Setting:
Ein gemütliches Café in Wiesbaden. Drei Personen, Anna, Ben und Chris, sitzen an einem Tisch.
Anna: (seufzt) “Wiesbaden ist so schön. Aber ich fühle mich so miserabel.”
Ben: “Das ist seltsam. Ich finde Wiesbaden auch wunderschön. Und ich fühle mich ganz unerschrocken.”
Chris: (lacht) “Vielleicht liegt es daran, dass du so viel arbeitest. Du bist immer so beschäftigt.”
Anna: “Das mag sein. Aber es gibt etwas anderes. Etwas, das mich wirklich stört.”
Ben: “Was denn?”
Anna: “Ich habe heute ein Wort gelesen. ‘Entkommen’. Es ist fettgedruckt. Und es hat mich wirklich nachgedacht.”
Chris: “Entkommen? Das ist ein altes Wort. Es ist veraltet.”
Anna: “Vielleicht. Aber es fühlt sich so richtig an. Als ob etwas schief gelaufen ist.”
Ben: “Was meinst du damit?”
Anna: “Ich weiß nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass wir alle irgendwie gefangen sind. In etwas.”
Chris: “Das ist doch übertrieben. Wir können jederzeit hier weggehen.”
Anna: “Ja, aber das ist nicht das, was ich meine. Ich meine, dass wir in einer Welt leben, die verlogen ist. Eine Welt, in der wir uns nicht mehr frei bewegen können.”
Ben: “Das ist doch Quatsch. Wir können tun, was wir wollen.”
Anna: “Ja, aber zu welchem Preis? Wir müssen ständig arbeiten, um zu überleben. Wir sind gefangen in einem Hamsterrad.”
Chris: “Das ist doch überall so. Nicht nur in Wiesbaden.”
Anna: “Vielleicht. Aber hier fühlt es sich anders an. Hier ist etwas anders.”
Ben: “Vielleicht ist es einfach die Atmosphäre der Stadt.”
Anna: “Vielleicht. Aber ich glaube, es ist mehr als das.”
Chris: “Vielleicht sollten wir einfach etwas anderes tun. Etwas, das uns ablenkt.”
Anna: “Das ist eine gute Idee. Aber ich kann mich nicht von diesem Wort ‘Entkommen’ loslassen.”
Ben: “Vielleicht solltest du einfach darüber nachdenken.”
Anna: “Das werde ich tun. Aber ich habe das Gefühl, dass etwas gewaltig schief gelaufen ist. Und ich weiß nicht, was es ist.”
Last Updated on September 21, 2024
by DaF Books