Ein gemütliches Wohnzimmer

Nehmen

Personen:

  • Anna – Eine junge Frau
  • Max – Ihr Freund

Szene 1: Ein gemütliches Wohnzimmer

Anna und Max sitzen auf dem Sofa. Anna liest ein Buch, Max schaut fern.

Max: Anna, was liest du denn da?

Anna: Oh, nur ein neues Buch. Es ist wirklich spannend.

Max: schaltet den Fernseher aus Willst du mir davon erzählen?

Anna: Sicher! Es geht um eine Frau, die alles hat, aber trotzdem unglücklich ist.

Max: Das klingt interessant. Und was tut sie dann?

Anna: Sie nimmt sich eine Auszeit und reist um die Welt.

Max: lächelt Das hört sich gut an. Vielleicht sollten wir auch mal eine Reise machen.

Szene 2: Ein paar Tage später

Anna und Max sitzen wieder auf dem Sofa. Anna hält eine kleine Tasche in der Hand.

Anna: Max, schau mal, was ich gefunden habe.

Max: schaut auf die Tasche Was ist das?

Anna: Es ist ein altes Fotoalbum. Ich habe es von meiner Großmutter bekommen.

Max: nimmt das Album und blättert darin Wow, das sind tolle Fotos.

Anna: Ja, ich habe so viele schöne Erinnerungen.

Max: zeigt auf ein Foto Und was ist das hier?

Anna: Das ist ich als kleines Mädchen. Ich nehme meinen ersten Schwimmunterricht.

Max: lächelt Du warst so süß.

Anna: lächelt zurück Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, wie ich im Wasser schwamm. Es war so frei.

Max: nimmt Annas Hand Vielleicht sollten wir mal wieder schwimmen gehen.

Anna: Das wäre schön.

Max: steht auf Komm, wir gehen jetzt.

Anna: Okay, aber zuerst müssen wir noch unsere Sachen nehmen.

Max: lächelt Natürlich.

Sie gehen zusammen aus dem Wohnzimmer.

Frage: Was werden Anna und Max als Nächstes tun?

Die verlorene Brille

Personen:

  • Max: Ein etwas vergesslicher Mann
  • Lisa: Max’ Frau

Szene 1: Wohnzimmer

Max sitzt auf der Couch, seine Brille liegt auf dem Tisch.

Lisa: Max, wo ist denn deine Brille? Ich kann sie nirgendwo finden!

Max: (Gedankenverloren) Oh, meine Brille? Hm, ich weiß nicht. Ich glaube, ich habe sie irgendwo hingelegt.

Lisa: (Frustriert) Du hast sie bestimmt wieder irgendwo vergessen!

Max: (Unschuldig) Nein, das kann nicht sein. Ich bin mir sicher, ich habe sie hier irgendwo gesehen.

Max steht auf und beginnt, nach der Brille zu suchen. Er durchsucht die Couchkissen, den Tisch und den Boden.

Lisa: (Ironisch) Ja, ja, such weiter. Du wirst sie schon finden.

Max zieht eine Schublade auf und findet die Brille darin.

Max: (Erleichtert) Aha, da ist sie ja! Sie war die ganze Zeit in dieser Schublade.

Lisa: (Schüttelt den Kopf) Du bist einfach unglaublich, Max. Wie kannst du nur so vergesslich sein?

Max: (Grinsend) Hey, es passiert halt.

Lisa rollt mit den Augen.

Szene 2: Küche

Max steht an der Spüle und spült das Geschirr. Seine Brille liegt auf der Arbeitsplatte.

Lisa: (Kommt in die Küche) Max, wo ist denn wieder deine Brille? Ich brauche sie jetzt!

Max: (Gedankenverloren) Oh, meine Brille? Hm, ich weiß nicht. Ich glaube, ich habe sie irgendwo hingelegt.

Lisa seufzt und geht zu Max. Sie nimmt die Brille von der Arbeitsplatte.

Lisa: (Gläserlich) Hier, Max. Du solltest vielleicht mal eine Kette für deine Brille kaufen.

Max: (Grinsend) Ja, vielleicht hast du recht.

Lisa schüttelt den Kopf und geht aus der Küche.

Übung: Vergessen

Deutsch als Fremdsprache

VER·GES·SEN (TO FORGET)

Ort: Café Rohleder, Bad Windsheim

Characters:

  • Heinrich: A German teacher
  • Sophie: A student
  • Charlotte: A student
  • Jack: A regular at the café
  • Kellnerin: A waitress

[SCENE START]

Heinrich: Guten Tag, meine Freunde! Heute lernen wir das Verb “vergessen“. Es ist sehr wichtig, dieses Wort zu kennen.

Sophie: Ja, “vergessen“. Das kenne ich. Ich vergesse manchmal meinen Schlüssel.

Charlotte: Ich auch! Und ich vergesse oft, meine Hausaufgaben zu machen.

Heinrich: Gut, das sind gute Beispiele. Jetzt versuchen wir es mit anderen Sätzen. “Ich habe meinen Namen vergessen.”

Sophie: Oh nein, das ist peinlich!

Charlotte: Ich habe einmal vergessen, wo ich mein Auto geparkt habe.

Heinrich: Das ist auch nicht schön. Aber keine Sorge, wir lernen es noch.

Kellnerin: Guten Tag, was darf es sein?

Heinrich: Eine Schwarzwälder Kirschtorte und einen Kaffee, bitte.

Sophie: Ich hätte gerne einen Apfelstrudel und einen Cappuccino.

Charlotte: Ein Käsekuchen und einen Latte macchiato, bitte.

Kellnerin: Gerne!

[The Kellnerin brings the orders]

Heinrich: Danke, das sieht lecker aus.

Jack: Guten Tag, Heinrich!

Heinrich: Hallo, Jack! Schön, dich zu sehen.

Jack: Was besprecht ihr denn heute?

Heinrich: Wir lernen das Wort “vergessen”.

Jack: Ah, “vergessen”. Ein sehr interessantes Wort.

Heinrich: Ja, es ist sehr wichtig.

Jack: Und, habt ihr schon herausgefunden, wie man es richtig benutzt?

Heinrich: Ja, wir haben ein paar Beispiele gemacht.

Jack: Gut, das ist gut. Aber es gibt noch so viel mehr zu lernen über dieses Wort.

Heinrich: Ja, das stimmt. Und vielleicht können wir das nächste Mal darüber sprechen.

[SCENE END]

Level 1.1 [1a]


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2016 – 2024 DAF BOOKS

Die verlorene Katze

Setting: A cozy living room.

Characters:

  • Maria: A young woman, in her early 20s.
  • Max: Maria’s boyfriend, also in his early 20s.

[SCENE START]

Maria: Oh, Max, Max! Wo ist sie? Wo ist meine kleine Mieze?

Max: (Entering the room, looking worried) Maria, was ist los?

Maria: Meine Katze! Sie ist weg! Ich habe überall gesucht. Sie ist einfach verschwunden.

Max: (Sitting down beside her) Wir finden sie schon. Vielleicht ist sie nur im Garten versteckt.

Maria: Ich habe im Garten gesucht. Und im Keller. Und im ganzen Haus. Sie ist einfach weg.

Max: (Taking her hand) Vielleicht ist sie zu einem Nachbarn gegangen. Wir können dort nachfragen.

Maria: Das ist eine gute Idee. Aber was, wenn sie sich verlaufen hat?

Max: Wir hängen Plakate auf. Und wir können auch das Tierheim anrufen.

Maria: (Smiling weakly) Danke, Max. Du bist der Beste.

Max: (Kissing her forehead) Für dich tue ich alles.

[SCENE END]

Übung: Bezahlen

Deutsch als Fremdsprache

BE·ZAH·LEN (TO PAY)

  • Heinrich: Deutschlehrer
  • Charlotte: Freundin
  • Frida: Freundin
  • Kellnerin: Greta
  • Jack: Bekannter

Ort: Café Rohleder, Bad Windsheim

Zeit: Nachmittag

[SCENE START]

Heinrich: Hallo, Charlotte! Hallo, Frida! Schön, euch zu sehen.

Charlotte: Hallo, Heinrich. Und was trinken wir heute?

Frida: Ich hätte gerne einen Cappuccino.

Charlotte: Ich nehme einen Latte macchiato.

Heinrich: Und ich einen Espresso.

Greta: (Kommt mit dem Kaffee und Kuchen) Guten Tag! Hier ist Ihr Kaffee und Kuchen.

Charlotte: Vielen Dank! Was ist das denn für ein leckerer Kuchen?

Greta: Das ist eine Schwarzwälder Kirschtorte.

Heinrich: (Lächelt) Die Schwarzwälder Kirschtorte ist sehr lecker.

Frida: Ich habe eine Apfelstrudel bestellt.

Heinrich: (Zu Frida) Der Apfelstrudel ist auch sehr gut.

Jack: (Kommt herein) Hallo, Heinrich! Hallo, alle!

Heinrich: Hallo, Jack! Schön, dass du da bist.

Jack: Danke. Was macht ihr denn hier?

Heinrich: Wir lernen Deutsch. Ich erkläre Charlotte und Frida das Wort “bezahlen“.

Frida: Ja, es ist nicht so einfach.

Heinrich: Doch, es ist ganz einfach. Man sagt zum Beispiel: “Ich bezahle die Rechnung.” Oder: “Wir bezahlen gemeinsam.”

Charlotte: Und was sagt man, wenn man etwas mit Karte bezahlen möchte?

Heinrich: Dann sagt man: “Ich möchte mit Karte bezahlen.”

Frida: Und was sagt man, wenn man etwas bar bezahlen möchte?

Heinrich: Dann sagt man: “Ich möchte bar bezahlen.”

Heinrich: (Zu Jack) Und was lernen wir als nächstes? “Machen” oder “Sagen“?

Jack: Ich würde sagen, wir lernen zuerst “machen“. Es ist ein sehr wichtiges Verb.

Heinrich: Ja, du hast Recht. “Machen” ist sehr wichtig. Wir können zum Beispiel sagen: “Ich mache die Hausaufgaben.” Oder: “Wir machen einen Spaziergang.”

Frida: Und wie sagt man “machen” im Imperativ?

Heinrich: Im Imperativ sagt man: “Mach!” oder “Macht!”. Zum Beispiel: “Mach die Tür zu!” oder “Macht die Fenster auf!”

Charlotte: Und wie sagt man “machen” in der Vergangenheit?

Heinrich: In der Vergangenheit sagt man: “Ich machte”, “du machtest”, “er/sie/es machte” usw. Zum Beispiel: “Ich machte gestern die Einkäufe.”

Greta: (Kommt vorbei) Möchten Sie noch etwas bestellen?

Heinrich: Ja, bitte. Wir hätten gerne noch einen Kaffee.

Greta: Gerne.

Jack: Und ich hätte gerne noch ein Stück Kuchen.

Greta: Was möchten Sie denn haben?

Jack: Eine Käsekuchen, bitte.

Greta: Sehr gut.

Heinrich: So, jetzt haben wir “machen” gelernt. Als nächstes lernen wir “sagen“.

Frida: Das ist bestimmt auch einfach.

Heinrich: Ja, “sagen” ist nicht schwierig. Wir können zum Beispiel sagen: “Ich sage dir die Wahrheit.” Oder: “Wir sagen uns gute Nacht.”

Charlotte: Und wie sagt man “sagen” im Imperativ?

Heinrich: Im Imperativ sagt man: “Sag!” oder “Sagt!”. Zum Beispiel: “Sag mir, wie es geht!” oder “Sagt uns die Wahrheit!”

Frida: Aber wir haben doch schon über “bezahlen” gesprochen!

Heinrich: Ja, aber es gibt noch mehr zu lernen. Zum Beispiel können wir sagen: “Ich bezahle mit Kreditkarte.” Oder: “Ich bezahle in bar.”

Charlotte: Und wie sagt man “bezahlen” im Imperativ?

Heinrich: Im Imperativ sagt man: “Bezahl!” oder “Bezahlt!”. Zum Beispiel: “Bezahl bitte die Rechnung!” oder “Bezahlt ihr gemeinsam?”

Jack: Und wie sagt man “bezahlen” in der Vergangenheit?

Heinrich: In der Vergangenheit sagt man: “Ich bezahlte”, “du bezahltest”, “er/sie/es bezahlte” usw. Zum Beispiel: “Ich bezahlte gestern das Essen.”

Greta: (Kommt vorbei) Hier ist Ihre Rechnung.

Heinrich: Vielen Dank.

Charlotte: Ich bezahle.

Greta: Gerne.

Heinrich: So, jetzt habt ihr “bezahlen” gelernt. Und als nächstes lernen wir…

Frida:Essen“!

Heinrich: Genau! “Essen” ist das nächste Wort.

Jack: Ich bin gespannt!


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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