Gewissensbisse

Der Schatten der Entscheidung

Ein folgenschwerer Fehler bei der Arbeit belastet Thomas’ Gewissen. Wird er die Wahrheit gestehen und die Konsequenzen tragen?

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Inmitten des geschäftigen Treibens Berlins, wo der Duft von frisch gebackenen Brezeln und heißem Kaffee in der Luft lag, suchten zwei Freunde, Thomas und Markus, Zuflucht in einem kleinen, gemütlichen Café. An einem abgelegenen Tischchen, fernab des Plauderns und Stimmengewirrs, saßen sie einander gegenüber, ihre Gesichter im warmen Licht der Lampe getaucht. In ihren Händen hielten sie Tassen dampfenden Kaffees, doch ihre Gedanken kreisten um weitaus schwerwiegendere Angelegenheiten als das bloße Genießen des Heißgetränks.

Thomas, mit einem besorgten Ausdruck auf seiner Stirn, brach die Stille. “Guten Tag, Markus,” sagte er mit leiser Stimme, “wie geht es dir heute?”

Markus, der seinen Freund mit einem aufmunternden Lächeln betrachtete, erwiderte: “Hallo Thomas, mir geht es gut, danke. Und dir?”

“Auch gut, danke,” murmelte Thomas, zögerte jedoch, bevor er fortfuhr. “Aber ich habe etwas auf dem Herzen, das mich bedrückt.”

Markus, der Thomas’ besorgten Blick bemerkte, lehnte sich vor und sagte: “Oh, erzähl mir davon. Was ist denn los?”

Thomas schaute sich instinktiv um, als ob er befürchtete, dass ihre Worte von neugierigen Ohren belauscht werden könnten. Dann senkte er seine Stimme und sprach mit einem Hauch von Scham in seiner Stimme: “Ich habe etwas getan… etwas, das mir keine Ruhe lässt.”

Markus’ Stirn kräuselte sich vor Sorge. “Was hast du gemacht, Thomas?” fragte er besorgt.

Thomas rang um Worte, seine Hände umklammerten die Tasse fester. “Ich habe bei der Arbeit einen Fehler gemacht,” gestand er schließlich. “Einen großen Fehler. Niemand hat es bisher bemerkt, aber ich… ich mache mir Sorgen.”

Markus schüttelte den Kopf. “Das klingt ernst,” sagte er mitfühlend. “Warum hast du den Fehler vertuscht?”

Thomas senkte den Blick, seine Stimme kaum hörbar. “Ich hatte Angst,” flüsterte er. “Angst, meinen Job zu verlieren. Aber jetzt fühle ich mich schrecklich. Es ist nicht richtig, was ich getan habe.”

Markus legte seine Hand auf Thomas’ Arm und sagte mit fester Stimme: “Du weißt, dass du Recht hast. So kann es nicht weitergehen. Du musst den Fehler wiedergutmachen.”

Erleichterung blitzte in Thomas’ Augen. “Das will ich auch,” sagte er entschlossen. “Aber ich weiß nicht, wie ich es anstellen soll.”

Markus lächelte ihm aufmunternd zu. “Wir werden gemeinsam eine Lösung finden,” versicherte er ihm. “Du bist nicht allein in dieser Sache.”

In den folgenden Stunden wogten die beiden Freunde verschiedene Möglichkeiten ab, wie Thomas seinen Fehler wiedergutmachen könnte. Markus, mit seiner ruhigen und besonnenen Art, half Thomas, die Situation rational zu betrachten und einen Plan zu entwickeln, um seinen Fehler zu gestehen und die Konsequenzen zu tragen.

Thomas, der durch Markus’ Unterstützung gestärkt wurde, fasste neuen Mut. Er wusste, dass er es nicht alleine schaffen konnte, aber mit Markus an seiner Seite war er bereit, sich seiner Verantwortung zu stellen und den Schatten der Entscheidung hinter sich zu lassen.



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Das Geheimnis der alten Uhr

Ein Mann entdeckt eine geheimnisvolle Uhr, die die Zeit beeinflussen kann. Wird sein Plan, durch Zeitreisen reich zu werden, gelingen?

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Ich lebe in einem kleinen Dorf in den Bergen und liebe alte Sachen. Ich habe einen Laden, wo ich Antiquitäten verkaufe. Eines Tages finde ich auf dem Dachboden meines Großvaters eine alte, staubige Uhr.

Diese Uhr ist anders; sie hat seltsame Zeichen und scheint im Vollmond zu leuchten. Ich bin fasziniert und will das Geheimnis der Uhr entdecken.

Ich verbringe Tage damit, Bücher zu lesen und Experten zu fragen. Endlich finde ich heraus, dass die Uhr einem berühmten Uhrmacher gehörte, der behauptete, sie könne die Zeit beeinflussen.

Nachdem ich die geheimnisvolle Herkunft der Uhr entdeckt hatte, beschloss ich, ihre Kräfte zu testen. In einem abgelegenen Raum meines Hauses, umgeben von alten Büchern und Artefakten, hielt ich die Uhr fest in meinen Händen. Mein Herz schlug schneller, als ich den Zeiger langsam bewegte. Mit jedem Tick-Tack der Uhr fühlte ich, wie sich die Atmosphäre um mich herum veränderte. Die Wände schienen zu flimmern und die Zeit selbst hielt den Atem an. Es war ein Moment des Zweifels und der Erwartung, gemischt mit einer Prise Angst vor dem Unbekannten.

Vorsichtig drehe ich die Zeiger der Uhr zurück. Das Licht um mich herum ändert sich. Es ist nicht mehr Nacht, sondern wieder Tag, und die Sonne scheint hell. Ich blicke auf meine Uhr und stelle fest, dass ich acht Stunden in die Vergangenheit gereist bin. Ich drehe den Zeiger weiter zurück, das Licht beginnt zu flackern. Ein Blick auf mein Handy bestätigt, dass ich einen ganzen Tag zurückgereist bin. Heute ist wieder gestern. Ein Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus – ich habe eine Idee.

Als ich zurückkomme, kann ich kaum glauben, was passiert ist. Ich kann die Zeit kontrollieren und die Geschichte ändern. Ich beschließe, meine Erlebnisse in einem Buch festzuhalten.

Jetzt muss ich für die Zukunft meiner Familie sorgen und viel Geld verdienen.

Ich mache einen Plan. Geld abheben, ein leeres Buch und die heutige Zeitung kaufen. Ich muss Konten bei fünf Sportwettenanbietern eröffnen. Dann gehe ich zurück in die Zeit und wette auf Sportereignisse.

Mein Plan ist einfach. Ich wette bei jedem Unternehmen auf ein Ereignis. Ich wähle nicht die Ereignisse mit dem größten Gewinn, um nicht aufzufallen. Ich habe ja Zeit. Nachdem ich gewettet habe, komme ich zurück und hole meinen Gewinn. Dann reise ich wieder in die Vergangenheit und wiederhole alles.

Werde ich erfolgreich sein?

Wortschatz

Eine Übersicht der Adjektive aus der Erzählung: Sind Ihnen alle bekannt? (An overview of the adjectives from the story: Do you recognise them all?)

  • kleinen (small): “Ich lebe in einem kleinen Dorf” – von geringer Größe
  • alten (old): “Ich liebe alte Sachen” – nicht neu, schon lange existierend
  • staubige (dusty): “eine staubige Uhr” – mit Staub bedeckt
  • anders (different): “Diese Uhr ist anders” – nicht gleich, abweichend von der Norm
  • seltsame (strange): “sie hat seltsame Zeichen” – ungewöhnlich, nicht normal
  • fasziniert (fascinated): “Ich bin fasziniert” – stark interessiert, begeistert
  • berühmten (famous): “einem berühmten Uhrmacher gehörte” – weithin bekannt, von vielen Menschen anerkannt
  • jung (young): “als das Dorf noch jung war” – in einem frühen Lebensstadium, nicht alt
  • einfach (simple): “Mein Plan ist einfach” – leicht zu verstehen oder zu tun, nicht kompliziert
  • leeres (empty): “ein leeres Buch” – ohne Inhalt, nicht gefüllt
  • heutige (today’s): “die heutige Zeitung” – vom aktuellen Tag
  • größten (biggest): “die Ereignisse mit dem größten Gewinn” – von sehr großer Größe oder Umfang


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Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books

Nimm ab, ich mache mir Sorgen.

Emil ist in Sorge um seine Freundin Lena, die sich ohne sein Wissen mit Sarah verabredet hat. Was treibt Lena dazu, Emil im Unklaren zu lassen und sich spät abends mit Sarah zu treffen? Verbirgt sie ihm etwas?

Sorge um einen Freund

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Emil starrte besorgt auf sein Handy. Er hatte Lena schon mehrmals angerufen, aber sie ging nicht ran. Auch auf seine Nachrichten hatte sie nicht reagiert. “Wo ist sie nur?”, murmelte er vor sich hin.

Er und Lena waren seit Jahren befreundet und sie unternahmen fast alles zusammen. Doch heute hatte sie sich verabredet, ohne ihm Bescheid zu sagen. Das war ungewöhnlich für sie.

Emil versuchte sich zu beruhigen. Vielleicht war sie einfach beschäftigt oder hatte ihr Handy vergessen. Trotzdem nagte die Sorge in ihm. Er beschloss, zu ihrer Wohnung zu fahren.

Unterwegs klingelte sein Handy. Es war Lena.

Nimm ab, ich mache mir Sorgen“, sagte er besorgt.

“Oh, Emil, entschuldige”, antwortete Lena. “Mein Handy war stumm, ich habe gar nicht gemerkt, dass du angerufen hast.”

Emil atmete erleichtert auf. “Ich dachte schon, es wäre etwas passiert.”

“Nein, alles in Ordnung”, beruhigte sie ihn. “Danke der Nachfrage.”

“Wo bist du denn gerade?”, fragte Emil.

“Ich bin bei Sarah. Wir haben uns spontan verabredet.”

“Na gut”, sagte Emil. “Aber pass bitte auf dich auf.”

“Mach ich”, versprach Lena. “Bis später!”

Sie legten auf. Emil war zwar froh, dass es Lena gut ging, aber er hatte immer noch ein mulmiges Gefühl. Sarah wohnte weit außerhalb der Stadt und es war schon spät.

Sollte er sie vielleicht doch abholen?

Übungen

Beantworten Sie die Fragen:

Warum macht sich Emil Sorgen um Lena?
Was erfährt Emil von Lena?
Wohin ist Lena gegangen?
Warum hat Emil immer noch ein mulmiges Gefühl?
Wird Emil Lena abholen?

Vokabel Liste:

die Sorge (f) – the worry
das Handy (das) – the mobile phone
anrufen – to call
die Nachricht (f) – the message
reagieren – to react
ungewöhnlich – unusual
die Wohnung (f) – the apartment
aufatmen – to breathe a sigh of relief
die Nachfrage (f) – the inquiry
spontan – spontaneous
versprechen – to promise
mulmig – uneasy
abholen – to pick up



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Dies ist eine fiktive Geschichte. Jede Ähnlichkeit mit realen Personen oder Ereignissen ist rein zufällig.

Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books

Missverständnis auf dem Mond

(Misunderstanding on the Moon)

Mißverständnisse, die man nicht ausräumt, wuchern wie Unkraut. – Gerlinde Nyncke

Deutsch als Fremdsprache

Die Mondbasis war still. Leere Hologramme flimmerten auf den Bildschirmen und Datenkabel schlängelten sich über den Boden. Sabine stand am Fenster und blickte auf die staubige Mondoberfläche. “Alles in Ordnung hier?”, fragte Jens leise und stellte sich neben sie. Sabine nickte. “Ja, danke der Nachfrage. Ich bin froh, dass du wieder da bist.”

Einen Monat war Jens auf einer Erkundungsmission gewesen. Einfach so, ohne planmäßiges Signal. Die Crew hatte sich Sorgen gemacht. Verwirrt und wütend stand Sabine damals bei ihm in der Luftschleuse gegenüber. “Wo warst du?”, hatte sie geschrien. Jetzt, nach seiner Rückkehr, war die Wut verflogen, aber die Beunruhigung blieb.

“Ich habe daraus gelernt, Sabine”, sagte Jens und sah sie ernst an. “Ich mache so etwas nie wieder.” Sabine hoffte es. Sie wollte ihm vertrauen, aber der Zweifel nagte an ihr. “Dann konzentrieren wir uns jetzt auf die Mission”, sagte sie und lächelte schwach.

Am nächsten Tag trafen sich Sabine und ihr Kollege Kai in der hydroponischen Farm. “Erzähl mal”, sagte Kai und pflückte ein Blatt von einem fremden Gewächs. Sabine berichtete von Jens’ Rückkehr und ihren Ängsten. Kai hörte aufmerksam zu. “Vielleicht braucht er einfach Zeit, sich zu regenerieren”, meinte er dann. “Gib ihm eine Chance, die Daten auszuwerten.”

Sabine wusste, dass Kai recht haben könnte. Trotzdem fühlte sie sich unwohl. In den folgenden Tagen wirkte Jens sonderbar. Er war oft in Gedanken versunken und verbrachte viel Zeit am Computerterminal. Sabine versuchte, es zu ignorieren, aber die Unsicherheit blieb.

Eines Abends saß sie wieder am Terminal, als Jens hereinkam. “Was machst du?”, fragte er. “Ich analysiere alte Sensordaten”, antwortete Sabine. “Erinnerst du dich an die magnetische Anomalie in Sektor Beta?” Jens nickte. “Die war rätselhaft.” Sabine scrollte weiter und blieb plötzlich an einem Diagramm hängen. Es zeigte eine ungewöhnliche Energiequelle.

“Sieh mal”, sagte sie und zeigte das Diagramm Jens. “Diese Energiespitze. Erinnerst du dich, wie wir darüber diskutiert haben?” Jens starrte auf das Diagramm. Sein Gesicht wurde blass. “Energiespitze?”, murmelte er. “Welche Energiespitze?” Sabine bemerkte, wie seine Hände anfingen zu zittern. “Du hast doch gesagt, sie sei irrelevant”, sagte sie verwirrt. “Stimmt das nicht?”

Jens schwieg. Er starrte nur auf das Diagramm. Sabine spürte, wie ihr Herzschlag beschleunigte. Was verheimlichte er ihr? War seine Mission auf dem Mond doch nicht so verlaufen, wie er erzählte? “Jens?”, fragte sie mit zittriger Stimme. “Sag mir die Wahrheit. Was hast du da draußen gefunden?”

Übungen

  1. Beantworte folgende Fragen:
    • Wo war Jens?
    • Warum hat sich Sabine Sorgen gemacht?
    • Was macht Jens in letzter Zeit seltsames?
    • Was verheimlicht Jens Sabine vielleicht?
  2. Finde die Verben im Präteritum (past tense) und schreibe sie im Präsens (present tense) um.

Nouns

  • die Mondbasis (f.) – moon base
  • das Hologramm (n.) – hologram
  • der Bildschirm (m.) – screen
  • das Datenkabel (n.) – data cable
  • die Oberfläche (f.) – surface
  • die Staub (m.) – dust
  • die Crew (f.) – crew
  • die Luftschleuse (f.) – airlock
  • die Mission (f.) – mission
  • die Beunruhigung (f.) – unease
  • die Gewächs (m.) – plant (foreign)
  • der Kollege (m.) – colleague
  • die Farm (f.) – farm
  • die Angst (f.) – fear
  • der Zweifel (m.) – doubt
  • der Terminal (m.) – terminal
  • die Sensordaten (pl.) – sensor data
  • die Anomalie (f.) – anomaly
  • die Energiequelle (f.) – energy source
  • das Diagramm (n.) – diagram
  • die Energiespitze (f.) – energy spike
  • die Wahrheit (f.) – truth

Verbs

  • flimmern (v.) – to flicker
  • sich winden (v.) – to wind
  • blicken (v.) – to look
  • sorgen (v.) – to worry
  • schreien (v.) –

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on May 26, 2024
by DaF Books

Auf der Jagd nach Drachen

Mia huschte aufgeregt in den kleinen Buchladen. Hinter der Theke stand Herr Schulz, der Besitzer, und ordnete neue Romane ein.

“Guten Tag, Herr Schulz!” grüßte Mia. “Haben Sie schon Neuigkeiten?”

Herr Schulz lächelte. “Guten Tag, Mia! Lass mich raten, du bist wieder auf der Suche nach deinem nächsten Abenteuer?”

“Genau!” Mia strahlte. “Haben Sie vielleicht schon den neuen Band von der Drachenreiter-Trilogie?”

Herr Schulz seufzte gespielt. “Ach Mia, Mia, du verschlingst ja Bücher wie Kekse!”

Mia kicherte. “Kann ich dafür, dass die Geschichten so fantastisch sind?”

“Das kann man wohl sagen“, gab Herr Schulz zu. “Aber leider ist der neue Band noch nicht da. Er kommt erst nächste Woche.”

Mias Lächeln verschwand. “Nächste Woche? So lange kann ich doch nicht warten!”

Herr Schulz legte den aktuellen Roman, den er in der Hand hielt, beiseite. “Wie wäre es denn mit etwas anderem? Vielleicht etwas Spannendes? Krimi oder Thriller?”

Mia runzelte die Stirn. “Krimi? Ich weiß nicht so recht…”

“Probier doch mal was Neues!”, ermunterte Herr Schulz. “Ich mache dir gerne eine Empfehlung.”

Mia überlegte kurz. “Na gut, zeigen Sie mir mal, was Sie haben.”

Herr Schulz verschwand für einen Moment hinter den Regalen und kam mit zwei dicken Büchern zurück. “Hier, diese beiden sind sehr beliebt. Der eine spielt im alten Ägypten, der andere in einer futuristischen Stadt.”

Mia nahm die Bücher interessiert entgegen. “Hmm, klingt beides interessant…”

“Lies einfach mal die Klapptexte”, schlug Herr Schulz vor. “Vielleicht springt ja der Funke über.”

Mia blätterte in den Büchern. “Hm, klingt ja gar nicht mal so übel…”, murmelte sie leise.

Herr Schulz beobachtete sie mit einem wissenden Lächeln. “Na? Interessiert?”

Mia zögerte kurz. Eigentlich wollte sie doch lieber Drachenreiter lesen… “Also, die Drachenreiter-Trilogie ist natürlich immer noch mein Favorit”, begann sie.

Herr Schulz hob abwehrend die Hand. “Nein, nein, ich verstehe schon. Aber Bücher kosten ja auch Geld, nicht wahr?”

Mia nickte kleinlaut.

“Und von Drachenreitern allein kann man leider nicht leben”, fuhr Herr Schulz fort. “Deshalb mache ich auch ab und zu mal Empfehlungen für andere Bücher. So, wie jetzt.”

Mia schaute ihn nachdenklich an. “Nein, ich mache nur noch Geld für den nächsten Band der Drachenreiter-Trilogie”, erklärte sie schließlich. “Aber vielleicht schaue ich mir die Bücher ja trotzdem mal an. Versprochen?”

Herr Schulz grinste. “Ein Versprechen ist ein Versprechen. Aber vergiss die Drachenreiter nicht ganz, okay?”

“Keine Sorge!”, lachte Mia. “Die werde ich nie vergessen!”