Übung: Werden

Deutsch als Fremdsprache

WER·DEN (TO BECOME)

Personen:

  • Heinrich: Deutschlehrer
  • Emily: Studentin
  • Leonie: Studentin
  • Jack: Bekannter
  • Kellnerin: Greta

Café Utopia, Bad Windsheim

Szene 1

[Heinrich, Emily, und Leonie sitzen im Café Utopia. Heinrich ist dabei, ihnen das Wort “werden” beizubringen.]

Heinrich: Heute lernen wir das Verb “werden“. Es ist ein sehr wichtiges Verb in Deutsch.

Emily: Ja, ich weiß. Es wird zum Beispiel benutzt, um die Zukunft auszudrücken.

Heinrich: Genau! Zum Beispiel: “Ich werde morgen einkaufen gehen.”

Leonie: Und auch für Veränderungen, wie: “Ich werde Arzt.”

Heinrich: Sehr gut, Leonie! Und jetzt, Emily, kannst du einen Satz bilden?

Emily: Ähm… “Das Wetter wird heute noch besser.”

Heinrich: Richtig! Ihr macht das sehr gut.

Kellnerin: Guten Tag! Was darf ich Ihnen bringen?

Emily: Ich hätte gerne eine Currywurst mit Pommes.

Leonie: Ich nehme einen Apfelstrudel.

Heinrich: Und ich hätte gerne einen Cappuccino.

[Die Kellnerin geht, um die Bestellung aufzunehmen.]

Heinrich: Ach, schaut mal! Da ist ja Jack.

Jack: Hallo, Heinrich! Und ihr beiden, wie geht‘s?

Emily: Hallo, Jack! Gut, danke.

Leonie: Wir lernen gerade das Wort “werden“.

Jack: Oh, das ist interessant. Ich finde dieses Wort manchmal schwierig.

Heinrich: Ja, es kann etwas tricky sein. Aber mit etwas Übung werdet ihr es schaffen.

[Die Kellnerin kommt zurück mit den Bestellungen.]

Heinrich: Vielen Dank, Greta.

Kellnerin: Bitte, gerne.

Heinrich: So, jetzt müssen wir uns überlegen, welches Wort wir als nächstes lernen. Soll es “bringen” oder “sagen” sein? Was meint ihr?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2016 – 2024 DAF BOOKS

Level 1.1 [1a]

Last Updated on September 26, 2024
by DaF Books

In einem Gefängnis gefangen

Teil 1

Anna: (nachdenklich) “Ich glaube, ich verstehe es jetzt.”

Ben und Chris: “Was?”

Anna: “Das Wort ‘Entkommen’ bedeutet nicht nur, physisch zu fliehen. Es bedeutet auch, sich von etwas zu lösen. Von etwas, das uns festhält.”

Ben: “Wie zum Beispiel?”

Anna: “Von unseren Ängsten, unseren Erwartungen, unseren Verpflichtungen. Wir sind alle in einem Gefängnis gefangen, das wir selbst gebaut haben.”

Chris: “Das ist tiefgründig.”

Anna: “Ich weiß. Aber es ist die Wahrheit. Wir müssen lernen, zu entkommen. Wir müssen lernen, uns von allem zu lösen, was uns nicht gut tut.”

Ben: “Wie machen wir das?”

Anna: “Indem wir uns bewusst werden, was uns gefangen hält. Indem wir uns erlauben, zu fühlen. Indem wir uns selbst lieben.”

Chris: “Das klingt einfach.”

Anna: “Es ist nicht einfach. Aber es ist möglich. Wir müssen nur den Mut haben, es zu versuchen.”

Ben: “Ich glaube, du hast recht.”

Anna: “Ich hoffe es. Denn wenn wir nicht lernen, zu entkommen, sind wir verloren.”

Chris: “Das ist eine düstere Aussicht.”

Anna: “Aber es ist die Wahrheit. Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist.”

Ben: “Was sollen wir tun?”

Anna: “Lasst uns anfangen, uns von unseren Ketten zu lösen. Lasst uns anfangen, zu leben.”

Chris: “Das klingt gut.”

Anna: “Ich hoffe, es ist auch so.”

Ben: “Wir werden sehen.”

Anna: “Und wenn wir es nicht schaffen?”

Ben und Chris: “Dann versuchen wir es weiter.”

Anna: “Das ist der Geist.”

Last Updated on September 21, 2024
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Ein gemütliches Café in Wiesbaden

Teil 2

Setting:
Ein gemütliches Café in Wiesbaden. Drei Personen, Anna, Ben und Chris, sitzen an einem Tisch.

Anna: (seufzt) “Wiesbaden ist so schön. Aber ich fühle mich so miserabel.”

Ben: “Das ist seltsam. Ich finde Wiesbaden auch wunderschön. Und ich fühle mich ganz unerschrocken.”

Chris: (lacht) “Vielleicht liegt es daran, dass du so viel arbeitest. Du bist immer so beschäftigt.”

Anna: “Das mag sein. Aber es gibt etwas anderes. Etwas, das mich wirklich stört.”

Ben: “Was denn?”

Anna: “Ich habe heute ein Wort gelesen. ‘Entkommen’. Es ist fettgedruckt. Und es hat mich wirklich nachgedacht.”

Chris: “Entkommen? Das ist ein altes Wort. Es ist veraltet.”

Anna: “Vielleicht. Aber es fühlt sich so richtig an. Als ob etwas schief gelaufen ist.”

Ben: “Was meinst du damit?”

Anna: “Ich weiß nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass wir alle irgendwie gefangen sind. In etwas.”

Chris: “Das ist doch übertrieben. Wir können jederzeit hier weggehen.”

Anna: “Ja, aber das ist nicht das, was ich meine. Ich meine, dass wir in einer Welt leben, die verlogen ist. Eine Welt, in der wir uns nicht mehr frei bewegen können.”

Ben: “Das ist doch Quatsch. Wir können tun, was wir wollen.”

Anna: “Ja, aber zu welchem Preis? Wir müssen ständig arbeiten, um zu überleben. Wir sind gefangen in einem Hamsterrad.”

Chris: “Das ist doch überall so. Nicht nur in Wiesbaden.”

Anna: “Vielleicht. Aber hier fühlt es sich anders an. Hier ist etwas anders.”

Ben: “Vielleicht ist es einfach die Atmosphäre der Stadt.”

Anna: “Vielleicht. Aber ich glaube, es ist mehr als das.”

Chris: “Vielleicht sollten wir einfach etwas anderes tun. Etwas, das uns ablenkt.”

Anna: “Das ist eine gute Idee. Aber ich kann mich nicht von diesem Wort ‘Entkommen’ loslassen.”

Ben: “Vielleicht solltest du einfach darüber nachdenken.”

Anna: “Das werde ich tun. Aber ich habe das Gefühl, dass etwas gewaltig schief gelaufen ist. Und ich weiß nicht, was es ist.”

Last Updated on September 21, 2024
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Kiras Schallplattenjagd

Deutsch als Fremdsprache


Getrieben von dem persönlichen Wunsch, seltene Schallplatten zu sammeln, begibt sich Kira auf ein Abenteuer quer durch das Land, um Plattenläden nach einer seltenen Aufnahme zu durchsuchen. Auf dem Weg begegnet Kira einer Reihe von Charakteren, jeder mit seiner eigenen Interpretation davon, was es wirklich bedeutet, die perfekte Schallplatte zu bekommen. Einige glauben, es geht um die Seltenheit, andere um den Preis, den Künstler oder sogar das Cover-Design.

Kira besuchte kleine Läden und große Geschäfte, sprach mit Sammlern und Musikliebhabern. Jeder hatte seine eigene Geschichte darüber, wie er seine “perfekte” Platte bekommen hatte. Für manche war es ein Schnäppchen auf einem Flohmarkt, für andere ein Geschenk eines alten Freundes. Kira lernte, dass das Bekommen nicht nur ein physischer Akt war, sondern auch eine emotionale Reise.

Am Ende ihrer Reise fand Kira nicht nur die seltene Schallplatte, die sie suchte, sondern auch eine neue Sichtweise auf das, was es bedeutet, etwas wirklich Wertvolles zu bekommen. Es war mehr als nur ein Objekt; es war die Erfahrung, die Erinnerungen und die Geschichten, die damit verbunden waren.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Im Sprachcafé: Unzugänglich

Deutsch als Fremdsprache

Szene:
Café Utopia in Bad Windsheim. Heinrich sitzt mit Emilia und Leni an einem Tisch. Frieda bringt ihre Bestellung.

Charaktere:

  • Heinrich (Deutschlehrer)
  • Emilia (Freundin 1)
  • Leni (Freundin 2)
  • Kellnerin: Frieda
  • Jack (Gast im Café)

(Heinrich: One Act Play in Easy German)

Heinrich: Guten Morgen, Emilia und Leni! Heute lernen wir das Wort “unzugänglich”.

Emilia: Guten Morgen, Heinrich! Was bedeutet “unzugänglich”?

Heinrich: “Unzugänglich” bedeutet “inaccessible” auf Englisch. Es beschreibt etwas, das schwer zu erreichen oder zu betreten ist.

Leni: Kannst du ein Beispiel geben?

Heinrich: Natürlich! “Der Berggipfel ist im Winter unzugänglich.”

Emilia: Ah, ich verstehe. Also, etwas, das man nicht leicht erreichen kann.

Heinrich: Genau! Ein weiteres Beispiel: “Das alte Schloss ist für die Öffentlichkeit unzugänglich.”

Leni: Das macht Sinn. Kann man es auch für Personen verwenden?

Heinrich: Ja, man kann sagen: “Der Professor ist für die Studenten unzugänglich.”

Emilia: Interessant! Das Wort ist also vielseitig.

Heinrich: Richtig. Hier kommt Frieda mit unserem Essen.

Frieda: Guten Morgen! Hier ist eure Bestellung: Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelsalat.

Heinrich: Danke, Frieda! Das sieht lecker aus.

Frieda: Gern geschehen. Guten Appetit!

Leni: Danke, Frieda!

Emilia: Danke!

Heinrich: Also, Emilia, kannst du einen Satz mit “unzugänglich” bilden?

Emilia: Hm, wie wäre es mit: “Der geheime Garten ist unzugänglich”?

Heinrich: Perfekt! Leni, dein Versuch?

Leni: “Das alte Gebäude ist wegen Renovierung unzugänglich.”

Heinrich: Sehr gut! Ihr habt es beide richtig verstanden.

Jack: Hallo Heinrich! Schön, dich zu sehen.

Heinrich: Hallo Jack! Setz dich doch zu uns.

Jack: Danke! Was lernt ihr heute?

Heinrich: Wir lernen das Wort “unzugänglich”. Hast du ein Beispiel, Jack?

Jack: Ja, wie wäre es mit: “Der Server ist wegen Wartungsarbeiten unzugänglich”?

Heinrich: Sehr gut, Jack! Das ist ein gutes Beispiel.

Emilia: Was lernen wir als nächstes, Heinrich?

Heinrich: Wir haben zwei Optionen: “schreien” oder “strecken”. Was möchtet ihr lernen?

ENDE


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on September 18, 2024
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