Emilia, ich mache keinen Ärger.

Wolfgang: Emilia, ich mache keinen Ärger.
Emilia: Beruhige dich, Wolfgang. Ich weiß.
Wolfgang: Tut mir leid, ich bin nur etwas aufgebracht.
Emilia: Alles in Ordnung. Lass uns drüber reden, wenn du dich beruhigt hast.

Das Ungeheuer im Nebel

Wolfgang und Emilia fahren durch die Wüste. Es ist heiß und die Sonne brennt. Plötzlich zieht ein dichter Nebel auf. Sie sehen kaum die Straße vor sich. Wolfgang hält das Auto an.

„Emilia, ich mache keinen Ärger,“ sagt Wolfgang.

„Beruhige dich, Wolfgang. Ich weiß,“ antwortet Emilia.

Sie steigen aus dem Auto und schauen sich um. Der Nebel ist so dicht, dass sie kaum etwas sehen können. Plötzlich hören sie ein lautes Heulen. Es klingt unheimlich und kommt aus der Ferne.

„Was war das?“ fragt Emilia.

„Ich weiß es nicht,“ sagt Wolfgang. „Aber wir sollten vorsichtig sein.“

Sie gehen ein paar Schritte weiter und sehen einen Schatten im Nebel. Es sieht aus wie ein großes Ungeheuer. Wolfgang und Emilia bleiben stehen und schauen sich an.

„Tut mir leid, ich bin nur etwas aufgebracht,“ sagt Wolfgang.

„Alles in Ordnung. Lass uns drüber reden, wenn du dich beruhigt hast,“ sagt Emilia.

Das Heulen wird lauter und das Ungeheuer kommt näher. Wolfgang und Emilia laufen zurück zum Auto. Sie steigen ein und schließen die Türen. Das Ungeheuer steht jetzt direkt vor dem Auto. Es hat rote Augen und sieht sehr gefährlich aus.

„Was machen wir jetzt?“ fragt Emilia.

„Ich mache das Licht an,“ sagt Wolfgang. Er schaltet die Scheinwerfer ein und das Ungeheuer verschwindet im Nebel.

„Wir müssen hier weg,“ sagt Wolfgang. Er startet den Motor und fährt langsam weiter. Der Nebel wird dichter und sie können kaum die Straße sehen. Plötzlich hören sie ein lautes Geräusch. Es klingt, als ob etwas Großes auf das Auto trifft.

„Was war das?“ fragt Emilia.

„Ich weiß es nicht,“ sagt Wolfgang. „Aber wir müssen weiterfahren.“

Sie fahren weiter und der Nebel lichtet sich langsam. Vor ihnen sehen sie einen tiefen Abgrund. Wolfgang hält das Auto an und sie steigen aus. Sie schauen in den Abgrund und sehen nichts als Dunkelheit.

„Was machen wir jetzt?“ fragt Emilia.

„Ich weiß es nicht,“ sagt Wolfgang. „Aber wir müssen einen Weg finden, um hier wegzukommen.“

Plötzlich hören sie wieder das Heulen. Es kommt aus dem Abgrund. Wolfgang und Emilia schauen sich an. Was sollen sie tun? Können sie entkommen?


Übungen

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Wort „machen“.
  2. Was passiert im Nebel?
  3. Beschreibe das Ungeheuer.

Vokabelliste

Nomen:

  • der Schatten
  • das Ungeheuer
  • der Nebel
  • das Heulen
  • der Abgrund

Verben:

  • machen
  • fahren
  • laufen

Adjektive:

  • unheimlich
  • dicht
  • gefährlich

Nein, ich mache das manchmal um etwas klarzustellen.

Deutsch als Fremdsprache

Sarah: Nein, ich mache das manchmal um etwas klarzustellen.
Mark: Was meinst du damit, Sarah?
Sarah: Manchmal wiederhole ich mich, weil ich Angst habe, dass die Leute mich nicht verstehen.
Mark: Ach so. Das verstehe ich.
Sarah: Es ist mir wichtig, dass alle meine Meinung verstehen.
Mark: Ja, das ist wichtig. Aber du musst dir keine Sorgen machen. Die Leute verstehen dich bestimmt.

Das Ende der Welt

Sarah und Mark fahren durch die Wüste. Die Sonne brennt heiß und der Sand ist überall. “Hallo, Sarah,” sagt Mark. “Wie geht es dir?”

“Mir geht es gut, danke,” antwortet Sarah. “Aber ich mache mir Sorgen. Etwas ist nicht richtig.”

Plötzlich sehen sie ein altes Auto am Straßenrand. Es ist verlassen. “Was ist hier passiert?” fragt Mark.

“Ich weiß es nicht,” sagt Sarah. “Aber wir sollten vorsichtig sein.”

Sie fahren weiter und sehen seltsame Zeichen am Himmel. Die Wolken sind dunkel und bewegen sich schnell. “Das ist nicht normal,” sagt Mark. “Was machen wir jetzt?”

“Wir fahren weiter,” sagt Sarah. “Vielleicht finden wir eine Stadt.”

Nach einer Weile sehen sie ein kleines Dorf. Es ist still und leer. “Hallo?” ruft Mark. Keine Antwort. Sie gehen durch die Straßen und sehen niemanden.

“Das ist unheimlich,” sagt Sarah. “Wo sind alle?”

“Ich mache mir Sorgen,” sagt Mark. “Wir sollten zurück zum Auto gehen.”

Auf dem Weg zurück hören sie ein Geräusch. Es kommt aus einem Haus. “Was war das?” fragt Sarah.

“Ich weiß es nicht,” sagt Mark. “Lass uns nachsehen.”

Sie gehen zum Haus und öffnen die Tür. Drinnen ist es dunkel. “Hallo?” ruft Mark wieder. Keine Antwort.

Sarah sieht sich um und sagt: “Nein, ich mache das manchmal um etwas klarzustellen.”

Mark schaut sie verwirrt an. “Was meinst du damit, Sarah?”

“Manchmal wiederhole ich mich, weil ich Angst habe, dass die Leute mich nicht verstehen,” erklärt Sarah.

“Ach so. Das verstehe ich,” sagt Mark.

“Es ist mir wichtig, dass alle meine Meinung verstehen,” sagt Sarah.

“Ja, das ist wichtig. Aber du musst dir keine Sorgen machen. Die Leute verstehen dich bestimmt,” beruhigt Mark sie.

Plötzlich hören sie wieder das Geräusch. Es kommt näher. “Was machen wir jetzt?” fragt Sarah.

“Wir müssen herausfinden, was das ist,” sagt Mark. “Aber sei vorsichtig.”

Sie gehen weiter ins Haus und sehen eine Gestalt im Schatten. “Wer bist du?” fragt Mark.

Die Gestalt bewegt sich nicht. “Hallo?” ruft Sarah. Keine Antwort.

“Was machen wir jetzt?” fragt Mark erneut. “Sollen wir bleiben oder gehen?”

Übungen:

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Verb “machen”.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • “I am worried.”
    • “What do we do now?”
    • “This is strange.”

Vokabelliste:

Nomen:

  • das Auto
  • die Wüste
  • das Dorf

Verben:

Adjektive:

  • heiß
  • dunkel

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2024 DAF BOOKS

“Ich mache, was du sagst.”

Die Flucht in die Berge (Fortsetzung)

Deutsch als Fremdsprache

“Ja. Okay, Emma.” Felix schaut Emma an und seufzt. “Wir gehen in die Berge. Ich mache, was du sagst.”

Emma lächelt erleichtert. “Gut, Felix. Wir müssen jetzt handeln. Lass uns etwas zu essen finden.”

Sie durchsuchen das Restaurant, aber es gibt kaum noch Vorräte. Emma findet ein paar Dosen Bohnen und etwas Brot. “Das ist nicht viel, aber es muss reichen,” sagt sie.

Felix nickt. “Ich mache uns etwas zu essen. Du solltest nach einem Auto suchen.”

Emma geht nach draußen und schaut sich um. Die Straßen sind leer und still. Sie findet ein altes Auto, aber es hat keinen Benzin mehr. “Felix, wir brauchen Benzin,” ruft sie.

Felix kommt heraus und schaut sich das Auto an. “Ich mache das. Warte hier.”

Er geht zu einer nahegelegenen Tankstelle, aber sie ist leer. Felix kehrt mit leeren Händen zurück. “Es gibt kein Benzin mehr. Wir müssen zu Fuß gehen.”

Emma nickt und sie machen sich auf den Weg. Sie gehen durch die leeren Straßen und suchen nach einem sicheren Weg aus der Stadt. Aber es ist gefährlich. Überall gibt es Trümmer und zerstörte Gebäude.

“Ich mache mir Sorgen, Felix. Was, wenn wir nicht genug Essen finden?” fragt Emma.

Felix schaut sie an und versucht zu lächeln. “Wir schaffen das, Emma. Wir müssen nur stark bleiben.”

Nach Stunden des Wanderns finden sie einen verlassenen Laden. Sie durchsuchen ihn und finden ein paar Lebensmittel. “Das ist besser als nichts,” sagt Felix.

Sie packen die Lebensmittel ein und machen sich wieder auf den Weg. Aber die Reise ist hart. Sie sind müde und hungrig. Emma stolpert und fällt. “Ich kann nicht mehr, Felix,” sagt sie erschöpft.

Felix hilft ihr auf. “Wir müssen weiter, Emma. Wir dürfen nicht aufgeben.”

Aber die Tage vergehen und sie finden keinen sicheren Weg aus der Stadt. Sie sind erschöpft und verzweifelt. “Vielleicht hätten wir auf meine Brüder warten sollen,” sagt Felix leise.

Emma nickt traurig. “Vielleicht hast du recht. Aber jetzt müssen wir einen Weg finden, um zu überleben.”

Felix schaut sie an und fragt: “Was machen wir jetzt?”


Übungen

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Verb “machen”.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • I am making food.
    • Can you help me find a car?
    • We need to find a safe place.

Vokabelliste

Nomen:

  • das Auto
  • die Tankstelle
  • das Brot

Verben:

Adjektive:

  • müde
  • sicher

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2024 DAF BOOKS

Die Flucht in die Berge

Emma: Nicht jetzt, ich mache gerade Frühstück.
Felix: Kannst du später mit mir reden, Emma?
Emma: Ja, natürlich. Was ist denn los?
Felix: Ich muss dir etwas Wichtiges erzählen.
Emma: Okay, dann esse ich schnell fertig.
Felix: Danke, Emma. Das ist nett von dir.

Deutsch als Fremdsprache

Emma und Felix verstecken sich seit Tagen über einem Restaurant. Sie haben seit Tagen nichts gegessen und sind sehr hungrig. Emma steht in der kleinen Küche und bereitet das Frühstück vor.

“Nicht jetzt, ich mache gerade Frühstück,” sagt Emma, als Felix den Raum betritt.

Felix setzt sich an den Tisch und schaut Emma an. “Kannst du später mit mir reden, Emma?” fragt er leise.

Emma dreht sich zu ihm um und nickt. “Ja, natürlich. Was ist denn los?”

Felix seufzt und schaut aus dem Fenster. “Ich muss dir etwas Wichtiges erzählen.”

Emma stellt das Essen auf den Tisch und setzt sich. “Okay, dann esse ich schnell fertig.”

Felix wartet geduldig, während Emma isst. Nach ein paar Minuten ist sie fertig und schaut ihn an. “Was ist so wichtig, Felix?”

Felix nimmt einen tiefen Atemzug. “Ich denke, wir sollten meine Brüder suchen. Je mehr Familie wir haben, desto besser sind unsere Überlebenschancen.”

Emma schüttelt den Kopf. “Felix, wir haben seit Tagen niemanden gesehen. Es ist gefährlich, nach draußen zu gehen. Wir sollten in die Berge gehen, weit weg von den Menschen.”

Felix schaut sie an und nickt langsam. “Vielleicht hast du recht. Aber ich kann meine Brüder nicht einfach aufgeben.”

Emma legt ihre Hand auf seine. “Ich verstehe das, Felix. Aber wir müssen jetzt an unsere Sicherheit denken.”

Felix lächelt schwach. “Danke, Emma. Das ist nett von dir.”

Sie sitzen eine Weile schweigend da, jeder in seine Gedanken vertieft. Schließlich steht Emma auf. “Ich mache uns etwas zu trinken. Wir müssen stark bleiben.”

Felix nickt und schaut wieder aus dem Fenster. “Was ist eigentlich passiert? Niemand weiß es.”

Emma zuckt mit den Schultern. “Ich weiß es nicht. Aber wir müssen jetzt handeln. Gehen wir in die Berge?”

Felix schaut sie an und überlegt. JA oder NEIN?


Übungen

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Verb “machen”.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • I am making breakfast.
    • Can you talk to me later?
    • We need to go to the mountains.

Vokabelliste

Nomen:

  • das Frühstück
  • die Berge
  • die Brüder

Verben:

Adjektive:

  • hungrig
  • gefährlich

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2024 DAF BOOKS

Alles, was ich mache, ist für meine Söhne.

Marlene: Alles, was ich mache, ist für meine Söhne.
Andreas: Du bist ein toller Mutter.
Marlene: Danke, ich will, dass sie sich wohlfühlen.
Andreas: Das kann ich verstehen.
Marlene: Ich bringe ihnen gerne bei, was sie für ihr Leben brauchen.
Andreas: Das ist bestimmt anstrengend, aber auch sehr wichtig.

Die Lehren der Marlene

Deutsch als Fremdsprache

In einem kleinen Dorf in Bayern, im Herzen des Mittelalters, lebte eine Frau namens Marlene. Sie war eine Witwe und hatte zwei Söhne, für die sie alles machte.

Eines Tages kam Andreas, ein alter Freund, zu Besuch. “Guten Tag, Marlene,” grüßte er. “Wie geht es dir und den Jungen?”

Marlene lächelte müde. “Alles, was ich mache, ist für meine Söhne. Ich will, dass sie sich wohlfühlen.”

Andreas nickte anerkennend. “Du bist ein toller Mutter. Ich sehe, wie du dich um sie kümmerst.”

“Danke,” sagte Marlene. “Ich bringe ihnen gerne bei, was sie für ihr Leben brauchen.”

“Das kann ich verstehen,” erwiderte Andreas. “Das ist bestimmt anstrengend, aber auch sehr wichtig.”

Marlene machte sich jeden Tag daran, ihren Söhnen das Lesen, Schreiben und die Arbeit auf dem Feld beizubringen. Sie machte auch Spielzeuge für sie und machte ihre Kleidung selbst.

Eines Tages hörten sie Gerüchte über einen nahenden Krieg. Marlene machte sich große Sorgen um ihre Söhne. “Was mache ich, wenn die Soldaten kommen?” fragte sie sich.

Andreas, der von den Gerüchten gehört hatte, kam zu Marlene. “Ich mache mir Sorgen um euch. Ihr solltet euch vorbereiten.”

Marlene nickte. “Ich mache alles, um meine Söhne zu schützen.”

Die Tage vergingen, und die Spannung im Dorf stieg. Marlene machte Pläne, um ihre Söhne in Sicherheit zu bringen.

Eines Nachts hörten sie das Dröhnen von Hufen. Die Soldaten waren da. Marlene packte schnell ihre Sachen. “Wir müssen machen, dass wir wegkommen,” sagte sie zu ihren Söhnen.

Sie verließen ihr Haus und machten sich auf den Weg in den Wald. Hinter ihnen brannten die Fackeln der Soldaten.

Während sie durch den dunklen Wald liefen, hörten sie das Schreien der Dorfbewohner. Marlene machte sich Vorwürfe. “Hätte ich mehr machen können?” dachte sie.

Plötzlich hörten sie ein Geräusch hinter sich. War es ein Soldat oder nur ein Tier des Waldes?

Werden Marlene und ihre Söhne den Soldaten entkommen? Ja oder nein?

Übungen:

Bilde Sätze mit “machen“:

  • Marlene _ Spielzeuge für ihre Söhne.
  • Andreas _ sich Sorgen um das Dorf.

Übersetze ins Deutsche:

  • They hear the rumors of war.
  • They run into the forest.

Vokabelliste:

Nomen:

  • die Mutter
  • der Sohn
  • der Krieg

Verben:

Adjektive:

  • anstrengend
  • wichtig
  • dunkel

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.