“Ich mache das selbst.”

Jonas: Ist schon gut, ich mache das selbst.
Sarah: Kann ich dir nicht helfen, Jonas?
Jonas: Nein, danke. Ich schaffe das schon alleine.
Sarah: Bist du dir sicher?
Jonas: Ja, keine Sorge. Ich bin fast fertig.
Sarah: Okay, sag dann Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.
Jonas: Mache ich.

Der verborgene Pfad

Deutsch als Fremdsprache

In einem kleinen Dorf in Bayern, umgeben von dichten Wäldern und hohen Bergen, lebte ein junger Schmied namens Jonas. Er war bekannt für seine Fähigkeit, die besten Schwerter im ganzen Land zu machen.

Eines Tages kam eine junge Frau namens Sarah ins Dorf. Sie war auf der Suche nach einem Schwert, das stark genug war, um einen gefährlichen Drachen zu besiegen, der das Land bedrohte.

“Grüß dich, Jonas,” sagte Sarah, als sie seine Werkstatt betrat. “Ich habe gehört, du machst die stärksten Schwerter.”

Jonas nickte. “Ist schon gut, ich mache das selbst. Was genau suchst du?”

“Ich brauche ein Schwert, um den Drachen zu besiegen,” erklärte Sarah.

“Kann ich dir nicht helfen, Jonas?” fragte Sarah, als sie sah, wie er das Metall formte.

“Nein, danke. Ich schaffe das schon alleine,” antwortete Jonas konzentriert.

Sarah beobachtete, wie Jonas das Schwert mit großer Sorgfalt machte. “Bist du dir sicher?” fragte sie noch einmal.

“Ja, keine Sorge. Ich bin fast fertig,” sagte Jonas, während er das Schwert in Wasser tauchte.

Sarah war beeindruckt. “Okay, sag dann Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.”

“Mache ich,” versprach Jonas.

Als das Schwert fertig war, machten sich Jonas und Sarah auf den Weg, um den Drachen zu finden. Sie folgten einem verborgenen Pfad, der tief in den Wald führte.

Plötzlich hörten sie ein lautes Brüllen. Der Drache war nahe. Jonas zog das Schwert und machte sich bereit für den Kampf.

Sarah stand neben ihm, bereit, zu helfen. Der Drache kam aus der Dunkelheit hervor, seine Augen glühten wie Feuer.

Jonas hob das Schwert. Würde es stark genug sein, um den Drachen zu besiegen?

Wird das Schwert den Drachen besiegen können? Ja oder nein?

Übungen:

Bilde Sätze mit “machen“:

  • Jonas _ ein Schwert.
  • Sarah _ sich Sorgen.

Übersetze ins Deutsche:

  • They follow a hidden path.
  • The dragon roars loudly.

Vokabelliste:

Nomen:

  • der Schmied (the blacksmith)
  • das Schwert (the sword)
  • der Drache (the dragon)

Verben:

Adjektive:

  • stark
  • gefährlich
  • dunkel

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Ich mache kein Dogma draus.

Hannah: Ich auch, aber ich mache kein Dogma draus.
Andreas: Was meinst du damit?
Hannah: Ich probiere gerne Neues aus.
Andreas: Das finde ich gut, so bleibt man flexibel.
Hannah: Man lernt immer dazu und manchmal findet man so die besten Lösungen.
Andreas: Da hast du Recht.

Der Fluch des alten Buches

Deutsch als Fremdsprache

In einem kleinen Dorf in Bayern lebten Hannah und Andreas. Sie waren gute Freunde und machten oft zusammen Abenteuer.

Eines Tages fanden sie ein altes Buch in der Bibliothek des Klosters. “Schau, was ich mache,” sagte Hannah und öffnete das Buch. “Ich probiere gerne Neues aus.”

Andreas sah das Buch skeptisch an. “Was meinst du damit?”

Hannah lächelte. “Ich auch, aber ich mache kein Dogma draus. Man lernt immer dazu und manchmal findet man so die besten Lösungen.”

Andreas nickte. “Das finde ich gut, so bleibt man flexibel. Da hast du Recht.”

Sie lasen das Buch und fanden einen Hinweis auf einen verborgenen Schatz. “Wir müssen machen, dass wir den Schatz finden,” sagte Hannah aufgeregt.

Sie machten sich auf den Weg und folgten der Karte aus dem Buch. Sie kamen zu einer alten Ruine. “Hier müssen wir graben,” sagte Andreas.

Sie machten sich an die Arbeit und fanden eine Truhe. “Wir machen es!” rief Hannah.

Aber als sie die Truhe öffneten, kam ein Geist heraus. “Wer mich weckt, macht einen großen Fehler,” sagte der Geist.

Hannah und Andreas rannten weg, aber der Geist folgte ihnen. “Was machen wir jetzt?” schrie Andreas.

Hannah dachte schnell nach. “Wir müssen machen, dass wir den Fluch brechen!”

Sie erinnerten sich an ein Ritual aus dem Buch. “Wir machen das Ritual hier und jetzt,” sagte Hannah entschlossen.

Sie begannen das Ritual, aber der Geist kam näher. Würden sie es schaffen, den Fluch zu brechen?

Werden Hannah und Andreas den Fluch brechen können? Ja oder nein?

Übungen:

Bilde Sätze mit “machen”:

  • Ich ______ meine Hausaufgaben.
  • Hannah und Andreas ______ ein Ritual.

Übersetze ins Deutsche:

  • They find a treasure.
  • The ghost follows them.

Vokabelliste:

Nomen:

  • der Geist
  • die Truhe
  • das Buch

Verben:

Adjektive:

  • alt
  • verborgen

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Danke, ich mache nicht viel Arbeit.

Deutsch als Fremdsprache

Claudia: Danke, ich mache nicht viel Arbeit.
Tim: Du bist ja ständig unterwegs!
Claudia: Ja, aber ich treffe mich gerne mit Freunden.
Tim: Das verstehe ich.
Claudia: Soziale Kontakte sind mir wichtig.
Tim: Stimmt, die braucht jeder.

Es war einmal in einem kleinen Dorf in Deutschland, im Mittelalter. Claudia, eine junge Bäuerin, lebte dort. Sie war bekannt für ihre harte Arbeit und ihr fröhliches Wesen.

Eines Tages kam Tim, ein Ritter, ins Dorf. Er sah Claudia und sagte: “Guten Tag, Claudia! Du bist ja ständig unterwegs!”

Claudia lächelte und antwortete: “Danke, ich mache nicht viel Arbeit. Ich gehe nur zum Markt.”

Tim war beeindruckt. “Du machst deine Arbeit gut. Und was machst du nach der Arbeit?”

Claudia sagte: “Ich treffe mich gerne mit Freunden. Soziale Kontakte sind mir wichtig.”

“Das verstehe ich,” sagte Tim. “Stimmt, die braucht jeder.”

Die Tage vergingen, und Tim bemerkte, dass Claudia oft zum alten Schloss ging. “Was machst du dort?” fragte er neugierig.

Claudia sah sich um und flüsterte: “Ich habe ein Geheimnis. Ich mache etwas Besonderes.”

Tim wollte mehr wissen, aber Claudia wollte nicht mehr sagen. “Komm morgen wieder, dann zeige ich dir, was ich mache,” sagte sie geheimnisvoll.

Am nächsten Tag wartete Tim gespannt. Claudia kam und führte ihn in eine verborgene Kammer im Schloss. “Ich mache hier Kerzen,” erklärte sie. “Die Menschen im Dorf brauchen Licht.”

Tim war erstaunt. “Du machst das alles alleine?”

“Ja,” sagte Claudia. “Ich mache das gerne. Es hilft allen.”

Plötzlich hörten sie Schritte. Jemand kam. Claudia sah Tim ängstlich an. “Wir müssen uns verstecken. Wenn sie uns finden, sind wir in Gefahr.”

Sie versteckten sich hinter einem Vorhang. Die Schritte kamen näher. Tim hielt den Atem an.

Die Tür öffnete sich. Würden sie entdeckt werden?

Wird Claudia ihr Geheimnis bewahren können? Ja oder nein?

Übungen:

Setze die richtigen Artikel ein: (der, die, das)

  • ___ Kerze
  • ___ Schloss
  • ___ Dorf

Bilde Sätze mit dem Wort “machen“:

  • Ich _____ Hausaufgaben.
  • Claudia _____ Kerzen.

Vokabelliste:

Nomen:

  • der Ritter
  • die Bäuerin
  • das Dorf

Verben:

Adjektive:

  • fröhlich
  • geheimnisvoll
  • ängstlich

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Alles was ich mache, ist für meine Kinder.

Rodger: Alles was ich mache, ist für meine Kinder.
Franziska: Du bist ein toller Papa.
Rodger: Danke, ich will, dass sie glücklich sind.
Franziska: Das ist verständlich.
Rodger: Ich hoffe, ich kann ihnen alles bieten, was sie brauchen.
Franziska: Bestimmt!

Der verborgene Raum

(The Hidden Room)

Deutsch als Fremdsprache

Rodger stand vor dem Spiegel und kämmte sich die grauen Haare zurück. Er seufzte leise. 50 Jahre alt. Wo war die Zeit geblieben? Er machte sich Sorgen um seine Kinder, Sarah und Tom. Sie studierten zwar an der Universität, aber die Studiengebühren waren hoch. Rodger arbeitete Tag und Nacht, aber das Geld reichte kaum.

Alles was ich mache, ist für meine Kinder“, murmelte er vor sich hin. Plötzlich hörte er ein leises Klopfen an der Tür.

“Herein!”, rief er.

Franziska, seine Frau, trat ein. Sie lächelte. “Du bist ja ganz nachdenklich. Was ist los?”

Rodger erzählte ihr von seinen Sorgen. “Ich will, dass sie glücklich sind. Ich hoffe, ich kann ihnen alles bieten, was sie brauchen.”

Franziska legte ihm eine Hand auf die Schulter. “Du bist ein toller Papa. Bestimmt kannst du das schaffen!”

Rodger nickte und umarmte sie. “Danke.”

Später am Abend räumte Rodger den Dachboden auf. Er hatte den Raum schon lange nicht mehr betreten. Staub lag auf den alten Möbeln und Kisten. Plötzlich stieß er mit dem Fuß gegen etwas Hartes. Er bückte sich und hob eine verzierte Holzplatte auf. Darunter war ein dunkles Loch im Boden.

Neugierig beugte sich Rodger nach unten. Er konnte nichts erkennen, es war zu dunkel. Er ging in die Küche und holte eine Taschenlampe. Wieder auf dem Dachboden leuchtete er mit dem Licht in das Loch.

Sein Herz begann zu schlagen. Unten, versteckt im Boden, war ein Raum!

Rodger holte eine Leiter und stieg vorsichtig hinunter. Der Raum war klein und staubig, aber mit vielen Kisten gefüllt. Er öffnete eine Kiste und starrte ungläubig hinein. Goldene Münzen lagen darin!

Rodger machte große Augen. Was war das hier? Wo kamen diese Münzen her? Er öffnete weitere Kisten. Goldschmuck, wertvolle Gemälde – es war ein Vermögen!

Er konnte seinen Augen nicht trauen. Dieses Geld würde all seine Sorgen lösen! Könnte er seiner Familie endlich ein besseres Leben bieten? Aber woher stammte dieser Schatz? War er gestohlen?

Rodger zitterte am ganzen Körper. Er wusste nicht, was er tun sollte. Sollte er das Geld behalten? Oder sollte er es den Behörden melden?

Die Entscheidung fiel ihm schwer.

Übungen:

Beantworte die Fragen:

  • Wo räumt Rodger auf?
  • Was findet er auf dem Dachboden?
  • Was ist in dem verborgenen Raum?

Finde im Text 3 Sätze mit dem Verb “machen“.

Vokabular:

  • Nouns (die): Tasche (f), Leiter (f), Kiste (f)
  • Verbs (machen): aufräumen, öffnen, finden
  • Adjektiv (ein): versteckt

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books

Missverständnisse

(Misunderstandings)

Deutsch als Fremdsprache

Lisa stand nervös in der kleinen Küche ihrer neuen Wohnung. Sie hatte Nils zum Abendessen eingeladen, um sich endlich besser kennenzulernen. Sie machten seit Wochen online Sport zusammen und verstanden sich super. Heute Abend sollte es endlich persönlich werden.

Lisa hatte sich den ganzen Tag Mühe gegeben. Sie räumte die Wohnung auf, kaufte leckeres Essen ein und kochte sogar ein neues Rezept, das sie in einem Magazin gesehen hatte. Stolz stellte sie die dampfenden Teller auf den Tisch und zündete ein paar Kerzen an.

Nur Nils fehlte noch. Eigentlich sollte er schon vor einer halben Stunde da sein. Lisa schaute auf ihr Handy. Keine Nachricht. Sie machte sich Sorgen. Hatte sie etwas Falsches gesagt? Hatte er ihren Vorschlag vielleicht doch nicht ernst gemeint?

Als sie gerade ihren besten Freund anrufen wollte, hörte sie endlich Geräusche an der Tür. Erleichtert sprang sie auf. Nils kam herein, grinste und hielt eine Flasche Wein in der Hand.

“Hallo Lisa, tut mir leid, dass ich mich verspätet habe. Der Bus hatte Verspätung.”

“Kein Problem”, lächelte Lisa und nahm ihm die Flasche ab. “Schön, dass du da bist!”

Sie hängte seinen Mantel auf und führte ihn zum Tisch. “Ich habe gekocht. Hoffentlich schmeckt es dir.”

Nils schaute überrascht auf die leckeren Gerichte. “Wow, Lisa, das sieht ja toll aus! Wollte ich dir eigentlich helfen, aber du hast ja gesagt, du machst gerne alleine.”

Lisa erstarrte. “Du… du hast gedacht, du sollst nicht helfen?”

Nils runzelte die Stirn. “Ja, natürlich. Du hast doch gesagt, du machst gerne alleine.”

Lisa fühlte, wie ihr Gesicht rot wurde. Sie hatte das völlig falsch verstanden! Sie meinte ja, er soll in Ruhe gelassen werden, weil sie sowieso alles vorbereitet hatte.

“Oh nein!”, stammelte sie. “Nein, Nils, ich meinte…”

Bevor sie weitersprechen konnte, klingelte es an der Tür. Lisa und Nils sahen sich sprachlos an.

Machst du auf?”, fragte Nils.

Lisa schluckte und nickte. Wer könnte das denn jetzt noch sein?

Übungen:

Beantworte die folgenden Fragen:

  • Wo haben sich Lisa und Nils kennengelernt?
  • Was hatte Lisa für Nils vorbereitet?
  • Warum hat Nils Lisa nicht beim Kochen geholfen?

Spiele eine kurze Szene mit einem Partner nach. Lisa erklärt Nils, was sie eigentlich gemeint hat.

Vokabular:

Nomen (Nouns):

  • die Küche (kitchen)
  • das Abendessen (dinner)
  • die Wohnung (apartment)
  • das Handy (phone)
  • die Nachricht (message)
  • der Bus (bus)
  • der Wein (wine)
  • der Mantel (coat)
  • das Gericht (dish)
  • die Tür (door)

Verben (Verbs):

  • einladen (to invite)
  • kennenlernen (to get to know)
  • Sport machen (to do sports)
  • sich sorgen (to worry)
  • anrufen (to call)
  • verspäten (to be late)
  • helfen (to help)
  • kochen (to cook)
  • schmecken (to taste)
  • überraschen (to surprise)
  • aufhängen (to hang)
  • führen (to lead)
  • klingeln (to ring)
  • aufmachen (to open)
  • schlucken (to swallow)

Adjektiv (Adjective):

  • neu (new)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books