Unausgesprochene Gefühle

Kapitel 1: Die Blaue Blume

Atasi und Brian, zwei schüchterne Kollegen, hegen heimliche Gefühle füreinander, doch ein unerwarteter Unfall führt zu einer möglichen Wendung in ihrer Beziehung. Wird dieser Vorfall sie endlich zusammenbringen?

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Deutsch als Fremdsprache

Jeden Tag sieht Atasi im Büro den neuen Kollegen, Brian. Er ist nett und hilfsbereit. Atasi gefällt er sehr. Aber sie sagt nie etwas. Sie ist schüchtern und denkt: “Spricht er mich jemals an?” Auch Brian schaut oft zu Atasi. Er findet sie hübsch und intelligent. Aber er denkt, “Sie hat bestimmt schon einen Freund.”

Beide träumen heimlich von der Liebe. Atasi träumt von einem Mann, der Blumen für sie pflückt. Blaue Blumen, denn das ist ihre Lieblingsfarbe. Brian träumt von einer Frau, mit der er lachen und sprechen kann. So wie mit Atasi.

Im Büro sprechen sie nur über die Arbeit. “Kannst du mir bitte den Bericht geben?” fragt Atasi. “Ja, natürlich,” antwortet Brian. Sie lächeln sich kurz an, aber keiner sagt etwas über ihre Gefühle.

Manchmal denken sie im Pausenraum: “Sollte ich sie/ihn fragen ob sie/er mit mir Kaffee trinken gehen will?” Aber die Angst ist zu groß. Was, wenn der andere Nein sagt?

Eines Morgens kommt Brian nicht zur Arbeit. Atasi wartet den ganzen Tag, aber er erscheint nicht. Auch am nächsten Tag bleibt sein Platz leer. Die Kollegen wissen nicht, was passiert ist.

Atasi ist traurig. Sie denkt an Brians freundliches Lächeln und seine Hilfsbereitschaft. “Wo ist er nur hin?” fragt sie sich.

Am dritten Tag klingelt Atasis Telefon. Es ist die Personalabteilung. “Frau Müller,” sagt die Stimme. “Es tut uns leid, Ihnen das mitteilen zu müssen aber Herr Schmidt hatte einen Unfall…”

Atasi hält den Atem an. Was ist passiert?

“Er ist im Krankenhaus,” fährt die Stimme fort. “Möchten Sie ihn besuchen?”

Atasi starrt auf die blauen Blumen auf ihrem Schreibtisch. Brian hat sie gestern gebracht. Tränen steigen ihr in die Augen.

“Ja,” flüstert sie. “Ich komme sofort.”

Wird sie Brian im Krankenhaus sehen können?

Unter dem Mond, so klar und hell,
Erwachen Gefühle, zart und schnell.
In stiller Nacht, mit Sternenschein,
Blaue Blumen träumen ganz allein.
Tanzen wir im Mondenlicht, so rein.

Top 10 Verben:

  1. sein (to be)
  2. sehen (to see)
  3. gefallen (to like)
  4. sprechen (to speak)
  5. denken (to think)
  6. träumen (to dream)
  7. fragen (to ask)
  8. kommen (to come)
  9. wissen (to know)
  10. gehen (to go)

Unspoken feelings

“Blue flowers and unspoken feelings: A story of shyness and longing in the office”

The Blue Flowers: Chapter 1

Atasi sees her new colleague, Brian, in the office every day. He is nice and helpful. Atasi really likes him. But she never says anything. She is shy and thinks: “Will he ever speak to me?” Brian also often looks at Atasi. He thinks she’s pretty and intelligent. But he thinks: “She must already have a boyfriend.”

They both secretly dream of love. Atasi dreams of a man who picks flowers for her. Blue flowers, because that’s her favourite colour. Brian dreams of a woman he can laugh and talk to. Just like with Atasi.

In the office, they only talk about work. “Can you give me the report, please?” asks Atasi. “Yes, of course,” replies Brian. They smile briefly at each other, but neither of them says anything about their feelings.

Sometimes they think in the break room: “Should I ask her/him if she/he wants to go for coffee with me?” But the fear is too great. What if the other person says no?

One morning, Brian doesn’t turn up for work. Atasi waits all day, but he doesn’t turn up. His seat remains empty the next day too. His colleagues don’t know what has happened.

Atasi is sad. She thinks of Brian’s friendly smile and his willingness to help. “Where has he gone?” she asks herself.

On the third day, Atasi’s phone rings. It’s the HR department. “Mrs Müller,” says the voice. “We’re sorry to have to tell you this, but Mr Schmidt has had an accident…”

Atasi holds her breath. What has happened?

“He’s in hospital,” the voice continues. “Would you like to visit him?”

Atasi stares at the blue flowers on her desk. Brian brought them yesterday. Tears well up in her eyes.

“Yes,” she whispers, “I’ll be right there.”

Will Atasi be able to see Brian in hospital?

Hans’ Reise

Nachdem Hans Maria im Café wiedergefunden hatte, beschloss er, eine kleine Reise zu machen. Er wollte Deutschland besser kennenlernen und sein Deutsch weiter verbessern. Also packte er seine Tasche und ging zum Bahnhof.

Am Bahnhof kaufte er eine Fahrkarte für den Regionalzug nach Berlin. Er setzte sich ans Fenster und schaute hinaus. Die Landschaft war schön. Es gab grüne Felder, kleine Dörfer und große Wälder.

Im Zug traf Hans viele Menschen. Er sprach mit ihnen auf Deutsch. “Hallo, ich heiße Hans. Wie heißt du?” fragte er einen Mann neben ihm. “Ich heiße Peter,” antwortete der Mann. Sie sprachen über das Wetter, die Arbeit und ihre Familien.

Hans fühlte sich glücklich. Er verstand die Menschen und konnte sich mit ihnen unterhalten. Sein Deutsch wurde immer besser. Er lernte neue Wörter wie “Fahrkarte” (ticket), “Zug” (train) und “Landschaft” (landscape).

In Berlin angekommen, ging Hans durch die Stadt. Er sah das Brandenburger Tor und den Reichstag. Er aß eine Currywurst und trank eine Berliner Weiße. Berlin war groß und spannend.

Am Abend ging Hans zurück zum Bahnhof. Er hatte einen schönen Tag gehabt. Er hatte viel gesehen und viel Deutsch gesprochen. Er war müde, aber zufrieden. Er stieg in den Zug und fuhr nach Hause.

Hans hatte gelernt, dass Reisen eine gute Möglichkeit ist, eine Sprache zu lernen. Man trifft neue Leute, sieht neue Orte und hört die Sprache überall. Hans freute sich auf seine nächste Reise.

Ende

Das Parfum des Betrugs

In einer kleinen Stadt in Deutschland lebte ein berühmter Parfümeur namens Hans. Er war bekannt für seine außergewöhnlichen Düfte, die die Herzen der Menschen eroberten. Eines Tages schuf er einen besonderen Duft für seine Geliebte, Maria. Dieser Duft war einzigartig, voller Liebe und Geheimnisse.

Maria war eine schöne Frau, die viele Verehrer hatte. Aber sie liebte nur Hans. Als sie eines Tages spurlos verschwand, war der Duft, den Hans für sie kreiert hatte, das einzige, was zurückblieb. Hans war verzweifelt und suchte überall nach ihr, aber sie war wie vom Erdboden verschluckt.

Die Tage vergingen, und der Duft führte Hans zu versteckten Orten in der Stadt. Er entdeckte, dass Maria Geheimnisse hatte, von denen er nichts wusste. Sie hatte sich mit anderen Männern getroffen, und jeder von ihnen kannte einen Teil von Marias Geschichte.

Hans fühlte sich betrogen und traurig. Er hatte Pech im Spiel der Liebe. In Deutschland sagt man: “Pech im Spiel, Glück in der Liebe.” Das bedeutet, wenn man im Spiel verliert, gewinnt man in der Liebe. Aber für Hans war es umgekehrt. Er hatte Pech in der Liebe, aber vielleicht würde er Glück im Spiel finden.

Um sein Deutsch zu verbessern und seine Gedanken von Maria abzulenken, begann Hans, Deutschkurse zu besuchen. Er lernte neue Wörter und Sätze, sprach mit anderen Menschen und hörte ihnen zu. Er las deutsche Bücher und schrieb kleine Geschichten. Mit der Zeit wurde sein Deutsch besser, und er fand neue Freunde.

Eines Tages, als er durch die Stadt ging, roch er Marias Duft. Er folgte dem Duft und fand Maria in einem Café, lachend und glücklich. Sie sah ihn an und sagte: “Hans, ich bin zurück. Ich habe dich vermisst.”

Hans war überrascht, aber er hatte gelernt, dass das Leben voller Überraschungen ist. Er hatte Glück im Spiel gefunden, denn sein Deutsch war jetzt viel besser. Und vielleicht würde er auch wieder Glück in der Liebe finden.

Die Geschichte von Hans lehrt uns, dass man auch in schwierigen Zeiten etwas Positives finden kann. Wenn man eine Fremdsprache lernt, ist es wichtig, immer zu üben, zu sprechen und zuzuhören. Man sollte Bücher lesen und schreiben, um die Sprache zu verbessern. Und manchmal, wenn man Pech im Spiel hat, findet man Glück in der Liebe.

Ende?