Die Luft ist knapp

Ich arbeite seit zehn Jahren in den Asteroidenminen. So weit von der Erde entfernt, ist es mehr als nur ein Job. Ich arbeite, um das verlorene kostbare Element zu kaufen: Atemluft.

Die Luft ist knapp hier. Wir haben nur eine begrenzte Menge an Sauerstofftanks, die wir von der Zentrale bekommen. Wir müssen sie sparsam verwenden, sonst ersticken wir. Wir müssen auch hart arbeiten, um die wertvollen Metalle aus den Asteroiden zu schürfen. Wir müssen sie an die Zentrale verkaufen, um mehr Luft zu bekommen. Wir müssen auch aufpassen, dass wir nicht von den Asteroiden zerquetscht werden. Oder von den Piraten überfallen werden. Oder von den Flüsterern geholt werden.

Die Flüsterer sind das Schlimmste. Sie sind diejenigen, die verrückt geworden sind. Diejenigen, die zu lange hier waren. Diejenigen, die keine Luft mehr hatten. Sie sind wie Zombies. Sie lauern in den Schatten der Asteroiden. Sie machen leise Geräusche, die man kaum hören kann. Sie versuchen, uns zu fangen. Sie versuchen, unsere Luft zu stehlen. Sie versuchen, uns zu töten.

Ich habe Angst vor den Flüsterern. Ich habe viele Freunde verloren, die von ihnen angegriffen wurden. Ich habe viele Narben von ihren Krallen und Zähnen. Ich habe viele Albträume von ihren Gesichtern. Ich versuche, ihnen aus dem Weg zu gehen. Ich versuche, immer in der Nähe meiner Kollegen zu bleiben. Ich versuche, immer wachsam zu sein.

Aber heute ist etwas schiefgegangen. Wir waren auf einer Routine-Mission, um einen neuen Asteroiden zu erkunden. Wir hatten unsere Schutzanzüge und unsere Bohrer dabei. Wir hatten unsere Sauerstofftanks und unsere Waffen dabei. Wir hatten unsere Kommunikatoren und unsere Sensoren dabei. Wir dachten, wir wären sicher. Wir dachten, wir wären vorbereitet. Wir dachten, wir wären allein.

Wir haben uns geirrt.

Wir haben die Flüsterer nicht bemerkt, bis es zu spät war. Sie kamen aus dem Nichts. Sie kamen von allen Seiten. Sie kamen in Scharen. Sie griffen uns an. Sie rissen unsere Anzüge auf. Sie zerstörten unsere Ausrüstung. Sie töteten meine Kollegen. Sie jagten mich.

Ich bin der einzige Überlebende. Ich bin in einem kleinen Raum eingeschlossen. Ich habe nur noch einen Sauerstofftank. Er ist fast leer. Ich habe nur noch eine Waffe. Sie hat nur noch eine Kugel. Ich habe nur noch einen Kommunikator. Er hat nur noch eine Chance.

Ich versuche, die Zentrale zu erreichen. Ich versuche, um Hilfe zu rufen. Ich versuche, gerettet zu werden. Aber ich höre nur Stille. Keine Antwort. Kein Signal. Keine Hoffnung.

Ich höre nur die Flüsterer. Sie kratzen an der Tür. Sie wollen mich holen. Sie wollen meine Luft. Sie wollen mein Leben.

Was soll ich tun? Soll ich kämpfen oder aufgeben?

The top 8 most-used verbs in this story are:

  • versuchen (to try)
  • haben (to have)
  • arbeiten (to work)
  • kommen (to come)
  • hören (to hear)
  • dachten (to think)
  • wollen (to want)
  • töten (to kill)

Last Updated on March 11, 2024
by DaF Books

Betten und Decken

Wir halten das Auto an und öffnen die Türen. “Schnell, steigt ein!” rufe ich. Die Menschen rennen zu uns. Sie sind müde und verängstigt, aber sie sind am Leben.

Es sind fünf Personen: ein Mann, eine Frau und drei Kinder. Sie passen gerade so ins Auto. Jetzt sind wir sieben. Sieben gegen die Zombies.

“Danke,” sagt der Mann. “Wir dachten, wir bleiben allein.”

Wir fahren weiter. Die Straßen sind leer und still. Es ist gruselig. Niemand spricht. Wir hören nur das Brummen des Autos.

Nach einer Weile sagt Anna: “Wir müssen einen sicheren Ort finden. Wir können nicht immer im Auto bleiben.”

“Ja,” sage ich. “Wir müssen einen Platz finden, wo wir bleiben können.”

Wir fahren den ganzen Tag. Wir suchen nach einem sicheren Haus oder einem anderen Ort, wo wir bleiben können. Aber es ist schwer. Viele Häuser sind zerstört oder voller Zombies.

Dann, als es schon dunkel wird, sehen wir ein Licht. Es ist ein kleines Haus am Ende einer Straße. Es sieht sicher aus.

“Vielleicht können wir dort bleiben,” sagt die Frau.

Wir fahren zum Haus. Es ist klein, aber stark. Wir gehen hinein und schließen die Tür. Es fühlt sich gut an, nicht im Auto zu sein.

Wir erkunden das Haus. Es gibt Essen und Wasser. Es gibt Betten und Decken. Wir können hier bleiben.

“Wir sind sicher,” sagt der Mann. “Wir können hier bleiben, bis alles besser wird.”

Wir essen zusammen und reden. Die Kinder spielen. Es ist fast wie eine normale Familie.

Aber draußen hören wir die Zombies. Sie sind immer noch da. Wir dürfen das nicht vergessen.

Wir machen Pläne. Wir wollen das Haus noch sicherer machen. Wir wollen zusammen bleiben und überleben.

Die Nacht kommt, und wir gehen schlafen. Aber ich kann nicht schlafen. Ich denke an Papa. Ich vermisse ihn.

Am nächsten Morgen wache ich früh auf. Ich gehe nach draußen und schaue mich um. Es ist still. Keine Zombies.

Ich gehe zurück ins Haus. Die anderen wachen auch auf. Wir frühstücken zusammen.

Dann hören wir ein Geräusch. Es ist ein Auto. Es kommt schnell auf das Haus zu.

Wir schauen aus dem Fenster. Das Auto hält an. Menschen steigen aus. Sie haben Waffen. Sie sehen stark aus.

Sie kommen auf das Haus zu. Wir wissen nicht, ob sie Freunde oder Feinde sind.

“Sollen wir bleiben und sehen, wer sie sind?”

Last Updated on March 13, 2024
by DaF Books

Er ist einer von ihnen geworden.

Papa sieht das kleine Mädchen an der Tür. Seine Augen sind voller Entschlossenheit. “Wir müssen ihr helfen,” sagt er. “Ich bleibe nicht hier und tue nichts.”

Ich halte seine Hand. “Aber Papa, es ist zu gefährlich!”

Er schaut mich an. “Manchmal muss man Risiken eingehen, um anderen zu helfen. Wir bleiben nicht sicher, wenn wir nicht zusammenhalten.”

Papa geht zur Tür. Die Zombies sind überall, aber er achtet nicht auf sie. Er greift nach dem Mädchen und zieht sie ins Haus. Sie ist sicher, aber Papa… Papa ist draußen.

Die Tür fällt zu. Ich höre, wie Papa kämpft. Ich schreie und will die Tür öffnen, aber Anna hält mich zurück.

“Wir können jetzt nichts tun,” sagt sie. “Wir müssen hier bleiben und warten.”

Das Mädchen weint. “Mein Papa…,” sagt sie.

Ich umarme sie. “Wir bleiben jetzt bei dir,” sage ich.

Wir hören die Zombies draußen. Es ist ein schreckliches Geräusch. Aber dann wird es still. Zu still.

Anna und ich schauen uns an. “Was ist passiert?” fragt sie.

Wir wissen es nicht. Wir bleiben in der Stille und warten. Das Mädchen schläft in meinen Armen ein.

Stunden vergehen. Dann hören wir etwas an der Tür. Es klopft leise.

“Vielleicht ist Papa zurück,” sage ich.

Aber Anna schüttelt den Kopf. “Wir müssen vorsichtig sein.”

Wir gehen zur Tür. Anna hält eine Waffe bereit. Ich öffne die Tür einen Spalt.

Es ist Papa. Aber er ist anders. Seine Augen sind leer. Er ist einer von ihnen geworden.

Ich weine. “Papa…”

Er kommt näher. Anna zieht mich zurück und schließt die Tür.

“Wir können hier nicht bleiben,” sagt sie. “Wir müssen weg.”

Aber wohin? Draußen sind die Zombies. Und Papa ist jetzt einer von ihnen.

Wir packen schnell unsere Sachen. Das Mädchen hält meine Hand. “Wir bleiben zusammen,” sage ich.

Wir öffnen die Tür und rennen. Die Zombies folgen uns, aber wir sind schneller.

Dann sehen wir es: ein Auto. Es ist offen und der Schlüssel steckt.

“Wir können entkommen,” sagt Anna.

Wir steigen ein und fahren los. Die Zombies sind weit hinter uns.

Aber dann, als wir um eine Ecke biegen, sehen wir etwas. Eine Gruppe von Menschen. Sie sind keine Zombies. Sie sind wie wir.

“Sollen wir bleiben und ihnen helfen?”

Last Updated on March 26, 2024
by DaF Books

Wir müssen wissen, was draußen ist.

Papa steht vor der Tür, sein Gesicht ist ernst. “Wir müssen wissen, was draußen ist,” sagt er leise. Ich halte seine Hand fest.

“Bitte, Papa, nicht öffnen!” sage ich. “Es ist zu gefährlich!”

Papa schaut mich an und dann zur Tür. “Wir müssen stark bleiben, Lukas. Wir müssen uns der Angst stellen.”

Aber ich will nicht, dass er die Tür öffnet. Ich habe Angst vor dem, was dahinter sein könnte. Die Geräusche, das Stöhnen, es klingt so gruselig.

“Wir bleiben hier drinnen,” sage ich. “Bitte, Papa, wir sind sicher hier.”

Papa nickt langsam. “Okay, wir bleiben hier. Für jetzt.”

Wir gehen zurück ins Wohnzimmer und setzen uns. Die Geräusche haben aufgehört. Es ist still, aber es ist eine seltsame Stille. Ich kann fühlen, dass etwas nicht stimmt.

Die Nacht kommt, und wir versuchen zu schlafen. Aber ich kann nicht. Ich höre Schritte draußen, langsam und schwer. Ich wecke meine Eltern.

“Da ist wieder etwas,” flüstere ich.

Wir lauschen. Die Schritte kommen näher. Dann hören wir es wieder: “Bleiben… bleiben…”

Es klopft an der Tür. Einmal, zweimal, dreimal. Mein Herz schlägt schnell. Papa steht auf und geht wieder zur Tür.

“Vielleicht ist es jemand, der Hilfe braucht,” sagt er.

“Oder etwas, das uns holen will,” sage ich. “Wir sollten bleiben, wo wir sind.”

Papa hält inne. Er sieht mich und Mama an. “Was sollen wir tun?”

Wir schauen uns an. Keiner von uns weiß, was das Richtige ist. Die Geräusche draußen werden lauter. Es klingt, als ob mehrere Dinge da draußen sind.

Papa greift nach dem Türgriff. “Vielleicht sollten wir…”

“Nein!” schreie ich. “Wir bleiben hier!”

Papa zieht seine Hand zurück. Wir umarmen uns, alle drei. Wir sind zusammen, und das ist das Wichtigste.

Die Nacht geht vorbei, und am Morgen ist es wieder still. Wir entscheiden, im Haus zu bleiben. Wir spielen Spiele und versuchen, nicht an die Geräusche zu denken.

Aber dann, am nächsten Abend, fängt es wieder an. Das Stöhnen, das Klopfen. Es ist lauter als je zuvor.

Papa sieht mich an. “Lukas, wir können nicht für immer bleiben. Wir müssen herausfinden, was da ist.”

Ich nicke, aber meine Hände zittern. Papa geht zur Tür. Er atmet tief ein und öffnet sie einen Spalt.

Ein kalter Wind weht ins Haus. Wir sehen nichts, nur die Dunkelheit draußen. Aber dann…

Ein Schatten bewegt sich. Etwas ist da. Etwas Großes.

Papa schließt die Tür schnell und verriegelt sie. Wir atmen schwer.

“Was war das?” fragt Mama.

Wir wissen es nicht. Wir bleiben still und hören zu. Draußen ist es ruhig, aber wir wissen, dass es nicht vorbei ist.

Papa schaut uns an. “Sollen wir rausgehen und nachsehen?”

Last Updated on March 13, 2024
by DaF Books

Lektionen des Tages

What is the last thing you learned?

Lektionen des Tages

Szene 1:
Ein helles Büro. ANTHONY steht vor einer Gruppe von Mitarbeitern.

Anthony: Guten Morgen, liebe Kollegen! Heute sprechen wir über die Wichtigkeit des Lernens. Ich möchte euch fragen: “Was ist das Letzte, was ihr gelernt habt?” Lasst uns teilen und verstehen, warum es wichtig ist.

Mitarbeiter 1 (KARL): Ich habe gelernt, wie man eine E-Mail auf Deutsch schreibt. Das hilft mir, mit unseren deutschen Kunden besser zu kommunizieren.

Mitarbeiter 2 (SUSANNE): Ich habe die Zahlen auf Deutsch gelernt. Jetzt kann ich Preise und Telefonnummern verstehen.

Mitarbeiter 3 (TIM): Ich habe gelernt, wie man ‘Entschuldigung’ und ‘Danke’ sagt. Es ist wichtig, höflich zu sein.

Anthony: Das sind großartige Fortschritte! Jedes kleine Lernen zählt. Wie könnt ihr weiterhin euer Deutsch verbessern?

KARL: Ich werde jeden Tag ein neues Wort lernen.

SUSANNE: Ich werde versuchen, mehr auf Deutsch zu sprechen, auch wenn ich Fehler mache.

TIM: Ich werde deutsche Musik hören und versuchen, die Texte zu verstehen.

Anthony: Perfekt! Ihr habt verstanden, dass Lernen ein kontinuierlicher Prozess ist. Jetzt, lasst uns einige nützliche Sätze üben.

Szene 2:
Die Mitarbeiter üben deutsche Sätze.

Anthony: Wiederholt nach mir: “Ich lerne jeden Tag etwas Neues.”

Alle: Ich lerne jeden Tag etwas Neues.

Anthony: Wunderbar! Denkt daran, dass jeder Schritt euch näher an euer Ziel bringt.

Szene 3:
Die Mitarbeiter lächeln und nicken.

Anthony: Ihr seid auf dem richtigen Weg. Bleibt neugierig und offen für neues Wissen.

Alle: Wir bleiben neugierig und offen.

Anthony: Genau so! Weiter so, und ihr werdet eure Deutschkenntnisse schnell verbessern!

Die Mitarbeiter klatschen und der Vorhang fällt.

ENDE

Last Updated on March 14, 2024
by DaF Books