Überlebenden. Sein Schiff hustete und spuckte Funken, aber er machte weiter. Als er die letzte Verteidigungslinie des Außenpostens erreichte, sah er die Flagge der Rebellen trotzig über dem Kommandoturm wehen.

“Für dich, Maya”, flüsterte er und seine Hand zitterte, als er auf sie zielte.

Aber das Schiff schrie vor Warnungen. Der Treibstoff schwand wie die Hoffnung, und die Schwerkraft des Moonlets zog ihn nach unten. Er kämpfte mit den Kontrollen, seine Augen waren wild mit einer Mischung aus Trotz und Panik.

Mit dem Kreischen von Metall auf Stein stürzte sein Schiff auf die staubige Oberfläche. Schmerzen explodierten in seiner Schulter, als das Cockpit zerbrach und ihn auf die karge Landschaft schleuderte. Blut vermischte sich mit dem Mondstaub, als die Wachen der Rebellen, angeführt von der stahlharten Kommandantin Mara, ihn umzingelten.

“Captain Reynolds”, sagte sie, und ein kaltes Lächeln umspielte ihre Lippen. “Willkommen zu Hause.”

In den düsteren, bedrückenden Zellen unter der Basis, die er zu zerstören versucht hatte, begann Reynolds’ Gefangenschaft. Mit seinen Entführern ergaben sich Gespräche, die Wahrheiten über Krieg, Loyalität und den verzweifelten Preis des Überlebens enthüllten. Seine Mission mag gescheitert sein, aber ein neuer Kampf in seinem Inneren hatte gerade erst begonnen.

Chapter One: The Assault
Last Stand of the Asteroid Outlaws

A tiny, cratered moon hung alone in space. Captain Alex “Viper” Reynolds, eyes narrowed, steered his ship towards a rebel mining base carved into the rock. Drills clawed at the surface, hungry for valuable minerals.

“Stay close, team,” Viper’s voice echoed through the comm. “Quick and fierce. No messing around.”

Lieutenant Maya “Phoenix” Lee, her ship emblazoned with a fiery phoenix, joined Viper’s side. “Got it, Viper. Let’s burn those rebels!”

Lieutenant Mark “Raptor” Harris, once an Civil Engineering, now a scarred pilot, grunted. His patched-up ship, held together by hope and duct tape, groaned. “Thrusters better hold, sir.”

New recruit Ensign Jake “Comet” Turner swallowed hard. “First fight, sir. Won’t let you down.”

Viper’s eyes scanned the radar. Four rebel ships – outnumbered, but determined. They fought for the moonlet’s only water, clinging to their rocky base like desperate scavengers.

“Attack!” Viper barked. Lasers flashed as they charged. The rebels fought back, explosions painting the darkness. A close call sent Viper’s ship shuddering.

“Viper, we’re surrounded!” Phoenix cried. The fight had just begun…

Raptor’s ship coughed smoke, its engine sparking. “Shields dropping!” he yelled.

Panic bled through Comet’s voice. “I can’t—”

Suddenly, silence. Just a wisp of vaporized metal where Comet’s ship had been. Reynolds’s stomach twisted. “Comet!” He slammed his fist against the console. “Focus fire! We break through!”

Ignoring the alarms screaming inside his cockpit, he led the charge. Phoenix danced through enemy fire, her maneuvers as graceful as a deadly viper. Raptor trailed, his ship tilting precariously. Reynolds pushed his own vessel to the brink.

“Phoenix, cover Raptor,” he barked. “Almost there!”

The rebel outpost materialized – a network of domes and hangars burrowed into the moonlet. He locked onto the command tower. Victory, so close…

A blinding flash. Phoenix’s ship erupted, debris blossoming like macabre fireworks. Reynolds felt his heart shatter. “Maya!”

Raptor’s voice, weak and crackling. “Viper, I—”

Then static, and only the cold emptiness of space.

Alone, tears choked back, Reynolds piloted the lone survivor. His ship coughed, spitting sparks, but he pressed on. Reaching the outpost’s last line of defense, he saw the rebel flag defiantly waving above the command tower.

“For you, Maya,” he whispered, hand shaking as he targeted.

But the ship screamed with warnings. Fuel dwindling like hope, the moonlet’s gravity pulled him down. He fought the controls, eyes wild with a mixture of defiance and panic.

With a screech of metal on rock, his ship crumpled onto the dusty surface. Pain exploded in his shoulder as the cockpit cracked, spitting him onto the barren landscape. Blood mingled with the moon dust as rebel guards, led by the steely-eyed Commander Mara, surrounded him.

“Captain Reynolds,” she said, a cold smile playing on her lips. “Welcome home.”

Imprisoned in the dim, oppressive cells beneath the very base he tried to destroy, Reynolds’s captivity began. With his captors, conversations unfolded, revealing truths about war, loyalty, and the desperate price of survival. His mission may have failed, but a new fight, within himself, had just begun.

Verb List:

beginnen: begannen (began)
beginnen: begonnen (begun)
bellen: bellte (barked)
bleiben: bleibt (stay)
blitzen: blitzten (flashed)
blitzen auf: blitzten auf (flashed)
brüllen: brüllte (cried)
dringen: drang (pressed)
drehen: drehte (turned)
enthüllen: enthüllten (revealed)
enttäuschen: enttäuschen (let down)
ergeben: ergaben (revealed)
erreichen: erreichte (reached)
erschüttern: erschüttern (shuddered)
explodieren: explodierten (exploded)
fallen: fallen (falling)
flüstern: flüsterte (whispered)
färben: färbten (colored)
führen: führte (led)
hauen: gehauene (carved)
scheitern: gescheitert (failed)
greifen: griffen (attacked)
angreifen: griffen an (attacked)
halten: halten (hold)
hängen: hing (hung)
hinken: hinkte (limped)
husten: hustete (coughed)
ignorieren: ignorierte (ignored)
können: kann (can)
klammern: klammerten (clung)
klappern: klapperten (clattered)
knistern: knisternd (crackling)
kämpfen: kämpfte (fought)
kämpfen: kämpften (fought)
lassen: lass (let)
materialisieren: materialisierte (materialized)
peilen: peilte (aimed)
prangen: prangte (adorned)
prangen: prangte (emblazoned)
sagen: sagte (said)
sehen: sah (saw)
schallen: schallte (echoed)
schleudern: schleuderte (hurled)
schlucken: schluckte (swallowed)
schlagen: schlug (hit)
schlagen: schlugen (struck)
zurückschlagen: schlugen zurück (fought back)
schreien: schrie (screamed)
schwinden: schwand (dwindled)
schwingen: schwang (swung)
sein: seid (are)
sprühen: sprühte (sprayed)
spucken: spuckte (spat)
spüren: spürte (felt)
steuern: steuerte (steered)
stöhnen: stöhnte (groaned)
stürzen: stürzte (crashed)
tanzen: tanzte (danced)
treten: trat (joined)
treiben: trieb (drove)
umspielen: umspielte (played)
umzingeln: umzingelt (surrounded)
umzingeln: umzingelten (surrounded)
verbrennen: verbrennen (burn)
vermischen: vermischte (mixed)
verstehen: verstand (understood)
sein: war (was)
wehen: wehen (waving)
zielen: zielte (aimed)
zittern: zitterte (trembled)
ziehen: zog (pulled)
überprüfen: überprüften (checked)

Last Updated on February 27, 2024
by DaF Books

Wer ist Alex?

Chatter Akademie, Chapter 1, Teil 1
Wir stellen vor: Alex

Hallo Leute! Ich bin Alex, und das ist die Geschichte von meinem allerersten Tag an der Chatter Akademie. Stellt euch vor, ein riesiges Smartphone-Gebäude, voll mit nervösen Leuten wie mir, die alle lernen wollen, wie man sich normal unterhält.

Professorin Evelyn Chatfield, die Chefin der ganzen Bude, sah aus wie eine strenge, aber irgendwie auch coole Oma. Sie erklärte uns, dass wir die verloren gegangene Kunst des “Small Talk” wiederbeleben sollen, also dieses Quatschen über Wetter und so. Klingt vielleicht langweilig, aber so banal ist es gar nicht, wie ich gleich feststellen sollte.

Evelyn meinte, wir sollen Gemeinsamkeiten finden, und zwar mit Maya, der bunten VR-Künstlerin neben mir. Ich, der Code-Schreiber, der sich normalerweise besser mit Maschinen als Menschen versteht? Super.

“Ähm, hi”, stotterte ich, “Ich bin Alex. Code. Hinter den Kulissen, sozusagen.”

Maya grinste. “Hinter den Kulissen? Du meinst, auf den Servern?”

“Genau”, stammelte ich, “ich optimiere Algorithmen. Und du?”

Maya strahlte. “Ich baue Welten! Virtuelle Welten, weißt du? Aber Small Talk … schrecklich!”

“Kann ich gut verstehen”, hauchte ich, “also, das Wetter …”

“Ist total egal”, unterbrach sie mich lachend. “Wir sind hier in einem klimatisierten Glaskasten. Kein Regen, kein Sonnenbrand. Klischee übersprungen!”

Puh, okay. Ich biss mir auf die Lippe. “Hm, Quanten-Algorithmen?”

Maya kam näher, ihre Augen leuchteten. “Verschränkungen! Wie kosmischer Klatsch. Teilchen, die sich Geheimnisse über Lichtjahre zuflüstern, total krass!”

“Kosmischer Klatsch”, wiederholte ich verdattert. “Klingt ja cool.”

Maya lachte wieder. “Siehst du? Wir reden schon!”

Und dann kam Evelyn dazwischen und forderte uns auf, Gemeinsamkeiten zu finden, Alltägliches in Magisches zu verwandeln. Sie wollte, dass ich Maya nach ihrem Lieblingssternbild fragte. Ich schluckte, aber Maya schien total aufgeschlossen zu sein.

“Orion!”, sagte sie begeistert, “der Jäger. Betelgeuse, Rigel … die Sterne erzählen Geschichten. Und du?”

Ich kratzte mir am Kopf. “Ich mag eigentlich den Großen Wagen.”

Maya grinste. “Der kosmische Suppenlöffel! Ausgezeichnete Wahl!”

Die ganze Klasse lachte, und ich merkte, dass es gar nicht so schlimm war. Evelyn lächelte: “Smalltalk ist nicht unwichtig, Leute. Er verbindet uns. Also, hinaus und losquatschen!”

So fing unsere Reise an der Chatter Akademie an. Von da an versuchten wir, die Unbeholfenheit zu besiegen, Wörter zu Brücken zu bauen und die Sternbilder in den Seelen der anderen zu entdecken. Und ich wusste, dass dies erst der Anfang eines verrückten Abenteuers war.

Who is Alex?

Chatter Academy, Chapter 1, Part 1
Introducing: Alex

Hi guys! I’m Alex, and this is the story of my very first day at the Chatter Academy. Imagine a huge smartphone building full of nervous people like me, all wanting to learn how to have a normal conversation.

Professor Evelyn Chatfield, the boss of the whole place, looked like a stern but somehow cool granny. She explained to us that we should revive the lost art of “small talk”, i.e. chatting about the weather and so on. It may sound boring, but it’s not that trivial, as I soon realised.

Evelyn said we should find common ground with Maya, the colourful VR artist next to me. Me, the code writer who usually gets on better with machines than people? Great.

“Um, hi,” I stuttered, “I’m Alex. Code. Behind the scenes, so to speak.”

Maya grinned. “Behind the scenes? You mean, on the servers?”

“Exactly,” I stammered, “I optimise algorithms. And you?”

Maya beamed. “I build worlds! Virtual worlds, you know? But small talk … terrible!”

“I can understand that,” I breathed, “so, the weather…”

“It doesn’t matter at all,” she interrupted me, laughing. “We’re here in an air-conditioned glass box. No rain, no sunburn. Cliché skipped!”

Phew, okay. I bit my lip. “Hmm, quantum algorithms?”

Maya came closer, her eyes shining. “Entanglements! Like cosmic gossip. Particles whispering secrets to each other across light years, totally awesome!”

“Cosmic gossip,” I repeated, bewildered. “Sounds cool.”

Maya laughed again. “You see? We’re already talking!”

And then Evelyn intervened and challenged us to find common ground, to turn the mundane into the magical. She wanted me to ask Maya what her favourite constellation was. I gulped, but Maya seemed totally open-minded.

“Orion!” she said enthusiastically, “the hunter. Betelgeuse, Rigel … the stars tell stories. And you?”

I scratched my head. “I actually like the Big Dipper.”

Maya grinned. “The cosmic soup spoon! Excellent choice!”

The whole class laughed, and I realised it wasn’t so bad. Evelyn smiled, “Small talk is not unimportant, guys. It connects us. So, let’s get out there and chat!”

So began our journey at the Chatter Academy. From then on, we tried to conquer awkwardness, build words into bridges and discover the constellations in each other’s souls. And I knew that this was just the beginning of a crazy adventure.

Grammatik: Verbs

  • sein (to be) – used to describe the state of being something, such as “Ich bin Alex” (I am Alex)
  • werden (to become) – used to describe the process of becoming something, such as “Wir sollen die verloren gegangene Kunst des ‘Small Talk’ wiederbeleben” (We are supposed to revive the lost art of small talk)
  • haben (to have) – used to describe possession or ownership, such as “Ich habe keine Ahnung” (I have no idea)
  • machen (to make) – used to describe the act of creating or doing something, such as “Wir machen eine Reise” (We are taking a trip)
  • gehen (to go) – used to describe the act of moving from one place to another, such as “Ich gehe nach Hause” (I am going home)
  • kommen (to come) – used to describe the act of moving towards the speaker, such as “Komm her!” (Come here!)

Grammatik: Nouns

  • Person (person) – used to refer to a human being, such as “Es gibt viele Menschen in der Welt” (There are many people in the world)
  • Tag (day) – used to refer to a 24-hour period of time, such as “Heute ist ein schöner Tag” (Today is a beautiful day)
  • Zeit (time) – used to refer to a period of duration, such as “Es ist keine Zeit zu verlieren” (There is no time to lose)
  • Ort (place) – used to refer to a specific location, such as “Ich bin an einem geheimen Ort” (I am in a secret place)
  • Sache (thing) – used to refer to an object or concept, such as “Es gibt viele Dinge, die ich lernen möchte” (There are many things I want to learn)
  • Wort (word) – used to refer to a unit of language, such as “Das Wort ‘Liebe’ hat viele Bedeutungen” (The word ‘love’ has many meanings)

Wortschatz Verbs:

  • sein (to be)
  • lernen (to learn)
  • wollen (to want)
  • können (to be able to)
  • verstehen (to understand)
  • finden (to find)
  • reden (to talk)
  • erzählen (to tell)
  • verbinden (to connect)
  • quatschen (to chat)
  • entdecken (to discover)
  • lachen (to laugh)
  • grinsen (to grin)
  • strahlen (to beam)
  • stottern (to stutter)
  • hauchen (to whisper)
  • unterbrechen (to interrupt)
  • kommen (to come)
  • fordern (to demand)
  • schlucken (to swallow)
  • kratzen (to scratch)
  • merken (to notice)
  • lächeln (to smile)
  • versuchen (to try)
  • besiegen (to defeat)
  • bauen (to build)
  • wissen (to know)

Wortschatz: Nouns

  • Leute (people) – die Leute, die Menschen
  • Geschichte (story) – die Geschichte, die Geschichten
  • Tag (day) – der Tag, die Tage
  • Akademie (academy) – die Akademie, die Akademien
  • Smartphone-Gebäude (smartphone building) – das Smartphone-Gebäude, die Smartphone-Gebäude
  • Professorin (professor) – die Professorin, die Professorinnen
  • Chefin (boss) – die Chefin, die Chefins
  • Bude (place) – die Bude, die Buden
  • Kunst (art) – die Kunst, die Künste
  • Small Talk (small talk) – der Small Talk, der Small Talk
  • Wetter (weather) – das Wetter, die Wetter
  • Gemeinsamkeiten (commonalities) – die Gemeinsamkeit, die Gemeinsamkeiten
  • VR-Künstlerin (VR artist) – die VR-Künstlerin, die VR-Künstlerinnen
  • Code-Schreiber (code writer) – der Code-Schreiber, die Code-Schreiber
  • Maschinen (machines) – die Maschine, die Maschinen
  • Menschen (people) – die Menschen
  • Hinter den Kulissen (behind the scenes) – hinter den Kulissen
  • Server (servers) – der Server, die Server
  • Algorithmen (algorithms) – der Algorithmus, die Algorithmen
  • Welten (worlds) – die Welt, die Welten
  • Virtuelle Welten (virtual worlds) – die virtuelle Welt, die virtuellen Welten
  • Glaskasten (glass box) – der Glaskasten, die Glaskästen
  • Regen (rain) – der Regen
  • Sonnenbrand (sunburn) – der Sonnenbrand
  • Klischee (cliché) – das Klischee, die Klischees
  • Quanten-Algorithmen (quantum algorithms) – der Quanten-Algorithmus, die Quanten-Algorithmen
  • Verschränkungen (entanglements) – die Verschränkung, die Verschränkungen
  • Teilchen (particles) – das Teilchen, die Teilchen
  • Geheimnisse (secrets) – das Geheimnis, die Geheimnisse
  • Lichtjahre (light years) – das Lichtjahr, die Lichtjahre
  • Sternbild (constellation) – das Sternbild, die Sternbilder
  • Jäger (hunter) – der Jäger, die Jäger
  • Sterne (stars) – der Stern, die Sterne
  • Geschichten (stories) – die Geschichte, die Geschichten
  • Großer Wagen (Big Dipper) – der Große Wagen
  • Kosmischer Suppenlöffel (cosmic soup ladle) – der kosmische Suppenlöffel
  • Klasse (class) – die Klasse, die Klassen
  • Reise (journey) – die Reise, die Reisen
  • Unbeholfenheit (awkwardness) – die Unbeholfenheit
  • Wörter (words) – das Wort, die Wörter
  • Brücken (bridges) – die Brücke, die Brücken
  • Seelen (souls) – die Seele, die Seelen
  • Abenteuer (adventure) – das Abenteuer, die Abenteuer

Words in Use:

Hier sind einige Beispiele für die Verwendung dieser Verben und Substantive: (Here are some examples of how to use these verbs and nouns:)

  • sein: “Ich bin Alex.” (I am Alex.)
  • werden: “Wir sollen die verloren gegangene Kunst des ‘Small Talk’ wiederbeleben.” (We are supposed to revive the lost art of small talk.)
  • wollen: “Ich will Maya nach ihrem Lieblingssternbild fragen.” (I want to ask Maya about her favorite constellation.)
  • können: “Kannst du mir helfen?” (Can you help me?)
  • müssen: “Wir müssen unsere Hausaufgaben machen.” (We have to do our homework.)
  • sollen: “Ihr sollt pünktlich sein.” (You should be on time.)
  • dürfen: “Dürfen wir hier essen?” (Are we allowed to eat here?)
  • mögen: “Ich mag Schokolade.” (I like chocolate.)
  • finden: “Ich habe ein neues Buch gefunden.” (I found a new book.)
  • verstehen: “Ich verstehe nicht, was du meinst.” (I don’t understand what you mean.)
  • sprechen: “Kannst du Deutsch sprechen?” (Can you speak German?)
  • hören: “Ich höre Musik.” (I’m listening to music.)
  • sehen: “Ich sehe einen Baum.” (I see a tree.)
  • lesen: “Ich lese ein Buch.” (I’m reading a book.)
  • schreiben: “Ich schreibe einen Brief.” (I’m writing a letter.)
  • lachen: “Ich lache über deinen Witz.” (I’m laughing at your joke.)
  • weinen: “Ich weine, weil ich traurig bin.” (I’m crying because I’m sad.)

Last Updated on February 14, 2024
by DaF Books

Der verpasste Bus

Ich muss heute Morgen schnell zur Bushaltestelle. Aber die Ampel wird ewig rot! Ich erreiche die Haltestelle, aber der Bus ist schon weg. Ich bin frustriert und sehe die U-Bahn-Station gegenüber. “Die U-Bahn ist langsamer, aber sie fährt immer”, denke ich.

In der U-Bahn-Station ist es still. Die Neonröhren flackern und die Graffiti sehen alt aus. Die Anzeigetafel zeigt “Nächste U-Bahn in 15 Minuten”. Ich will nicht so lange warten, aber die Atmosphäre hier unten ist bedrückend.

Ich warte 15 Minuten. Plötzlich springen die Neonröhren aus und es wird dunkel. Eine kalte Brise weht durch die Station. Ich bekomme Gänsehaut.

Als das Licht wieder angeht, steht eine Frau am anderen Ende des Bahnsteigs. Sie trägt ein weißes Kleid und ihr Gesicht ist im Schatten verborgen. Sie starrt mich an. Ich fühle mich beobachtet, aber nicht ängstlich.

Die Frau bewegt sich nicht. Die U-Bahn kommt immer noch nicht. Die Frau starrt mich weiterhin an. Ich gehe langsam zu ihr hin.

Ihr Gesicht ist blass und ihre Augen sind leer. Sie ist tot! Ich schreie und falle hin. Als ich aufblicke, ist die Frau verschwunden.

Ich renne aus der U-Bahn-Station. Der Bus ist weg und die Straße ist leer. Ich bin allein und habe Angst.

Ich höre ein Flüstern. Es ruft meinen Namen. Ich drehe mich um, aber ich sehe nichts. Das Flüstern ist näher und dringlicher. Es kommt von überall und nirgendwo.

Ich laufe so schnell ich kann. Ich renne durch die Straßen, bis meine Lungen brennen. Ich bin weit weg von der U-Bahn-Station.

Ich lehne mich an eine Mauer und versuche, meinen Atem zu beruhigen. Was war das? War es ein Geist? Oder war es nur meine Fantasie? Ich weiß es nicht. Aber eines ist sicher: Ich nehme nie wieder die U-Bahn.

The Missed Bus

I have to rush to the bus stop this morning. But the traffic lights are always red! I get to the bus stop, but the bus has already left. I’m frustrated and see the underground station opposite. “The underground is slower, but it always runs,” I think.

It’s quiet in the underground station. The neon lights flicker and the graffiti looks old. The display board reads “Next underground in 15 minutes”. I don’t want to wait that long, but the atmosphere down here is oppressive.

I wait for 15 minutes. Suddenly the neon lights go out and it gets dark. A cold breeze blows through the station. I get goose bumps.

When the lights come back on, a woman is standing at the other end of the platform. She is wearing a white dress and her face is hidden in the shadows. She stares at me. I feel like I’m being watched, but not afraid.

The woman doesn’t move. The underground still isn’t coming. The woman continues to stare at me. I walk slowly towards her.

Her face is pale and her eyes are empty. She is dead! I scream and fall down. When I look up, the woman has disappeared.

I run out of the underground station. The bus has gone and the street is empty. I’m alone and scared.

I hear a whisper. It’s calling my name. I turn round, but I can’t see anything. The whisper is closer and more urgent. It comes from everywhere and nowhere.

I run as fast as I can. I run through the streets until my lungs burn. I’m a long way from the underground station.

I lean against a wall and try to calm my breathing. What was that? Was it a ghost? Or was it just my imagination? I don’t know. But one thing’s for sure: I’ll never take the underground again.

Grammatik (Grammar)

Verben im Text

Substantive im Text

  • der Bus (the bus)
  • die Haltestelle (the bus stop)
  • die U-Bahn-Station (the subway station)
  • die Frau (the woman)
  • das Gesicht (the face)
  • die Brise (the breeze)
  • die Angst (the fear)
  • das Flüstern (the whisper)
  • die Straße (the street)
  • die Mauer (the wall)

Last Updated on February 13, 2024
by DaF Books