Nicht mehr mein Problem

Deutsch als Fremdsprache


Der neue Tag – Kapitel 3

Der Mann fährt in die Stadt, in der seine Frau lebt. Er fährt zu ihrem Arbeitsplatz, aber sie ist nicht dort. Er fährt zu ihrer Wohnung. Ihr Auto steht vor dem Gebäude. Er klingelt an der Tür, aber sie antwortet nicht. Er geht um das Haus herum. Da ist ein Fenster. Er schaut durch das Fenster. Weinflaschen liegen herum. Eine Party? Er sieht seine Frau auf dem Boden liegen, in den Armen eines anderen Mannes.

Er weicht zurück. Der Mann ist verwirrt. Was hat er gerade gesehen? Dann trifft ihn die Realität so klar wie die schwarz-weißen Straßen. Sie hat gelogen. Vieles ergibt jetzt Sinn. Alles ergibt jetzt Sinn.

Sie hat ihn nicht gesehen. Er verlässt den Garten. Dunkle Gestalten sind auf der Straße. Sie umzingeln das Auto und das Haus. Er fährt schnell weg. Im Rückspiegel sieht er, wie die Gestalten durch die Fenster klettern. Das Telefon klingelt. Es ist seine Frau. „Hilf mir, hilf mir. Was ist los?“ Er legt auf. Sie ist auf sich allein gestellt. Er gibt Gas und fährt mit voller Geschwindigkeit aus der Stadt.

Vor ihm sieht er eine Menge dunkler Gestalten, die zwei Menschen verfolgen. Er fährt an den Gestalten vorbei und bremst scharf neben den verängstigten Menschen. „Steigt ein, wenn ihr leben wollt!“ Die beiden springen ins Auto. Es sind zwei Frauen. Er fährt schnell weiter. Alles ist schwarz und weiß. Er war allein, aber jetzt sind sie zu dritt.

Die Frauen sind außer Atem und sehen verängstigt aus. „Was ist passiert?“ fragt der Mann. Eine der Frauen antwortet: „Wir wissen es nicht. Alles hat sich verändert. Die Welt ist anders. Diese Gestalten sind überall.“ Der Mann nickt. „Ich weiß. Ich habe es auch gesehen. Wir müssen einen sicheren Ort finden.“

Sie fahren weiter, immer weiter. Die Straßen sind leer. Keine Autos, keine Menschen. Nur die dunklen Gestalten, die sich langsam bewegen. Die Sonne steht hoch am Himmel. Die Hitze ist unerträglich. Der Mann konzentriert sich auf die Straße. Er muss einen Plan haben. Er muss einen sicheren Ort finden.

Plötzlich sieht er ein Schild. „Schutzbunker – 5 km.“ Er beschließt, dorthin zu fahren. Die Frauen nicken zustimmend. Sie haben keine andere Wahl. Der Mann fährt schneller. Die Gestalten werden dichter. Sie müssen es schaffen.

Nach einigen Minuten erreichen sie den Bunker. Der Eingang ist schwer zu finden, aber sie schaffen es. Der Mann parkt das Auto und sie steigen aus. Sie rennen zum Eingang und öffnen die schwere Tür. Drinnen ist es kühl und dunkel. Sie schließen die Tür hinter sich. Die Gestalten bleiben draußen.

Drinnen finden sie Vorräte und Wasser. Es gibt Betten und Decken. Sie sind sicher, zumindest für den Moment. Der Mann setzt sich und atmet tief durch. Die Frauen tun es ihm gleich. Sie sind erschöpft, aber sie haben es geschafft.

Eine der Frauen fragt: „Was machen wir jetzt?“ Der Mann denkt nach. „Wir müssen herausfinden, was passiert ist. Wir müssen einen Weg finden, diese Gestalten zu bekämpfen.“ Die andere Frau nickt. „Aber wie?“

Der Mann steht auf und schaut sich um. „Wir müssen zusammenarbeiten. Wir müssen stark bleiben. Wir werden einen Weg finden.“ Die Frauen nicken. Sie haben Hoffnung. Sie sind nicht allein.

Plötzlich hören sie ein Geräusch. Es kommt von draußen. Die dunklen Gestalten sind immer noch da. Sie versuchen, in den Bunker zu gelangen. Der Mann schaut die Frauen an. „Sind wir wirklich sicher hier?“

Wird der Bunker ihnen Schutz bieten?


Top 20 German Nouns:

der Bunker (bunker): Ein Schutzraum, der vor Angriffen schützt (die Bunker) – Sie erreichen den Bunker. (They reach the bunker.)

der Mann (man): Ein erwachsener männlicher Mensch (die Männer) – Der Mann fährt in die Stadt. (The man drives to the city.)

die Stadt (city): Eine größere Ansiedlung mit vielen Gebäuden und Einwohnern (die Städte) – Er fährt in die Stadt. (He drives to the city.)

die Frau (woman): Ein erwachsener weiblicher Mensch (die Frauen) – Er sieht seine Frau auf dem Boden liegen. (He sees his wife lying on the floor.)

das Auto (car): Ein Fahrzeug mit vier Rädern, das von einem Motor angetrieben wird (die Autos) – Ihr Auto steht vor dem Gebäude. (Her car is parked in front of the building.)

das Gebäude (building): Eine Konstruktion aus Wänden und einem Dach, die als Unterkunft oder für andere Zwecke dient (die Gebäude) – Ihr Auto steht vor dem Gebäude. (Her car is parked in front of the building.)

die Tür (door): Ein bewegliches Bauteil, das einen Eingang oder Ausgang verschließt (die Türen) – Er klingelt an der Tür. (He rings the doorbell.)

das Fenster (window): Eine Öffnung in einer Wand, die mit Glas verschlossen ist (die Fenster) – Da ist ein Fenster. (There is a window.)

die Weinflasche (wine bottle): Eine Flasche, die Wein enthält (die Weinflaschen) – Weinflaschen liegen herum. (Wine bottles are lying around.)

die Party (party): Eine Feier oder ein geselliges Beisammensein (die Partys) – Eine Party? (A party?)

der Arm (arm): Ein Körperteil, der von der Schulter bis zur Hand reicht (die Arme) – In den Armen eines anderen Mannes. (In the arms of another man.)

der Garten (garden): Ein Stück Land, das mit Pflanzen bebaut ist (die Gärten) – Er verlässt den Garten. (He leaves the garden.)

die Straße (street): Ein Weg in einer Stadt oder einem Dorf, der für den Verkehr bestimmt ist (die Straßen) – Dunkle Gestalten sind auf der Straße. (Dark figures are on the street.)

das Auto (car): Ein Fahrzeug mit vier Rädern, das von einem Motor angetrieben wird (die Autos) – Sie umzingeln das Auto. (They surround the car.)

der Rückspiegel (rearview mirror): Ein Spiegel im Auto, der den Blick nach hinten ermöglicht (die Rückspiegel) – Im Rückspiegel sieht er die Gestalten. (In the rearview mirror, he sees the figures.)

das Telefon (telephone): Ein Gerät zur Übertragung von Sprache über weite Entfernungen (die Telefone) – Das Telefon klingelt. (The phone rings.)

die Gestalt (figure): Eine Form oder ein Umriss eines Körpers (die Gestalten) – Dunkle Gestalten sind auf der Straße. (Dark figures are on the street.)

die Geschwindigkeit (speed): Die Schnelligkeit einer Bewegung (die Geschwindigkeiten) – Er fährt mit voller Geschwindigkeit. (He drives at full speed.)

die Welt (world): Der Planet Erde und alles, was darauf existiert (die Welten) – Die Welt ist anders. (The world is different.)

der Plan (plan): Eine detaillierte Vorstellung oder ein Entwurf für ein Vorhaben (die Pläne) – Er muss einen Plan haben. (He needs a plan.)


Comprehension Questions

  1. Warum fährt der Mann in die Stadt?
  2. Was entdeckt der Mann, als er durch das Fenster schaut?
  3. Wie reagiert der Mann, nachdem er seine Frau gesehen hat?
  4. Wer sind die dunklen Gestalten und was tun sie?
  5. Was passiert, als der Mann die zwei Frauen trifft?
  6. Wohin fahren der Mann und die Frauen, um Schutz zu suchen?
  7. Was finden sie im Bunker?
  8. Welche Pläne schmieden der Mann und die Frauen im Bunker?
  9. Was hören sie plötzlich von draußen?
  10. Glauben die Charaktere, dass sie im Bunker sicher sind?

Not My Problem Any Longer

The man drives to the city where his wife lives. He drives to her workplace, but she is not there. He drives to her apartment. Her car is parked in front of the building. He rings the doorbell, but she does not answer. He walks around the house. There is a window. He looks through the window. Wine bottles are lying around. A party? He sees his wife lying on the floor, in the arms of another man.

He steps back. The man is confused. What did he just see? Then the reality hits him as clear as the black and white streets. She has been lying. A lot makes sense now. Everything makes sense now.

She did not see him. He leaves the garden. Dark figures are on the street. They surround the car and the house. He drives away quickly. In the rearview mirror, he sees the figures climbing through the windows. The phone rings. It is his wife. “Help me, help me. What is going on?” He hangs up. She is on her own. He steps on the gas and drives out of the city at full speed.

Ahead of him, he sees a crowd of dark figures chasing two people. He drives past the figures and brakes sharply next to the frightened people. “Get in if you want to live!” The two jump into the car. They are two women. He drives quickly. Everything is black and white. He was alone, but now there are three of them.

The women are out of breath and look scared. “What happened?” the man asks. One of the women replies, “We don’t know. Everything has changed. The world is different. These figures are everywhere.” The man nods. “I know. I have seen it too. We need to find a safe place.”

They keep driving, further and further. The streets are empty. No cars, no people. Only the dark figures moving slowly. The sun is high in the sky. The heat is unbearable. The man focuses on the road. He needs a plan. He needs to find a safe place.

Suddenly, he sees a sign. “Shelter – 5 km.” He decides to drive there. The women nod in agreement. They have no other choice. The man drives faster. The figures are getting denser. They have to make it.

After a few minutes, they reach the bunker. The entrance is hard to find, but they manage. The man parks the car and they get out. They run to the entrance and open the heavy door. Inside, it is cool and dark. They close the door behind them. The figures stay outside.

Inside, they find supplies and water. There are beds and blankets. They are safe, at least for the moment. The man sits down and takes a deep breath. The women do the same. They are exhausted, but they made it.

One of the women asks, “What do we do now?” The man thinks. “We need to find out what happened. We need to find a way to fight these figures.” The other woman nods. “But how?”

The man stands up and looks around. “We need to work together. We need to stay strong. We will find a way.” The women nod. They have hope. They are not alone.

Suddenly, they hear a noise. It comes from outside. The dark figures are still there. They are trying to get into the bunker. The man looks at the women. “Are we really safe here?”

Will the bunker provide them with protection?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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