Die Leere Wüste

Sophie und Lukas fahren mit ihrem Auto durch die heiße Wüste.

The Empty Desert

Deutsch als Fremdsprache

Lukas: (Gähnt) Puh, ist das langweilig hier.

Sophie: (Lenkt) Stimmt. Schon den ganzen Tag nur Sand und Sonne.

Lukas: Wir machen bestimmt bald Pause, oder? Ich brauche Wasser.

Sophie: Ja, ich schaue mal auf die Karte. (Schaut auf die Landkarte) Hmm, seltsam.

Lukas: Was ist los?

Sophie: Die Tankstelle, die hier eingezeichnet ist, gibt es nicht.

Lukas: Ach nein! Wie viel Benzin haben wir noch?

Sophie: Nicht viel. Genug, um vielleicht die nächste größere Stadt zu erreichen, wenn es denn eine gibt.

(Einige Zeit später)

Lukas: (Sieht aus dem Fenster) Sophie, guck mal!

Sophie: Was ist denn?

Lukas: Die Stadt. Sieht verlassen aus.

(Sie fahren vorsichtig in die Geisterstadt)

Sophie: Alles ist kaputt. Wo sind die Leute?

Lukas: Keine Ahnung. Das ist unheimlich.

(Ein Schatten huscht über die Straße)

Sophie: Hast du das gesehen?

Lukas: Ja. Ein Schatten. Vielleicht der Wind?

(Sie steigen vorsichtig aus dem Auto und schauen sich um)

Sophie: Alles wirkt so leer. Als wären die Menschen einfach verschwunden.

Lukas: Schau mal da! (Zeigt auf ein Geschäftsschild) Bäckerei? Die Tür steht offen.

Sophie: Vielleicht finden wir da Wasser.

(Sie gehen vorsichtig in die Bäckerei)

Sophie: (Riecht) Hier riecht es ja seltsam. Nicht nach Brot, sondern nach…

Lukas: (Unterbricht sie) Pssst! Hörst du das?

(Ein leises Stöhnen dringt aus dem Hinterzimmer)

Sophie: Ja. Sollen wir nachsehen?

Lukas: Ich weiß nicht. Das ist vielleicht keine gute Idee.

(Sophie geht langsam zum Hinterzimmer)

Lukas: Sophie, warte!

(Sophie öffnet die Tür einen Spalt. Schrei)

Lukas: Sophie! Was ist los? (rennt zu ihr)

(Sophie steht starr in der Tür. Sie kann nicht sprechen)

Lukas: (Schaut in das Hinterzimmer) Sophie… (Schluckt) Das ist ja… Das Grauen!

(Eine unförmige Gestalt erhebt sich langsam aus den Schatten)

Lukas: Sophie, lauf!

(Sie rennen zurück zum Auto und steigen ein. Lukas startet den Wagen)

Sophie: (Schließlich) Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache.

Lukas: (Konzentriert sich aufs Fahren) Und was machst du denn?

Sophie: Ich bin Konditorin.

Lukas: (Keine Antwort. Er starrt nach vorne)

(Das Unheil scheint ihnen zu folgen. Der Schatten der unförmigen Gestalt wächst im Rückspiegel. Schaffen sie es zu entkommen?)

Übungen

Beantworten Sie die Fragen zum Text:

  • Wo befinden sich Lukas und Sophie zu Beginn der Geschichte?
  • Was entdecken sie in der Geisterstadt?
  • Was sehen sie im Hinterzimmer der Bäckerei?
  • Was verfolgt sie am Ende?

Bilden Sie Sätze mit den folgenden Wörtern:

  • Wasser
  • Stadt
  • Schatten
  • riechen

Vokabeln

(Nouns)

  • die Wüste (desert)
  • die Stadt (city)
  • der Schatten (shadow)
  • das Grauen (horror)

Verben (Verbs)

Adjektiv (Adjective)

leer (empty)


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2024 DAF BOOKS

In der Wüste

In der Wüste (In the Desert)

Sophie und Lukas fahren mit dem Auto durch die heiße Wüste.

Deutsch als Fremdsprache

Lukas: (gähnend) Hast du noch lange vor?

Sophie: (schaut auf die Uhr) Hmm, ja, so ungefähr zwei Stunden.

Lukas: So lange? Ach Mensch, ich habe Hunger!

Sophie (lacht): Ist ja klar, der Magen vom Konditor meldet sich wieder.

Lukas: (grinst) Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache. Und was machst du denn?

Sophie: Ich bin Konditorin. Deswegen riecht es in unserer Wohnung immer so lecker.

Lukas: Ah, kein Wunder! Schade, dass wir jetzt nichts Süßes haben.

Sie fahren weiter. Die Sonne brennt vom Himmel. Irgendwann bleibt das Auto stehen.

Lukas: (panisch) Was ist denn los?

Sophie: (versucht den Motor zu starten) Ich weiß nicht, er springt nicht an!

Lukas: Super, mitten in der Wüste! Was machen wir jetzt?

Sophie: (holt ihr Handy raus) Kein Empfang. Toll!

Lukas: (schaut sich nervös um) Irgendwie ist es ganz schön still geworden.

Die Hitze wird immer unerträglicher. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel.

Sophie: (zeigt nach oben) Siehst du das?

Lukas: (schluckt) Was ist das?

Ein riesiger Schatten zieht sich über die Landschaft.

Sophie: (angstvoll) Ich weiß nicht… aber es gefällt mir gar nicht.

Der Schatten kommt immer näher. Ein seltsames Brummen erfüllt die Luft.

Lukas: (zitternd) Sophie, ich habe Angst!

Sophie: (hält seine Hand) Bleib ruhig. Wir müssen hier weg!

Sie steigen schnell aus dem Auto und rennen los.

Lukas: (schreit) Wo sollen wir hin?

Sophie: (zeigt auf einen Felsen in der Ferne) Da drüben!

Sie laufen so schnell sie können. Der Schatten ist fast direkt über ihnen.

Lukas: (stolpert) Hilfe!

Sophie: (hilft ihm auf) Weiter!

Endlich erreichen sie den Felsen. Sie verstecken sich hinter ihm.

Sophie: (atmet schwer) Das war knapp.

Lukas: Was war das denn überhaupt?

Sie schauen nach oben. Der Schatten verdeckt jetzt fast die gesamte Sonne. Ein grelles Licht bricht aus ihm hervor.

Sophie: (schreit) Was ist das?!

Das grelle Licht wird immer stärker. Ein ohrenbetäubendes Kreischen erfüllt die Luft.

Lukas: (hält die Ohren zu) Ich kann es nicht ertragen!

Sophie: (schreit) Schau nicht hin!

Plötzlich verschwindet das Licht. Die Sonne scheint wieder. Der Schatten ist weg.

Lukas: (zögert) Ist… ist es vorbei?

Sophie: (weiß nicht) Ich weiß nicht…

Sie wagen einen Blick über den Felsen. Die Landschaft sieht anders aus. Der heiße Sand ist verschwunden. Stattdessen erstreckt sich vor ihnen eine graue, unwirkliche Fläche.

Sophie: (fassungslos) Wo sind wir?

Lukas: (sieht sich entsetzt um) Was ist mit der Wüste passiert?

Das Grauen steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Das Unheil, das sie gerade erlebt haben, lässt sie sprachlos zurück.

Übungen

  • Fragen Sie Ihren Partner: Wo sind wir? Was ist passiert? Was sollen wir jetzt machen?
  • Beschreiben Sie die Szene mit Ihren eigenen Worten.

Vokabeln

Nomen: (Nouns)

  • Die Wüste (the desert)
  • Der Schatten (the shadow)
  • Das Licht (the light)

Verben: (Verbs)

Adjektiv: (Adjective)

  • heiß (hot)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

© 2024 DAF BOOKS

Er ist Banker und ich mache Dokumentarfilme.

Martin: Er ist Banker und ich mache Dokumentarfilme.
Carla: Das ist ja eine ungewöhnliche Kombination.
Martin: Ja, finden wir auch. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Carla: Stimmt!

Dunkle Geheimnisse (Dark Secrets)

Martin zündete eine Kerze an. Der Strom war ausgefallen, seit sie in den unterirdischen Bunker gezogen waren. “Carla, hilfst du mir bitte mit dem Mikrofon?”, fragte er.

Carla nickte. “Natürlich, Martin.” Sie richtete das Mikrofon auf ihn. “Sind Sie bereit?”

Martin räusperte sich. “Ja. Die Leute müssen die Wahrheit erfahren. Die Bank, für die ich gearbeitet habe, hat schreckliche Dinge gemacht.” Er atmete tief ein. “Wir haben Kredite mit hohen Zinsen an Menschen verkauft, die sich das nicht leisten konnten. Es war alles legal, aber moralisch gesehen verwerflich.”

Carla schaute ihn ernst an. “Das ist ja schrecklich, Martin.”

Martin fuhr fort. “Ich mache das nicht mehr mit. Ich kann nicht länger Teil dieses Systems sein.”

“Du bist mutig”, sagte Carla. “Martin, eigentlich mache ich Dokumentarfilme. Das hier ist etwas ganz Neues für mich.”

Martin lächelte. “Ja, finden wir auch. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, oder?”

Carla musste lächeln. “Stimmt!”

Plötzlich hörten sie ein leises Kratzen an der Metalltür des Bunkers. Sie erstarrten.

“Was war das?”, flüsterte Carla.

Martin schüttelte den Kopf. Er tastete nach dem Panikknopf, den er an der Wand installiert hatte.

Das Kratzen wurde lauter. Dann kam ein dumpfes Schlagen. Jemand versuchte, die Tür einzutreten.

Panik stieg in Martin hoch. Er drückte den Panikknopf, aber es passierte nichts. Kein Alarm. Nichts.

Carla sprang auf und lief zu einer Ecke des Bunkers. “Schau mal, Martin!”, rief sie.

Sie zeigte auf eine kleine Falltür im Boden. Darunter war ein dunkler Hohlraum.

“Der Todesbriefkasten!”, erinnerte sich Martin. “Vielleicht gibt es da unten auch ein Funkgerät!”

Hoffnung flammte in seinen Augen. Er riss die Falltür auf und stieg in den dunklen Schacht.

Carla reichte ihm das Mikrofon nach. “Martin, pass auf dich auf!”, rief sie besorgt.

Unten angekommen, tastete Martin in der Dunkelheit. Seine Finger stießen an etwas Kaltes und Metallisches. Es war ein Amateurfunkgerät!

Mit zittrigen Händen schaltete er es ein. Stille. Dann flackerte ein rotes Licht auf. Das Gerät funktionierte!

Martin griff nach seiner Tasche, wo er ein kompromittierendes Foto versteckt hatte. Es zeigte ihn und seinen ehemaligen Chef beim Unterschreiben eines besonders skrupellosen Deals. Er brauchte Hilfe.

“Kann mich jemand hören?”, rief er in das Mikrofon.

Er wartete. Stille. Dann hörte er ein leises Knacken und eine Stimme ertönte aus dem Funkgerät.

“Ja”, sagte die Stimme. “Ich kann dich hören.”

Martin atmete erleichtert auf. “Hilfe! Wir sind im Bunker unter…”

Er kam nicht weiter. Eine kalte Hand packte ihn von hinten und riss ihm das Mikrofon aus der Hand.

“Weiter so, Martin”, sagte eine Stimme hinter ihm. “Die Leute sollen die Wahrheit erfahren.”

Martin drehte sich um und sah einen Mann in einem dunklen Mantel. Er hielt ein Handy mit der Kamera auf Martin gerichtet.

“Carla!”, schrie Martin. “Carla?”

Niemand antwortete.

Übungen

Beantworte die Fragen:

  • Was haben Martin und Carla gemacht?
  • Was hat Martin über die Bank erzählt?
  • Was ist am Ende passiert?

Finde die Verben im Text und schreibe sie auf.

Vokabular

Nomen (Nouns):

  • die Kerze (candle)
  • der Strom (electricity)
  • der Bunker (bunker)
  • das Mikrofon (microphone)
  • die Wahrheit (truth)
  • die Bank (bank)
  • der Kredit (loan)
  • die Hoffnung (hope)
  • die Tür (door)
  • die Angst (fear)
  • das Funkgerät (radio)
  • das Foto (photo)
  • die Stimme (voice)
  • die Hilfe (help)

Verben (Verbs):

  • anzünden (to light)
  • ausfallen (to go out)
  • bitten (to ask)
  • helfen (to help)
  • nicken (to nod)
  • richten (to point)
  • atmen (to breathe)
  • machen (to do)
  • fahren (to continue)

Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache.

Sophie: Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache.
Lukas: Und was machst du denn?
Sophie: Ich bin Konditorin.
Lukas: Ah, kein Wunder, dass deine Wohnung immer so lecker riecht.

Das Grauen in der Wüste

Sophie und Lukas fahren durch die Wüste. Es ist Nacht und die Dunkelheit umgibt sie. Der Mond scheint schwach und wirft lange Schatten auf die Straße. Plötzlich bleibt das Auto stehen.

„Was ist los?“ fragt Sophie.

„Ich weiß es nicht,“ sagt Lukas. „Der Motor ist aus.“

Sie steigen aus dem Auto und schauen sich um. Der Wind weht und sie hören ein leises Heulen in der Ferne. Es klingt unheimlich.

„Sie ist immer neugierig, was ich den ganzen Tag mache,“ sagt Sophie plötzlich.

„Und was machst du denn?“ fragt Lukas.

„Ich bin Konditorin,“ antwortet Sophie.

„Ah, kein Wunder, dass deine Wohnung immer so lecker riecht,“ sagt Lukas und lächelt.

Plötzlich hören sie einen Schrei. Es klingt, als ob jemand in großer Not ist. Das Grauen steigt in ihnen auf. Sie schauen sich an und wissen nicht, was sie tun sollen.

„Wir müssen nachsehen,“ sagt Lukas.

„Bist du sicher?“ fragt Sophie. „Es könnte gefährlich sein.“

„Ja, aber wir können nicht einfach hier stehen bleiben,“ sagt Lukas.

Sie gehen in die Richtung, aus der der Schrei kam. Der Schatten der Bäume und Felsen macht es schwer, etwas zu sehen. Plötzlich sehen sie eine Gestalt im Dunkeln. Es sieht aus wie ein Mensch, aber etwas stimmt nicht.

„Wer ist da?“ ruft Lukas.

Die Gestalt bewegt sich nicht. Sophie und Lukas gehen näher heran. Plötzlich springt die Gestalt auf sie zu. Es ist ein Ungeheuer mit roten Augen und scharfen Zähnen. Das Unheil ist über sie gekommen.

„Lauf!“ schreit Lukas.

Sie rennen zurück zum Auto, aber das Ungeheuer folgt ihnen. Sie steigen schnell ein und Lukas versucht, den Motor zu starten. Endlich springt das Auto an und sie fahren los. Das Ungeheuer bleibt zurück, aber das Grauen bleibt in ihren Herzen.

„Was war das?“ fragt Sophie.

„Ich weiß es nicht,“ sagt Lukas. „Aber wir müssen hier weg.“

Sie fahren weiter durch die Dunkelheit. Der Mond ist jetzt hinter den Wolken verschwunden und es ist noch dunkler. Plötzlich sehen sie ein Licht in der Ferne. Es sieht aus wie ein Haus.

„Sollen wir dort anhalten?“ fragt Sophie.

„Ich weiß es nicht,“ sagt Lukas. „Es könnte gefährlich sein.“

„Aber wir haben keine andere Wahl,“ sagt Sophie. „Wir müssen Hilfe suchen.“

Sie fahren zum Haus und halten an. Das Licht kommt aus einem Fenster. Sie steigen aus und gehen zur Tür. Lukas klopft an, aber niemand antwortet. Er drückt die Tür und sie öffnet sich mit einem Knarren.

„Hallo?“ ruft Lukas. „Ist jemand da?“

Keine Antwort. Sie gehen hinein und schauen sich um. Das Haus ist alt und staubig. Plötzlich hören sie wieder das Heulen. Es kommt von oben.

„Was machen wir jetzt?“ fragt Sophie.


Übungen

  1. Schreibe drei Sätze mit dem Wort „machen“.
  2. Was passiert in der Dunkelheit?
  3. Beschreibe das Ungeheuer.

Vokabelliste

Nomen:

  • der Schatten
  • das Grauen
  • der Schrei
  • die Dunkelheit
  • das Unheil

Verben:

  • machen
  • fahren
  • rennen

Adjektive:

  • unheimlich
  • dunkel
  • gefährlich

Unter der Wüste

(Under the Desert)

Sophie und Lukas fahren mit dem Auto durch die heiße Wüste.

Lukas: (gähnend) Hast du noch lange keine Lust auf eine Pause? Die Hitze macht mich müde.

Sophie: (schaut auf die Uhr) Hmm, ja, vielleicht in einer halben Stunde.

Die Sonne brennt vom Himmel. Die Landschaft zieht eintönig an ihnen vorbei. Seit Stunden sehen sie nichts als Sand und ausgedörrte Sträucher.

Plötzlich bleibt der Motor des Wagens stottern und stirbt dann ganz ab.

Lukas: (flucht leise) Verdammt! Was ist denn jetzt los?

Sophie: Keine Ahnung. Ich mache mal die Motorhaube auf.

Sie steigt aus und öffnet die Motorhaube. Hitze schlägt ihr entgegen.

Sophie: (ruft) Ich sehe nichts. Kannst du mir helfen?

Lukas steigt ebenfalls aus. Sie schauen gemeinsam in den Motorraum.

Lukas: Sieht alles normal aus. Vielleicht überhitzt?

Sie versuchen, den Motor wieder zu starten, aber er springt nicht an.

Sonne sinkt langsam tiefer.

Sophie: Das Unheil. Was machen wir jetzt? Hier draußen in der Wüste?

Lukas: Keine Panik. Wir haben Wasser und etwas Proviant. Wir warten einfach bis zum Morgen. Irgendjemand wird schon vorbeikommen.

Die Dunkelheit senkt sich über die Wüste. Der Wind pfeift gespenstisch.

Sophie: (zittert) Mir ist kalt.

Lukas: (legt ihr den Arm um die Schulter) Ist schon gut.

Sie sitzen im Auto und versuchen zu schlafen.

Mitten in der Nacht schreckt Sophie auf.

Sophie: (flüstert) Lukas, hast du das gehört?

Lukas: (verschlafen) Was?

Sophie: Ein Geräusch. So ein Rascheln im Sand.

Lukas: (horcht) Höre nichts.

Sophie: Doch, da! Sieh mal da hinten!

Sie zeigt auf einen dunklen Schatten, der sich am Rand der Düne bewegt.

Der Schatten wird größer. Er bewegt sich auf das Auto zu.

Lukas: (erstarrt) Was ist das?

Sophie: (schreit) Fahr los! Fahr los!

Lukas greift nach dem Zündschlüssel. Aber der Motor springt nicht an.

Der Schatten ist jetzt ganz nah.

Der Schrei erstirbt in Sophies Kehle. Sie starrt mit weit aufgerissenen Augen in die Dunkelheit.

Übungen

  1. Beantworten Sie die Fragen:
    • Wo sind Sophie und Lukas?
    • Was passiert mit ihrem Auto?
    • Was sehen sie in der Nacht?
  2. Bilden Sie Sätze mit den folgenden Wörtern:
    • machen
    • sehen
    • kommen
    • helfen

Vokabeln

Nomen:

  • die Wüste (desert)
  • die Hitze (heat)
  • der Schatten (shadow)

Verben:

  • fahren (to drive)
  • sehen (to see)
  • kommen (to come)
  • helfen (to help)

Adjektiv:

  • heiß (hot)