Die Hitze war unerträglich

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n Miami, 1987, war die Hitze unerträglich. In den Docks am Hafen arbeiteten Männer wie Fritz schuften unter der sengenden Sonne. Nachts aber, als der Mond hell schien, verwandelte sich Fritz. Pelz wuchs an seinem Körper, sein. Zähne wurden zu messerscharfen Reißzähnen. Er war ein Werwolf.

Eines Nachts verschwand Fritz’ Kollege, Luis. Niemand wusste, wohin er gegangen war. Nur seltsame Spuren im Sand und Blut an den Kisten deuteten auf etwas Schreckliches hin. Die Männer am Hafen munkelten über einen Wolf, der nachts sein Unwesen treibe.

Fritz konnte sein Geheimnis nicht länger wahren. Er litt unter dem Fluch und fürchtete, jemanden zu verletzen. Er vertraute sich seinem Freund, Karl, an. Karl glaubte ihm und versprach zu helfen.

Gemeinsam durchsuchten sie nachts die Everglades, den Sumpf nahe Miami. Sie fanden Fritz’ Versteck und versuchten, den Fluch zu brechen. Doch es gelang ihnen nicht.

Fritz wusste, er musste Miami verlassen. Zum Abschied versprach er Karl, nie wieder in die Nähe der Docks zu kommen. Mit schwerem Herzen verließ er seinen Freund und die Stadt, die er einst sein Zuhause nannte.

Obwohl Fritz nie wieder nach Miami zurückkehrte, erzählten sich die Männer am Hafen noch lange Geschichten über den Werwolf, der unter ihnen gearbeitet hatte. Und in manchen Nächten, wenn der Mond hell schien, schworen sie, ein leises Heulen aus den Everglades zu hören.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on June 16, 2024
by DaF Books

Auf dem Sofa

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ia liegt auf dem Sofa (sofa) und starrt auf den Bildschirm (screen) ihres Handys (phone). Sie ist müde. Den ganzen Tag im Krankenhaus (hospital) zu arbeiten, ist anstrengend. Sie ist Krankenschwester und kümmert sich um die Patienten (patients).

Ein seltsames Gefühl lässt sie aufschauen. Leise Geräusche kommen von der Küche (kitchen). Mia runzelt die Stirn. Sie wohnt alleine. Wer könnte da sein?

Langsam steht sie auf und geht Richtung Küche. In ihrer Hand hält sie den Schlüsselbund, den sie aus ihrer Tasche (pocket) nimmt. Sie erreicht die Tür (door) und bleibt einen Moment stehen.

“Ist jemand da?” fragt sie, aber niemand antwortet.

Mia nimmt allen Mut zusammen und öffnet vorsichtig die Tür. Die Küche ist dunkel. Nur der schwache Schein des Mondes (moon) vom Fenster (window) fällt herein.

Sie tastet nach dem Lichtschalter und drückt ihn. Die Küche wird hell. Mia sieht sich um. Alles ist in Ordnung. Der Tisch und die Stühle stehen an ihren Plätzen (places). Es gibt keine Anzeichen dafür, dass jemand hier war.

Erleichtert seufzt sie. Vielleicht hat sie sich ja nur getäuscht. Sie dreht sich um, um wieder ins Wohnzimmer zu gehen.

Da sieht sie es. Auf dem Tisch steht eine einzelne, rote Blume (flower) in einer Vase. Mia ist verwirrt. Sie hat keine rote Blumen. Woher kommt die denn?

Sie geht näher und betrachtet die Blume genauer. Sie ist wunderschön, aber auch seltsam. Mia hat so eine Art Blume noch nie gesehen.

Plötzlich klingelt ihr Handy. Erschrocken greift sie danach und sieht auf den Bildschirm. Es ist eine unbekannte Nummer.

Mia zögert, dann nimmt sie ab.

“Hallo?” sagt sie leise.

Am anderen Ende der Leitung herrscht Schweigen. Mia wartet.

Dann hört sie ein leises Geräusch. Es klingt wie… Lachen?

“Bist du alleine zu Hause, Mia?” fragt eine Stimme.

Mia erstarrt.

Ist jemand in ihrem Haus (house)?

“Ja?” flüstert sie.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on June 16, 2024
by DaF Books

Entschuldigung, Herr Schmidt, ich mache Ihnen Platz.

Erika: Entschuldigung, Herr Schmidt, ich mache Ihnen Platz.
Herr Schmidt: Oh, danke schön, Erika. Das ist sehr nett von Ihnen.
Erika: Kein Problem.
Herr Schmidt: Sie sind sehr zuvorkommend.

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Das Geheimnis des alten Hauses

Erika stand vor dem alten Haus. Sie war eine Detektivin und heute war ein wichtiger Tag. Sie machte sich bereit, das Haus zu betreten. “Heute finde ich das Geheimnis”, dachte sie.

Sie öffnete die Tür und ging hinein. Das Haus war alt und staubig. Erika machte Licht. Sie sah sich um und ging langsam die Treppe hoch. Sie machte jeden Schritt mit Vorsicht.

Oben angekommen, machte sie die Tür zum Dachboden auf. Es war dunkel und gruselig. Sie machte die Taschenlampe an und sah sich um. Da! Ein Brief! Er war alt und gelb. Erika machte den Brief auf und las ihn. Es war ein Liebesbrief, aber auch ein Brief voller Trauer.

Plötzlich hörte sie Schritte. Schnell machte sie die Taschenlampe aus und versteckte sich. Ein Mann kam in den Raum. Es war Herr Schmidt, der Nachbar. “Was macht er hier?” dachte Erika.

Herr Schmidt machte das Licht an und sah sich um. Erika trat hervor und sagte: “Entschuldigung, Herr Schmidt, ich mache Ihnen Platz.”

Herr Schmidt erschrak. “Oh, danke schön, Erika. Das ist sehr nett von Ihnen”, sagte er.

“Kein Problem”, antwortete Erika. Sie wollte wissen, was er hier machte.

Herr Schmidt sah den offenen Brief in Erikas Hand. “Sie sind sehr zuvorkommend”, sagte er. Aber seine Stimme zitterte.

Erika machte sich Notizen. Sie wusste, dass der Brief wichtig war. Sie machte sich bereit, mehr Fragen zu stellen. Aber dann hörte sie wieder Schritte. Jemand anderes kam.

Wer war es? War es der Mörder? Oder jemand, der helfen wollte?

Übungen:

  1. Was machte Erika, als sie das Haus betrat?
  2. Was fand Erika auf dem Dachboden?
  3. Was machte Herr Schmidt, als er Erika sah?

Vokabelliste:

  • Nomen:
  • der Brief
  • die Detektivin
  • der Dachboden
  • der Schritt
  • Verben:
  • machen
  • gehen
  • öffnen
  • lesen
  • Adjektive:
  • alt
  • wichtig
  • gelb
  • dunkel

War der Brief der Schlüssel zum Geheimnis?


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Last Updated on June 7, 2024
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Danke, ich mache nicht viel Arbeit im Haushalt.

Andreas: Danke, ich mache nicht viel Arbeit im Haushalt.

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Das Geheimnis des alten Schlosses

In einem kleinen Dorf in Deutschland steht ein altes Schloss. Niemand weiß, was in diesem Schloss passiert ist. Aber heute Abend wird sich das ändern.

Andreas und Maria gehen zum Schloss. Sie machen eine Tür auf. Es ist dunkel und kalt. Andreas sagt: “Danke, ich mache nicht viel Arbeit im Haushalt.” Maria lacht. “Ich mache das Licht an”, sagt sie. Sie machen eine Kerze an. Jetzt können sie sehen.

Sie gehen in einen großen Raum. Es gibt viele Bücher und Bilder. “Ich mache einen Plan”, sagt Andreas. “Wir suchen Hinweise.” Sie machen sich an die Arbeit. Maria macht ein Buch auf. Sie findet einen Brief. “Ich mache einen Fund!”, ruft sie.

Der Brief ist alt. Er spricht von einem Schatz. “Wir machen uns auf die Suche”, sagt Andreas. Sie machen eine Karte. Die Karte zeigt einen geheimen Raum. “Wir machen das zusammen”, sagt Maria.

Sie gehen durch dunkle Gänge. Sie machen viele Türen auf. Endlich finden sie den geheimen Raum. “Machen wir die Tür auf?”, fragt Maria. Andreas nickt. Sie machen die Tür langsam auf.

Im Raum ist es dunkel. Sie machen eine Lampe an. Da sehen sie etwas Glänzendes. “Wir machen einen großen Fund!”, ruft Andreas. Sie gehen näher. Es ist eine Kiste. Sie machen die Kiste auf. Darin ist Gold und Schmuck.

Plötzlich hören sie ein Geräusch. Sie machen sich still. “Ist da jemand?”, flüstert Maria. “Wir müssen schnell machen”, sagt Andreas. Sie nehmen die Kiste und laufen.

Sie sind fast draußen. Aber dann macht jemand die Tür zu. “Wer macht das?”, ruft Andreas. Sie sind gefangen. “Machen wir einen Plan”, sagt Maria. Aber es ist zu spät.

Jemand kommt in den Raum. Es ist der alte Mann vom Dorf. “Was macht ihr hier?”, fragt er. “Wir machen nur…”, beginnt Andreas. Aber der alte Mann unterbricht ihn. “Ihr macht Ärger”, sagt er.

Andreas und Maria schauen sich an. “Machen wir das richtig?”, fragt Maria. Der alte Mann lächelt. “Macht ihr das Gold zurück?”, fragt er.

Übungen:

  1. Was machen Andreas und Maria im Schloss?
  2. Was machen sie, als sie den geheimen Raum finden?
  3. Was machen sie mit der Kiste?

Vokabelliste:
Nomen:

  • der Brief
  • die Kiste
  • das Gold

Verben:

Adjektive:

  • alt
  • dunkel
  • geheim

Wird der alte Mann ihnen helfen?

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on June 4, 2024
by DaF Books

Nicht jetzt, ich mache gerade Frühstück.

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Lina: Nicht jetzt, ich mache gerade Frühstück.
Paul: Kannst du später mit mir reden, Lina?
Lina: Ja, natürlich. Aber erst muss ich noch essen.
Paul: Wann hast du denn Zeit?
Lina: So gegen 10 Uhr wäre gut.
Paul: Passt für mich. Bis dann!
Lina: Tschüss!

Verwirrung am Morgen

(Confusion in the Morning)

Lina stand in der Küche und machte Frühstück. Sie schmierte Brot mit Marmelade und goss sich einen Kaffee ein. Plötzlich klingelte ihr Handy. Sie schaute auf das Display und sah, dass Paul anrief.

“Nicht jetzt, ich mache gerade Frühstück”, sagte Lina und nahm den Anruf an.

“Lina, alles gut? Kannst du später mit mir reden?”, fragte Paul besorgt.

Lina war überrascht. Pauls Stimme klang angespannt. “Ja, natürlich. Aber erst muss ich noch essen“, erklärte Lina.

“Wann hast du denn Zeit?”, fragte Paul weiter.

Lina dachte kurz nach. “So gegen 10 Uhr wäre gut”, antwortete sie.

“Passt für mich. Bis dann!”, sagte Paul und beendete das Gespräch.

“Tschüss!”, rief Lina noch hinterher, obwohl Paul schon aufgelegt hatte.

Lina trank langsam ihren Kaffee und versuchte sich zu konzentrieren. Paul klang so ernst, was war nur los? Sie konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken.

Gegen 9:45 Uhr war Lina fertig. Sie räumte die Küche auf und schaute noch einmal auf ihr Handy. Keine Nachricht von Paul. Eigentlich hatte sie gedacht, er würde sich vorher melden.

Unruhe stieg in Lina auf. Sie ging im Wohnzimmer auf und ab und wartete gespannt. Pünktlich um 10 Uhr klingelte ihr Handy erneut. Diesmal war es eine unbekannte Nummer.

Lina zögerte kurz, dann nahm sie den Anruf an. “Hallo?”, sagte sie vorsichtig.

Am anderen Ende der Leitung herrschte Stille. Lina hörte nur leise Geräusche, als ob jemand atmete.

“Hallo? Ist da jemand?”, fragte Lina erneut, ihre Stimme zitterte leicht.

Wieder keine Antwort. Nur das Atmen war zu hören. Langsam stieg Angst in Lina auf.

“Wer ist da?”, fragte Lina eindringlich.

Dann, ganz plötzlich, hörte sie ein Geräusch, das sie sofort erkannte – Pauls Stimme. Aber er klang anders, gedämpft und verzweifelt.

“Lina…”, flüsterte die Stimme. “Hilf mir…”

Die Leitung ging tot. Lina starrte ungläubig auf ihr Handy. Paul in Gefahr? Was war nur passiert?

Mit einem mulmigen Gefühl im Magen wählte Lina sofort Pauls Nummer.

Es klingelte… einmal, zweimal… aber niemand ging ran.

Lina wusste nicht, was sie tun sollte. Sollte sie die Polizei rufen?

Hilfst du Lina? (Ja oder Nein?)

Übungen

Beantworte folgende Fragen:

  • Wo ist Lina am Anfang der Geschichte?
  • Wer ruft Lina an?
  • Wie klingt Pauls Stimme?
  • Was passiert am Ende der Geschichte?

Vokabelabruf

  • anrufen (jemanden) – to call (someone)
  • auflegen – to hang up
  • besorgt – worried
  • Brot – bread
  • denken – to think
  • erklären – to explain
  • fertig – finished
  • Fenster – window
  • führen – to lead
  • Geräusche – noises
  • Gespräch – conversation
  • gleich – right away
  • Handy – phone
  • helfen – to help
  • Kaffee – coffee
  • klingeln – to ring
  • konzentrieren – to concentrate
  • Leitung – line
  • Marmelade – jam
  • Nummer – number
  • plötzlich – suddenly
  • rufen – to call
  • Stimme – voice
  • suchen – to search
  • Tisch – table
  • trinken – to drink
  • ungläubig – in disbelief
  • Unruhe – unease
  • warten – to wait
  • wichtig – important
  • Zimmer – room

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on June 16, 2024
by DaF Books