Tanzen Sie mit mir?

Inselresorts Kapitel 1:
Der Tanz der Einsamkeit

Deutsch als Fremdsprache

Ich sitze allein an der Bar des Inselresorts und schaue auf die leere Tanzfläche. Die Musik spielt sanft im Hintergrund, aber niemand ist da, um sie zu genießen. Ich frage mich, wo alle Männer geblieben sind. Es ist, als wären sie über Nacht verschwunden.

Die Kellnerin kommt vorbei und fragt, ob ich etwas trinken möchte. Ich nicke und bestelle ein Glas Wasser. Mein Blick wandert wieder zur Tanzfläche. Ich erinnere mich an die Zeiten, als sie voller lachender Paare war. Jetzt ist es nur ein großer, leerer Raum.

Ich stehe auf und gehe zum Fenster. Draußen ist es dunkel, nur das Mondlicht beleuchtet den Strand. Ich sehe mich um, aber es ist niemand zu sehen. Die Stille ist erdrückend.

Plötzlich höre ich Schritte hinter mir. Ich drehe mich um und sehe den Barkeeper, der mich fragt: “Tanzen Sie mit mir?” Seine Stimme ist freundlich, aber ich zögere. Soll ich mit ihm tanzen? Ist er der Einzige, der geblieben ist?

Ich nicke langsam und folge ihm zur Tanzfläche. Wir beginnen zu tanzen, und für einen Moment vergesse ich meine Sorgen. Aber dann, mitten im Tanz, hält er inne und sieht mich ernst an. “Wissen Sie, was mit den Männern passiert ist?” fragt er.

Ich schüttle den Kopf. “Nein”, sage ich, “ich habe keine Ahnung.”

Er nickt und sagt: “Ich auch nicht. Aber ich habe Gerüchte gehört…”

Die Musik stoppt abrupt, und wir stehen im Schweigen. Ich spüre, wie mein Herz schneller schlägt. Was, wenn etwas Schlimmes passiert ist? Was, wenn wir in Gefahr sind?

Der Barkeeper sieht mich an und sagt: “Vielleicht sollten wir…”

Aber bevor er seinen Satz beenden kann, hören wir ein Geräusch draußen. Wir blicken beide zum Fenster, aber es ist zu dunkel, um etwas zu sehen.

“Was war das?” frage ich.

Er zuckt mit den Schultern. “Ich weiß es nicht”, sagt er. “Aber vielleicht sollten wir nachsehen.”

Wir gehen zum Fenster und schauen hinaus. Im Mondlicht sehe ich eine Gestalt am Strand. Sie bewegt sich langsam auf uns zu.

Ist es ein Mann? Ist er der Schlüssel zu diesem Rätsel?

Der Barkeeper greift nach meiner Hand. “Sollen wir rausgehen und nachsehen?” fragt er.

Ich zögere. Sollen wir?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on May 26, 2024
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Ich mache es.

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Frank stand vor Ralfs Tür und zögerte. Er wusste, dass sein Freund gerade eine schwere Zeit durchmachte. Ralfs Frau war vor kurzem unerwartet verstorben und er kümmerte sich nun alleine um ihre beiden kleinen Kinder.

Frank machte sich große Sorgen um Ralf. Er sah, wie erschöpft er aussah und wie schwer es ihm fiel, alles alleine zu bewältigen.

Schließlich fasste er sich ein Herz und klingelte.

Die Tür öffnete sich und Ralf stand vor ihm. Seine Augen waren gerötet und er wirkte niedergeschlagen.

„Hallo, Frank“, sagte er leise. „Komm rein.“

Frank trat ein und umarmte seinen Freund. „Mein Beileid noch mal“, sagte er.

Ralf nickte nur und führte Frank in die Küche.

„Setz dich“, sagte er und schenkte Kaffee ein.

Sie unterhielten sich für eine Weile. Ralf erzählte Frank, wie schwer es ihm ohne seine Frau fiel. Er fühlte sich überfordert mit den Kindern und dem Haushalt.

Frank hörte ihm aufmerksam zu und versuchte, ihm Mut zu machen.

„Du schaffst das, Ralf“, sagte er. „Aber du musst dir nicht alles alleine aufbürden. Lass dir helfen.“

Ralf schüttelte den Kopf. „Nein“, sagte er. „Ich muss das alleine durchstehen. Ich will stark sein für die Kinder.“

Frank machte sich Sorgen um ihn. Er wusste, dass Ralf den Druck nicht lange aushalten würde.

„Du verkraftest das nicht“, sagte er besorgt. „Ich mache es. Ich kümmere mich um die Kinder, du brauchst dich nur auszuruhen.“

Ralf lehnte ab. „Nein, Frank“, sagte er bestimmt. „Ich will das zu Ende bringen. Ich muss lernen, ohne sie zurechtzukommen.“

Frank verstand seinen Freund. Er wusste, dass er seine Trauer verarbeiten musste. Aber er machte sich trotzdem große Sorgen.

Würde Ralf es schaffen, alles alleine zu bewältigen?



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Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books

Ich mache mich lächerlich.

Der Tanzwettbewerb

Fritz starrte nervös auf seine Hände. Der große Tanzwettbewerb stand kurz bevor und die Angst nagte an ihm. “Ich fürchte, ich mache mich lächerlich”, murmelte er zu Sophie, die neben ihm stand.

Sophie lachte und gab ihm einen kleinen Stoß. “Unsinn, Fritz, du bist ein großartiger Tänzer!”

Fritz schüttelte den Kopf. “Meinst du wirklich? Was, wenn ich die Schritte vergesse oder stolper?”

Sophie lächelte ermutigend. “Natürlich meine ich das! Du hast wochenlang geübt und die Choreographie sitzt perfekt. Und selbst wenn du mal einen kleinen Fehler machst, ist das nicht schlimm. Hauptsache, du hast Spaß und tanzt mit Leidenschaft.”

Fritz atmete tief ein. “Vielleicht hast du recht. Aber die anderen sind alle so gut…”

“Du bist auch gut, Fritz”, unterbrach ihn Sophie. “Konzentriere dich nicht auf die anderen, sondern auf dich selbst und genieße den Moment. Du wirst sehen, es wird toll!”

Fritz nickte langsam. Er wusste, Sophie hatte recht. Er hatte hart trainiert und die Tanzschritte saßen. Trotzdem blieb die Angst in seinem Bauch.

Plötzlich ertönte laute Musik aus den Lautsprechern. Der Wettbewerb hatte begonnen. Die ersten Paare betraten die Bühne und zeigten ihr Können. Fritz beobachtete sie mit gemischten Gefühlen. Er war beeindruckt von ihrem Können, aber auch noch nervöser als zuvor.

Als die Ansage für seine Kategorie kam, spürte er, wie sein Herz raste. Er nahm Sophies Hand und sie gingen gemeinsam auf die Bühne. Das Scheinwerferlicht blendete ihn, aber er sah Sophie an und lächelte. Sie lächelte zurück und drückte seine Hand leicht.

Die Musik setzte ein und Fritz begann zu tanzen. Er konzentrierte sich auf die Schritte, die Musik und die Verbindung zu Sophie. Mit jedem Takt wurde er lockerer und die Angst verschwand. Er genoss den Tanz und spürte die Freude in sich aufsteigen.

Als der letzte Ton verklungen war, brandete Applaus auf. Fritz und Sophie verbeugten sich und strahlten sich glücklich an. Hatte er es geschafft? Hatte er die Angst überwunden und den Tanz genossen?

Übungen

Beantworten Sie die Fragen:

  1. Warum hat Fritz Angst?
  2. Was sagt Sophie zu ihm?
  3. Konzentriert sich Fritz auf die anderen Tänzer?
  4. Tanzt Fritz am Ende mit Freude?
  5. Wie geht es Fritz nach dem Tanz?

Finden Sie die Nomen, Verben und Adjektive im Text und schreiben Sie sie in die Pluralform:

  1. der Wettbewerb (die Wettbewerbe)
  2. die Angst (die Ängste)
  3. der Schritt (die Schritte)
  4. die Choreographie (die Choreographien)
  5. der Fehler (die Fehler)
  6. die Leidenschaft (die Leidenschaften)
  7. der Moment (die Momente)
  8. die Musik (die Musikstücke)
  9. das Paar (die Paare)
  10. die Bühne (die Bühnen)
  11. das Gefühl (die Gefühle)
  12. die Hand (die Hände)
  13. der Scheinwerfer (die Scheinwerfer)
  14. der Applaus (der Applaus)
  15. der Ton (die Töne)
  16. die Freude (die Freuden)


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Ich mache da nicht weiter

Der Entschluss

Karl starrte aus dem Fenster seines Büros. Die grauen Wolken spiegelten genau seine Stimmung wider. Er seufzte und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Seit Jahren arbeitete er in dieser Firma, die Karriereleiter nach oben geklettert, alles gegeben. Doch die anfängliche Begeisterung war längst verflogen.

Heute war der Tag gekommen, an dem er endlich den Entschluss fasste. Er stand auf und ging zu Heidis Schreibtisch, seiner Kollegin und besten Freundin.

“Heidi, ich muss dir etwas sagen“, begann er und räusperte sich.

Heidi sah ihn fragend an. “Was ist los, Karl?”

Ich mache da nicht weiter“, sagte er und versuchte, seiner Stimme Festigkeit zu verleihen.

Heidi runzelte die Stirn. “Was meinst du? Du kündigst doch nicht etwa?”

Karl nickte langsam. “Ja, ich habe die Kündigung eingereicht.”

Heidi war schockiert. “Aber Karl, das ist aber schade. Du bist so gut darin! Du hast so viel erreicht in der Firma.”

“Ich weiß”, sagte Karl und blickte zu Boden. “Aber ich kann nicht mehr. Ich fühle mich leer, ausgebrannt. Ich brauche eine Veränderung, Heidi.”

Heidi legte ihm besorgt eine Hand auf den Arm. “Verstehe ich. Aber hast du dir schon überlegt, was du danach machen willst?”

Karl schüttelte den Kopf. “Nein, noch nicht. Aber ich brauche erstmal Abstand, Zeit zum Nachdenken. Ich will endlich herausfinden, was ich wirklich will.”

Heidi seufzte. “Ich hoffe, du findest, was du suchst, Karl. Aber denk daran, so eine Entscheidung sollte man nicht unüberlegt treffen.”

“Ich weiß”, sagte Karl. “Aber ich spüre, dass es der richtige Weg ist. Ich kann nicht mehr weitermachen wie bisher, das halte ich einfach nicht aus.”

Heidi lächelte ihn schwach an. “Na gut, dann wünsche ich dir alles Gute für die Zukunft.”

“Danke, Heidi. Du bist die Beste.”

Karl packte seine Sachen zusammen, ein komisches Gefühl in der Magengegend. Angst und Vorfreude kämpften in ihm. Er war sich nicht sicher, was die Zukunft bringen würde, aber er wusste, dass er etwas ändern musste.

Er verabschiedete sich von seinen Kollegen und verließ die Firma zum letzten Mal. Draußen schien die Sonne und der Wind wehte ihm erfrischend ins Gesicht. Ein neues Kapitel begann, aber würde es auch ein glückliches werden?

Wird Karl es schaffen, seine Berufung zu finden und ein erfülltes Leben zu führen?

Grammatik:

Übungen

Präsens Perfekt: Finden Sie die Verben im Präsens Perfekt und schreiben Sie sie in die richtige Konjugation:
Karl (starren) aus dem Fenster. Er (seufzen) und (fahren) sich mit der Hand durch die Haare. Er (stehen) auf und (gehen) zu Heidis Schreibtisch.

Top 10 Nomen:

der Mann (die Männer)
die Frau (die Frauen)
die Arbeit (die Arbeiten)
die Firma (die Firmen)
der Kollege (die Kollegen)
die Freundin (die Freundinnen)
der Entschluss (die Entschlüsse)
die Veränderung (die Veränderungen)
die Zukunft (die Zukünfte)
der Weg (die Wege)

Top 10 Verben:

machen, arbeiten, klettern, fühlen, brauchen, finden, wissen, hoffen, suchen, gehen

Top 10 Adjektive:

grau, leer, ausgebrannt, gut, richtig, besorgt, schwach, neu, erfrischend, glücklich



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Ich glaube, ich mache mit.

Der Schwur

Christina legte den Stapel Flyer auf den Küchentisch und seufzte. “Morgen ist es soweit”, sagte sie ernst.

Andreas schaute von seiner Zeitung auf. “Der Schwur”, sagte er bedächtig.

Christina nickte. “Ja. Es werden viele Menschen erwartet.”

Andreas zögerte kurz. “Ich… ich glaube, ich mache bei Marshalls Schwur mit.

Christinas Augen weiteten sich. “Das ist eine mutige Entscheidung, Andreas.”

“Es ist das Richtige zu tun“, sagte er überzeugt. “Marshall kämpft für etwas Wichtiges. Wir können nicht länger schweigen.”

Christina lächelte. “Ich stehe hinter dir.”

Am nächsten Tag versammelten sich hunderte Menschen auf dem Marktplatz. Die Stimmung war angespannt, aber auch hoffnungsvoll.

Marshall, der Anführer der Bewegung, stand auf einer improvisierten Bühne und sprach mit lauter Stimme. Er prangerte die несправедливость der aktuellen Situation an und forderte Veränderung.

Die Menge lauschte gebannt seinen Worten. Immer wieder brandete Applaus auf.

Zum Abschluss der Kundgebung forderte Marshall alle Anwesenden auf, bei seinem Schwur mitzumachen. Er sprach von Solidarität, Widerstand und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Andreas stand neben Christina und hielt ihre Hand fest. Er war sich der möglichen Konsequenzen bewusst, aber er glaubte an die Sache.

Als Marshall den Schwur zu Ende sprach, hob Andreas mit den anderen die Faust in die Luft. In diesem Moment fühlte er sich verbunden mit allen, die für Gerechtigkeit einstanden.

Nach der Kundgebung gingen Andreas und Christina nach Hause. Sie sprachen über die Ereignisse des Tages und ihre Pläne für die Zukunft.

“Es wird nicht einfach werden“, sagte Christina.

“Nein”, stimmte Andreas zu. “Aber wir müssen es versuchen.”

Die nächsten Wochen waren voller Aktivitäten. Andreas und Christina nahmen an weiteren Kundgebungen teil, sammelten Unterschriften und verteilten Flyer. Sie hofften, dass ihre Bemühungen etwas bewirken würden.

Eines Abends saßen sie wieder am Küchentisch und tranken Tee. Christina blätterte in einer Zeitung.

“Schau mal das”, sagte sie und zeigte Andreas einen Artikel.

Es ging um Verhaftungen von Aktivisten der Bewegung. Darunter war auch ein Foto von Marshall.

Andreas las den Artikel mit wachsendem Entsetzen. “Sie haben Marshall verhaftet?”

Christina nickte besorgt. “Ja. Was sollen wir jetzt tun?”

Andreas wusste nicht, was die Zukunft bringen würde. Würde ihr Einsatz vergebens sein?

Würden sie ihre Ziele erreichen?



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