Der Fahrstuhl ins Ungewisse: Part 3

Ich stehe in einem klapprigen Fahrstuhl, eingeklemmt zwischen Fremden. Der Fahrstuhl schwankt und ruckelt, während er in die Tiefe des verlassenen Hochhauses hinabsteigt.

Die Luft ist zum Bersten vollgepumpt mit Angst und Spannung. Wir alle wissen, dass etwas nicht stimmt.

Die Frau neben mir erzählt, dass sie vor Einbrechern Angst hat. Der Mann gegenüber erzählt, dass er Angst vor dem Tod hat. Ich selbst habe Angst vor dem Unbekannten.

Ich fühle, wie sich die Luft um mich herum verdichtet. Ich spüre etwas Unsichtbares, das an den Wänden des Fahrstuhls entlang kriecht.

Der Fahrstuhl ächzt und stöhnt, als er weiter absinkt. Mein Herz rast vor Angst.

Plötzlich geht das Licht aus. Ich bin völlig erschrocken.

Dann öffnen sich die Türen. Ich sehe einen Abgrund vor mir. Er ist tief und schwarz und scheint endlos zu sein. Er ist hungrig nach unseren Ängsten und unseren Wünschen.

Ich bin unsicher, ob ich aussteigen soll. Ich habe Angst vor dem, was mich unten erwartet. Aber ich habe auch Angst vor dem, was passieren könnte, wenn ich hier bleibe.

Ich drücke den Knopf, um die Türen zu schließen. Aber sie bleiben offen.

Ich blicke in die Gesichter der anderen Menschen im Fahrstuhl. Sie sehen genauso unsicher aus wie ich.

Wir stehen da, unschlüssig, was wir tun sollen.

Dann greift mich etwas Unsichtbares an. Es packt mich an den Schultern und zieht mich in den Abgrund.

Ich falle und falle und falle.

Ich habe das Gefühl, dass ich sterbe.

Aber dann treffe ich auf etwas Festes. Ich öffne die Augen und sehe, dass ich auf einer Plattform gelandet bin.

Ich bin nicht allein. Die anderen Menschen aus dem Fahrstuhl sind auch hier.

Wir sind alle unverletzt.

Wir schauen uns um und sehen, dass wir uns in einer anderen Welt befinden. Es ist eine Welt voller Wunder und Gefahren.

Wir wissen nicht, was uns erwartet. Aber wir sind bereit, es zu erfahren.

Wir sind bereit, das Unbekannte zu erkunden.

Ende

Verwendete Verben:

  • stehen
  • sinken
  • pumpen
  • schwanken
  • ruckeln
  • erzählen
  • spüren
  • verdicken
  • kriecht
  • ächzen
  • stöhnen
  • rasten
  • gehen aus
  • öffnen
  • sehen
  • drücken
  • bleiben
  • greifen
  • packen
  • ziehen
  • fallen
  • treffen
  • landen
  • schauen
  • befinden
  • wissen
  • erwarten
  • erkunden

Der Fahrstuhl ins Ungewisse: Part 2

Ich stehe in einem klapprigen Fahrstuhl, eingeklemmt zwischen Fremden. Der Fahrstuhl schwankt und ruckelt, während er in die Tiefe des verlassenen Hochhauses hinabsteigt.

Die Luft ist zum Bersten vollgepumpt mit Angst und Spannung. Wir alle wissen, dass etwas nicht stimmt.

Die Menschen um mich herum beginnen, ihre Geheimnisse auszuplaudern. Sie erzählen von ihren schrecklichsten Ängsten und ihren dunkelsten Wünschen.

Ich fühle, wie sich die Luft um mich herum verdichtet. Ich spüre etwas Unsichtbares, das an den Wänden des Fahrstuhls entlang kriecht.

Der Fahrstuhl ächzt und stöhnt, als er weiter absinkt. Mein Herz rast vor Angst.

Plötzlich geht das Licht aus. Ich bin völlig erschrocken.

Dann öffnen sich die Türen. Ich sehe einen Abgrund vor mir. Er ist tief und schwarz und scheint endlos zu sein. Er ist hungrig nach unseren Ängsten und unseren Wünschen.

Soll ich aussteigen?

Ich zögere. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Ich schaue die anderen Fahrstuhlinsassen an. Sie alle schauen mich mit ängstlichen Augen an.

Ich weiß, dass ich eine Entscheidung treffen muss.

Ich reiße mich zusammen und steige aus dem Fahrstuhl.

Die Türen schließen sich hinter mir. Ich bin allein im Dunkeln.

Ich folge dem Rand des Abgrunds. Ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich habe das Gefühl, dass ich hierher gehöre.

Ich gehe weiter und weiter. Die Luft wird immer kälter und feuchter.

Ich höre ein leises Rauschen. Es ist das Rauschen der Zeit, die vergeht.

Ich höre ein lautes Kreischen. Es ist das Kreischen meiner Ängste.

Ich höre ein leises Flüstern. Es ist das Flüstern meiner Wünsche.

Ich gehe weiter und weiter. Ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich weiß, dass ich es finden werde.

Ich finde es.

Es ist ein Licht. Es ist ein kleines Licht in der Dunkelheit.

Ich gehe auf das Licht zu.

Als ich näher komme, sehe ich, dass es eine Tür ist.

Ich öffne die Tür.

Draußen ist es hell.

Ich atme tief durch.

Ich bin frei.

Ich bin frei von meinen Ängsten.

Ich bin frei von meinen Wünschen.

Ich bin frei.

Ende

Wörterliste

  • klapprig: wackelig, instabil
  • schwanken: hin und her bewegen
  • ruckeln: unregelmäßig bewegen
  • ächzen: ein langgezogenes, klagendes Geräusch von sich geben
  • stöhnen: ein langgezogenes, klagendes Geräusch von sich geben
  • ausplaudern: etwas, was man geheim halten sollte, erzählen
  • schrecklich: sehr schlimm, furchtbar
  • dunkel: ohne Licht, schwarz
  • hungrig: gierig, verlangend
  • verdichtet: wird dichter
  • kriecht: bewegt sich langsam und vorsichtig vorwärts
  • rasten: sehr schnell schlagen
  • zögern: nicht sofort entscheiden
  • reißen: mit Gewalt losreißen
  • folge: gehe hinterher
  • rand: Außengrenze
  • folgen: hinterhergehen
  • ängstlich: voller Angst
  • reiße mich zusammen: überwinde meine Angst
  • folge dem Rand: gehe am Rand entlang
  • weiß: bin mir sicher
  • gehöre: bin richtig
  • kälter: hat eine niedrigere Temperatur
  • feucht: enthält viel Feuchtigkeit
  • Rauschen: unregelmäßiges Geräusch
  • Kreischen: sehr lautes, durchdringendes Geräusch
  • leise: nicht laut
  • Flüstern: sehr leises Sprechen
  • finde: entdecke
  • kleines Licht: schwaches Licht
  • gehe auf das Licht zu: nähere mich dem Licht
  • näher komme: nähere mich
  • sehe: erkenne
  • Tür: Öffnung in einer Wand, durch die man hindurchgehen kann
  • öffne: mache auf
  • Draußen: außerhalb des Gebäudes
  • hell: mit viel Licht
  • atme tief durch: hole tief Luft
  • frei: nicht mehr gefangen
  • Ängsten: Gefühle der Furcht
  • Wünschen: Vorstellungen davon, was man gerne hätte

Der Fahrstuhl ins Ungewisse: Part 1

Ich stehe in einem klapprigen Fahrstuhl, eingeklemmt zwischen Fremden. Der Fahrstuhl schwankt und ruckelt, während er in die Tiefe des verlassenen Hochhauses hinabsteigt.

Die Luft ist zum Bersten vollgepumpt mit Angst und Spannung. Wir alle wissen, dass etwas nicht stimmt.

Die Menschen um mich herum beginnen, ihre Geheimnisse auszuplaudern. Sie erzählen von ihren schrecklichsten Ängsten und ihren dunkelsten Wünschen.

Die Frau neben mir beginnt zu weinen. Der Mann gegenüber mir starrt an die Wand und sagt nichts.

Ich fühle mich hilflos. Ich möchte aussteigen, aber die Türen sind verschlossen.

Ich fühle, wie sich die Luft um mich herum verdichtet. Ich spüre etwas Unsichtbares, das an den Wänden des Fahrstuhls entlang kriecht.

Der Fahrstuhl ächzt und stöhnt, als er weiter absinkt. Mein Herz rast vor Angst.

Plötzlich geht das Licht aus. Ich bin völlig erschrocken.

Ich höre, wie die anderen Menschen in dem Fahrstuhl schreien. Ich will auch schreien, aber ich kann nicht.

Dann öffnen sich die Türen. Ich sehe einen Abgrund vor mir. Er ist tief und schwarz und scheint endlos zu sein. Er ist hungrig nach unseren Ängsten und unseren Wünschen.

Soll ich aussteigen?

Nein?

Ich weiß, dass ich aussteigen muss. Ich kann hier nicht bleiben. Ich muss aussteigen.

Ich drücke den Türöffner und trete hinaus. Der Abgrund zieht mich an. Ich fühle mich, als würde ich in einen Strudel hineingezogen werden.

Ich kämpfe dagegen an, aber es ist zu spät. Ich falle in den Abgrund.

Ich falle und falle. Ich weiß nicht, wie lange ich falle.

Plötzlich spüre ich, wie ich auf etwas hartes aufschlage. Ich öffne die Augen und sehe, dass ich in einem dunklen Raum liege.

Ich stehe auf und schaue mich um. Der Raum ist leer.

Ich bin allein.

Ich weiß nicht, wo ich bin oder wie ich hierhergekommen bin.

Ich bin verwirrt und ängstlich.

Ich beginne, durch den Raum zu laufen. Ich suche nach einem Ausgang.

Ich finde eine Tür. Ich öffne sie und trete hinaus.

Ich bin in einer anderen Welt.

Die Welt ist wunderschön. Es gibt Bäume und Blumen und Tiere.

Ich habe das Gefühl, dass ich hierhin gehöre.

Ich weiß, dass ich hier bleiben werde.

Ich habe die Angst überwunden.

Ich habe die Dunkelheit besiegt.

Ich bin frei.