Nicht jetzt, Lena, ich mache gerade Müsli.

Deutsch als Fremdsprache


Benjamin: Nicht jetzt, Lena, ich mache gerade Müsli.
Lena: Kann ich dann später mit dir spielen?
Benjamin: Ja, natürlich. Freu mich schon!
Lena: Super!

Das Ende der Welt

Es war ein sonniger Tag. Benjamin und Lena versteckten sich in einem Supermarkt. Die Vampire konnten nicht in die Sonne gehen. Sie hatten Angst vor dem Licht.

Benjamin stand in der Küche des Supermarkts. „Nicht jetzt, Lena, ich mache gerade Müsli,“ sagte er. Lena sah ihn an und nickte. Sie verstand, dass Benjamin beschäftigt war.

„Kann ich dann später mit dir spielen?“ fragte Lena. Sie wollte nicht allein sein. Benjamin lächelte. „Ja, natürlich. Freu mich schon!“ antwortete er. Lena war glücklich. „Super!“ sagte sie.

Der Supermarkt war voll mit Essen. Es gab Brot, Obst, Gemüse und viele Dosen. Sie hatten genug zu essen. Aber die Angst vor den Vampiren war groß. Sie mussten vorsichtig sein.

„Wie hat das alles angefangen?“ fragte Lena. Benjamin dachte nach. „Es war plötzlich. Die Vampire kamen in der Nacht. Viele Menschen sind verschwunden. Wir müssen uns verstecken,“ erklärte er.

Lena nickte. Sie verstand die Gefahr. „Was machen wir jetzt?“ fragte sie. Benjamin sah sich um. „Wir machen einen Plan. Wir müssen sicher sein,“ sagte er.

Die Zeit verging langsam. Sie hörten Geräusche draußen. Waren es die Vampire? Sie wussten es nicht. Die Angst war immer da.

Ich mache mir Sorgen,“ sagte Lena leise. Benjamin legte eine Hand auf ihre Schulter. „Wir schaffen das,“ sagte er. Sie mussten stark bleiben.

Plötzlich hörten sie ein lautes Geräusch. Etwas war draußen. „Sind es die Vampire?“ fragte Lena. Benjamin sah zur Tür. „Ich weiß es nicht,“ sagte er. „Sollen wir nachsehen?“

Übungen

  1. Schreibe fünf Sätze mit dem Verb „machen“.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • I am making breakfast.
    • We are making a plan.
    • They are making noise.
    • She is making a cake.
    • He is making a decision.

Vokabelliste

Nomen:

  • der Supermarkt
  • die Sonne
  • der Plan

Verben:

Adjektive:


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2024 DAF BOOKS

Der fremde Baum

Der fremde Baum und die geheimnisvollen Früchte

Eine A1-Level DAFBOOKS Kurzgeschichte

Deutsch als Fremdsprache

Ich stehe unter dem fremden Baum und betrachte die leuchtenden Früchte. Sie sind nicht nur rot, sondern schimmern auch in verschiedenen Farben – ein Spektakel, das ich auf der Erde noch nie gesehen habe. Mein Magen knurrt, und ich frage mich, ob diese Früchte mich sättigen können.

Plötzlich höre ich eine Stimme hinter mir. “Guten Tag, Fremder”, sagt jemand auf Deutsch. Ich drehe mich um und sehe ein Wesen, das halb Mensch, halb Pflanze zu sein scheint. Seine Haut ist grün, und seine Augen glänzen wie Smaragde.

“Du bist von der Erde, oder?” fragt das Wesen. Ich nicke, immer noch fasziniert von den Früchten. “Ja, ich bin hier, um diesen Planeten zu erkunden.”

“Willkommen auf Zafirah”, sagt das Wesen. “Mein Name ist Flora. Diese Früchte sind ein Geschenk unseres Planeten. Sie verleihen dir nicht nur Energie, sondern auch die Fähigkeit, die Welt anders wahrzunehmen.”

Ich starre Flora an. “Anders wahrnehmen? Was meinst du damit?”

Flora lächelt. “Iss eine weitere Frucht, und du wirst es verstehen.” Sie reicht mir eine weitere der leuchtenden Kugeln. Ich zögere, aber mein Hunger siegt. Ich beiße hinein, und sofort durchströmt mich ein Gefühl der Leichtigkeit. Die Farben um mich herum werden intensiver, und ich kann den Wind auf meiner Haut spüren, als wäre ich eins mit der Natur.

“Du siehst es jetzt, nicht wahr?” Flora schaut mich an. “Die Früchte verbinden dich mit der Energie des Planeten. Du kannst die Gedanken der Bäume hören und die Gefühle der Tiere spüren.”

Ich nicke, überwältigt von dieser neuen Erfahrung. “Aber warum verfärbt sich meine Haut?”

Flora erklärt: “Das ist die Nebenwirkung. Dein Körper passt sich an die Energie an. Bald wirst du Teil von Zafirah sein – ein Wanderer zwischen den Welten.”

Ich schaue auf meine lila Hände und lächle. “Ich bin also nicht krank?”

Flora schüttelt den Kopf. “Nein, du bist gesegnet. Du wirst die Schönheit und das Geheimnis unseres Planeten entdecken.”

Und so bleibe ich auf Zafirah, esse die leuchtenden Früchte und lausche den Geschichten der Bäume. Mein Raumschiff ist längst vergessen – ich habe eine neue Heimat gefunden.

Wortschatz:

  • der Baum (tree): Ein Pflanzenorganismus, der aus einem Stamm, Ästen und Blättern besteht und in der Regel eine beträchtliche Höhe erreicht.
    (A plant organism consisting of a trunk, branches, and leaves, usually reaching considerable height) – die Bäume. (trees)
  • die Frucht (fruit): Das reife Fortpflanzungsorgan einer blühenden Pflanze, das Samen enthält.
    (The mature reproductive organ of a flowering plant, containing seeds) – die Früchte. (fruits)
  • der Magen (stomach): Das Organ im Körper, in dem die Verdauung von Nahrung beginnt.
    (The organ in the body where digestion of food begins) – die Mägen. (stomachs)
  • die Stimme. (voice): Die Klänge, die durch die menschlichen Stimmbänder erzeugt werden, insbesondere beim Sprechen oder Singen.
    (The sounds produced by the human vocal cords, especially when speaking or singing) – die Stimmen. (voices)
  • das Wesen (being): Ein lebendiges Geschöpf, insbesondere ein Mensch.
    (A living creature, especially a human) – die Wesen. (beings)
  • die Haut. (skin): Die äußere Gewebeschicht, die den Körper eines Tieres oder Menschen bedeckt
    (The outer layer of tissue covering the body of an animal or human) – die Häute. (skins)
  • das Auge (eye): Das Organ des Sehens bei Menschen und Tieren.
    (The organ of sight in humans and animals) – die Augen. (eyes)
  • der Planet. (planet): Ein himmlischer Körper, der sich in einer Umlaufbahn um eine Sonne bewegt.
    (A celestial body moving in an orbit around a sun) – die Planeten. (planets)
  • der Name (name): Ein Wort oder eine Phrase, die eine Person, einen Ort, eine Sache, eine Bedingung oder eine Qualität identifiziert.
    (A word or phrase that identifies a person, place, thing, condition, or quality) – die Namen. (names)
  • die Energie. (energy): Die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten oder Veränderungen zu bewirken.
    (The ability to do work or cause change) – die Energien. (energies)
  • die Welt (world): Die Erde und alle Menschen und Dinge darauf.
    (The earth and all the people and things on it) – die Welten. (worlds)
  • die Kugel (sphere): Eine dreidimensionale geometrische Figur, die vollkommen rund ist
    (A three-dimensional geometric figure that is perfectly round) – die Kugeln. (spheres)
  • der Wind. (wind): Bewegung der Luft, besonders wenn sie stark genug ist, um gefühlt zu werden
    (Movement of air, especially when strong enough to be felt) – die Winde. (winds)
  • die Natur. (nature): Die physischen Welt und alles, was darin existiert, einschließlich Menschen, Tiere, Pflanzen und Wetter.
    (The physical world and everything that exists in it, including humans, animals, plants, and weather) – die Naturen. (natures)
  • der Gedanke (thought): Eine Idee oder Meinung, die im Geist entsteht.
    (An idea or opinion that forms in the mind) – die Gedanken. (thoughts)
  • das Gefühl. (feeling): Eine Emotion oder eine körperliche Empfindung.
    (An emotion or a physical sensation) – die Gefühle. (feelings)
  • die Nebenwirkung (side effect): Eine unerwünschte Wirkung, die durch die Einnahme eines Medikaments oder die Durchführung einer Behandlung entsteht.
    (An unwanted effect caused by taking a medication or undergoing a treatment) – die Nebenwirkungen. (side effects)
  • der Körper. (body): Die physische Struktur eines Menschen oder Tieres.
    (The physical structure of a human or animal) – die Körper. (bodies)
  • die Hand (hand): Das Ende des menschlichen Arms, das aus dem Handgelenk, der Handfläche und den Fingern besteht.
    (The end of the human arm, consisting of the wrist, palm, and fingers) – die Hände. (hands)
  • die Schönheit (beauty): Die Qualität, die Freude an den Sinnen oder dem Geist bereitet, besonders durch Form, Farbe, Klang oder Charakter.
    (The quality that gives pleasure to the senses or the mind, especially through form, color, sound, or character) – die Schönheiten. (beauties)
  • das Geheimnis (secret): Etwas, das nicht bekannt oder verstanden oder nicht für andere bestimmt ist
    (Something that is not known or understood or not meant for others) – die Geheimnisse. (secrets)
  • die Geschichte. (story): Eine Erzählung von Ereignissen, entweder wahr oder erfunden.
    (A narrative of events, either true or invented) – die Geschichten. (stories)


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Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on July 21, 2024
by DaF Books

Dunkle Gestalten

Dunkle Gestalten (Dark Figures)

Martin zündete eine Kerze an. “Strom ist weg”, sagte er frustriert. (Martin lit a candle. “Power’s out,” he said frustratedly.)

Carla saß auf dem Boden und packte ihren Rucksack. “Schon wieder? Komisch.” (Carla sat on the floor, packing her backpack. “Again? Weird.”)

Sie hatten sich in einer abgelegenen Berliner U-Bahn-Station verschanzt. Die Gerüchte über Unruhen oben auf der Straße und seltsame Krankheiten machten die Runde.

“Vielleicht sollten wir doch zum Todesbriefkasten gehen”, sagte Carla. ( “Maybe we should go to the dead drop,” Carla said.)

Martin runzelte die Stirn. “Jetzt? Es ist dunkel und gefährlich.” (Martin frowned. “Now? It’s dark and dangerous.”)

“Aber vielleicht hat Andreas endlich Informationen”, beharrte Carla. (But maybe Andreas finally has information,” Carla insisted.)

Andreas war ein ehemaliger Kollege von Martin, der die Bankgeschäfte hinterfragt hatte. Er hatte ihnen den Hinweis auf den Todesbriefkasten gegeben, einem geheimen Ort zum Austausch von Informationen.

“Vielleicht”, murmelte Martin. “Aber ich mache mir Sorgen.” (Maybe,” Martin mumbled. “But I’m worried.”)

Sie packten ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Weg. Der Tunnel war feucht und kalt.

Plötzlich blieb Carla stehen. “Hörst du das?” (Suddenly, Carla stopped. “Do you hear that?”)

Martin lauschte. Ein leises Kratzen kam von weiter hinten im Tunnel.

“Vielleicht Ratten”, flüsterte er. (Maybe rats,” he whispered.)

Sie gingen weiter, aber das Kratzen wurde lauter.

“Martin, ich habe Angst”, sagte Carla mit bebender Stimme. (Martin, I’m scared,” Carla said with a trembling voice.)

Sie tasteten nach ihren Taschenlampen. Martins fiel zu Boden und rollte davon.

“Verdammt!” (Damn it!) er fluchte.

Sie standen in völliger Dunkelheit, nur das Kratzen war zu hören.

Dann hörten sie Schritte. Jemand näherte sich.

Panik stieg in Martin hoch. Er tastete nach seiner Tasche und drückte den Panikknopf an seinem Amateurfunkgerät, hoffend, dass es noch funktionierte.

Nichts passierte.

Die Schritte kamen näher. Eine dunkle Gestalt stand vor ihnen.

“Machen Sie an!” (Turn it on!) a raspy voice demanded.

Carla starrte entsetzt auf die Gestalt. In ihrer Hand hielt sie Martins verloren geglaubte Taschenlampe.

Die Gestalt richtete den Lichtstrahl auf Martin. “Sie sind Banker, nicht wahr?” (You’re a banker, aren’t you?)

Martin schluckte. “Ja”, sagte er mit erstickter Stimme.

Die Gestalt grinste. “Dann machen Sie sich nützlich.” (Then make yourself useful.)

Sie drückte Carla die Taschenlampe in die Hand und schob sie zur Seite. Dann richtete sie den Lichtstrahl auf eine Kamera, die sie um den Hals trug.

“Sprechen Sie!”, befahl die Gestalt. (Talk!), the figure commanded.

Martin wusste, dass er keine Wahl hatte. Er begann zu reden.

“Ich bin Martin Schmidt”, sagte er mit zittriger Stimme. “Und ich mache Dokumentarfilme.” (I’m Martin Schmidt, and I make documentaries.)

Die Gestalt lachte. “Eine ungewöhnliche Kombination”, sagte sie. (An unusual combination,” she said.)

Martin starrte sie an. Er kannte diese Stimme.

Carla schaute entsetzt von ihm zur Gestalt.

“Ja, finden wir auch”, sagte Martin und sein Blick fiel auf ein kompromittierendes Foto, das die Gestalt aus ihrer Tasche zog. “Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.” (Yes, we think so too,” Martin said, his gaze falling on a compromising photo the figure pulled from her pocket. “But opposites do attract.”)

Die Gestalt warf ihren Kopf zurück und lachte. Ein kaltes, grauenvolles Lachen, das in der Dunkelheit des Tunnels widerhallte.

“Sprechen Sie weiter, Herr Schmidt”, sagte sie. “Die Welt soll die Wahrheit erfahren.” (Continue speaking, Mr. Schmidt. The world will know the truth.)

Carla starrte entsetzt von Martin zur Gestalt. War das wirklich ihre Freundin?

Martin sah Carla mit flehenden Augen an.

Wird Carla Martin helfen können? (Will Carla be able to help Martin?)

Übungen

Verstehst du die Geschichte? Beantworte folgende Fragen:

  1. Wo befinden sich Martin und Carla?

Ich hoffe, ich mache das anders in Zukunft.

Deutsch als Fremdsprache


Anna: Ich hoffe, ich mache das anders in Zukunft.
Ben: Was ist denn passiert?
Anna: Ich habe heute im Geschäft etwas falsch gemacht.
Ben: Jeder macht mal Fehler. Wichtig ist, dass man daraus lernt.
Anna: Ja, das habe ich mir auch vorgenommen.
Ben: Und wie willst du es anders machen?

Das Ende der Welt

Anna und Ben sitzen im Keller eines alten Gebäudes. Draußen ist es dunkel und still. Sie verstecken sich vor den Vampiren, die die Stadt übernommen haben.

“Ich hoffe, ich mache das anders in Zukunft,” sagt Anna leise.

Ben schaut sie an. “Was ist denn passiert?” fragt er.

Anna seufzt. “Ich habe heute im Geschäft etwas falsch gemacht,” erklärt sie. “Ich habe die Tür nicht richtig abgeschlossen, und jetzt sind die Vampire hier.”

Ben nickt verständnisvoll. “Jeder macht mal Fehler. Wichtig ist, dass man daraus lernt,” sagt er beruhigend.

“Ja, das habe ich mir auch vorgenommen,” antwortet Anna entschlossen.

Ben lächelt. “Und wie willst du es anders machen?” fragt er neugierig.

Anna denkt nach. “Ich werde in Zukunft vorsichtiger sein und immer zweimal prüfen, ob die Tür wirklich zu ist,” sagt sie.

Plötzlich hören sie ein Geräusch. Es kommt von der Treppe. Anna und Ben halten den Atem an. Die Tür zum Keller öffnet sich langsam. Ein Schatten erscheint im Türrahmen.

“Wer ist da?” fragt Ben mit zitternder Stimme.

Der Schatten bewegt sich nicht. Anna und Ben schauen sich an, ihre Herzen schlagen schnell. Ist es ein Freund oder ein Feind? Werden sie überleben?

Übungen

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Verb “machen”.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • I hope I do it differently in the future.
    • Everyone makes mistakes.
    • How will you do it differently?

Vokabelliste

Nomen:

  • der Keller
  • die Tür
  • der Schatten

Verben:

Adjektive:

  • vorsichtig
  • entschlossen

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on July 19, 2024
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Unter der Stadt

Deutsch als Fremdsprache


Unter der Stadt (Under the City)

Szene: Eine kleine Wohnung in Berlin. Martin, Anfang 30, sitzt auf dem Sofa und spricht mit Carla, Ende 20er.

Martin: Also, Carla, die Bank… die hat so viel Geld gemacht mit den Krediten.

Carla: Den Krediten? Was meinst du?

Martin: Na, die Kredite mit den hohen Zinsen. Die Leute, die die aufnehmen, verstehen die Verträge oft gar nicht. Die Bank macht dann viel Gewinn, aber die Leute… die haben nachher große Probleme.

Carla: Das ist ja schrecklich, Martin.

Martin: Stimmt! Deswegen mache ich ja auch diese Dokumentation. Ich will zeigen, was die Banken wirklich machen.

Carla: (lacht) Du bist Banker und ich mache Dokumentarfilme. Das ist ja eine ungewöhnliche Kombination.

Martin: (lacht) Ja, finden wir auch. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.

Sie unterhalten sich weiter und trinken Kaffee. Plötzlich hören sie ein leises Geräusch aus der Küche.

Carla: Hast du das gehört?

Martin steht auf und geht langsam zur Küche. Er öffnet die Tür vorsichtig. Die Küche ist leer.

Martin: Alles in Ordnung hier. Vielleicht war es nur der Wind.

Sie setzen sich wieder hin und trinken weiter Kaffee. Aber das Gefühl, dass sie nicht alleine sind, lässt sie nicht los.

Carla geht zum Fenster und schaut nach draußen. Die Straße ist dunkel und leer.

Carla: Martin, ich habe ein schlechtes Gefühl.

Martin: Keine Sorge, Carla. Hier ist alles sicher.

Wieder hören sie ein Geräusch. Diesmal kommt es von der Abstellkammer. Martin geht langsam zur Tür und drückt die Klinke herunter. Die Tür ist verschlossen.

Martin: Seltsam. Die Tür war vorher offen.

Er sucht nach dem Schlüssel, aber er kann ihn nicht finden.

Carla: Hast du ein Handy dabei?

Martin: Nein, ich habe es im Büro gelassen.

Plötzlich springt die Abstellkammertür auf. Ein Mann in einem dunklen Mantel steht im Türrahmen. Er hält eine Pistole in der Hand.

Mann: Hände hoch!

Martin und Carla heben erschrocken die Hände.

Mann: (zu Martin) Du bist der Banker, ja?

Martin nickt langsam.

Mann: Setzt euch hin!

Der Mann zwingt sie, sich auf das Sofa zu setzen.

Mann: (zu Carla) Du machst Dokumentarfilme, ja?

Carla nickt ebenfalls.

Mann: Gut. Du wirst jetzt etwas für mich filmen.

Der Mann holt ein kleines Gerät aus seiner Tasche. Es ist ein Amateurfunkgerät.

Mann: (zu Martin) Du wirst alles gestehen. Alles, was du über die Bank weißt. Die hohen Zinsen, die kompromittierenden Fotos eurer Kunden… alles!

Martin sieht Carla an. Sie ist blass und verängstigt. Er drückt heimlich den Panikknopf unter dem Sofa.

Martin: (zitternd) Was meinen Sie mit kompromittierenden Fotos?

Der Mann grinst und zeigt Martin ein Foto auf seinem Handy. Es ist ein Foto von Martin, der mit einer Kundin der Bank flirtet.

Mann: Drückst du jetzt endlich auf den Knopf? Oder soll ich es machen?

Der Mann zeigt auf einen roten Knopf an der Wand, den Martin vorher nicht gesehen hat.

Martin: Was ist das?

Mann: Das ist ein Todesmannschalter. Wenn du nicht kooperierst, springt er in die Luft. Und wir alle sterben.

Carla: (schreit) Nein!

Martin starrt auf den Knopf. Soll er die Wahrheit gestehen und riskieren, dass alle sterben? Oder soll er schweigen und hoffen, dass Hilfe kommt?

Übungen:

Vokabeln:

Nomen: (der) Banker, (die) Dokumentation, (das) Gefühl, (die) Küche, (die) Sicherheit, (die) Tür, (der) Schalter
Verben: (machen), (hören), (sehen), (suchen), (finden), (springen), (halten), (setzen), (wissen), (sterben) **Adjek


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on July 19, 2024
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