Gedankenreise

Ich wache auf und strecke mich. Neben meinem Bett leuchtet der graue Kasten vor sich hin. Es ist die Gedankenreisemaschine. Also greife ich nach der schwarzen Brille auf dem Nachttisch und setze sie auf. Gespannt schließe ich die Augen.

“Guten Morgen”, sagt eine freundliche Stimme in meinem Kopf. “Wollen Sie heute verreisen?”

Ich nicke, obwohl sie mich ja nicht sehen kann. “Ja, bitte. Überrasch mich!”

Die Maschine brummt leise. Bunte Bilder blitzen hinter meinen geschlossenen Lidern auf. Palmen, Sandstrand, türkisfarbenes Wasser. Ich rieche Salz in der Luft und höre das Rauschen der Wellen.

Wow, denke ich, das fühlt sich echt an! Ich spüre sogar die warme Sonne auf meiner Haut.

Ich spaziere am Strand entlang und sammle Muscheln. Kinder bauen Sandburgen, und in der Ferne sehe ich Surfer auf den Wellen reiten. Plötzlich spüre ich Hunger.

“Kann ich etwas essen gehen?”, frage ich die Stimme in meinem Kopf.

“Natürlich”, sagt sie. “Sie befinden sich gerade in Hawaii. Was möchten Sie essen?”

Ich überlege kurz. “Ein Eis wäre toll!”

Als ich die Augen wieder aufmache, stehe ich vor einem bunten Eiswagen. Der Verkäufer lächelt mich freundlich an.

“Ein Schokoeis, bitte”, sage ich auf Englisch.

Er nickt und reicht mir ein Eis. Ich zahle mit meiner Kreditkarte, die ich zum Glück dabeihabe. Das Eis schmeckt köstlich!

Ich genieße den Tag am Strand, schwimme im Meer und esse noch ein Eis mit Ananasgeschmack. Langsam fühle ich mich müde.

“Kann ich zurück nach Hause?”, frage ich die Stimme.

“Selbstverständlich”, sagt sie.

Die Maschine brummt wieder, und die bunten Bilder hinter meinen Lidern verschwinden. Ich nehme die Brille ab und öffne die Augen. Ich bin wieder in meinem Schlafzimmer.

Neben dem Bett steht der graue Kasten und leuchtet nicht mehr. Ich bin glücklich und entspannt. Die Gedankenreisemaschine ist wirklich toll!

Schließe ich gleich wieder die Augen und reise an einen anderen Ort? Oder bleibe ich lieber erstmal hier und arbeite ein bisschen?

… Oder?

Top 4 verbs used:

  1. sein (to be)
  2. gehen (to go)
  3. machen (to do/make)
  4. essen (to eat)

Journey of Thoughts

I wake up and stretch. Next to my bed, the grey box glows. It’s the mind-travelling machine. So I reach for the black glasses on the bedside table and put them on. I close my eyes eagerly.

“Good morning,” says a friendly voice in my head. “Are you travelling today?”

I nod, even though she can’t see me. “Yes, please. Surprise me!”

The plane hums quietly. Colourful images flash behind my closed eyelids. Palm trees, a sandy beach, turquoise-coloured water. I smell salt in the air and hear the sound of the waves.

Wow, I think, this feels real! I can even feel the warm sun on my skin.

I walk along the beach and collect shells. Children are building sandcastles and I can see surfers riding the waves in the distance. Suddenly I feel hungry.

“Can I get something to eat?” I ask the voice in my head.

“Of course,” she says, “you’re in Hawaii right now. What would you like to eat?”

I think about it for a moment. “An ice cream would be great!”

When I open my eyes again, I’m standing in front of a colourful ice cream van. The seller smiles at me in a friendly manner.

“A chocolate ice cream, please,” I say in English.

He nods and hands me an ice cream. I pay with my credit card, which luckily I have with me. The ice cream tastes delicious!

I enjoy the day on the beach, swim in the sea and eat another pineapple-flavoured ice cream. I’m starting to feel tired.

“Can I go back home?” I ask the voice.

“Of course,” she says.

The machine hums again and the colourful images behind my eyelids disappear. I take off my glasses and open my eyes. I’m back in my bedroom.

The grey box next to the bed is no longer lit up. I am happy and relaxed. The mind-travelling machine is really great!

Do I close my eyes again straight away and travel to another place? Or would I rather stay here and work for a while?

… Or?

Last Updated on March 13, 2024
by DaF Books

Welche Frage?

What is one question you hate to be asked? Explain.

Welche Frage

Szene 1:
Ein helles Büro. ANTHONY steht vor einer Gruppe von Mitarbeitern.

Anthony: Guten Morgen, alle zusammen! Heute sprechen wir darüber, wie wir unsere beste Arbeit leisten können. Aber zuerst möchte ich euch eine Frage stellen: “Welche Frage mögt ihr nicht gerne gefragt werden? Und warum?”

Mitarbeiter 1 (KARL): Ich mag es nicht, wenn man mich fragt, warum ich noch nicht verheiratet bin. Es ist mein Leben und meine Entscheidung.

Mitarbeiter 2 (SUSANNE): “Wann wirst du Kinder haben?” Das ist eine persönliche Sache und es setzt mich unter Druck.

Mitarbeiter 3 (TIM): “Warum sprichst du nicht besser Deutsch?” Ich lerne noch und es braucht Zeit.

Anthony: Sehr interessant. Diese Fragen können wirklich unangenehm sein. Aber lasst uns das umdrehen. Wie könnt ihr diese Fragen nutzen, um euer Deutsch zu verbessern?

KARL: Ich könnte sagen, dass ich auf Deutsch nach dem perfekten Partner suche.

SUSANNE: Ich könnte antworten, dass ich erst Deutsch für meine Kinder lernen möchte.

TIM: Ich könnte um Geduld bitten und erklären, dass ich jeden Tag übe.

Anthony: Ausgezeichnet! Jede Herausforderung ist eine Gelegenheit zu wachsen. Lasst uns jetzt einige deutsche Sätze üben.

Szene 2:
Die Mitarbeiter üben deutsche Sätze.

Anthony: Wiederholt nach mir: “Ich lerne Deutsch, um meine Ziele zu erreichen.”

Alle: Ich lerne Deutsch, um meine Ziele zu erreichen.

Anthony: Sehr gut! Erinnert euch, jeden Tag ein wenig zu üben. So werdet ihr besser.

Szene 3:
Die Mitarbeiter lächeln und nicken.

Anthony: Denkt daran, eure Fehler sind eure Freunde. Sie helfen euch, zu lernen und zu wachsen.

Alle: Unsere Fehler sind unsere Freunde.

Anthony: Genau! Jetzt, macht weiter so und ihr werdet Erfolg haben!

Die Mitarbeiter klatschen und der Vorhang fällt.

Last Updated on March 14, 2024
by DaF Books

Sollen wir das Mädchen retten?

Papa öffnet die Tür ganz langsam. Draußen ist es dunkel, aber im Licht der Straßenlaternen sehen wir sie: eine junge Frau. Sie ist allein und sieht sehr ängstlich aus.

“Bitte, helfen Sie mir,” sagt sie mit zitternder Stimme. “Sie sind überall.”

Papa schaut sie an und dann zu uns. “Wir müssen ihr helfen,” sagt er.

Ich habe Angst, aber ich weiß, dass es richtig ist. Wir lassen die Frau ins Haus. Sie ist kalt und ihre Kleidung ist zerrissen.

“Danke,” sagt sie. “Ich dachte, ich bleibe allein da draußen.”

Wir geben ihr warme Kleidung und etwas zu essen. Sie erzählt uns ihre Geschichte. Ihr Name ist Anna. Sie war mit ihrer Familie unterwegs, als die Zombies kamen. Sie hat ihre Familie verloren und ist seitdem allein.

“Wir bleiben zusammen,” sagt Papa. “Wir sind jetzt deine Familie.”

Anna lächelt, aber ihre Augen sind traurig. “Können wir hier bleiben?” fragt sie.

“Ja,” sage ich. “Wir bleiben zusammen sicher.”

Die Nacht ist ruhig, und am nächsten Tag machen wir Pläne. Wir wollen das Haus noch sicherer machen. Wir arbeiten den ganzen Tag.

Aber als die Nacht kommt, hören wir es wieder: das Stöhnen, das Klopfen. Es ist lauter und näher als je zuvor.

“Sie kommen,” sagt Anna. “Wir müssen bleiben und kämpfen.”

Papa nickt. “Wir bleiben und beschützen unser Zuhause.”

Wir bereiten uns vor. Wir haben Waffen und wir sind stark. Die Zombies kommen näher. Wir hören sie an der Tür, an den Fenstern.

Dann, plötzlich, ein lautes Krachen. Eine der Türen bricht auf. Zombies kommen ins Haus. Wir kämpfen.

Es ist schwer und gefährlich, aber wir bleiben stark. Wir kämpfen für unser Leben, für unser Zuhause.

Die Zombies sind viele, aber wir sind mutig. Anna ist tapfer und kämpft neben uns.

Dann, als wir denken, es ist vorbei, hören wir ein Geräusch. Es ist anders, nicht wie die Zombies.

Wir schauen uns um und sehen es: ein kleines Mädchen. Sie steht in der Tür und schaut uns an.

“Bitte, bleiben Sie,” sagt sie. “Helfen Sie mir.”

Wir sind überrascht. Ein Kind, allein, mitten in der Zombie-Horde.

Papa schaut zu Anna und dann zu mir. “Was machen wir jetzt?”

Wir wissen es nicht. Wir müssen schnell entscheiden.

“Sollen wir das Mädchen retten?”

Last Updated on March 13, 2024
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Anna war eine erfolgreiche Anwältin.

Anna war eine erfolgreiche Anwältin.

Anna war eine erfolgreiche Anwältin. Sie hatte einen guten Job, ein schönes Haus und viel Geld. Sie liebte es, sich selbst zu verwöhnen und zu belohnen. Sie bezahlte gerne für ihre reisen, ihre Spenden und ihre Schokolade. Sie dachte, dass sie alles hatte, was sie brauchte.

Eines Tages, als Anna im Gericht war, traf sie einen Mann, der ihr Herz stahl. Er hieß Ben und war ein Journalist. Er war charmant, witzig und intelligent. Er schrieb über die Fälle, die Anna vertrat. Er bezahlte ihr ein Kompliment und lud sie zum Kaffee ein. Anna sagte ja und verliebte sich in ihn.

Ben war anders als Anna. Er war nicht reich, aber er war glücklich. Er liebte seinen Job, seine Freunde und seine Familie. Er bezahlte gerne für seine Fehler, seine Wette und seine Zeche. Er dachte, dass er nichts mehr brauchte.

Anna und Ben wurden ein Paar. Sie waren sehr verliebt, aber sie hatten auch viele Probleme. Sie stritten sich oft über Geld, Arbeit und Zukunft. Anna wollte, dass Ben mehr verdiente, mehr sparte und mehr plante. Ben wollte, dass Anna weniger ausgab, weniger arbeitete und mehr lebte. Sie konnten sich nicht einigen.

Eines Tages, als Anna und Ben im Restaurant waren, kam es zum großen Streit. Anna hatte die Rechnung bezahlt, wie immer. Ben fühlte sich beleidigt und unzufrieden. Er sagte: “Anna, du bezahlst zu viel. Du bezahlst für alles. Du bezahlst mir einen Gefallen. Du denkst, dass du alles kontrollieren kannst. Aber du kannst nicht. Du kannst nicht meine Liebe kaufen. Du kannst nicht meine Freiheit kaufen. Du kannst nicht mein leben kaufen.”

Anna war schockiert und verletzt. Sie sagte wütend: “Ben, du bezahlst zu wenig. Du bezahlst für nichts. Du bezahlst mir keinen Respekt. Du denkst, dass du alles haben kannst. Aber du kannst nicht. Du kannst nicht meine Zeit haben. Du kannst nicht meine Karriere haben. Du kannst nicht mein Glück haben.”

Ben und Anna sahen sich an. Sie sahen die Wut und die Enttäuschung in ihren Augen. Sie spürten noch etwas für einander, aber sie waren nicht sicher, ob es Liebe oder Hass war. Sie mussten eine Entscheidung treffen.

Sollen sie zusammenbleiben oder sich trennen?

Soll Anna bezahlen und bleiben? Oder soll Anna einfach gehen?

Synopsis:

Anna is a successful lawyer who loves to pay for her trips, her donations and her chocolate. Ben is a journalist who loves to pay for his mistakes, his bet and his bill. They fall in love, but they have many problems. They argue about money, work and future. They have to choose between staying together or breaking up.

Last Updated on May 19, 2024
by DaF Books

The Way to Success

How has a failure, or apparent failure, set you up for later success?

My name is Anthony. I am a motivational speaker. Today, I am speaking in an office with people learning German. I ask: “How has a failure set you up for later success?”

Maria says: “I failed an exam. It was tough. But now I study more and better.”

Tom says: “I was afraid of speaking. Now I speak German every day and it’s getting better.”

Anna says: “I made many mistakes in writing. Now I write every day and my mistakes are getting fewer.”

I ask: “Do you see? Every failure can be a step towards success. What do you think?”

Everyone nods.

Suddenly, someone knocks on the door. We look over. Who is it?

German Translation:

Der Weg zum Erfolg

Ich heiße Anthony. Ich bin ein Motivationstrainer. Heute spreche ich in einem Büro mit Menschen, die Deutsch lernen. Ich frage: “Wie hat ein Misserfolg euch auf späteren Erfolg vorbereitet?”

Maria sagt: “Ich habe eine Prüfung nicht bestanden. Das war hart. Aber jetzt lerne ich mehr und besser.”

Tom sagt: “Ich habe Angst vor Sprechen gehabt. Jetzt spreche ich jeden Tag Deutsch und es geht besser.”

Anna sagt: “Ich habe viele Fehler beim Schreiben gemacht. Jetzt schreibe ich jeden Tag und meine Fehler werden weniger.”

Ich frage: “Seht ihr? Jeder Misserfolg kann ein Schritt zum Erfolg sein. Was denkt ihr?”

Alle nicken.

Plötzlich klopft jemand an die Tür. Wir schauen hin. Wer ist das?

Später…

Die Tür öffnet sich langsam. Ein neuer Student tritt ein. Er sieht nervös aus.

Anthony begrüßte ihn: “Hallo! Wie heißt du?”

Er antwortet: “Ich heiße Erik. Ich bin neu hier.”

Maria fragt: “Erik, hast du auch Angst vor Deutsch?”

Erik nickt. “Ja, aber ich will es lernen.”

Anthony, sagte: “Gut, Erik. Du bist hier richtig. Wir helfen dir.”

Alle lächeln Erik an.

Dann fragte Anthony: “Erik, wie hat ein Misserfolg dich auf späteren Erfolg vorbereitet?”

Erik schaut uns alle an. Wird er ja oder nein sagen?

English Translation:

The door opens slowly. A new student enters. He looks nervous.

Anthony greets him: “Hello! What’s your name?”

He replies, “My name is Erik. I’m new here.”

Maria asks, “Erik, are you also afraid of German?”

Erik nods. “Yes, but I want to learn it.”

Anthony says: “Good, Erik. You’re in the right place. We’ll help you.”

Everyone smiles at Erik.

Then Anthony asks: “Erik, how has a failure set you up for later success?”

Erik looks at us all. Will he say yes or no?

Last Updated on March 14, 2024
by DaF Books