Die Verfolgung: Kapitel 2

Die Verfolgung: Kapitel Zwei
“War das der Wind?”

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Deutsch als Fremdsprache

Wir stehen am Fenster und beobachten den Schatten. Kimberly zittert. „Was sollen wir tun?“, fragt sie wieder. Wir wissen es nicht. Das Geräusch wird lauter. Die Schritte kommen näher. Wir halten den Atem an.

Plötzlich klopft es an der Tür. Wir springen auf. Kimberly schaut uns an. „Soll ich öffnen?“, fragt sie. Wir nicken. Kimberly geht langsam zur Tür. Sie öffnet sie einen Spalt. Niemand ist da. Wir sehen uns an. „War das der Wind?“, fragen wir uns.

Kimberly schließt die Tür wieder. „Ich habe Angst“, sagt sie. Wir setzen uns und versuchen, sie zu beruhigen. „Es ist bestimmt nur ein Zufall“, sagen wir. Aber Kimberly ist nicht überzeugt. Sie schaut immer wieder zum Fenster.

Wir beschließen, die Nacht bei Kimberly zu bleiben. Wir machen es uns auf dem Sofa bequem. Kimberly legt sich ins Bett. Wir hören das leise Ticken der Uhr. Alles ist still. Plötzlich hören wir wieder Schritte. Sie sind draußen. Wir sehen uns an. „Hört ihr das?“, fragt Kimberly.

Wir nicken. Die Schritte kommen näher. Wir stehen auf und gehen zum Fenster. Da ist wieder der Schatten. Er bewegt sich langsam. Wir können nicht erkennen, wer es ist. „Was sollen wir tun?“, fragen wir uns.

Kimberly nimmt ihr Handy und ruft die Polizei. „Bitte kommen Sie schnell“, sagt sie. Wir warten. Die Schritte werden lauter. Wir hören ein leises Klopfen an der Tür. Wir halten den Atem an. „Ist das die Polizei?“, fragen wir uns.

Endet er hier?

Comprehension Questions

Based on the text, please answer the following questions in German:

  1. Wer steht am Fenster und beobachtet den Schatten?
  2. Was macht das Geräusch lauter?
  3. Warum hat Kimberly Angst?
  4. Was beschließen die Freunde am Ende?
  5. Wen ruft Kimberly an?

Additional questions to encourage deeper understanding:

  1. Wie fühlt sich Kimberly während der Geschichte? Beschreibe ihre Gefühle.
  2. Was könnte der Schatten sein? Gib verschiedene Möglichkeiten an.
  3. Warum denken die Freunde zuerst, dass der Wind das Geräusch verursacht?
  4. Wie versuchen die Freunde, Kimberly zu beruhigen?
  5. Was passiert am Ende der Geschichte? Bleibt die Frage nach dem Schatten unbeantwortet?

German Vocabulary List

Nouns

  • das Fenster (window): Ein Teil einer Wand mit Glas, durch den man nach draußen sehen kann. (die Fenster)
  • der Schatten (shadow): Die dunkle Fläche, die entsteht, wenn etwas das Licht blockiert. (die Schatten)
  • das Geräusch (noise): Ein Ton oder eine Reihe von Tönen, die man hören kann. (die Geräusche)
  • der Schritt (step): Eine Bewegung, bei der man ein Bein nach dem anderen setzt. (die Schritte)
  • der Atem (breath): Die Luft, die man ein- und ausatmet. (die Atemzüge)
  • die Tür (door): Eine bewegliche Platte, die einen Raum verschließt. (die Türen)
  • der Spalt (crack): Ein kleiner, schmaler Öffnung. (die Spalte)
  • der Wind (wind): Die Bewegung der Luft. (die Winde)
  • das Bett (bed): Ein Möbelstück zum Schlafen. (die Betten)
  • das Sofa (sofa): Ein großes, bequemes Sitzmöbel. (die Sofas)

Verbs

  • beobachten (to observe): Etwas aufmerksam anschauen.
  • zittern (to tremble): Sich unwillkürlich bewegen, weil man z.B. Angst hat.
  • klopfen (to knock): Mit den Fäusten oder einem Gegenstand gegen etwas schlagen.
  • öffnen (to open): Etwas verschlossenes zugänglich machen.
  • schließen (to close): Etwas geöffnetes verschließen.
  • setzen (to sit): Sich hinsetzen.
  • beruhigen (to calm): Jemanden zur Ruhe bringen.
  • überzeugen (to convince): Jemanden von etwas überzeugen.
  • bleiben (to stay): An einem Ort verbleiben.
  • rufen (to call): Jemanden anrufen oder rufen.

Adverbs

  • wieder (again): Noch einmal.
  • näher (closer): In größerer Nähe.
  • langsam (slowly): Nicht schnell.
  • plötzlich (suddenly): Unerwartet, auf einmal.
  • immer wieder (again and again): Ständig, wiederholt.
  • bestimmt (certainly): Sicher, zweifellos.
  • leise (quietly): Ohne viel Lärm.
  • draußen (outside): Außerhalb eines Gebäudes.
  • langsam (slowly): Nicht schnell.

Adjectives

  • laut (loud): Stark hörbar.
  • angstlich (fearful): Angst habend.
  • still (quiet): Ohne Geräusche.
  • unbekannt (unknown): Nicht bekannt.

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on August 11, 2024
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Die Verfolgung: Kapitel 1

Die Verfolgung: Kapitel Eins
“Wir hören nichts”

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Deutsch als Fremdsprache

Wir gehen jeden Tag zur Arbeit. Unsere Freundin Kimberly sagt uns, dass sie verfolgt wird. Wir lachen und sagen, dass sie sich das nur einbildet. Aber Kimberly ist ernst. Sie sagt, dass sie die Schritte hinter sich hört. Wir hören nichts.

Kimberly zeigt uns eine Nachricht auf ihrem Handy. „Ich beobachte dich“, steht da. Wir denken, es ist ein Scherz. Kimberly ist nervös. Wir versuchen, sie zu beruhigen. „Es ist nur ein Zufall“, sagen wir. Aber Kimberly glaubt uns nicht.

Wir gehen zusammen nach Hause. Kimberly schaut sich ständig um. Wir sehen niemanden. „Da ist niemand“, sagen wir. Aber Kimberly bleibt misstrauisch. Sie sagt, dass sie die Augen auf ihr spürt. Wir sehen nichts.

Am nächsten Tag erzählt Kimberly es unseren Kollegen. Sie lachen auch. „Du siehst zu viele Filme“, sagen sie. Kimberly ist frustriert. Sie sagt, dass sie es ernst meint. Aber niemand glaubt ihr.

Wir gehen in ein Café. Kimberly schaut aus dem Fenster. Plötzlich wird sie blass. „Da ist er“, sagt sie. Wir sehen nur eine normale Straße. „Wer?“, fragen wir. Kimberly zeigt auf einen Mann. Er steht da und schaut zu uns. Wir sehen ihn an, aber er sieht normal aus.

Kimberly will gehen. Wir bleiben. „Es ist nur ein Zufall“, sagen wir wieder. Aber Kimberly ist nicht überzeugt. Sie geht schnell nach Hause. Wir bleiben im Café und reden über andere Dinge.

Am Abend ruft Kimberly uns an. Sie klingt ängstlich. „Er ist wieder da“, sagt sie. Wir hören zu, aber wir wissen nicht, was wir sagen sollen. „Bleib ruhig“, sagen wir. Aber Kimberly ist nicht ruhig. Sie sagt, dass sie Angst hat.

Wir beschließen, zu ihr zu gehen. Als wir ankommen, ist es dunkel. Kimberly öffnet die Tür. Sie sieht müde aus. „Er ist weg“, sagt sie. Wir setzen uns und reden. Plötzlich hören wir ein Geräusch draußen. Kimberly wird blass. „Hört ihr das?“, fragt sie.

Wir hören genau hin. Da ist ein leises Geräusch. Es kommt näher. Wir schauen uns an. „Was ist das?“, fragen wir. Kimberly schaut aus dem Fenster. „Er ist wieder da“, sagt sie leise.

Wir stehen auf und gehen zum Fenster. Da ist ein Schatten. Er bewegt sich. Wir sehen uns an. „Was sollen wir tun?“, fragen wir. Kimberly zittert. „Ich weiß es nicht“, sagt sie.

Das Geräusch wird lauter. Wir hören Schritte. Sie kommen näher. Wir halten den Atem an. „Ist das wirklich jemand?“, fragen wir uns.

Endet er hier?

Comprehension Questions

  1. Wovon ist Kimberly überzeugt?
    (Of what is Kimberly convinced?)
  2. Warum glauben die Freunde Kimberly nicht?
    (Why don’t the friends believe Kimberly?)
  3. Wie reagieren die Kollegen auf Kimberlys Geschichte?
    (How do the colleagues react to Kimberly’s story?)
  4. Was sieht Kimberly im Café?
    (What does Kimberly see in the café?)
  5. Warum ist Kimberly am Ende des Kapitels so ängstlich?
    (Why is Kimberly so scared at the end of the chapter?)
  6. Was hören die Freunde am Ende des Kapitels?
    (What do the friends hear at the end of the chapter?)
  7. Wie beschreiben die Freunde den Schatten am Fenster?
    (How do the friends describe the shadow at the window?)
  8. Welche Gefühle überwiegen bei den Freunden am Ende des Kapitels?
    (Which feelings predominate in the friends at the end of the chapter?)
  9. Wie würde man Kimberlys Zustand am besten beschreiben?
    (How would you best describe Kimberly’s state?)
  10. Denkst du, dass die Freunde Kimberly helfen werden? Begründe deine Antwort.
    (Do you think the friends will help Kimberly? Justify your answer.)

German Vocabulary List

Nouns

  • das Kapitel (Kapitel): a chapter (chapters)
  • der Tag (Tage): a day (days)
  • die Arbeit (Arbeiten): work (works)
  • die Freundin (Freundinnen): a girlfriend (girlfriends)
  • der Schritt (Schritte): a step (steps)
  • das Handy (Handys): a mobile phone (mobile phones)
  • der Scherz (Scherze): a joke (jokes)
  • der Zufall (Zufälle): a coincidence (coincidences)
  • das Haus (Häuser): a house (houses)
  • der Mann (Männer): a man (men)

Verbs

  • gehen (ging, gegangen): to go (went, gone) – (to walk, to leave)
  • sagen (sagte, gesagt): to say (said, said)
  • hören (hörte, gehört): to hear (heard, heard)
  • zeigen (zeigte, gezeigt): to show (showed, shown)
  • denken (dachte, gedacht): to think (thought, thought)
  • sein (war, gewesen): to be (was, been)
  • beruhigen (beruhigte, beruhigt): to calm down (calmed down, calmed down)
  • glauben (glaubte, geglaubt): to believe (believed, believed)
  • sehen (sah, gesehen): to see (saw, seen)
  • rufen (rief, gerufen): to call (called, called)

Adverbs

  • jeden Tag: every day
  • nur: only
  • ständig: constantly
  • normal: normally
  • schnell: quickly
  • wieder: again
  • leise: quietly
  • näher: closer
  • genau: exactly
  • wirklich: really

Adjectives

  • ernst (ernsthaft): serious (seriously) – (meaningful, earnest)
  • nervös: nervous
  • misstrauisch: suspicious
  • frustriert: frustrated
  • blass: pale
  • ängstlich: anxious, scared
  • müde: tired
  • dunkel: dark
  • laut: loud
  • schnell: fast

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on September 19, 2024
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Eifersucht im Zoo

Deutsch als Fremdsprache


Eifersucht im Zoo (Jealousy at the Zoo)

Lisa und Ben schlenderten Hand in Hand durch den Zoo. Sonne schien, und die Tiere in ihren Gehegen weckten Lisas Neugier. Plötzlich blieb Ben stehen und starrte gebannt zu einem Gehege mit rosafarbenen Flamingos.

“Wow”, sagte er, “sie sind ja wunderschön!”

Neben den Flamingos stand eine junge Frau mit langen, dunklen Haaren. Sie fütterte die Vögel und lachte dabei. Ein eifersüchtiges Gefühl stieg in Lisa auf.

“Du findest die doch sicher schöner als mich, oder?”, fragte sie stirnrunzelnd.

Ben lächelte und nahm Lisas Hand. “Du liebst die doch nicht wirklich, oder?”, sagte er sanft. “Flamingos sind zwar schön anzusehen, aber du bist diejenige, mit der ich zusammen sein möchte.”

Lisa errötete. Sie hatte sich lächerlich gemacht. Um ihre Eifersucht zu vertreiben, schlug sie Ben vor, Eis zu holen. Während sie die leckeren Kugeln schleckten, beobachteten sie gemeinsam die Affen, die sich lustig durch die Bäume hangelten.

Am Ausgang des Zoos angekommen, gab Ben Lisa einen Kuss auf die Stirn. “Ich liebe dich”, flüsterte er ihr ins Ohr.

Lisa lächelte glücklich. Sie wusste jetzt, dass Bens Liebe zu ihr echt war.

Beispiele mit LIEBEN

  1. Lisa ist ein bisschen eifersüchtig, weil Ben die Flamingos so schön findet.
    (Lisa is a little jealous because Ben finds the flamingos so beautiful)
  2. Aber Ben liebt sie.
    (But Ben loves her)
  3. Er sagt ihr, dass er mit ihr zusammen sein möchte.
    (He tells her he wants to be with her)
  4. Lisa weiß jetzt, dass Bens Liebe echt ist.
    (Lisa knows now that Ben’s love is real)
  5. Tiere lieben es, im Zoo gefüttert zu werden.
    (Animals love to be fed at the zoo)
  6. Viele Menschen lieben es, Eis zu essen.
    (Many people love to eat ice cream)
  7. Kinder lieben Affen.
    (Children love monkeys)
  8. Der Affe hängt lustig am Baum.
    (The monkey hangs funny from the tree)
  9. Eltern lieben ihre Kinder.
    (Parents love their children)
  10. Hunde lieben es, spazieren zu gehen.
    (Dogs love to go for walks)
  11. Katzen lieben es zu schlafen.
    (Cats love to sleep)
  12. Im Sommer lieben viele Menschen schwimmen zu gehen.
    (In summer, many people love to go swimming)
  13. Touristen lieben es, den Eiffelturm zu besuchen.
    (Tourists love to visit the Eiffel Tower)
  14. Wir lieben es zu reisen!
    (We love to travel!)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on August 15, 2024
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Und ich mache das wieder gut, versprochen!

Deutsch als Fremdsprache


Kathrin: Und ich mache das wieder gut, versprochen!
Daniel: Was ist denn passiert?
Kathrin: Ich habe deinen Lieblingspulli in der Wäsche kaputt gemacht.
Daniel: Jeder macht mal Fehler. Hauptsache, du bist ehrlich.

Die letzte Reise


Es war ein sonniger Tag, als Kathrin und Daniel sich auf den Weg machten. Die Welt, wie sie sie kannten, war nicht mehr dieselbe. Überall lagen Trümmer, verlassene Gebäude und stille Straßen. Die Menschen waren verschwunden, und die Natur hatte begonnen, sich die Erde zurückzuholen.

Kathrin trug einen alten Rucksack auf dem Rücken, gefüllt mit dem Nötigsten: Wasser, Konserven und eine kleine Decke. Daniel hatte eine abgenutzte Landkarte in der Hand, auf der sie ihre Route verzeichnet hatten. Sie wussten nicht, wohin sie gingen, aber sie hatten keine andere Wahl. Die letzten Überlebenden, die sich noch nicht aufgegeben hatten.

“Und ich mache das wieder gut, versprochen!”, sagte Kathrin und lächelte Daniel an. Er nickte und versuchte, seine Angst zu verbergen. Sie hatten so viel verloren – ihre Familien, ihre Freunde, ihre Heimat. Aber sie hatten einander, und das war alles, was zählte.

“Was ist denn passiert?”, fragte Daniel und deutete auf die zerrissenen Straßen. Kathrin seufzte und erzählte ihm von dem Tag, als alles zusammenbrach. Von den Explosionen, den Krankheiten und dem Chaos. Von dem Moment, als sie ihren Lieblingspulli in der Wäsche kaputt gemacht hatte, weil sie vor lauter Panik nicht aufgepasst hatte.

“Jeder macht mal Fehler”, sagte Daniel und legte seinen Arm um Kathrin. “Hauptsache, du bist ehrlich.” Sie nickte und fühlte sich ein wenig besser. Vielleicht gab es noch Hoffnung für sie, für die Menschheit.

Sie gingen weiter, die Sonne brannte auf ihre Haut, und der Staub klebte an ihren Schuhen. Kathrin dachte an all die Dinge, die sie noch tun wollte – die Orte, die sie besuchen, die Abenteuer, die sie erleben wollte. Aber jetzt ging es nur noch darum zu überleben.

Plötzlich hörten sie ein Geräusch. Ein leises Knistern, gefolgt von einem lauten Krachen. Sie blieben stehen und sahen sich um. Vor ihnen lag ein riesiger Baum, der auf die Straße gestürzt war. Sie hatten keine andere Wahl, als hindurchzugehen.

“Denkst du, wir schaffen es?”, flüsterte Kathrin. Daniel sah sie an und lächelte. “Wir schaffen das. Wir müssen einfach weitermachen.” Er nahm ihre Hand, und sie gingen gemeinsam unter dem Baum hindurch.


Plötzlich hörten sie ein tiefes Brummen. Die Erde bebte, und der Himmel verdunkelte sich. War das das Ende? Ja oder Nein?


Übungen:

Nouns (Substantive):

  1. der Rucksack (the backpack)
  2. die Straße (the street)
  3. die Hoffnung (the hope)
  4. die Menschheit (humanity)

Verbs (Verben):

  1. gehen (to go)
  2. überleben (to survive)
  3. verlieren (to lose)
  4. erleben (to experience)

Adjectives (Adjektive):

  1. alt (old)
  2. abgenutzt (worn out)
  3. verlassen (abandoned)
  4. stumm (silent)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Ich mache keine große Sache daraus.

Franz: Ich mache keine große Sache daraus.
Greta: Was machst du denn keine große Sache draus?
Franz: Ich helfe nur im Garten, damit die Blumen schön wachsen.
Greta: Ach so, das ist ja nett von dir.

Der geheime Garten

Deutsch als Fremdsprache

Lysia Part 1

In einer kleinen Stadt auf einem anderen Planeten lebten Franz und Greta. Sie waren Nachbarn und gute Freunde. Eines Tages entdeckte Franz einen geheimen Garten hinter seinem Haus.

Guten Morgen, Greta!” rief Franz. “Komm und sieh, was ich gefunden habe!”

Greta kam herüber und sah den Garten. “Wow, das ist schön! Was machst du hier?”

Ich mache keine große Sache daraus,” antwortete Franz. “Ich helfe nur im Garten, damit die Blumen schön wachsen.”

Was machst du denn keine große Sache draus?” fragte Greta neugierig.

Ich mache das, weil es mir Spaß macht. Siehst du diese seltsamen Pflanzen? Sie sind nicht von unserer Welt.”

Greta war erstaunt. “Sind das… Aliens?”

“Vielleicht,” sagte Franz mit einem Lächeln. “Aber sie machen den Garten so besonders.”

Die beiden Freunde begannen, im Garten zu arbeiten. Sie pflanzten, gossen und machten den Boden locker. Die Pflanzen begannen zu wachsen und leuchteten in der Nacht.

Ach so, das ist ja nett von dir,” sagte Greta eines Tages. “Du kümmerst dich so gut um den Garten.”

Franz nickte. “Ich mache das gerne. Es ist, als ob der Garten lebt. Er spricht zu mir.”

Eines Abends, als der Mond hoch am Himmel stand, hörten sie eine Stimme aus dem Garten. “Danke, dass ihr euch um uns kümmert,” flüsterte eine sanfte Stimme.

Greta und Franz sahen sich an. “Hast du das gehört?” flüsterte Greta.

“Ja,” flüsterte Franz zurück. “Der Garten spricht wirklich!”

Sie gingen näher und sahen, wie eine der Pflanzen sich bewegte. “Ich bin Lysia,” sagte die Pflanze. “Ich komme von einem fernen Stern.”

Franz und Greta waren sprachlos. “Können wir dir helfen?” fragte Franz.

“Ja,” sagte Lysia. “Ich mache eine Reise durch das Universum. Ich brauche Energie, um weiterzumachen.”

“Wir machen das!” riefen Franz und Greta.

Sie arbeiteten Tag und Nacht, um Lysia zu helfen. Sie sammelten Sonnenlicht und Wasser und machten Musik für die Pflanzen.

Nach einigen Tagen war Lysia bereit. “Ich mache mich jetzt auf den Weg,” sagte sie. “Danke für alles.”

Franz und Greta winkten ihr zum Abschied. Der Garten war wieder still, aber sie wussten, dass sie etwas Wunderbares gemacht hatten.

Übungen:

  1. Setze die richtigen Artikel ein: der, die, das.
  2. Bilde Sätze mit dem Wort “machen“.

Vokabelliste:

  • Nomen:
  • der Garten
  • die Pflanze
  • die Energie
  • Verben:
  • machen
  • helfen
  • winken
  • Adjektive:
  • klein
  • fremd

Ende des Kapitels:
In der nächsten Nacht begann der Garten wieder zu leuchten. Eine neue Stimme flüsterte im Wind. “Könnt ihr mich hören?”


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on August 2, 2024
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