Alles haben?

What does “having it all” mean to you? Is it attainable?

Der Regen prasselt gegen die Fenster, und im ” gemütlichen Eck” sitzen wir vier Freunde: Jax, Emma, Clark und ich. Die Musik spielt leise im Hintergrund, während wir über Gott und die Welt reden.

Irgendwann fragt Emma, die Optimistin unter uns, “Was bedeutet für euch eigentlich ‘alles haben‘? Ist das überhaupt möglich?”

Jax, der Poet, nimmt einen Schluck von seinem Bier und lächelt. “Für mich ist es, die richtigen Worte zu finden,” sagt er und zeigt auf sein Notizbuch, das neben seinem Glas liegt. “Die Worte, die Emotionen ausdrücken, die Geschichten erzählen.” Er blickt aus dem Fenster. “Vielleicht ist es ja gar nicht so viel, was man braucht, um alles zu haben.”

Emma nickt begeistert. “Genau! Man muss einfach wissen, was einem im Leben wichtig ist!” Sie strahlt. “Für mich ist es, Freude zu verbreiten und Menschen zum Lachen zu bringen.”

Clark, der Romantiker, seufzt. “Ich glaube, alles haben heißt, die große Liebe zu finden,” sagt er mit einem verträumten Blick. “Jemand, mit dem man durch dick und dünn gehen kann.”

Marianna, die Realistin, verdreht die Augen. “Träum weiter, Clark,” sagt sie trocken. “Alles haben gibt es nicht. Das Leben ist voller Kompromisse.” Sie nimmt einen Schluck aus ihrem Wein. “Man muss einfach das Beste draus machen.”

Die Diskussion geht weiter, jeder verteidigt seine Sichtweise. Wir lachen, wir streiten, und die Zeit vergeht wie im Flug. Irgendwann ist mein Glas leer, und ich winke die Kellnerin heran.

“Noch ein Glas Wein, bitte,” sage ich.

Die Kellnerin geht, und ich schaue mich um. Neben dem Eingang steht plötzlich ein Mann. Er ist groß und trägt einen langen Mantel. Er sieht direkt auf mich.

Ich spüre ein seltsames Kribbeln im Bauch. Irgendetwas stimmt nicht. Was will der Mann?

Langsam geht er auf unseren Tisch zu.

“Bist du sicher, dass du hier bist, wo du hingehörst?” fragt er mit tiefer Stimme.

Ich starre ihn an. Was soll das denn heißen?

“Bist du es?” wiederholt er eindringlicher.

Emma, Jax und Clark haben das Gespräch unterbrochen und beobachten die Szene verwirrt.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Keiner von uns kennt den Mann.

“Wer bist du?” frage ich endlich mit zitternder Stimme.

Der Mann lächelt kalt. “Die Antwort auf diese Frage”, sagt er, “kann dein Leben verändern.”

Er greift in seinen Mantel und holt etwas hervor. Es ist…


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on May 26, 2024
by DaF Books

Tanzen Sie mit mir?

Inselresorts Kapitel 1:
Der Tanz der Einsamkeit

Deutsch als Fremdsprache

Ich sitze allein an der Bar des Inselresorts und schaue auf die leere Tanzfläche. Die Musik spielt sanft im Hintergrund, aber niemand ist da, um sie zu genießen. Ich frage mich, wo alle Männer geblieben sind. Es ist, als wären sie über Nacht verschwunden.

Die Kellnerin kommt vorbei und fragt, ob ich etwas trinken möchte. Ich nicke und bestelle ein Glas Wasser. Mein Blick wandert wieder zur Tanzfläche. Ich erinnere mich an die Zeiten, als sie voller lachender Paare war. Jetzt ist es nur ein großer, leerer Raum.

Ich stehe auf und gehe zum Fenster. Draußen ist es dunkel, nur das Mondlicht beleuchtet den Strand. Ich sehe mich um, aber es ist niemand zu sehen. Die Stille ist erdrückend.

Plötzlich höre ich Schritte hinter mir. Ich drehe mich um und sehe den Barkeeper, der mich fragt: “Tanzen Sie mit mir?” Seine Stimme ist freundlich, aber ich zögere. Soll ich mit ihm tanzen? Ist er der Einzige, der geblieben ist?

Ich nicke langsam und folge ihm zur Tanzfläche. Wir beginnen zu tanzen, und für einen Moment vergesse ich meine Sorgen. Aber dann, mitten im Tanz, hält er inne und sieht mich ernst an. “Wissen Sie, was mit den Männern passiert ist?” fragt er.

Ich schüttle den Kopf. “Nein”, sage ich, “ich habe keine Ahnung.”

Er nickt und sagt: “Ich auch nicht. Aber ich habe Gerüchte gehört…”

Die Musik stoppt abrupt, und wir stehen im Schweigen. Ich spüre, wie mein Herz schneller schlägt. Was, wenn etwas Schlimmes passiert ist? Was, wenn wir in Gefahr sind?

Der Barkeeper sieht mich an und sagt: “Vielleicht sollten wir…”

Aber bevor er seinen Satz beenden kann, hören wir ein Geräusch draußen. Wir blicken beide zum Fenster, aber es ist zu dunkel, um etwas zu sehen.

“Was war das?” frage ich.

Er zuckt mit den Schultern. “Ich weiß es nicht”, sagt er. “Aber vielleicht sollten wir nachsehen.”

Wir gehen zum Fenster und schauen hinaus. Im Mondlicht sehe ich eine Gestalt am Strand. Sie bewegt sich langsam auf uns zu.

Ist es ein Mann? Ist er der Schlüssel zu diesem Rätsel?

Der Barkeeper greift nach meiner Hand. “Sollen wir rausgehen und nachsehen?” fragt er.

Ich zögere. Sollen wir?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Last Updated on May 26, 2024
by DaF Books