Die Verfolgung: Kapitel 19

Die Verfolgung: Kapitel Neunzehn
“Diesmal wird sie nicht entkommen!”

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Deutsch als Fremdsprache

Kapitel 19

Kimberly handelt mit einem Gefühl der Dringlichkeit. Sie räumt das Zimmer auf und stellt alles so zurück, wie es war, als sie eingecheckt hat. Um 06:00 Uhr verlässt sie das Zimmer und schließt die Tür ab. Sie geht hinunter in die Lobby des Hotels und checkt aus.

Kimberly (innerlich): „Ich muss hier raus. Ich darf keine Spuren hinterlassen.“

Sie steigt in einen Bus und fährt zum Hauptbahnhof. Dort schaut sie auf die Abfahrtstafel und entscheidet sich, einen Zug nach Würzburg zu nehmen.

Kimberly (innerlich): „Würzburg ist weit genug weg. Ich hoffe, ich kann dort sicher sein.“

Im Zug findet Kimberly ein Abteil der zweiten Klasse mit fünf männlichen Geschäftsreisenden. Sie fragt, ob der sechste Platz frei ist.

Kimberly: „Ist dieser Platz frei?“

Die Männer schauen von ihren Laptops auf und lächeln. Ein junger Mann im Anzug sagt, dass der Platz unbesetzt ist und sie gerne Platz nehmen kann.

Junger Mann: „Ja, der Platz ist frei. Sie sind herzlich willkommen.“

Kimberly tritt ein, schließt die Tür und setzt sich. Neben der Tür gibt es einen Kleiderständer und ein Zeitungsregal. Sie sieht eine lokale Zeitung im Regal hängen und nimmt sie. Sie beginnt zu lesen und versucht, nicht auf die Passagiere zu achten, die an der Glastür vorbeigehen.

Kimberly (innerlich): „Ich muss ruhig bleiben. Ich darf keine Aufmerksamkeit erregen.“

Der junge Mann, der mit ihr gesprochen hat, beginnt ein Gespräch.

Junger Mann: „Sind Sie auf Geschäftsreise?“

Kimberly: „Nein, ich reise mit meinem Deutschland-Ticket. Ich halte spontan in verschiedenen Städten an, ohne festen Plan. Ich suche einfach nach Abenteuern.“

Der Mann gibt ihr seine Visitenkarte.

Junger Mann: „Wenn Sie jemals in Gemünden sind, würde ich Ihnen gerne die Stadt zeigen und Sie zum Essen einladen.“

Kimberly errötet und sagt, dass sie das gerne tun würde. Sie steckt die Karte in ihren Rucksack.

Kimberly (innerlich): „Ich muss freundlich bleiben, aber ich darf nicht zu viel preisgeben.“

Nach 35 Minuten hält der Zug am Hanauer Hauptbahnhof. Zwei der Personen im Abteil stehen auf. Kimberly steht auf, um sie vorbeizulassen. Als der zweite Mann an ihr vorbeigeht, lässt sie den Tracker unauffällig in seine Jackentasche fallen.

Kimberly (innerlich): „Das sollte sie ablenken. Ich hoffe, es funktioniert.“

Der Zug fährt weiter, und der junge Mann, der ihr die Visitenkarte gegeben hat, sagt, dass er dachte, sie würde in Hanau aussteigen.

Junger Mann: „Ich dachte, Sie wollten in Hanau aussteigen.“

Kimberly: „Das hatte ich vor, aber jetzt fahre ich nach Gemünden. Ein Freund hat mich zum Essen eingeladen.“

Der junge Mann lacht.

Junger Mann: „Das klingt nach einem guten Plan.“

Kimberly (innerlich): „Ich muss ruhig bleiben. Ich habe fast geschafft. Nur noch ein bisschen länger.“

Die Spannung bleibt hoch, und Kimberly weiß, dass sie wachsam bleiben muss. Die Ungewissheit, was als Nächstes passieren wird, hängt schwer in der Luft. Aber sie ist entschlossen, einen Weg zu finden, um sicher zu bleiben und herauszufinden, warum sie verfolgt wird.


In einem anderen Waggon des Zuges beobachtet eine stille Gestalt den blinkenden roten Kreis auf seinem Handy. Er sieht, wie der Kreis in Hanau aussteigt und folgt ihm. Er folgt dem blinkenden Licht mehrere Blocks weit und in ein Wohnhaus.

Gestalt (innerlich): „Das muss Kimberlys neues Versteck sein.“

Er wählt eine Nummer auf seinem Handy.

Gestalt: „Das Ziel ist stationär. Ich bin in Position.“

Die Stimme am anderen Ende sagt ihm, dass er beobachten und auf weitere Anweisungen warten soll.

Gestalt (innerlich): „Diesmal wird sie nicht entkommen.“

Die Gestalt lächelt, völlig ahnungslos, dass Kimberly nie aus dem Zug ausgestiegen ist.

German Comprehension Questions

Based on the text, please answer the following questions in German:

  1. Warum verlässt Kimberly das Hotel so früh?
  2. Wohin fährt Kimberly mit dem Zug?
  3. Was findet Kimberly im Zug?
  4. Was tut Kimberly mit dem Tracker?
  5. Wer beobachtet Kimberly in einem anderen Waggon?

German Vocabulary List

Nouns

  • die Dringlichkeit (urgency): Die Notwendigkeit, etwas schnell zu tun.
  • der Bahnhof (station): Ein Gebäude, von dem aus Züge abfahren und ankommen.
  • der Zug (train): Ein Fahrzeug, das auf Schienen fährt.
  • das Abteil (compartment): Ein abgeschlossener Raum in einem Zug.
  • der Platz (seat): Ein Sitzplatz.
  • der Kleiderständer (coat rack): Ein Möbelstück zum Aufhängen von Kleidung.
  • das Zeitungsregal (newspaper rack): Ein Regal zum Aufbewahren von Zeitungen.
  • der Tracker (tracker): Ein Gerät zur Ortung.
  • der Waggon (carriage): Ein Teil eines Zuges.

Verbs

  • räumen (to tidy up): Etwas aufräumen.
  • verlassen (to leave): Einen Ort verlassen.
  • abfahren (to depart): Losfahren.
  • entscheiden (to decide): Eine Entscheidung treffen.
  • finden (to find): Etwas entdecken.
  • nehmen (to take): Etwas an sich nehmen.
  • lesen (to read): Geschriebenes mit den Augen aufnehmen.
  • sprechen (to speak): Mit Worten mitteilen.
  • geben (to give): Etwas jemandem überlassen.
  • folgen (to follow): Jemandem oder etwas nachgehen.

Adverbs

  • innerlich (internally): In Gedanken, im Inneren.
  • spontan (spontaneously): Plötzlich, ohne vorherige Planung.
  • herzlich (warmly): Herzlich, freundlich.
  • unauffällig (unnoticed): So, dass man es nicht bemerkt.
  • weiter (further): Weiterhin, fortgesetzt.
  • fast (almost): Beinahe.

Adjectives

  • frei (free): Nicht besetzt.
  • lokal (local): Aus der Gegend stammend.
  • ruhig (calm): Ohne Aufregung.
  • jung (young): Jemand, der noch nicht alt ist.
  • männlich (male): Männlichen Geschlechts zugehörig.
  • stille (quiet): Ohne Geräusche.

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Die Verfolgung: Kapitel 18

Die Verfolgung: Kapitel Achtzehn
“Nichts Ungewöhnliches”

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Deutsch als Fremdsprache

Kapitel 18

Nachdem Kimberly ihr Essen beendet hat, bittet sie um die Rechnung. Sie bezahlt in bar und lässt ein Trinkgeld da. Noch immer das Wechselgeld in der Hand haltend, geht sie durch die Lobby in Richtung Aufzug. Die Wände der Lobby sind mit Spiegeln gefliest, was den Raum größer erscheinen lässt, als er ist. Kimberly versucht, ihr Wechselgeld in ihre Geldbörse zu stecken, aber sie lässt es fallen.

Kimberly (innerlich): „Oh nein, wie ungeschickt von mir.“

Sie bückt sich, um das Geld aufzuheben, und sieht in den Spiegeln eine Gestalt, die sie beobachtet. Die Gestalt dreht sich schnell um und geht zurück ins Restaurant.

Kimberly (innerlich): „Wer war das? Warum folgt er mir?“

Sie geht zum Aufzug und drückt den Knopf, entscheidet sich aber, die Treppe zu nehmen. Sie rennt die drei Stockwerke hinauf zu ihrem Zimmer und schließt sich ein.

Kimberly (innerlich): „Wie können sie mich verfolgen? Ist es mein Telefon?“

Sie nimmt ihr Telefon heraus, schaltet das WLAN aus und entfernt die SIM-Karte. Mit ihrem Nagelknipser schneidet sie die SIM-Karte in zwei Hälften und steckt die Stücke in ihre Tasche.

Kimberly (innerlich): „Das sollte sie aufhalten. Aber was, wenn sie mich durch etwas in meinem Rucksack verfolgen?“

Sie leert den Inhalt ihres Rucksacks auf das Bett: Kleidung, Toilettenartikel, ein Buch, eine Wasserflasche und Snacks. Sie schaut sich alles genau an, aber nichts sieht verdächtig aus.

Kimberly (innerlich): „Nichts Ungewöhnliches hier. Aber ich muss sicher sein.“

Sie durchsucht alle Außentaschen ihres Rucksacks und findet Max’ Katze‘s rotes Halsband mit einem kleinen Ball daran. Mit dem Nagelknipser öffnet sie den Ball und findet ein kleines Ortungsgerät darin.

Kimberly (innerlich): „Das ist also, wie sie mich verfolgen. Das ist clever. Aber warum ist es bei mir?“

Sie erinnert sich, dass das letzte Mal, als sie Max’ Katze gesehen hat, sie mit Lisa zusammen war und die Katze das Halsband trug.

Kimberly (innerlich): „Ich darf niemandem zeigen, dass ich es weiß.“

Sie überprüft die Tür und die Fenster des Hotelzimmers. Alles ist sicher. Sie geht ins Badezimmer und entfernt die Duschstange. Sie legt sie in die Rille des Fensters, damit es nicht geöffnet werden kann, selbst wenn jemand auf den kleinen Balkon klettern könnte.

Kimberly (innerlich): „Jetzt kann niemand das Fenster öffnen.“

Sie schiebt den Nachttisch vor die Zimmertür und stellt die Lampe darauf. Dann rollt sie sich auf dem Boden zwischen dem Bett und der Wand zusammen. Sie schläft unruhig, ihre Träume sind voller Albträume von schattenhaften Gestalten, die sie verfolgen.

Kimberly (innerlich): „Ich muss stark bleiben. Ich werde einen Weg finden, das alles zu beenden.“

Als ihr Wecker um 05:30 Uhr klingelt, ist sie müde, aber sie weiß genau, was sie tun muss.

Kimberly (innerlich): „Ich habe einen Plan. Ich werde das durchstehen.“

Die Spannung bleibt hoch, und Kimberly weiß, dass sie wachsam bleiben muss. Die Ungewissheit, was als Nächstes passieren wird, hängt schwer in der Luft. Aber sie ist entschlossen, einen Weg zu finden, um sicher zu bleiben und herauszufinden, warum sie verfolgt wird.

German Vocabulary List

Nouns

Verbs

Adverbs

  • innerlich (internally): In Gedanken, im Inneren.
  • ungeschickt (clumsy): Ungewandt, unbeholfen.
  • schnell (quickly): In kurzer Zeit.
  • genau (exactly): Sehr präzise.
  • unruhig (restless): Nicht ruhig, unentspannt.
  • müde (tired): Erschöpft.

Adjectives

German Comprehension Questions

Based on the text, please answer the following questions in German:

  1. Was findet Kimberly in ihrem Rucksack?
  2. Warum entfernt Kimberly die SIM-Karte aus ihrem Telefon?
  3. Wie versucht Kimberly, ihr Hotelzimmer sicherer zu machen?
  4. Was stört Kimberly in ihren Träumen?
  5. Wie fühlt sich Kimberly am Ende des Textes?

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Die Verfolgung: Kapitel 17

Die Verfolgung: Kapitel Siebzehn
“Ein Zimmer für die Nacht”

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Deutsch als Fremdsprache

Kapitel 17

Kimberly kommt in Fulda an und fühlt sich erschöpft und hungrig. Sie beschließt, zuerst etwas zu essen und dann ein Hotel zu finden.

Kimberly (innerlich): „Ich muss etwas essen und mich ausruhen. Ich kann nicht mehr.“

Sie verlässt den Bahnhof und geht durch die Straßen von Fulda. Die Kopfsteinpflasterstraßen und die kleinen Geschäfte wirken beruhigend, aber sie bleibt wachsam.

Kimberly (innerlich): „Ich hoffe, niemand folgt mir. Ich muss vorsichtig sein.“

Sie findet ein gemütliches Restaurant namens „Zum Grünen Baum“. Sie betritt das Restaurant und wird von einem freundlichen Kellner begrüßt.

Kellner: „Guten Tag! Was möchten Sie bestellen?“

Kimberly: „Ich hätte gerne ein Schnitzel mit Kartoffeln und einen Salat, bitte.“

Der Kellner lächelt und notiert ihre Bestellung. Kimberly setzt sich an einen Tisch und wartet. Sie beobachtet die anderen Gäste und versucht, sich zu entspannen.

Kimberly (innerlich): „Ich hoffe, das Essen hilft mir, mich besser zu fühlen. Ich muss einen klaren Kopf behalten.“

Das Essen kommt und Kimberly beginnt zu essen. Das Schnitzel ist knusprig, die Kartoffeln sind perfekt gekocht und der Salat ist frisch. Sie genießt jede Bissen.

Kimberly (innerlich): „Das ist genau das, was ich gebraucht habe. Ich fühle mich schon etwas besser.“

Nach dem Essen beschließt Kimberly, ein Hotel zu finden. Sie wählt das „Hotel Esperanto“, ein bekanntes Hotel in Fulda.

Kimberly (innerlich): „Ich hoffe, das Hotel ist sicher. Ich brauche dringend Ruhe.“

Sie nimmt eine Straßenbahn vom Restaurant zum Hotel. Die Fahrt ist kurz und sie genießt den Blick auf die Stadt. Die anderen Passagiere wirken entspannt, aber Kimberly bleibt wachsam.

Kimberly (innerlich): „Ich darf nicht nachlassen. Ich muss aufpassen.“

Sie kommt am Hotel an und geht zur Rezeption. Die Empfangsdame ist freundlich und effizient.

Empfangsdame: „Guten Tag! Wie kann ich Ihnen helfen?“

Kimberly: „Ich hätte gerne ein Zimmer für die Nacht.“

Die Empfangsdame gibt ihr den Schlüssel und erklärt den Weg zum Zimmer. Kimberly geht hinauf und betritt ihr Zimmer. Es ist komfortabel und sauber, mit einem gemütlichen Bett, einem kleinen Schreibtisch, einem Fernseher und einem sauberen Badezimmer.

Kimberly (innerlich): „Endlich kann ich mich ausruhen. Ich hoffe, ich bin hier sicher.“

Sie legt sich aufs Bett und schließt die Augen. Die Erschöpfung übermannt sie und sie schläft ein.

Am Abend wacht Kimberly auf und fühlt sich etwas erholt. Sie beschließt, im Hotelrestaurant zu Abend zu essen. Sie geht hinunter und setzt sich an einen Tisch. Die Atmosphäre ist elegant, mit weicher Beleuchtung und einer ruhigen Stimmung.

Kimberly: „Ich hätte gerne eine Suppe und ein Stück Brot, bitte.“

Der Kellner bringt ihr Essen und Kimberly isst leise, während sie über die Ereignisse der letzten Tage nachdenkt.

Kimberly (innerlich): „Was ist nur passiert? Warum verfolgt mich Max? Und warum ist seine Katze hier?“

Am Ende des Raumes, tief in den Schatten, beobachtet eine Gestalt Kimberly. Er hält sein Handy, auf dem eine Karte von Fulda zu sehen ist, die auf das Hotel gezoomt ist. Auf der Karte blinkt ein kleiner roter Kreis mit dem Wort „Kimberly“ daneben. Die Gestalt greift nach vorne, nimmt einen Cocktail – einen klassischen Martini mit einer Olive – und nimmt einen langsamen, zufriedenen Schluck.

Kimberly (innerlich): „Ich muss stark bleiben. Ich werde einen Weg finden, das alles zu beenden.“

Die Spannung bleibt hoch, und Kimberly weiß, dass sie weiterhin vorsichtig sein muss. Die Ungewissheit, was als Nächstes passieren wird, hängt schwer in der Luft.

Vocabulary Lists:

Nouns:

  • der Bahnhof (train station): Ein Gebäude, von dem aus Züge abfahren und ankommen. (Plural: die Bahnhöfe)
  • die Straße (street): Eine öffentliche Verkehrsfläche für Fußgänger und Fahrzeuge. (Plural: die Straßen)
  • das Restaurant (restaurant): Ein Lokal, in dem man Speisen und Getränke kaufen und verzehren kann. (Plural: die Restaurants)
  • das Hotel (hotel): Eine Unterkunft für Reisende. (Plural: die Hotels)
  • das Zimmer (room): Ein abgeschlossener Raum in einer Wohnung oder einem Hotel. (Plural: die Zimmer)
  • das Essen (food): Alles, was man zu sich nimmt, um zu leben. (Plural: die Essen)
  • das Bett (bed): Ein Möbelstück zum Schlafen. (Plural: die Betten)
  • der Kellner (waiter): Eine Person, die in einem Restaurant die Gäste bedient. (Plural: die Kellner)
  • der Schlüssel (key): Ein kleines Werkzeug zum Öffnen und Schließen von Türen und Schlössern. (Plural: die Schlüssel)
  • das Herz (heart): Ein lebenswichtiges Organ im menschlichen Körper. (Plural: die Herzen)

Verbs:

Adverbs:

  • sehr (very): In hohem Maße.
  • zuerst (first): Am Anfang.
  • immer (always): Ständig, ohne Unterbrechung.
  • nie (never): Nicht einmal, niemals.
  • oft (often): Häufig.
  • nur (only): Allein, ausschließlich.
  • schon (already): Bereits.
  • auch (also): Ebenfalls.
  • vielleicht (maybe): Möglicherweise.
  • hier (here): An diesem Ort.

Adjectives:

Comprehension Questions:

  1. Wo kommt Kimberly an?
  2. Was bestellt Kimberly im Restaurant?
  3. In welchem Hotel übernachtet Kimberly?
  4. Warum ist Kimberly erschöpft und hungrig?
  5. Wer verfolgt Kimberly?
  6. Was sieht Kimberly auf der Karte auf dem Handy des Mannes?
  7. Wie fühlt sich Kimberly, nachdem sie gegessen hat?
  8. Was beobachtet Kimberly am Ende des Raumes?
  9. Was beschließt Kimberly am Ende des Textes?
  10. Wo findet das Geschehen hauptsächlich statt?

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Die Verfolgung: Kapitel 16

Die Verfolgung: Kapitel Sechszehn
“Du bist in Sicherheit.”

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Deutsch als Fremdsprache

Kapitel 16

Kimberly sitzt im Zug und fühlt sich unsicher. Sie hat Angst und zweifelt an ihrer Entscheidung, Lisa zu verlassen.

Kimberly (innerlich): „Habe ich das Richtige getan? Was, wenn Lisa in Gefahr ist?“

Sie schaut ständig aus dem Fenster und beobachtet die Menschen um sich herum. Sie hat ein Deutschland-Ticket und kann auf beliebige Züge steigen und aussteigen. Sie beschließt, in Bewegung zu bleiben, um nicht verfolgt zu werden.

Kimberly: „Ich muss weiterfahren. Ich darf nicht stehen bleiben.“

Sie steigt in einen Regionalzug von Leipzig nach Halle (Saale). Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Sie sitzt am Fenster und schaut nervös um sich.

Kimberly (innerlich): „Ist da jemand, der mich beobachtet? Ich muss wachsam bleiben.“

In Halle (Saale) steigt sie schnell aus und wechselt den Zug. Sie nimmt einen Regionalzug nach Erfurt. Die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden. Sie versucht, sich unter die anderen Passagiere zu mischen und den Kopf unten zu halten.

Kimberly (innerlich): „Ich darf nicht auffallen. Ich muss ruhig bleiben.“

Sie fühlt sich paranoid und beobachtet jede Bewegung um sich herum. In Erfurt steigt sie aus und nimmt einen Zug nach Eisenach. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Sie fühlt sich ein wenig entspannter, bleibt aber wachsam.

Kimberly (innerlich): „Ich darf nicht nachlassen. Ich muss vorsichtig sein.“

Von Eisenach aus nimmt sie einen Zug nach Fulda. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Sie spürt die Erschöpfung von der ständigen Reise und dem Stress.

Kimberly (innerlich): „Ich bin so müde. Aber ich muss weiterfahren.“

Nach einer vierstündigen Reise kommt Kimberly in Fulda an. Sie steigt aus dem Zug und sucht nach einem Ort, an dem sie sich ausruhen und ihre Gedanken sammeln kann. Sie ist sich immer noch unsicher, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat, aber sie weiß, dass sie sicher bleiben muss.

Kimberly (innerlich): „Ich hoffe, ich habe das Richtige getan. Ich muss stark bleiben.“

Sie findet ein kleines Café und setzt sich an einen Tisch. Sie bestellt einen Kaffee und versucht, ihre Gedanken zu ordnen.

Kellnerin: „Was möchten Sie bestellen?“

Kimberly: „Einen Kaffee, bitte.“

Während sie auf ihren Kaffee wartet, denkt sie an Lisa und hofft, dass es ihr gut geht.

Kimberly (innerlich): „Lisa, es tut mir leid. Ich hoffe, du bist in Sicherheit.“

Die Kellnerin bringt ihren Kaffee und Kimberly nimmt einen Schluck. Sie fühlt sich ein wenig beruhigt, aber die Angst bleibt.

Kimberly (innerlich): „Ich muss einen Plan machen. Ich kann nicht ewig so weitermachen.“

Sie nimmt ihr Handy heraus und überlegt, ob sie Lisa eine Nachricht schicken soll. Aber sie hat Angst, dass jemand ihre Nachrichten überwacht.

Kimberly (innerlich): „Ich darf kein Risiko eingehen. Ich muss vorsichtig sein.“

Sie beschließt, noch eine Weile im Café zu bleiben und ihre nächsten Schritte zu planen. Die Ungewissheit und die Angst bleiben, aber sie weiß, dass sie wachsam bleiben muss.

Kimberly (innerlich): „Ich werde einen Weg finden. Ich muss stark bleiben.“

Die Spannung bleibt hoch, und Kimberly weiß, dass sie weiterhin vorsichtig sein muss. Die Ungewissheit, was als Nächstes passieren wird, hängt schwer in der Luft.

German Comprehension Questions

Based on the text, please answer the following questions in German:

  1. Warum fühlt sich Kimberly unsicher?
  2. Wohin fährt Kimberly zuerst?
  3. Wie oft wechselt Kimberly den Zug?
  4. Warum möchte Kimberly nicht stehen bleiben?
  5. Was bestellt Kimberly im Café?
  6. Wovor hat Kimberly Angst?
  7. Wie fühlt sich Kimberly am Ende des Textes?
  8. Was möchte Kimberly tun?

German Vocabulary List

Nouns

  • der Zug (train): Ein Fahrzeug, das auf Schienen fährt und Menschen oder Güter transportiert. (Plural – die Züge)
  • die Angst (fear): Ein unangenehmes Gefühl, das durch eine Gefahr oder eine Bedrohung ausgelöst wird.
  • die Entscheidung (decision): Eine Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. (Plural – die Entscheidungen)
  • das Fenster (window): Eine Öffnung in einer Wand, durch die Licht und Luft eindringen können. (Plural – die Fenster)
  • das Deutschland-Ticket (Germany ticket): Ein Fahrschein, mit dem man in Deutschland beliebig viele Züge nutzen kann.
  • der Regionalzug (regional train): Ein Zug, der auf kürzeren Strecken fährt. (Plural – die Regionalzüge)
  • der Passagier (passenger): Eine Person, die mit einem Verkehrsmittel fährt. (Plural – die Passagiere)
  • der Kopf (head): Der obere Teil des Körpers, der das Gehirn enthält.
  • das Café (café): Eine kleine Gaststätte, in der man Kaffee und andere Getränke bekommt. (Plural – die Cafés)
  • der Kaffee (coffee): Ein Getränk aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen. (Plural – die Kaffees)

Verbs

  • sitzen (to sit): Eine Körperhaltung einnehmen, bei der man auf dem Gesäß ruht.
  • fühlen (to feel): Eine körperliche oder emotionale Empfindung haben.
  • zweifeln (to doubt): Sich nicht sicher sein, etwas glauben.
  • schauen (to look): Mit den Augen etwas betrachten.
  • steigen (to climb, to board): Auf etwas hinaufgehen oder in etwas einsteigen.
  • bleiben (to stay): An einem Ort verweilen.
  • fahren (to drive, to ride): Mit einem Fahrzeug unterwegs sein.
  • wechseln (to change): Etwas gegen etwas anderes austauschen.
  • mischen (to mix): Sich unter andere Menschen begeben.
  • halten (to hold): Etwas festhalten oder eine bestimmte Position einnehmen.

Adverbs

Adjectives

  • unsicher (uncertain): Nicht sicher, zweifelshaft.
  • richtig (right, correct): Entsprechend den Tatsachen oder den Regeln.
  • gefährlich (dangerous): Mit einer großen Gefahr verbunden.
  • beliebig (arbitrary): Beliebig wählbar, ohne Einschränkung.
  • klein (small): Von geringer Größe.
  • beruhigt (calmed): Ruhig und entspannt.
  • ungewiss (uncertain): Nicht sicher, zweifelhaft.
  • hoch (high): In großer Höhe liegend oder von großer Intensität.

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Die Verfolgung: Kapitel 15

Die Verfolgung: Kapitel Fünfzehn
“…wenn wir uns trennen.”

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Deutsch als Fremdsprache

Kapitel 15: Flucht aus der Stadt

Kimberly und Lisa wachen früh auf. Sie sind hungrig und beschließen, über die Straße zu einem Diner zu gehen, um Frühstück zu essen.

Kimberly: „Ich habe solchen Hunger. Lass uns frühstücken gehen.“

Lisa: „Gute Idee. Da drüben ist ein Diner.“

Sie gehen über die Straße und betreten das Diner. Sie setzen sich an einen Tisch und schauen sich die Speisekarte an.

Kellnerin: „Guten Morgen! Was möchten Sie bestellen?“

Kimberly: „Ich hätte gerne Rührei mit Speck und Toast.“

Lisa: „Für mich bitte Pfannkuchen mit Ahornsirup und Obst.“

Kellnerin: „Kommt sofort!“

Während sie auf ihr Essen warten, spricht Lisa über ihre Gedanken.

Lisa: „Kimberly, ich denke, wir sollten zusammenbleiben.“

Kimberly: „Warum? Ich dachte, es wäre sicherer, wenn wir uns trennen.“

Lisa: „Ich habe drei Gründe. Erstens, wir sind zusammen stärker und können uns gegenseitig unterstützen.“

Kimberly: „Das stimmt.“

Lisa: „Zweitens, es ist sicherer, weil wir uns gegenseitig beschützen können.“

Kimberly: „Ja, das macht Sinn.“

Lisa: „Und drittens, wir können besser planen und Entscheidungen treffen, wenn wir zusammen sind.“

Kimberly: „Du hast recht. Es war eine schlechte Idee, sich zu trennen. Wir bleiben zusammen.“

Die Kellnerin bringt ihr Essen und sie beginnen zu essen.

Kimberly: „Das Frühstück ist lecker. Danke, dass du mich überzeugt hast, Lisa.“

Lisa: „Gern geschehen. Wir schaffen das zusammen.“

Nach dem Frühstück gehen sie zurück ins Hotelzimmer und packen ihre Sachen. Die wichtigsten Gegenstände packen sie in ihre Rucksäcke. Jede Frau hat einen Rucksack.

Kimberly: „Ich möchte das Internet nutzen. Wo können wir kostenloses WLAN finden?“

Lisa: „Wir können entweder zum Hauptbahnhof oder zur Universität gehen. Beide haben kostenloses WLAN.“

Kimberly: „Lass uns zuerst den Hauptbahnhof versuchen.“

Sie verlassen das Hotel und fahren zum Hauptbahnhof. Sie parken das Auto und betreten das Gebäude. Kimberly hat das Gefühl, dass sie verfolgt werden.

Kimberly: „Lisa, ich habe das Gefühl, dass uns jemand folgt.“

Lisa: „Ich sehe niemanden. Vielleicht bildest du es dir nur ein.“

Kimberly: „Vielleicht. Aber wir sollten vorsichtig sein.“

Lisa: „Ich muss die Toilette benutzen. Kommst du mit?“

Kimberly: „Ja, ich komme mit.“

Sie gehen an der Bahnsteigplattform vorbei. Kimberly bemerkt, dass der Regio-Zug nach Dresden in 3 Minuten abfährt, behält diese Information aber für sich.

Sie erreichen die Toilette und gehen hinein. Sobald Lisa in eine Kabine geht, rennt Kimberly aus dem Raum.

Sie läuft durch den Bahnhof zur Dresden-Plattform. Sie steigt die Treppe hinauf und erreicht die Plattform, die leer ist. Sie steigt in den Zug, Sekunden bevor er abfährt.

Kimberly schaut aus dem Fenster auf die leere Plattform. Sie sieht zwei Personen die Treppe hinauf rennen.

Kimberly: „Ist das Max und Lisa?“

Der Zug bewegt sich und die Plattform ist zu weit weg, um sicher zu sein. Am nächsten Bahnhof steigt Kimberly aus.

Kimberly: „Ich hoffe, ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich muss vorsichtig sein.“

Die Spannung bleibt hoch, und Kimberly weiß, dass sie wachsam bleiben muss. Die Ungewissheit, was als Nächstes passieren wird, hängt schwer in der Luft.

Vocabulary List

Nouns

Deutsch als Fremdsprache


  • das Diner (restaurant): Ein kleines Restaurant, oft mit amerikanischer Küche.
  • die Speisekarte (menu): Eine Liste mit den angebotenen Speisen und Getränken in einem Restaurant.
  • der Kellner (waiter), die Kellnerin (waitress): Eine Person, die in einem Restaurant die Gäste bedient.
  • das Rührei (scrambled eggs): Eier, die mit Milch verquirlt und in einer Pfanne gerührt werden.
  • der Speck (bacon): Gesalzener und geräucherter Schweinebauch.
  • der Pfannkuchen (pancake): Ein dünner, flacher Kuchen, der in einer Pfanne gebacken wird.
  • der Ahornsirup (maple syrup): Ein süßes Sirup, der aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen wird.
  • der Grund (reason): Ein Motiv oder eine Ursache für etwas.
  • der Rucksack (backpack): Ein großer Beutel, der auf dem Rücken getragen wird.
  • das WLAN (Wi-Fi): Eine Technologie für die drahtlose Datenübertragung.

Verbs

Adverbs

Adjectives

Comprehension Questions

  1. Warum beschließen Kimberly und Lisa, gemeinsam frühstücken zu gehen?
  2. Welche Gründe nennt Lisa, um zusammenzubleiben?
  3. Was packen die beiden Frauen in ihre Rucksäcke?
  4. Wo suchen Kimberly und Lisa nach kostenlosem WLAN?
  5. Warum hat Kimberly das Gefühl, verfolgt zu werden?
  6. Welchen Zug nimmt Kimberly?
  7. Wer rennt die Treppe zur Plattform hinauf, als der Zug abfährt?

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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