Bin Ich Nun Tot?

Inmitten der Dunkelheit des verlassenen Wolkenkratzers, einem geisterhaft anmutenden Monument aus Stahl und Glas, hänge ich gefangen in der engen Kabine des Aufzugs. Die knarrenden Geräusche des fehlerhaften Mechanismus unterstreichen die beklemmende Atmosphäre. Umgeben von Fremden, deren Gesichter im fahlen Licht der Notbeleuchtung kaum zu erkennen sind, versinke ich in Gedanken, die wie Schatten in den Ecken der Kabine lauern.

Die Gespräche um mich herum verstummen, und die Stille wird nur vom rhythmischen Rattern des Aufzugs unterbrochen. Ein unsichtbarer Druck scheint den Raum zu verdichten, und eine unheimliche Kälte dringt in meine Knochen. Ein Schauer läuft mir über den Rücken, als ich unwillkürlich an Vampire denke, an ihre Fähigkeit, die Luft zu kühlen und Angst zu erwecken.

Plötzlich ertönt ein leises Geräusch, ein Wispern, das aus den tiefsten Winkeln der Kabine zu kommen scheint. Ich fahre zusammen, mein Herz hämmert in meiner Brust. Das Geräusch verhallt, aber der unsichtbare Druck wird stärker, und ich spüre, wie sich etwas an den Wänden zu reiben beginnt, wie kalte, zitternde Tentakel.

Die Kabine ruckt abrupt und kommt zum Stillstand. Die Türen öffnen sich, und ich sehe nicht das Erdgeschoss, sondern einen schattenhaften Abgrund, der sich vor mir auftut, wie der Mund eines riesigen Wesens. Eine Welle der Angst überrollt mich, und ich klammere mich an die Wand.

Der Abgrund scheint unendlich zu sein, und aus seiner Tiefe strömt eine unheimliche Wärme, die mich zu fesseln scheint. Ich versuche, mich zu lösen, aber ich bin wie gelähmt. Die Schattenwesen aus der Kabine scheinen sich im Abgrund zu sammeln, ihre kalten Augen blicken auf mich herab.

Ergriffen von panischer Angst schreie ich um Hilfe, aber meine Stimme wird von dem unheimlichen Geräusch verschluckt, das aus dem Abgrund zu kommen scheint. Ich kann nicht mehr atmen, meine Augen brennen, und ich spüre, wie ich in den Abgrund hineingezogen werde.

Frage: Bin ich nun tot?

Ich öffne meine Augen. Ich liege auf dem Boden des Fahrstuhls. Die Türen sind geschlossen. Ich sehe mich um, aber niemand ist da.

Ich stehe auf und drücke den Knopf für die unterste Etage. Der Fahrstuhl senkt sich langsam ab. Die Luft wird dick und stickig, als würde sie sich langsam zusammenziehen. Ich fühle eine Gänsehaut über meinen Rücken laufen.

Die Türen öffnen sich plötzlich. Ich trete heraus und sehe einen riesigen Abgrund vor mir. Es ist kein Boden, sondern ein tiefes Loch, das in die Dunkelheit hinabstürzt. Ich rieche einen süßen, verlockenden Geruch, der aus dem Loch kommt. Er ist so stark, dass ich fast ohnmächtig werde.

Ich sehe eine Gestalt in der Dunkelheit. Sie ist groß und schlank und trägt ein schwarzes Abendkleid. Ihr Gesicht ist von Schatten verdeckt. Sie streckt ihre Hand nach mir aus.

Soll ich ihre Hand nehmen?

Natürlich.

Ich strecke meine Hand aus und nehme ihre. Sie ist kalt und klamm. Sie zieht mich in die Dunkelheit hinein.

Ich rufe um Hilfe, aber niemand hört mich. Ich stürze immer tiefer in die Dunkelheit. Ich weiß, dass ich sterben werde.

Dann spüre ich einen Schmerz in meinem Hals. Ich halte meine Hand darauf und fühle etwas Warmes und Feuchtes. Ich weiß, dass ich gebissen wurde.

Ich falle tiefer und tiefer in die Dunkelheit. Ich kann nicht mehr atmen. Ich bin so schwach, dass ich mich nicht mehr wehren kann.

Dann spüre ich einen neuen Schmerz. Es ist ein stechender Schmerz in meiner Brust. Ich spüre, wie etwas aus mir herausquillt. Ich weiß, dass ich sterbe.

Ich falle weiter und weiter in die Dunkelheit. Ich bin tot.

Oder bin ich es nicht?

Ich öffne meine Augen. Ich liege auf dem Boden des Fahrstuhls. Die Türen sind geschlossen. Ich sehe mich um, aber niemand ist da.

Ich stehe auf und drücke den Knopf für die unterste Etage. Der Fahrstuhl senkt sich langsam ab. Die Luft wird dick und stickig, als würde sie sich langsam zusammenziehen. Ich fühle eine Gänsehaut über meinen Rücken laufen.

Die Türen öffnen sich plötzlich. Ich trete heraus und sehe einen riesigen Abgrund vor mir. Es ist kein Boden, sondern ein tiefes Loch, das in die Dunkelheit hinabstürzt. Ich rieche einen süßen, verlockenden Geruch, der aus dem Loch kommt. Er ist so stark, dass ich fast ohnmächtig werde.

Ich sehe eine Gestalt in der Dunkelheit. Sie ist groß und schlank und trägt ein schwarzes Abendkleid. Ihr Gesicht ist von Schatten verdeckt. Sie streckt ihre Hand nach mir aus.

Soll ich ihre Hand nehmen?

Ist es real, oder habe ich nur einen Traum?

Das ist eine Frage, die nur du beantworten kannst. Die Geschichte ist so geschrieben, dass sie beide Möglichkeiten offen lässt. Es ist möglich, dass du einen Traum hattest, in dem du in eine Welt der Vampire gezogen wurdest. Es ist aber auch möglich, dass du in dieser Welt wirklich gestorben bist und nun ein Vampir bist.

Wenn du es herausfinden willst, musst du weiter nachforschen. Vielleicht kannst du die Gestalt in der Dunkelheit finden und sie fragen, was sie ist. Vielleicht kannst du auch Hinweise in der Welt finden, die dir helfen, die Wahrheit herauszufinden.

Oder vielleicht ist es dir egal, ob es real ist oder nicht. Vielleicht genießt du es einfach, in dieser Welt zu sein, egal ob sie real ist oder nicht.

Die Entscheidung liegt bei dir.

Traum:
Die Welt der Vampire

Ich öffne meine Augen und sehe, dass ich in einem Wald bin. Die Bäume sind hoch und dicht, und die Sonne scheint durch die Blätter. Ich stehe auf und schaue mich um. Ich bin allein.

Ich weiß nicht, wo ich bin oder wie ich hierher gekommen bin. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich in einem Fahrstuhl war und dann ohnmächtig geworden bin.

Ich beginne zu gehen, in der Hoffnung, dass ich jemanden finde, der mir helfen kann. Ich laufe durch den Wald, aber ich sehe niemanden.

Ich bin müde und hungrig. Ich finde einen Baum und setze mich hin. Ich schließe die Augen und versuche, mich zu erinnern, was passiert ist.

Ich erinnere mich, dass ich in einem Fahrstuhl war, der in einem verlassenen Hochhaus stand. Ich war mit anderen Menschen im Fahrstuhl, aber wir waren alle allein.

Wir haben uns gestritten und gekämpft. Wir haben unsere dunkelsten Geheimnisse gestanden.

Als der Fahrstuhl auf die unterste Etage kam, öffneten sich die Türen nicht. Der Fahrstuhl begann zu sinken.

Wir sind in eine dunkle Leere gestürzt. Wir haben gefürchtet, dass wir sterben würden.

Dann habe ich einen Schmerz in meinem Hals gespürt. Ich habe mich umgedreht und gesehen, dass eine Gestalt in der Dunkelheit stand.

Die Gestalt hat mich gebissen. Ich habe Blut geschmeckt.

Dann habe ich nichts mehr gespürt.

Ich öffne die Augen und sehe, dass ich immer noch im Wald bin. Ich stehe auf und gehe weiter.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin in einer fremden Welt, und ich weiß nicht, wie ich wieder nach Hause komme.

Ich bin ein Vampir. Ich habe keine Angst vor der Dunkelheit. Ich habe keine Angst vor dem Tod.

Ich bin frei.

Ende, oder?

In dieser Geschichte ist es möglich, dass der Erzähler einen Traum hatte, in dem er in eine Welt der Vampire gezogen wurde. Wenn ja, ist er nun in dieser Welt gefangen und muss sich ein neues Leben als Vampir aufbauen. Er ist frei von den Ängsten und Sorgen der menschlichen Welt, aber er muss auch lernen, mit seinen neuen Kräften und Bedürfnissen umzugehen.

Last Updated on December 29, 2023
by DaF Books

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