“Marlene, gib niemals auf.”

Deutsch als Fremdsprache


Andreas: Alles, was ich mache, ist für uns.
Marlene: Ich weiß. Ich habe nur Angst.
Andreas: Ich habe auch Angst, aber wir müssen weitermachen.
Marlene: Das kann ich verstehen.
Andreas: Wir werden es schaffen. Wir dürfen nicht aufgeben.
Marlene: Ich habe verstanden. Wir kämpfen bis zum Ende. Wir geben niemals auf.

Die dunklen Gassen:

Andreas schlich durch die dunklen Gassen von München. Die Stadt, die einst so lebendig war, lag nun im Schatten des Verfalls. Neonreklamen flackerten sporadisch auf, ihre bunten Farben wirbelten grotesk durch die neblige Luft und warfen unheimliche Schatten an die zerbrochenen Schaufenster. Die Menschen hatten sich in ihre Häuser zurückgezogen, die Fenster verbarrikadiert. Die Straßen waren leer, nur das leise Kratzen seiner Schuhe auf dem feuchten Asphalt und das entfernte Heulen eines Hundes durchbrachen die Stille.

Er erreichte das verlassene Café an der Ecke. Marlene wartete dort, ihre bleiche Haut im schummrigen Licht des Mondes fast phosphoreszierend. Ihre großen Augen, normalerweise so warm und einladend, waren jetzt vor Angst geweitet. Sie sah auf, als er die Tür öffnete.

“Alles, was ich mache, ist für uns”, flüsterte Andreas, als er sich zu ihr setzte. Er streckte seine Hände aus, um sie zu wärmen, doch sie zitterten so stark, dass er sie schnell wieder einklammte.

Marlene nickte langsam. “Ich weiß. Ich habe nur Angst.” Ihre Stimme klang hohl und weit weg. Sie hob die Tasse mit kaltem Kaffee an, ihre Finger umklammerten sie so fest, dass die Knöchel weiß hervortraten.

Andreas nahm ihre Hand in seine. Sie war eiskalt. “Ich habe auch Angst, Marlene. Mehr als du dir vorstellen kannst. Aber wir müssen weitermachen. Wir dürfen nicht aufgeben.” Seine Worte klangen fast wie eine Beschwörung, ein Versuch, sich selbst und sie zu beruhigen.

Marlene sah ihn mit großen, ungläubigen Augen an. “Wie können wir weitermachen? Alles ist zerstört. Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr.” Ihre Stimme brach. Tränen rollten über ihre Wangen.

Andreas zögerte. Er wollte sie nicht mit falschen Hoffnungen füttern. “Niemand weiß genau, wie das alles angefangen hat. Es begann schleichend, mit seltsamen Geräuschen, einem Flackern des Lichts. Dann, plötzlich, brach das Chaos aus. Die Polizei verschwand, die Supermärkte wurden geplündert. Die Welt stürzte in nur wenigen Tagen ein.” Er schloss die Augen für einen Moment, als würde er versuchen, sich an eine Zeit vor all dem zu erinnern.

Marlene seufzte tief. “Und jetzt? Was machen wir?” Ihre Stimme war leise, fast ein Flüstern.

Andreas stand auf und ging zum Fenster. Er blickte hinaus in die dunkle Nacht. Die Stadt lag da wie ein schlafender Riese, der nie wieder erwachen würde. “Wir werden es schaffen, Marlene. Wir müssen nur zusammenhalten. Wir werden uns eine neue Welt aufbauen, eine bessere als die alte.” Seine Stimme war fest, entschlossen.

Marlene stand ebenfalls auf und trat neben ihn. Sie legte ihre Hand auf seine. “Ich habe verstanden. Wir geben niemals auf.” Sie blickten beide hinaus in die Nacht, zwei einsame Figuren in einer zerstörten Welt, vereint durch Hoffnung und gegenseitige Unterstützung.

Übungen:

Verben (Verbs):
    kämpfen (to fight)
    flüstern (to whisper)
    verstehen (to understand)
    zögern (to hesitate)

Nomen (Nouns):
    die Angst (fear)
    das Chaos (chaos)
    die Gestalt (figure)
    die Hoffnung (hope)

Adjektive (Adjectives):
    dunkel (dark)
    seltsam (strange)
    verlassen (abandoned)
    entschlossen (determined)

Vokabelliste:

die Stadt (the city)
das Fenster (the window)
die Hand (the hand)
das Licht (the light)
der Freund (the friend)
der Feind (the enemy)
das Geräusch (the sound)
das Café (the café)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Nicht jetzt, Lena, ich mache gerade Müsli.

Deutsch als Fremdsprache


Benjamin: Nicht jetzt, Lena, ich mache gerade Müsli.
Lena: Kann ich dann später mit dir spielen?
Benjamin: Ja, natürlich. Freu mich schon!
Lena: Super!

Das Ende der Welt

Es war ein sonniger Tag. Benjamin und Lena versteckten sich in einem Supermarkt. Die Vampire konnten nicht in die Sonne gehen. Sie hatten Angst vor dem Licht.

Benjamin stand in der Küche des Supermarkts. „Nicht jetzt, Lena, ich mache gerade Müsli,“ sagte er. Lena sah ihn an und nickte. Sie verstand, dass Benjamin beschäftigt war.

„Kann ich dann später mit dir spielen?“ fragte Lena. Sie wollte nicht allein sein. Benjamin lächelte. „Ja, natürlich. Freu mich schon!“ antwortete er. Lena war glücklich. „Super!“ sagte sie.

Der Supermarkt war voll mit Essen. Es gab Brot, Obst, Gemüse und viele Dosen. Sie hatten genug zu essen. Aber die Angst vor den Vampiren war groß. Sie mussten vorsichtig sein.

„Wie hat das alles angefangen?“ fragte Lena. Benjamin dachte nach. „Es war plötzlich. Die Vampire kamen in der Nacht. Viele Menschen sind verschwunden. Wir müssen uns verstecken,“ erklärte er.

Lena nickte. Sie verstand die Gefahr. „Was machen wir jetzt?“ fragte sie. Benjamin sah sich um. „Wir machen einen Plan. Wir müssen sicher sein,“ sagte er.

Die Zeit verging langsam. Sie hörten Geräusche draußen. Waren es die Vampire? Sie wussten es nicht. Die Angst war immer da.

Ich mache mir Sorgen,“ sagte Lena leise. Benjamin legte eine Hand auf ihre Schulter. „Wir schaffen das,“ sagte er. Sie mussten stark bleiben.

Plötzlich hörten sie ein lautes Geräusch. Etwas war draußen. „Sind es die Vampire?“ fragte Lena. Benjamin sah zur Tür. „Ich weiß es nicht,“ sagte er. „Sollen wir nachsehen?“

Übungen

  1. Schreibe fünf Sätze mit dem Verb „machen“.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • I am making breakfast.
    • We are making a plan.
    • They are making noise.
    • She is making a cake.
    • He is making a decision.

Vokabelliste

Nomen:

  • der Supermarkt
  • die Sonne
  • der Plan

Verben:

Adjektive:


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Ich hoffe, ich mache das anders in Zukunft.

Deutsch als Fremdsprache


Anna: Ich hoffe, ich mache das anders in Zukunft.
Ben: Was ist denn passiert?
Anna: Ich habe heute im Geschäft etwas falsch gemacht.
Ben: Jeder macht mal Fehler. Wichtig ist, dass man daraus lernt.
Anna: Ja, das habe ich mir auch vorgenommen.
Ben: Und wie willst du es anders machen?

Das Ende der Welt

Anna und Ben sitzen im Keller eines alten Gebäudes. Draußen ist es dunkel und still. Sie verstecken sich vor den Vampiren, die die Stadt übernommen haben.

“Ich hoffe, ich mache das anders in Zukunft,” sagt Anna leise.

Ben schaut sie an. “Was ist denn passiert?” fragt er.

Anna seufzt. “Ich habe heute im Geschäft etwas falsch gemacht,” erklärt sie. “Ich habe die Tür nicht richtig abgeschlossen, und jetzt sind die Vampire hier.”

Ben nickt verständnisvoll. “Jeder macht mal Fehler. Wichtig ist, dass man daraus lernt,” sagt er beruhigend.

“Ja, das habe ich mir auch vorgenommen,” antwortet Anna entschlossen.

Ben lächelt. “Und wie willst du es anders machen?” fragt er neugierig.

Anna denkt nach. “Ich werde in Zukunft vorsichtiger sein und immer zweimal prüfen, ob die Tür wirklich zu ist,” sagt sie.

Plötzlich hören sie ein Geräusch. Es kommt von der Treppe. Anna und Ben halten den Atem an. Die Tür zum Keller öffnet sich langsam. Ein Schatten erscheint im Türrahmen.

“Wer ist da?” fragt Ben mit zitternder Stimme.

Der Schatten bewegt sich nicht. Anna und Ben schauen sich an, ihre Herzen schlagen schnell. Ist es ein Freund oder ein Feind? Werden sie überleben?

Übungen

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Verb “machen”.
  2. Übersetze die folgenden Sätze ins Deutsche:
    • I hope I do it differently in the future.
    • Everyone makes mistakes.
    • How will you do it differently?

Vokabelliste

Nomen:

  • der Keller
  • die Tür
  • der Schatten

Verben:

Adjektive:

  • vorsichtig
  • entschlossen

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Die Leere Wüste

Sophie und Lukas fahren mit ihrem Auto durch die heiße Wüste.

The Empty Desert

Deutsch als Fremdsprache

Lukas: (Gähnt) Puh, ist das langweilig hier.

Sophie: (Lenkt) Stimmt. Schon den ganzen Tag nur Sand und Sonne.

Lukas: Wir machen bestimmt bald Pause, oder? Ich brauche Wasser.

Sophie: Ja, ich schaue mal auf die Karte. (Schaut auf die Landkarte) Hmm, seltsam.

Lukas: Was ist los?

Sophie: Die Tankstelle, die hier eingezeichnet ist, gibt es nicht.

Lukas: Ach nein! Wie viel Benzin haben wir noch?

Sophie: Nicht viel. Genug, um vielleicht die nächste größere Stadt zu erreichen, wenn es denn eine gibt.

(Einige Zeit später)

Lukas: (Sieht aus dem Fenster) Sophie, guck mal!

Sophie: Was ist denn?

Lukas: Die Stadt. Sieht verlassen aus.

(Sie fahren vorsichtig in die Geisterstadt)

Sophie: Alles ist kaputt. Wo sind die Leute?

Lukas: Keine Ahnung. Das ist unheimlich.

(Ein Schatten huscht über die Straße)

Sophie: Hast du das gesehen?

Lukas: Ja. Ein Schatten. Vielleicht der Wind?

(Sie steigen vorsichtig aus dem Auto und schauen sich um)

Sophie: Alles wirkt so leer. Als wären die Menschen einfach verschwunden.

Lukas: Schau mal da! (Zeigt auf ein Geschäftsschild) Bäckerei? Die Tür steht offen.

Sophie: Vielleicht finden wir da Wasser.

(Sie gehen vorsichtig in die Bäckerei)

Sophie: (Riecht) Hier riecht es ja seltsam. Nicht nach Brot, sondern nach…

Lukas: (Unterbricht sie) Pssst! Hörst du das?

(Ein leises Stöhnen dringt aus dem Hinterzimmer)

Sophie: Ja. Sollen wir nachsehen?

Lukas: Ich weiß nicht. Das ist vielleicht keine gute Idee.

(Sophie geht langsam zum Hinterzimmer)

Lukas: Sophie, warte!

(Sophie öffnet die Tür einen Spalt. Schrei)

Lukas: Sophie! Was ist los? (rennt zu ihr)

(Sophie steht starr in der Tür. Sie kann nicht sprechen)

Lukas: (Schaut in das Hinterzimmer) Sophie… (Schluckt) Das ist ja… Das Grauen!

(Eine unförmige Gestalt erhebt sich langsam aus den Schatten)

Lukas: Sophie, lauf!

(Sie rennen zurück zum Auto und steigen ein. Lukas startet den Wagen)

Sophie: (Schließlich) Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache.

Lukas: (Konzentriert sich aufs Fahren) Und was machst du denn?

Sophie: Ich bin Konditorin.

Lukas: (Keine Antwort. Er starrt nach vorne)

(Das Unheil scheint ihnen zu folgen. Der Schatten der unförmigen Gestalt wächst im Rückspiegel. Schaffen sie es zu entkommen?)

Übungen

Beantworten Sie die Fragen zum Text:

  • Wo befinden sich Lukas und Sophie zu Beginn der Geschichte?
  • Was entdecken sie in der Geisterstadt?
  • Was sehen sie im Hinterzimmer der Bäckerei?
  • Was verfolgt sie am Ende?

Bilden Sie Sätze mit den folgenden Wörtern:

  • Wasser
  • Stadt
  • Schatten
  • riechen

Vokabeln

(Nouns)

  • die Wüste (desert)
  • die Stadt (city)
  • der Schatten (shadow)
  • das Grauen (horror)

Verben (Verbs)

Adjektiv (Adjective)

leer (empty)


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In der Wüste

In der Wüste (In the Desert)

Sophie und Lukas fahren mit dem Auto durch die heiße Wüste.

Deutsch als Fremdsprache

Lukas: (gähnend) Hast du noch lange vor?

Sophie: (schaut auf die Uhr) Hmm, ja, so ungefähr zwei Stunden.

Lukas: So lange? Ach Mensch, ich habe Hunger!

Sophie (lacht): Ist ja klar, der Magen vom Konditor meldet sich wieder.

Lukas: (grinst) Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache. Und was machst du denn?

Sophie: Ich bin Konditorin. Deswegen riecht es in unserer Wohnung immer so lecker.

Lukas: Ah, kein Wunder! Schade, dass wir jetzt nichts Süßes haben.

Sie fahren weiter. Die Sonne brennt vom Himmel. Irgendwann bleibt das Auto stehen.

Lukas: (panisch) Was ist denn los?

Sophie: (versucht den Motor zu starten) Ich weiß nicht, er springt nicht an!

Lukas: Super, mitten in der Wüste! Was machen wir jetzt?

Sophie: (holt ihr Handy raus) Kein Empfang. Toll!

Lukas: (schaut sich nervös um) Irgendwie ist es ganz schön still geworden.

Die Hitze wird immer unerträglicher. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel.

Sophie: (zeigt nach oben) Siehst du das?

Lukas: (schluckt) Was ist das?

Ein riesiger Schatten zieht sich über die Landschaft.

Sophie: (angstvoll) Ich weiß nicht… aber es gefällt mir gar nicht.

Der Schatten kommt immer näher. Ein seltsames Brummen erfüllt die Luft.

Lukas: (zitternd) Sophie, ich habe Angst!

Sophie: (hält seine Hand) Bleib ruhig. Wir müssen hier weg!

Sie steigen schnell aus dem Auto und rennen los.

Lukas: (schreit) Wo sollen wir hin?

Sophie: (zeigt auf einen Felsen in der Ferne) Da drüben!

Sie laufen so schnell sie können. Der Schatten ist fast direkt über ihnen.

Lukas: (stolpert) Hilfe!

Sophie: (hilft ihm auf) Weiter!

Endlich erreichen sie den Felsen. Sie verstecken sich hinter ihm.

Sophie: (atmet schwer) Das war knapp.

Lukas: Was war das denn überhaupt?

Sie schauen nach oben. Der Schatten verdeckt jetzt fast die gesamte Sonne. Ein grelles Licht bricht aus ihm hervor.

Sophie: (schreit) Was ist das?!

Das grelle Licht wird immer stärker. Ein ohrenbetäubendes Kreischen erfüllt die Luft.

Lukas: (hält die Ohren zu) Ich kann es nicht ertragen!

Sophie: (schreit) Schau nicht hin!

Plötzlich verschwindet das Licht. Die Sonne scheint wieder. Der Schatten ist weg.

Lukas: (zögert) Ist… ist es vorbei?

Sophie: (weiß nicht) Ich weiß nicht…

Sie wagen einen Blick über den Felsen. Die Landschaft sieht anders aus. Der heiße Sand ist verschwunden. Stattdessen erstreckt sich vor ihnen eine graue, unwirkliche Fläche.

Sophie: (fassungslos) Wo sind wir?

Lukas: (sieht sich entsetzt um) Was ist mit der Wüste passiert?

Das Grauen steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Das Unheil, das sie gerade erlebt haben, lässt sie sprachlos zurück.

Übungen

  • Fragen Sie Ihren Partner: Wo sind wir? Was ist passiert? Was sollen wir jetzt machen?
  • Beschreiben Sie die Szene mit Ihren eigenen Worten.

Vokabeln

Nomen: (Nouns)

  • Die Wüste (the desert)
  • Der Schatten (the shadow)
  • Das Licht (the light)

Verben: (Verbs)

Adjektiv: (Adjective)

  • heiß (hot)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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