Der Tanz der Vampire

Ich bin ein abgehalfterter Hausmeister, den das Leben nicht besonders gut behandelt hat. Ich schleppe mich von Tag zu Tag, verdiene kaum genug Geld, um über die Runden zu kommen. Als ich von einer Jobanzeige für einen Hausmeister in einem alten, verlassenen Theater erfahre, bin ich sofort interessiert. Der Job klingt einfach genug, und ich brauche das Geld dringend.

Als ich das Theater zum ersten Mal betrete, werde ich von einer unheimlichen Stille empfangen. Die Luft ist kalt und feucht, und es ist, als ob die Zeit stehen geblieben ist. Ich beginne, durch die staubigen Gänge zu wandern, und plötzlich höre ich eine Stimme.

“Willkommen zu Hause, mein Liebling”, sagt die Stimme.

Ich drehe mich um, aber niemand ist da. Die Stimme scheint aus dem Nichts zu kommen. Ich bin verwirrt und verängstigt, aber ich fahre fort, mein Geschäft zu erledigen.

Am nächsten Tag höre ich die Stimme wieder. Diesmal scheint sie näher zu sein. Ich folge dem Klang und finde mich in einem alten Tanzsaal wieder. Dort steht eine Frau in einem schillernden Kleid. Sie ist unglaublich schön, aber ihre Augen sind leer und traurig.

“Wer bist du?”, frage ich sie.

“Ich bin die Diva der Oper”, sagt sie. “Ich habe hier einmal gelebt und gearbeitet, aber jetzt bin ich gefangen in diesem Theater. Ich kann nicht sterben und ich kann nicht leben.”

Sie erzählt mir, dass sie vor langer Zeit von einem Vampir verführt und getötet wurde. Sie hat es nie vergessen und sie träumt immer noch davon, auf der Bühne zu stehen.

“Ich möchte wieder tanzen”, sagt sie. “Ich möchte wieder strahlen.”

Sie bittet mich, ihr zu helfen. Sie sagt, dass sie nur ein paar Dinge braucht, um wieder aufzutreten: ein Orchester, einen Kostümwechsel und einen Partner.

Ich frage sie, was sie mir dafür geben wird. “Ich werde dir all dein Glück geben, das du dir vorstellen kannst”, sagt sie.

Ich bin verzweifelt und ich bräuchte das Geld. Also stimme ich zu.

Die Diva erzählt mir, dass sie ein Stück geschrieben hat, das sie noch nie aufgeführt hat. Sie sagt, dass es das Meisterwerk ihrer Karriere ist.

Ich biete mich an, das Stück zu lesen. Ich lese es und ich bin beeindruckt. Es ist wirklich gut geschrieben.

Die Diva sagt, dass sie das Stück in einer Nacht aufführen will. Sie sagt, dass sie der ganzen Welt ihr Können zeigen will.

Ich habe Angst vor dem, was passieren könnte. Ich weiß nicht, ob ich das Richtige tue.

Soll ich der Diva helfen?

Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books

Wir wohnen in einem Reihenhaus.

Er wohnt in einem kleinen Dorf in den Bergen. (He lives in a small village in the mountains.)

Sie wohnt seit fünf Jahren in Berlin. (She has lived in Berlin for five years.)

Wir wohnen in einer Wohnung mit drei Zimmern. (We live in an apartment with three rooms.)

Wohnen Sie in der Nähe des Bahnhofs? (Do you live near the train station?)

Ich möchte gerne in einem Haus mit Garten wohnen. (I would like to live in a house with a garden.)

Sie wohnt in einer WG mit sechs anderen Leuten. (She lives in a shared apartment with six other people.)

Er wohnt in einem alten Haus, das renoviert werden muss. (He lives in an old house that needs to be renovated.)

Wir wohnen in einer ruhigen Gegend. (We live in a quiet area.)

Sie wohnt in einem Apartment mit Blick auf den Fluss. (She lives in an apartment with a view of the river.)

Er wohnt in einem Studentenwohnheim. (He lives in a student dormitory.)

Sie wohnt in einem Loft in der Innenstadt. (She lives in a loft in the city center.)

Wir wohnen in einem Reihenhaus. (We live in a townhouse.)

Sie wohnt in einem Einfamilienhaus. (She lives in a single-family home.)

Er wohnt in einem Hochhaus. (He lives in a high-rise building.)

Wir wohnen in einem Apartmentkomplex. (We live in an apartment complex.)

Sie wohnt in einem Wohnwagen. (She lives in a caravan.)

Er wohnt auf einem Bauernhof. (He lives on a farm.)

Wir wohnen in einem Schloss. (We live in a castle.)

Sie wohnt in einem Baumhaus. (She lives in a treehouse.)

Er wohnt auf einem Boot. (He lives on a boat.)

“In einem Winkel, wo zwei Straßen zusammenstießen, wohnte ein armer Schneider.” (In a corner where two streets met, lived a poor tailor.) – The Brothers Grimm, “Little Red Riding Hood”

“Der König und die Königin wohnten in einem prächtigen Schloss.” (The king and queen lived in a magnificent castle.) – The Brothers Grimm, “Cinderella”

“Es war einmal ein altes Mütterchen, die ganz allein in einem kleinen Häuschen am Walde wohnte.” (There was once an old lady who lived all alone in a small house by the forest.) – The Brothers Grimm, “Little Red Riding Hood”

“Ich wohne nicht im Grünen, wo die Bäume wachsen, ich wohne mitten in der Stadt.” (I do not live in the green, where the trees grow, I live in the middle of the city.) – Theodor Fontane, “Effi Briest”

“Seit jeher hatte es mich gewundert, wie die Leute in den hohen Häusern wohnen konnten, die sich am Himmel abzeichneten.” (I had always wondered how people could live in the tall houses that stood out against the sky.) – Hermann Hesse, “Demian”

“In einem stillen Winkel, fern von allem Getümmel, wohnten zwei Menschen, die sich liebhatten.” (In a quiet corner, far from all the hustle and bustle, lived two people who loved each other.) – Theodor Storm, “Immensee”

“Sie wohnten in einem alten Gemäuer, das einst ein stolzes Schloß gewesen war.” (They lived in an old building that had once been a proud castle.) – Annette von Droste-Hülshoff, “Die Judenbuche”

“In einem kleinen Dorf am Fuße der Berge wohnte ein Schuhmacher mit seiner Frau und seinen sieben Kindern.” (In a small village at the foot of the mountains lived a shoemaker with his wife and seven children.) – The Brothers Grimm, “The Shoemaker and the Elves”

“Es war einmal ein armes Mädchen, das bei seiner Pflegemutter wohnte.” (There was once a poor girl who lived with her foster mother.) – The Brothers Grimm, “Rapunzel”

“Der Müllerbursche wohnte in einer kleinen Kammer unter dem Dach.” (The miller’s boy lived in a small room under the roof.) – The Brothers Grimm, “Rumpelstiltskin”

“Sie wohnten in einem Haus mit Garten, umgeben von hohen Bäumen.” (They lived in a house with a garden, surrounded by tall trees.) – Erich Kästner, “Emil und die Detektive”

“Der alte Fischer wohnte in einer kleinen Hütte am Strand.” (The old fisherman lived in a small hut on the beach.) – Theodor Storm, “Der Schimmelreiter”

“Wir wohnten in einem Land, das von Krieg und Hunger heimgesucht wurde.” (We lived in a country that was ravaged by war and famine.) – Anna Seghers, “Das siebte Kreuz”

“Die alte Dame wohnte allein in einem großen Haus.” (The old lady lived alone in a big house.) – Theodor Fontane, “Frau Jenny Treibel”

“Ich wohne in einer Stadt, die niemals schläft.” (I live in a city that never sleeps.) – Alfred Döblin, “Berlin Alexanderplatz”

“Sie wohnten in einer einfachen Wohnung, aber sie waren glücklich.” (They lived in a simple apartment, but they were happy.) – Heinrich Böll, “Gruppenbild mit Dame”

“Der Dichter wohnte in einem Turm, hoch über der Stadt.” (The poet lived in a tower, high above the city.) – Novalis, “Heinrich von Ofterdingen”

“Wir wohnten auf dem Land, umgeben von Feldern und Wiesen.” (We lived in the countryside, surrounded by fields and meadows.) – Theodor Storm, “Immensee”

“Sie wohnten in einem fremden Land, weit entfernt von ihrer Heimat.” (They lived in a foreign land, far away from their home.) – Theodor Fontane, “Effi Briest”

“Der alte Professor wohnte in einer Bibliothek, umgeben von Büchern.” (The old professor lived in a library, surrounded by books.) – Theodor Fontane, “Der Stechlin”

Der alte Leuchtturm, zerzaust von Stürmen, wohnte den Geheimnissen des Meeres. (The old lighthouse, weathered by storms, housed the secrets of the sea.)

In den verwinkelten Gassen der Stadt wohnt die Geschichte, flüsternd zwischen Kopfsteinpflaster und Fachwerkhäusern. (History resides in the winding alleys of the city, whispering between cobblestones and half-timbered houses.)

Ihre Träume wohnten in den Wolken, weit über den rauchenden Schornsteinen der Fabrik. (Her dreams lived in the clouds, far above the smoking chimneys of the factory.)

Die Stille wohnte in dem verlassenen Bahnhof, hallte zwischen leeren Gleisen und verstaubten Bänken. (Silence resided in the abandoned train station, echoing between empty tracks and dusty benches.)

Der Duft von frisch gebackenem Brot wohnte in der Bäckerei, lockte hungrige Nasen von der Straße. (The scent of freshly baked bread resided in the bakery, tempting hungry noses from the street.)

In den Augen des Kindes wohnte die Neugier, funkelte wie Sterne auf einer dunklen Leinwand. (Curiosity resided in the child’s eyes, sparkling like stars on a dark canvas.)

Das lachen der Kinder wohnte in dem Spielplatz, schwebte auf Schaukeln und drehte Pirouetten auf Karussells. (Children’s laughter resided in the playground, soaring on swings and pirouetting on carousels.)

In den Ritzen der alten Mauer wohnten die Erinnerungen, verblasst, aber nie vergessen. (Memories resided in the cracks of the old wall, faded but never forgotten.)

Der Mond wohnte am Nachthimmel, ein einsamer Wanderer inmitten schwarzer Samtgalaxien. (The moon resided in the night sky, a lone wanderer amidst black velvet galaxies.)

Die Melodie wohnte in der Geige, sehnte sich danach, befreit zu werden und durch die Luft zu tanzen. (The melody resided in the violin, longing to be freed and dance through the air.)

In den Büchern der Bibliothek wohnten Geschichten, warteten darauf, von neugierigen Seelen entdeckt zu werden. (Stories resided in the library’s books, waiting to be discovered by curious souls.)

Der Duft von Abenteuer wohnte in dem alten Kompass, flüsterte von fernen Ländern und verborgenen Schätzen. (The scent of adventure resided in the old compass, whispering of faraway lands and hidden treasures.)

Der Regen wohnte in den Wolken, trommelte ungeduldig auf die Dächern, bis er endlich befreit wurde. (Rain resided in the clouds, drumming impatiently on the roofs, until it was finally released.)

Die Wärme wohnte in dem Kaminfeuer, flackerte einladend und bot Zuflucht vor der winterlichen Kälte. (Warmth resided in the fireplace, flickering invitingly and offering refuge from the winter cold.)

In den Augen der Liebenden wohnte die Liebe, glühte hell wie Sonnenstrahlen auf frisch gefallenem Schnee. (Love resided in the eyes of the lovers, glowing brightly like sunbeams on fresh snow.)

Die Einsamkeit wohnte in dem verlassenen Haus, huschte durch leere Räume und knarrende Dielen. (Loneliness resided in the abandoned house, flitting through empty rooms and creaking floorboards.)

Der Frieden wohnte in dem abgeschiedenen Bergdorf, umhüllte von sanften Hügeln und rauschenden Bächen. (Peace resided in the secluded mountain village, enveloped by gentle hills and rushing streams.)

Die Hoffnung wohnte in dem kleinen Pflänzchen, kämpfte sich durch rissige Erde empor zum goldenen Sonnenlicht. (Hope resided in the small seedling, battling through cracked earth towards the golden sunlight.)

Die Freiheit wohnte in den Flügeln des Adlers, segelte hoch über den Gipfeln der Berge. (Freedom resided in the eagle’s wings, soaring high above the mountain peaks.)

Der Zauber wohnte in dem alten, verstaubten Buch, wartete darauf, durch neugierige Finger geweckt zu werden. (Magic resided in the old, dusty book, waiting to be awakened by curious fingers.)

Die alte Straßenbahn rumpelte durch die Stadt, vorbei an Häuserfassaden, die Geschichten vom wohnen erzählten. (The old tram rattled through the city, past facades that whispered tales of lives lived within.)

In ihrem Bücherregal wohnten nicht nur Geschichten, sondern auch vergessene Träume und ferne Welten. (Her bookshelf housed not just stories, but forgotten dreams and distant worlds.)

Der Wind wohnte in den Baumwipfeln, sang seine Lieder und tanzte mit den Blättern. (The wind lived in the treetops, singing its songs and dancing with the leaves.)

Ihre Sehnsucht wohnte in den Sternen, flimmerte hell und unerreichbar am Nachthimmel. (Her longing lived in the stars, twinkling bright and unreachable in the night sky.)

Die Stille wohnte in der verlassenen Bibliothek, zwischen staubigen Seiten und vergessenen Worten. (Silence resided in the abandoned library, between dusty pages and forgotten words.)

In der Tasse dampfte der Tee, duftete nach fernen Ländern und wohnte für einen Moment die Geborgenheit. (In the steaming cup of tea, the scent of faraway lands lingered, and for a moment, comfort resided.)

Die Erinnerung wohnte in der alten Fotografie, verblasste Farben, doch lebendige Gefühle. (The memory lived in the old photograph, faded colors, but vibrant emotions.)

Der Park schlief ein, die Laternen wachten, und in ihren Lichtern wohnte für kurze Zeit die Einsamkeit. (The park slumbered, the lanterns stood guard, and in their light, loneliness briefly resided.)

Die Melodie wohnte in den Saiten der Geige, wartete darauf, befreit zu werden und Herzen zu berühren. (The melody resided in the strings of the violin, waiting to be released and touch hearts.)

Der kleine Vogel baute sein Nest im Kirschbaum, und darin wohnte für kurze Zeit das Glück einer Familie. (The little bird built its nest in the cherry tree, and within it, for a short time, a family’s happiness resided.)

In den Augen der Großmutter wohnten Weisheit und Güte, Geschichten aus einem langen Leben. (In the grandmother’s eyes resided wisdom and kindness, stories from a long life.)

Die Kreativität wohnte in den Farben auf der Leinwand, tanzte mit Pinselstrichen und erschuf neue Welten. (Creativity resided in the colors on the canvas, danced with brushstrokes, and created new worlds.)

Der Duft von frisch gebackenem Brot wohnte in der Küche, weckte Erinnerungen und wärmte die Seele. (The scent of freshly baked bread resided in the kitchen, memories and warmed the soul.)

In den Regentropfen auf dem Fenster wohnten kleine Welten, spiegelten den Himmel wider und erzählten vom ewigen Wandel. (In the raindrops on the window, tiny worlds resided, reflecting the sky and telling stories of eternal change.)

Der Tanz wohnte in ihren Bewegungen, erzählte Geschichten von Freiheit und Leidenschaft ohne Worte. (The dance resided in her movements, telling stories of freedom and passion without words.)

Die Freundschaft wohnte in den gemeinsamen lachen in vertrauten Gesprächen und geteilten Geheimnissen. (Friendship resided in shared laughter, in familiar conversations, and in shared secrets.)

Die Hoffnung wohnte in den ersten Sonnenstrahlen am Morgen, versprach einen neuen Anfang und weckte Lebensmut. (Hope resided in the first rays of morning sunlight, promising a new beginning and awakening the will to live.)

In den Augen des Kindes wohnte die Neugier, funkelte hell und erforschte die Welt mit unerschöpflichem Staunen. (Curiosity resided in the child’s eyes, sparkling bright and exploring the world with boundless wonder.)

Die Liebe wohnte nicht nur im Kuss, sondern auch in kleinen Gesten, in gemeinsamen träumen und stiller Fürsorge. (Love resided not only in the kiss, but also in small gestures, shared dreams, and quiet care.)

In jedem Menschen wohnt ein Universum, gefüllt mit Erfahrungen, Gefühlen und Geschichten. (Within each person resides a universe, filled with experiences, emotions, and stories.)

Die alte Straßenbahn, die einst durch die Stadt fuhr, wohnt jetzt friedlich in einem Museum, ihre Räder auf ewig still. (The old tram that once rumbled through the city now peacefully resides in a museum, its wheels forever silent.)

In den verwinkelten Gassen der Altstadt wohnt die Geschichte, flüstert in den Fassaden und tanzt in den Schatten. (In the winding alleys of the old town, history resides, whispering in the facades and dancing in the shadows.)

Der Mond wohnt nicht am Himmel, sondern in den Augen der verliebten Poeten, die ihn besingen. (The moon doesn’t live in the sky, but in the eyes of enamored poets who sing of it.)

Die verlassene Fabrikhalle wohnt jetzt träumen beherbergt Ideen und Kunst, wo einst Maschinen dröhnten. (The abandoned factory hall now houses dreams, harbors ideas and art, where machines once roared.)

In den Ritzen der alten Mauer wohnt die Zeit, ihre Spuren wie feine Linien in den Steinen gezeichnet. (Time resides in the cracks of the old wall, its traces etched like fine lines in the stones.)

Der Geruch von frisch gebackenem Brot wohnt in der Bäckerei, lockt hungrige Seelen mit seinem warmen Versprechen. (The smell of freshly baked bread lives in the bakery, beckoning hungry souls with its warm promise.)

In den Melodien der Straßenmusik wohnt die Seele der Stadt, pulsiert mit dem Rhythmus der Menschen und Schritte. (In the melodies of street music, the city’s soul resides, pulsating with the rhythm of people and steps.)

Der alte Baum wohnt nicht nur im Park, sondern auch in den Erinnerungen der Kinder, die in seinem Schatten spielten. (The old tree doesn’t just live in the park, but also in the memories of children who played in its shade.)

In den Regentropfen wohnt der Himmel, spiegelt die Wolken wider und bemalt die Erde mit silbernen Tränen. (In raindrops, the sky resides, reflecting the clouds and painting the earth with silver tears.)

In den Augen eines Kindes wohnt die Neugier, funkelnd und unermüdlich, die Welt zu entdecken. (Curiosity lives in the eyes of a child, sparkling and tireless, wanting to discover the world.)

Die alte Bibliothek wohnt nicht nur Büchern, sondern auch Geschichten, die flüstern und warten gelesen zu werden. (The old library doesn’t just house books, but also stories that whisper and wait to be read.)

In den Wellen des Meeres wohnt die Freiheit, lockt mit ihrem unendlichen Blau und dem Versprechen von Abenteuern. (Freedom resides in the waves of the sea, beckoning with its endless blue and the promise of adventures.)

In den Schneeflocken wohnt der Winter, malt die Landschaft weiß und hüllt die Welt in ein stilles Geheimnis. (Winter lives in the snowflakes, paints the landscape white, and shrouds the world in a quiet mystery.)

In den Sternen wohnt die Sehnsucht, glitzert am Nachthimmel und lässt Träume bis ins Unendliche fliegen. (Longing lives in the stars, glittering in the night sky and letting dreams fly to infinity.)

Die alte Straßenlaterne wohnt nicht nur Licht, sondern auch Erinnerungen, beleuchtet die Vergangenheit und führt durch dunkle Nächte. (The old streetlamp doesn’t just house light, but also memories, illuminating the past and guiding through dark nights.)

In den Melodien der Vögel wohnt der Frühling, singt vom Erwachen der Natur und weckt die Hoffnung auf neue Anfänge. (Spring lives in the melodies of birds, singing of nature’s awakening and sparking hope for new beginnings.)

In den Augen eines Künstlers wohnt die Inspiration, tanzt mit Farben und Formen und erschafft neue Welten. (Inspiration lives in the eyes of an artist, dancing with colors and shapes, and creating new worlds.)

In den Ruinen alter Bauten wohnt die Vergangenheit, erzählt Geschichten von längst vergangenen Zeiten und flüstert Geheimnisse. (The past resides in the ruins of old buildings, telling stories of times long gone and whispering secrets.)

In den Regentropfen auf einem Fenster wohnt die Melancholie, malt träumerische Muster und lässt Gedanken nach innen wandern. (Melancholy lives in the raindrops on a window, painting dreamy patterns and letting thoughts wander inwards.)

In den Herzen der Liebenden wohnt die Ewigkeit, schlägt im Gleichklang und verspricht ein leben voller Wärme und Glück. (Eternity lives in the hearts of lovers…)

Last Updated on April 6, 2024
by DaF Books

The Last Bat

I am a time traveler from the future, where all humans have been turned into bats by a powerful vampire named Dracula. I was sent back in time to prevent this from happening. My mission is simple: kill Dracula before he can unleash his curse upon the world.

I arrive in the past, in the year 1884. Dracula is still young and vulnerable, and I have a chance to stop him before he becomes too powerful. But I’m not alone. I’m joined by a group of other time travelers, all with the same goal: to destroy Dracula.

We track Dracula down to his castle, a dark and sinister place that sits atop a lonely hill. We storm the castle, armed with our futuristic weapons and our knowledge of the future.

The battle is fierce. Dracula is strong and powerful, and his minions are relentless. We fight for hours, but we are slowly overwhelmed. One by one, my comrades fall, their bodies turning into bats before my eyes.

I am alone now, the last hope for humanity. I stand before Dracula, my heart pounding in my chest. He is monstrous, with fangs that drip with blood and eyes that glow with an unholy light.

I raise my weapon and fire. The beam of energy hits Dracula, but he is unaffected. He smiles wickedly, and I know that I am doomed.

Dracul’s fangs sink into my neck, and I feel a surge of coldness coursing through my veins. I try to fight back, but it’s no use. I am paralyzed, helpless as I watch myself transform into a bat.

I am a bat now, a creature of the night. I fly away from Dracula’s castle, my heart filled with despair. I have failed in my mission, and the world is doomed to become a world of bats.

So, I ask myself: was it worth it? Do I regret my actions?

No. I would not change a thing. I would rather die a bat than live in a world where humanity has been turned into creatures of the night.

I will continue to fight for humanity, even though I am a bat now. I will spread the word of Dracula’s evil, and I will hope that one day someone will find a way to reverse his curse.

But until then, I will be a bat, a symbol of humanity’s hope in a world that has been lost to darkness.

Will Dracula’s reign of terror ever end? No. It will only end when humanity is no more.

Last Updated on December 16, 2023
by DaF Books

Willst du kein Essen?

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Lisa saß am Fenster und beobachtete die Vögel im Garten. Neben ihr stand ihre alte Katze, Mieze. Normalerweise bettelte Mieze um diese Zeit immer lautstark nach ihrem Futter. Aber heute war alles anders. Mieze saß einfach nur da, starrte stur auf die Vögel und miaute kein einziges Mal.

“Mieze?”, fragte Lisa besorgt, “Bist du krank? Willst du kein Essen?”

Mieze hob mühsam den Kopf und schaute Lisa mit großen, grünen Augen an. Dann miaute sie ganz leise und deutete mit der Pfote Richtung Napf. Lisa schaute hinein. Leerer als leer. “Natürlich hast du ja wieder mal alles aufgefuttert”, murmelte sie und stand auf, um neues Katzenfutter zu holen.

Während sie den Napf füllte, bemerkte sie, dass Miezes Wassernapf auch komplett leer war. “Hast du etwa vergessen zu trinken, du sture Katze?”, fragte sie und füllte auch den Wassernapf neu.

Sie stellte beides vor Mieze hin. Doch die Katze rührte sich nicht vom Fleck. “Gib der sturen Katze etwas Wasser”, murmelte Lisa genervt und goss vorsichtig etwas Wasser aus dem Napf auf den Boden.

Mieze beobachtete das Wasser misstrauisch. Dann, ganz langsam, streckte sie ihre rosa Zunge heraus und trank ein paar Tropfen. Zufrieden stellte Lisa den Napf wieder hin. “So ein sturer Dickkopf”, sagte sie und streichelte Mieze sanft hinter den Ohren. Mieze schnurrte leise und begann endlich, aus ihrem Napf zu trinken. Lisa lächelte. Stur hin oder her, sie hatte ihre Mieze lieb.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on July 5, 2024
by DaF Books

Er schrieb heimlich ab.

Sie schrieb fleißig die Tafel ab, damit sie nichts verpasste. (She diligently copied the board so she wouldn’t miss anything.)

Der Schüler wurde erwischt, als er während der Prüfung abschrieb. (The student was caught cheating during the exam.)

Er schrieb heimlich die Liebesbriefe seiner Schwester ab, um ihre Geheimnisse zu erfahren. (He secretly copied his sister’s love letters to find out her secrets.)

Die Polizei schrieb die Aussagen der Zeugen Wort für Wort ab. (The police wrote down the witnesses’ statements word for word.)

Der Künstler ließ sich von alten Meistern inspirieren und schrieb deren Techniken ab. (The artist was inspired by old masters and copied their techniques.)

Sie schrieb das Gedicht ab, um es später auswendig lernen zu können. (She copied the poem down so she could memorize it later.)

Er schrieb die Partitur ab, um sie mit seinem Orchester zu spielen. (He copied the score so he could play it with his orchestra.)

Die Bibliothek bot einen Service zum Abschreiben von alten Manuskripten an. (The library offered a service for copying old manuscripts.)

Sie schrieb die Notizen ihres Kollegen ab, da sie selbst keine machen konnte. (She copied her colleague’s notes, as she couldn’t take any herself.)

Der Lehrer schrieb die Hausaufgaben an die Tafel, damit die Schüler sie abschreiben konnten. (The teacher wrote the homework on the board so the students could copy it.)

Das Abschreiben ganzer Romane war zu dieser Zeit illegal. (Copying entire novels was illegal at that time.)

Er schrieb die Rede seines Vaters ab, um sie bei dessen Beerdigung vortragen zu können. (He copied his father’s speech so he could give it at his funeral.)

Die Kinder schrieben eifrig die Rezepte aus dem Kochbuch ab, um neue Gerichte auszuprobieren. (The children eagerly copied the recipes from the cookbook to try new dishes.)

Die Forscher schrieben die Daten ihrer Experimente ab, um sie später auszuwerten. (The researchers wrote down the data from their experiments to analyze them later.)

Der Angeklagte behauptete, die Unterschrift auf dem Vertrag nur abgeschrieben zu haben. (The defendant claimed to have only copied the signature on the contract.)

Sie schrieb die Songtexte ihrer Lieblingsband ab, um mitsingen zu können. (She wrote down the lyrics of her favorite band to sing along.)

Der Sekretär schrieb die Briefe seines Chefs ab und schickte sie dann ab. (The secretary copied his boss’s letters and then sent them out.)

Die Schülerin schrieb heimlich Spickzettel ab, um in der Mathematikprüfung zu schummeln. (The student secretly copied cheat sheets to cheat on the math test.)

Der Künstler signierte seine Drucke, nachdem er sie vom Original abgeschrieben hatte. (The artist signed his prints after copying them from the original.)

Die Bibliothek bot Kurse zum Abschreiben von alten Schriften an. (The library offered courses on copying old scripts.)

Last Updated on February 8, 2024
by DaF Books