Wüstenoase in der Mojave

Wüstenoase in der Mojave: Ein Vintage-Motel inmitten von Sanddünen, Kakteen und majestätischen Bergen

Die Sonne brennt gnadenlos auf das verlassene Motel, dessen brüchige Fliesen wie bösartige Augen zurückblicken. Die Windschutzscheibe meines alten Pickups blendet im gleißenden Licht, als ich den staubigen Parkplatz betrete. Die Luft vibriert von einem unsichtbaren Puls, der durch das verwaiste Gebäude zu schlagen scheint.

Ich bin hier, um das Motel aufzuräumen, um die Spuren der letzten Gäste zu beseitigen. Aber das, was ich hier finde, ist mehr als nur Staub und Spinnweben. Unter der abblätternden Tapete verbergen sich dunkle Runen, die ein Geheimnis bergen, das älter ist als das Motel selbst.

Der Wind bringt mir ein fernes Wimmern entgegen, ein Geräusch, das an eine hungernde Bestie erinnert. Ich folge dem Klang bis zum verlassenen Pool, der von einer undurchdringlichen Dämmerung umgeben ist. Die Wasseroberfläche scheint zu vibrieren, als ob etwas darunter vor sich hin brodelt.

Ich bin nicht mehr alleine. Ich spüre eine Anwesenheit, eine kalte, unsichtbare Kraft, die mich beobachtet. Ich drehe mich um, aber nirgendwo ist etwas zu sehen.

Ich schaue zurück zum Pool, und dort, in der Mitte der vibrierenden Wasseroberfläche, sehe ich ein Gesicht. Ein verzerrtes, unmenschliches Gesicht, das zu mir lacht.

Ich drehe mich um und renne davon, so schnell ich kann. Aber ich kann das Lachen des Wesens immer noch hören, wie es mir durch die Wüste folgt.

Ich muss das Motel verlassen, aber ich kann mich nicht von dem Pool lösen. Es ist, als ob etwas mich zurückhält, als ob das Wesen mich an sich ziehen will.

Ich bleibe stehen und schaue zurück auf das Motel. Das Wesen ist nicht mehr am Pool, aber ich kann seine Anwesenheit spüren. Es ist, als ob es in mir ist, als ob es mich von innen heraus zerreißt.

Soll ich rennen oder hier bleiben und dem Wesen gegenübertreten?

Desert Oasis in the Mojave

Desert Oasis in the Mojave: a vintage motel surrounded by sand dunes, cacti and majestic mountains

The sun burns mercilessly on the deserted motel, its crumbling tiles looking back at me like malevolent eyes. The windscreen of my old pickup is blinding in the glaring light as I enter the dusty car park. The air vibrates with an invisible pulse that seems to beat through the deserted building.

I’m here to clean up the motel, to remove the traces of the last guests. But what I find here is more than just dust and cobwebs. Beneath the peeling wallpaper are dark runes that harbour a secret older than the motel itself.

The wind brings me a distant whimper, a sound reminiscent of a starving beast. I follow the sound to the deserted pool, which is surrounded by an impenetrable twilight. The surface of the water seems to vibrate, as if something is bubbling underneath.

I am no longer alone. I sense a presence, a cold, invisible force watching me. I turn round, but there is nothing to be seen anywhere.

I look back at the pool and there, in the centre of the vibrating surface of the water, I see a face. A distorted, inhuman face laughing at me.

I turn and run away as fast as I can. But I can still hear the creature’s laughter as it follows me through the desert.

I have to leave the motel, but I can’t tear myself away from the pool. It’s as if something is holding me back, as if the creature wants to pull me towards it.

I stop and look back at the motel. The creature is no longer by the pool, but I can feel its presence. It’s as if it’s inside me, as if it’s tearing me apart from the inside out.

Should I run or stay here and face the creature?

Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books

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