Die Verwünschte

Ich laufe durch die engen Gassen der gefallenen Stadt. Die Dunkelheit ist allgegenwärtig, und aus den Schatten lauern die Monster. Ich bin allein, und ich habe keine Hoffnung.

Ich habe meine Liebe verloren. Sie wurde von den Monstern verstümmelt und getötet, vor meinen Augen. Ich habe alles verloren, was mir wichtig war.

Ich bin nur noch ein Schatten in der Dunkelheit, ein lebender Toter, der vor dem sicheren Tod flieht.

Ich weiß, dass ich nicht entkommen kann. Die Monster werden mich finden und mich töten.

Aber ich habe noch ein Ziel. Ich muss den Fluch besiegen, der diese Stadt verflucht. Nur dann kann ich meine Liebe rächen.

Ich laufe weiter, immer tiefer in die Dunkelheit. Die Monster sind mir dicht auf den Fersen.

Plötzlich sehe ich ein Licht. Es ist ein schwaches Licht, aber es ist das einzige Licht, das ich in dieser Dunkelheit sehe.

Ich laufe auf das Licht zu. Es wird immer heller, und ich kann ein Gebäude erkennen.

Es ist eine Kirche.

Ich bin in der Kirche. Ich bin sicher.

Ich bin erschöpft und verängstigt. Ich sitze auf einer Bank und starre ins Dunkel.

Ich weiß, dass ich hier nicht bleiben kann. Ich muss den Fluch besiegen.

Ich stehe auf und gehe zur Tür der Kirche. Ich öffne sie und trete hinaus in die Dunkelheit.

Die Monster sind weg.

Ich bin allein.

Ich schaue mich um. Die Stadt ist in Trümmern. Die Straßen sind übersät mit Leichen.

Ich spüre einen starken Wunsch. Ich will diese Stadt zerstören. Ich will die Monster töten.

Ich ziehe mein Schwert und laufe los.

Ich kämpfe mich durch die Trümmer und töte die Monster, die mir begegnen.

Ich bin ein Berserker. Ich bin eine Maschine des Todes.

Ich bin nicht mehr ich selbst. Ich bin nur noch ein Monster, das von Hass und Rache getrieben wird.

Ich zerstöre alles, was mir in den Weg kommt.

Ich bin eine Waffe der Verwüstung.

Ich bin die Verwünschte.

Ende

Frage:

Bin ich noch ein Mensch?

Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books