Die Verfolgung: Kapitel Achtzehn
“Nichts Ungewöhnliches”
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Kapitel 18
Nachdem Kimberly ihr Essen beendet hat, bittet sie um die Rechnung. Sie bezahlt in bar und lässt ein Trinkgeld da. Noch immer das Wechselgeld in der Hand haltend, geht sie durch die Lobby in Richtung Aufzug. Die Wände der Lobby sind mit Spiegeln gefliest, was den Raum größer erscheinen lässt, als er ist. Kimberly versucht, ihr Wechselgeld in ihre Geldbörse zu stecken, aber sie lässt es fallen.
Kimberly (innerlich): „Oh nein, wie ungeschickt von mir.“
Sie bückt sich, um das Geld aufzuheben, und sieht in den Spiegeln eine Gestalt, die sie beobachtet. Die Gestalt dreht sich schnell um und geht zurück ins Restaurant.
Kimberly (innerlich): „Wer war das? Warum folgt er mir?“
Sie geht zum Aufzug und drückt den Knopf, entscheidet sich aber, die Treppe zu nehmen. Sie rennt die drei Stockwerke hinauf zu ihrem Zimmer und schließt sich ein.
Kimberly (innerlich): „Wie können sie mich verfolgen? Ist es mein Telefon?“
Sie nimmt ihr Telefon heraus, schaltet das WLAN aus und entfernt die SIM-Karte. Mit ihrem Nagelknipser schneidet sie die SIM-Karte in zwei Hälften und steckt die Stücke in ihre Tasche.
Kimberly (innerlich): „Das sollte sie aufhalten. Aber was, wenn sie mich durch etwas in meinem Rucksack verfolgen?“
Sie leert den Inhalt ihres Rucksacks auf das Bett: Kleidung, Toilettenartikel, ein Buch, eine Wasserflasche und Snacks. Sie schaut sich alles genau an, aber nichts sieht verdächtig aus.
Kimberly (innerlich): „Nichts Ungewöhnliches hier. Aber ich muss sicher sein.“
Sie durchsucht alle Außentaschen ihres Rucksacks und findet Max’ Katze‘s rotes Halsband mit einem kleinen Ball daran. Mit dem Nagelknipser öffnet sie den Ball und findet ein kleines Ortungsgerät darin.
Kimberly (innerlich): „Das ist also, wie sie mich verfolgen. Das ist clever. Aber warum ist es bei mir?“
Sie erinnert sich, dass das letzte Mal, als sie Max’ Katze gesehen hat, sie mit Lisa zusammen war und die Katze das Halsband trug.
Kimberly (innerlich): „Ich darf niemandem zeigen, dass ich es weiß.“
Sie überprüft die Tür und die Fenster des Hotelzimmers. Alles ist sicher. Sie geht ins Badezimmer und entfernt die Duschstange. Sie legt sie in die Rille des Fensters, damit es nicht geöffnet werden kann, selbst wenn jemand auf den kleinen Balkon klettern könnte.
Kimberly (innerlich): „Jetzt kann niemand das Fenster öffnen.“
Sie schiebt den Nachttisch vor die Zimmertür und stellt die Lampe darauf. Dann rollt sie sich auf dem Boden zwischen dem Bett und der Wand zusammen. Sie schläft unruhig, ihre Träume sind voller Albträume von schattenhaften Gestalten, die sie verfolgen.
Kimberly (innerlich): „Ich muss stark bleiben. Ich werde einen Weg finden, das alles zu beenden.“
Als ihr Wecker um 05:30 Uhr klingelt, ist sie müde, aber sie weiß genau, was sie tun muss.
Kimberly (innerlich): „Ich habe einen Plan. Ich werde das durchstehen.“
Die Spannung bleibt hoch, und Kimberly weiß, dass sie wachsam bleiben muss. Die Ungewissheit, was als Nächstes passieren wird, hängt schwer in der Luft. Aber sie ist entschlossen, einen Weg zu finden, um sicher zu bleiben und herauszufinden, warum sie verfolgt wird.
German Vocabulary List
Nouns
- die Rechnung (bill): Eine Aufstellung über Kosten, die bezahlt werden müssen. (die Rechnungen)
- die Lobby (lobby): Der Eingangsbereich eines Hotels oder eines anderen Gebäudes. (die Lobbys)
- die Wand (wall): Eine senkrechte Fläche, die einen Raum begrenzt. (die Wände)
- der Spiegel (mirror): Eine Fläche aus Glas, in der man sich selbst sehen kann. (die Spiegel)
- der Aufzug (elevator): Eine Einrichtung zum vertikalen Transport von Personen. (die Aufzüge)
- das Geld (money): Zahlungsmittel.
- die Gestalt (figure): Eine menschliche Form, die man sieht. (die Gestalten)
- der Knopf (button): Ein kleiner Knopf zum Drücken. (die Knöpfe)
- die Treppe (stairs): Eine Konstruktion zum Auf- und Absteigen. (die Treppen)
- das Zimmer (room): Ein Raum in einer Wohnung oder einem Hotel. (die Zimmer)
Verbs
- beenden (to finish): Etwas zu Ende bringen.
- bezahlen (to pay): Geld für etwas geben.
- lassen (to let): Etwas geschehen lassen.
- gehen (to go): Sich von einem Ort zu einem anderen bewegen.
- sehen (to see): Mit den Augen wahrnehmen.
- drücken (to press): Mit Kraft auf etwas drücken.
- nehmen (to take): Etwas an sich nehmen.
- rennen (to run): Schnell laufen.
- schließen (to close): Etwas verschließen.
- entfernen (to remove): Etwas wegnehmen.
Adverbs
- innerlich (internally): In Gedanken, im Inneren.
- ungeschickt (clumsy): Ungewandt, unbeholfen.
- schnell (quickly): In kurzer Zeit.
- genau (exactly): Sehr präzise.
- unruhig (restless): Nicht ruhig, unentspannt.
- müde (tired): Erschöpft.
Adjectives
- groß (big): Von großer Ausdehnung.
- klein (small): Von geringer Ausdehnung.
- verdächtig (suspicious): Zweifelhaft, fragwürdig.
- sicher (safe): Ohne Gefahr.
- leer (empty): Ohne Inhalt.
- rot (red): Von einer Farbe wie Blut.
- stark (strong): Kraftvoll.
- wachsam (watchful): Aufmerksam und bereit, auf mögliche Gefahren zu reagieren.
- unwissend (unaware): Sich einer Sache nicht bewusst.
German Comprehension Questions
Based on the text, please answer the following questions in German:
- Was findet Kimberly in ihrem Rucksack?
- Warum entfernt Kimberly die SIM-Karte aus ihrem Telefon?
- Wie versucht Kimberly, ihr Hotelzimmer sicherer zu machen?
- Was stört Kimberly in ihren Träumen?
- Wie fühlt sich Kimberly am Ende des Textes?
Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.