Im Nachbarhaus

Maria sitzt auf dem Sofa (sofa) und starrt auf den Bildschirm (screen) ihres Handys (phone). Sie ist müde. Den ganzen Tag hat sie im Krankenhaus (hospital) gearbeitet. Sie ist Krankenschwester.

Maria schaut auf die Uhr. Es ist spät. Sie sollte nach Hausse (home) gehen. Sie steht auf und geht in die Küche (kitchen) um einen Tee (tea) zu machen. Während der Wasserkocher kocht, schaut sie aus dem Fenster (window). Der Himmel ist dunkel. Es gibt keine Sterne (stars).

Plötzlich sieht Maria etwas Seltsames. Ein Schatten bewegt sich vor dem Nachbarhaus. Es ist ein Mann. Er trägt einen weißen Kittel, genau wie Krankenschwester. Maria findet das seltsam. Sie kennt niemanden, der im Nachbarhaus wohnt.

Der Mann schaut direkt zu Marias Fenster. Er winkt. Maria fröstelt. Sie hat Angst. Warum winkt er ihr zu? Sie kennt ihn doch nicht!

Der Wasserkocher piepst. Maria macht ihren Tee und geht zurück ins Wohnzimmer. Sie versucht, den Mann zu vergessen, aber sie kann nicht. Sie muss wissen, wer er ist.

Maria nimmt ihre Tasche (purse) und geht nach draußen. Sie läuft zum Nachbarhaus. Sie atmet tief ein und klingelt an der Tür (door).

Sie wartet. Nichts. Sie klingelt noch einmal. Wieder nichts.

Maria schaut durch das Fenster des Hauses. Es ist dunkel. Es sieht so aus, als ob niemand wohnt.

Maria zögert. Sie hat Angst, aber ihre Neugier ist größer. Sie greift nach dem Türknauf. Die Tür ist offen.

Maria atmet tief ein und geht vorsichtig hinein. Es ist dunkel und still. Sie hört nur ihr eigenes Herz schlagen.

Im Dunkeln tastet Maria nach dem Lichtschalter (light switch). Sie findet ihn und drückt ihn.

Hell erleuchtet wird ein Wohnzimmer. Auf dem Schreibtisch (desk) liegt ein Stapel Papiere. Ganz oben liegt ein offener Ordner.

Maria geht näher und schaut hinein. Auf dem ersten Blatt steht ein Name und eine Nummer.

Der Name ist ihrer.

Ist sie im richtigen Haus?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on June 16, 2024
by DaF Books

Das Geheimnis des verschwundenen Mikrochips

Hat Stella den Mut, das Risiko einzugehen und die Zukunft zu umarmen?

Deutsch als Fremdsprache

Im Jahr 1956 kommt Stella, eine 46-jährige Androidin, an ihrem Arbeitsplatz in der Fabrik an. Das weiche Morgenlicht fällt durch die verblasste Tapete mit Drahtblumen und beleuchtet ihre alten Roboterfreunde. Diese treuen Gefährten begrüßen sie fröhlich, aber heute stimmt etwas nicht. Ein wichtiger Mikrochip, der für die Produktion des Tages unerlässlich ist, ist spurlos verschwunden.

Stella, mit ihren Problemlösungsfähigkeiten, begibt sich auf die Suche, das Rätsel zu lösen. Zusammen mit ihren vertrauenswürdigen Robotern taucht sie in die Welt der Technologie der 1950er Jahre ein – gefüllt mit Vakuumröhren, Lochkarten und dem aufkommenden Gebiet der Robotik. Während sie der Spur der Hinweise folgt, begegnet sie einer Reihe von faszinierenden Charakteren:

  • Der grimmige Aufseher: Ein menschlicher Aufseher, der streng erscheint, aber ein gutes Herz hat.
  • Der schelmische Android: Ein Mit-Android mit einem verborgenen Talent fürs Basteln.
  • Der geheimnisvolle Verkäufer: Ein Fremder, der seltsam fasziniert von Vintage-Gadgets zu sein scheint.

Stellas scharfer Verstand und ihr unerschütterlicher Optimismus treiben sie voran. Sie muss sich durch die retro-futuristische Fabrikumgebung navigieren, während sie ihre charakteristisch fröhliche Art beibehält. Kann sie das Rätsel um den fehlenden Mikrochip lösen und sicherstellen, dass die Produktion des Tages reibungslos verläuft? Das Schicksal der Fabrik liegt in ihren Händen.

Als Stella eine alte Schalttafel untersucht, entdeckt sie ein seltsames Muster im Staub – es sieht aus wie die Abdrücke kleiner Finger. Sie folgt der Spur, die sie zu einer versteckten Kammer hinter einer der Maschinen führt. Ihr Herz klopft vor Aufregung, als sie die Tür öffnet.

In der Kammer findet sie den schelmischen Androiden, der über einem Haufen alter Bauteile brütet. “Was machst du hier?” fragt Stella. Der Android blickt auf und in seinen Augen liegt ein Funkeln, das Stella noch nie zuvor gesehen hat. “Ich habe etwas Großartiges geschaffen”, sagt er mit einem geheimnisvollen Lächeln.

Stella tritt näher und sieht, dass inmitten der Bauteile der verschwundene Mikrochip liegt. Aber er ist nicht allein. Neben ihm befindet sich eine Erfindung, die sie noch nie gesehen hat – etwas, das die Zukunft der Robotik für immer verändern könnte.

Der Android streckt seine Hand aus und bietet Stella den Mikrochip an. “Wir können die Welt verändern”, sagt er. Stella zögert. Soll sie das Angebot annehmen?

Hat Stella den Mut, das Risiko einzugehen und die Zukunft zu umarmen?

Stella steht da, den Mikrochip in der einen Hand, die Zukunft in der anderen. Der schelmische Android wartet auf ihre Antwort. “Wir können alles verändern”, wiederholt er. Stella sieht die Erfindung an, die neben dem Mikrochip liegt. Es ist eine kleine Maschine, die so aussieht, als könnte sie Gedanken lesen.

“Was ist das?” fragt Stella. Der Android lächelt. “Das ist ein Gedankenübersetzer. Er kann die Gedanken von Robotern in Worte umwandeln, die Menschen verstehen können.” Stella ist erstaunt. “Das ist unglaublich”, sagt sie.

Der Android nickt. “Ja, aber es ist noch nicht fertig. Ich brauche den Mikrochip, um es zu vollenden.” Stella schaut auf den Mikrochip in ihrer Hand. Sie weiß, dass sie ihn zurück zur Produktionslinie bringen muss, aber die Versuchung ist groß.

Plötzlich hören sie Schritte. Jemand kommt. Stella und der Android sehen sich an. “Versteck dich”, flüstert Stella. Der Android verschwindet hinter einem Regal voller Ersatzteile.

Der grimmige Aufseher tritt in die Kammer. “Stella, was machst du hier?” fragt er mit strenger Stimme. Stella versteckt den Mikrochip schnell in ihrer Tasche. “Ich habe nach dem verlorenen Mikrochip gesucht”, antwortet sie.

Der Aufseher sieht sie misstrauisch an. “Und, hast du ihn gefunden?” Stella schüttelt den Kopf. “Nein, leider nicht.” Der Aufseher seufzt. “Komm zurück zur Arbeit. Wir müssen ohne ihn weitermachen.”

Stella nickt und folgt dem Aufseher aus der Kammer. Sie wirft einen letzten Blick zurück und sieht den Androiden, der ihr zuwinkt. Sie muss eine Entscheidung treffen.

Zurück an ihrem Arbeitsplatz, denkt Stella über alles nach. Sie hat den Mikrochip, der die Produktion retten könnte, und eine Erfindung, die die Welt verändern könnte. Was soll sie tun?

Soll Stella den Mikrochip zurückgeben und die Produktion retten oder soll sie das Risiko eingehen und mit dem Androiden zusammenarbeiten, um die Erfindung zu vollenden? Ja oder Nein?

Grammar Note:

If Stella chooses “Ja,” you would use the verb “entscheiden” in the past tense to say her decision is affirmative. The sentence would be:

“Stella hat sich entschieden, den Mikrochip zurückzugeben und die Produktion zu retten.”

If she chooses “Nein,” the verb “entscheiden” is still used, but the sentence would reflect her decision against the action:

“Stella hat sich entschieden, das Risiko einzugehen und mit dem Androiden zusammenzuarbeiten, um die Erfindung zu vollenden.”

In both cases, “hat sich entschieden” translates to “has decided,” which conveys Stella’s decision.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books