Danke, ich mache nicht viel Arbeit.

Lukas: Danke, ich mache nicht viel Arbeit.
Sarah: Du wirkst aber sehr beschäftigt.
Lukas: Ja, aber es macht mir Spaß, Dinge zu reparieren.
Sarah: Das ist ja schön.
Lukas: Ich finde es toll, wenn ich etwas wieder zum Laufen bringen kann.
Sarah: Das kann ich verstehen.

Deutsch als Fremdsprache

Kaputte Lampe (Broken Lamp)

Sarah stand vor der Tür zu Lukas’ WG (Wohngemeinschaft – shared flat). Sie hatte extra ein leckeres Stück Apfelkuchen mitgebracht, um sich bei ihm zu bedanken. Lukas hatte gestern Abend ihre kaputte Stehlampe repariert.

Sie klingelte und wartete. Nach kurzem hörte sie Schritte. Lukas öffnete die Tür mit einem breiten Lächeln. “Hallo Sarah, schön dich zu sehen! Komm rein!”

“Hallo Lukas, guten Tag! Danke nochmal für gestern Abend. Die Lampe funktioniert wieder perfekt!” Sarah trat ein und hielt stolz den Kuchen hoch. “Ich habe dir als kleines Dankeschön Apfelkuchen mitgebracht.”

“Oh, wow, das ist aber nett von dir! Vielen Dank, Sarah, du bist wirklich lieb.” Lukas nahm den Kuchen freudig entgegen. “Komm, setz dich doch an den Tisch. Willst du Kaffee?”

“Ja, bitte, gerne”, antwortete Sarah und setzte sich hin. Sie beobachtete Lukas, wie er den Kuchen auf einen Teller legte und Kaffee kochte.

“Du wirkst aber sehr beschäftigt”, sagte Sarah plötzlich.

Lukas blickte kurz auf und lächelte. “Ja, aber es macht mir Spaß, Dinge zu reparieren. Ich finde es toll, wenn ich etwas wieder zum Laufen bringen kann.”

Sarah nickte. “Das kann ich verstehen. Du bist da echt gut darin.”

Sie tranken ihren Kaffee und unterhielten sich. Sarah erzählte von ihrem Tag und Lukas zeigte ihr stolz an seinem neuen Projekt: einem alten Radio, das er gerade zum Leben erwecken wollte.

Plötzlich klingelte das Telefon. Lukas stand auf und ging zum Apparat. “Hallo?”, sagte er und seine Stimme wurde ernst. Er hörte kurz zu und runzelte die Stirn. “In Ordnung, ich bin gleich da.”

Er legte den Hörer auf und sah zu Sarah. “Das war meine Chefin. Es ist etwas Ernstes in der Firma passiert. Ich muss sofort los.”

Enttäuschung breitete sich in Sarahs Gesicht aus. “Oh, nein, das ist ja blöd. Ist alles in Ordnung?”

Lukas zögerte. “Ich weiß nicht genau. Sie klang besorgt.” Er warf einen Blick auf den Kuchen, den er noch gar nicht angeschnitten hatte. “Tut mir leid, Sarah. Ich muss wirklich weg.”

“Kein Problem”, sagte Sarah schnell. “Natürlich musst du gehen. Arbeit geht ja vor.”

Lukas nahm seinen Schlüsselbund und ging zur Tür. “Entschuldige nochmal. Ich verspreche dir, wir essen den Kuchen später zusammen, okay?”

“Ja, klar”, antwortete Sarah matt.

Lukas verabschiedete sich und verließ die Wohnung. Sarah blieb am Tisch sitzen und starrte auf den Teller mit dem Kuchen. Sie war enttäuscht, dass ihr Besuch so abrupt beendet worden war.

Aber was war denn in der Firma passiert? War es wirklich so ernst, dass Lukas sofort los musste?

Fragte sie sich besorgt.

Übungen

  1. Beantworte folgende Fragen:
    • Wo wohnt Sarah?
    • Was hat Lukas für Sarah repariert?
    • Warum musste Lukas plötzlich gehen?
  2. Finde im Text Synonyme (synonyms) für folgende Wörter:
    • nett (nice)
    • ernst (serious)
    • besorgt (worried)

Vokabular

Nomina (Nouns)

  • die Tür (door)
  • der Kuchen (cake)
  • der Kaffee (coffee)
  • die Lampe (lamp)
  • die Firma (company)
  • der Chef/die Chefin (boss)
  • der Schlüsselbund (keychain)
  • die Wohnung (flat)
  • der Besuch (visit)
  • die Frage (question)

Verben (Verbs)

  • kommen (to come)
  • klingeln (to ring the bell)
  • öffnen (to open)
  • bedanken (to thank)
  • funktionieren (to work)
  • mitbringen (to bring)
  • machen (to make)
  • nehmen (to take)
  • setzen (to sit down)
  • kochen (to cook)
  • erzählen (to tell)
  • zeigen (to show)
  • klingeln (to ring)
  • hören (to hear)
  • aufstehen (to stand up)
  • gehen (to go)
  • versprechen (to promise)
  • bleiben (to stay)
  • starren (to stare)

Adjektive (Adjectives)

  • lecker (delicious)
  • nett (nice)
  • stolz (proud)
  • ernst (serious)
  • besorgt (worried)
  • blöd (stupid)
  • matt (weak)

Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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