Der Dieb

Personen:

  • Max: Ein junger Mann
  • Frau Müller: Eine alte Frau

Szene 1: Ein kleines Haus

[Max steht vor dem Haus von Frau Müller. Er sieht sich um und scheint etwas zu suchen.]

Max: Hmm, wo könnte denn nur der Briefkasten sein?

[Frau Müller öffnet die Tür und kommt heraus.]

Frau Müller: Guten Tag, junger Mann. Was suchen Sie?

Max: Oh, entschuldigen Sie, Frau Müller. Ich suche den Briefkasten. Ich muss einen Brief abgeben.

Frau Müller: Der Briefkasten ist auf der anderen Seite des Hauses.

Max: Vielen Dank. Ich gehe gleich hin.

Szene 2: Vor dem Haus

[Max steht beim Briefkasten und nimmt einen Brief heraus. Er tut so, als ob er ihn in den Briefkasten werfen will. Dann versteckt er den Brief in seiner Tasche.]

Max: So, jetzt habe ich den Brief.

[Frau Müller kommt heraus und sieht Max.]

Frau Müller: Was machen Sie da, junger Mann?

Max: Oh, ich habe gerade einen Brief abgegeben.

Frau Müller: Wirklich? Ich habe keinen Brief gehört.

Max: Vielleicht haben Sie es nicht gehört.

Szene 3: Im Haus

[Frau Müller geht ins Haus und beginnt zu suchen.]

Frau Müller: Wo ist nur mein Brief? Ich habe ihn hier auf dem Tisch gelegt.

Max: Vielleicht haben Sie ihn irgendwo anders hingelegt.

Frau Müller: Nein, ich bin sicher, er war hier.

[Max sieht sich um und tut so, als ob er etwas sucht.]

Max: Haben Sie ihn vielleicht in Ihrer Tasche?

Frau Müller: Nein, ich habe ihn nicht in meiner Tasche.

Max: Vielleicht haben Sie ihn verloren.

Frau Müller: Das kann nicht sein. Ich habe ihn hier gelassen.

[Max lächelt zufrieden.]

Max: Vielleicht sollten Sie einfach aufgeben.

[Frau Müller ist traurig.]

Frau Müller: Das ist ärgerlich. Ich hatte gehofft, der Brief würde heute ankommen.

Max: Vielleicht kommt er noch.

[Max geht aus dem Haus.]

Frau Müller: Was für ein seltsamer junger Mann.

Übung: fragen

Deutsch als Fremdsprache

FRA·GEN (TO FRAGEN)

  • Heinrich: German teacher
  • Sophie: Friend of Heinrich
  • Luisa: Friend of Heinrich
  • Jack: Acquaintance
  • Kellnerin: Waitress

Ort: Café Rohleder, Bad Windsheim

[SCENE START]

Heinrich, Sophie, and Luisa are sitting at a table in Café Rohleder.

Heinrich: Hallo, Freunde! Heute lernen wir das Wort “fragen.” Es ist sehr wichtig in Deutsch.

Sophie: Okay, Heinrich. Was bedeutet “fragen“?

Heinrich:Fragen” bedeutet “to ask.” Zum Beispiel: “Ich frage meinen Lehrer eine Frage.”

Luisa: Ich verstehe. Wie sagt man “Can I ask you a question?” auf Deutsch?

Heinrich: Du kannst sagen: “Darf ich dich etwas fragen?”

The Kellnerin, Anna, approaches the table.

Anna: Guten Tag! Was möchten Sie bestellen?

Heinrich: Ich hätte gerne einen Apfelstrudel und einen Espresso.

Sophie: Ich nehme bitte einen Sachertorte und einen Cappuccino.

Luisa: Ich hätte gerne eine Schwarzwälder Kirschtorte und einen Latte.

Anna: Sehr gut. Das kommt gleich.

Anna leaves the table.

Heinrich: Oh, schau! Dort ist Jack.

Sophie: Hallo, Jack! Schön, dich zu sehen.

Jack: Hallo, Leute! Was macht ihr denn hier?

Heinrich: Wir lernen Deutsch. Ich erkläre meinen Freunden das Wort “fragen.”

Jack: Das ist interessant. Darf ich euch eine Frage stellen?

Heinrich: Natürlich!

Jack pauses for a moment.

Jack: Wie sagt man “Could you please repeat that?” auf Deutsch?

Heinrich: Gute Frage! Man kann sagen: “Können Sie das bitte wiederholen?”

Jack: Vielen Dank!

Heinrich: Kein Problem. Und jetzt, Freunde, lasst uns weiter über “fragen” sprechen. Was fällt euch noch ein?

[SCENE END]

Level 1.1 [1a]


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Kinoabend

Personen:

  • Anna: Eine junge Frau
  • Max: Ein junger Mann

Setting: Ein kleines Kino

[SCENE START]

Anna: (Sitzt im Kino und schaut auf die Leinwand) Max, siehst du das?

Max: (Schaut auch auf die Leinwand) Ja, ich sehe es. Es ist ein schöner Film.

Anna: (Lächelt) Ich finde auch. Der Schauspieler ist so gut.

Max: (Nickt) Er spielt seine Rolle sehr gut.

Anna: (Denkt nach) Hast du schon einmal einen Film gesehen, der dich wirklich zum Weinen gebracht hat?

Max: (Überlegt) Ja, einmal. Es war ein sehr trauriger Film.

Anna: (Lächelt) Ich auch. Es ist schön, manchmal zu weinen.

Max: (Stimmt zu) Es zeigt, dass man Gefühle hat.

Anna: (Schaut auf die Uhr) Oh, der Film ist fast vorbei.

Max: (Schaut ebenfalls auf die Uhr) Ja, schade.

Anna: (Steht auf) Möchtest du noch etwas trinken gehen?

Max: (Steht auch auf) Ja, gerne.

Anna: (Während sie das Kino verlassen) Was denkst du über den Film?

[SCENE END]

Ein gemütliches Wohnzimmer

Nehmen

Personen:

  • Anna – Eine junge Frau
  • Max – Ihr Freund

Szene 1: Ein gemütliches Wohnzimmer

Anna und Max sitzen auf dem Sofa. Anna liest ein Buch, Max schaut fern.

Max: Anna, was liest du denn da?

Anna: Oh, nur ein neues Buch. Es ist wirklich spannend.

Max: schaltet den Fernseher aus Willst du mir davon erzählen?

Anna: Sicher! Es geht um eine Frau, die alles hat, aber trotzdem unglücklich ist.

Max: Das klingt interessant. Und was tut sie dann?

Anna: Sie nimmt sich eine Auszeit und reist um die Welt.

Max: lächelt Das hört sich gut an. Vielleicht sollten wir auch mal eine Reise machen.

Szene 2: Ein paar Tage später

Anna und Max sitzen wieder auf dem Sofa. Anna hält eine kleine Tasche in der Hand.

Anna: Max, schau mal, was ich gefunden habe.

Max: schaut auf die Tasche Was ist das?

Anna: Es ist ein altes Fotoalbum. Ich habe es von meiner Großmutter bekommen.

Max: nimmt das Album und blättert darin Wow, das sind tolle Fotos.

Anna: Ja, ich habe so viele schöne Erinnerungen.

Max: zeigt auf ein Foto Und was ist das hier?

Anna: Das ist ich als kleines Mädchen. Ich nehme meinen ersten Schwimmunterricht.

Max: lächelt Du warst so süß.

Anna: lächelt zurück Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, wie ich im Wasser schwamm. Es war so frei.

Max: nimmt Annas Hand Vielleicht sollten wir mal wieder schwimmen gehen.

Anna: Das wäre schön.

Max: steht auf Komm, wir gehen jetzt.

Anna: Okay, aber zuerst müssen wir noch unsere Sachen nehmen.

Max: lächelt Natürlich.

Sie gehen zusammen aus dem Wohnzimmer.

Frage: Was werden Anna und Max als Nächstes tun?

Die verlorene Brille

Personen:

  • Max: Ein etwas vergesslicher Mann
  • Lisa: Max’ Frau

Szene 1: Wohnzimmer

Max sitzt auf der Couch, seine Brille liegt auf dem Tisch.

Lisa: Max, wo ist denn deine Brille? Ich kann sie nirgendwo finden!

Max: (Gedankenverloren) Oh, meine Brille? Hm, ich weiß nicht. Ich glaube, ich habe sie irgendwo hingelegt.

Lisa: (Frustriert) Du hast sie bestimmt wieder irgendwo vergessen!

Max: (Unschuldig) Nein, das kann nicht sein. Ich bin mir sicher, ich habe sie hier irgendwo gesehen.

Max steht auf und beginnt, nach der Brille zu suchen. Er durchsucht die Couchkissen, den Tisch und den Boden.

Lisa: (Ironisch) Ja, ja, such weiter. Du wirst sie schon finden.

Max zieht eine Schublade auf und findet die Brille darin.

Max: (Erleichtert) Aha, da ist sie ja! Sie war die ganze Zeit in dieser Schublade.

Lisa: (Schüttelt den Kopf) Du bist einfach unglaublich, Max. Wie kannst du nur so vergesslich sein?

Max: (Grinsend) Hey, es passiert halt.

Lisa rollt mit den Augen.

Szene 2: Küche

Max steht an der Spüle und spült das Geschirr. Seine Brille liegt auf der Arbeitsplatte.

Lisa: (Kommt in die Küche) Max, wo ist denn wieder deine Brille? Ich brauche sie jetzt!

Max: (Gedankenverloren) Oh, meine Brille? Hm, ich weiß nicht. Ich glaube, ich habe sie irgendwo hingelegt.

Lisa seufzt und geht zu Max. Sie nimmt die Brille von der Arbeitsplatte.

Lisa: (Gläserlich) Hier, Max. Du solltest vielleicht mal eine Kette für deine Brille kaufen.

Max: (Grinsend) Ja, vielleicht hast du recht.

Lisa schüttelt den Kopf und geht aus der Küche.