Ein Chaos aus Farben

Klaus Kandinski ist Tot
Kapitel 1: Das Atelier

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Kommissarin Erika Schmidt betrat das Atelier von Klaus Kandinski. „Guten Morgen,“ sagte sie zu den Polizisten vor Ort. „Was haben wir hier?“

„Guten Morgen, Frau Kommissarin,“ antwortete einer der Polizisten. „Der berühmte Künstler Klaus Kandinski wurde tot in einem Bottich seines eigenen Absinths gefunden.“

Erika schaute sich um. Das Atelier war ein Chaos aus Farben und halbfertigen Leinwänden. Neben dem Bottich lag ein umgeworfenes Glas und eine leere Flasche Wein. „Hat jemand gesehen, was passiert ist?“ fragte sie.

„Nein, niemand hat etwas gesehen,“ sagte der Polizist. „Aber seine Assistentin, Franziska Faber, ist hier. Sie hat ihn gefunden.“

Erika nickte und ging zu Franziska. „Guten Morgen, Frau Faber. Können Sie mir erzählen, was passiert ist?“

Franziska sah blass aus und zitterte leicht. „Guten Morgen, Kommissarin. Ich kam heute Morgen ins Atelier und fand Klaus… tot im Absinth. Es war schrecklich.“

„Haben Sie etwas Ungewöhnliches bemerkt?“ fragte Erika.

„Er hat viel getrunken, um seine Sorgen zu vergessen.“

„Nun, Klaus war in letzter Zeit sehr depressiv,“ sagte Franziska. „Seine Ausstellungstermine wurden rar und seine Werke fanden kaum noch Anklang bei den Kritikern. Er hat viel getrunken, um seine Sorgen zu vergessen.“

„Hat er oft Absinth getrunken?“ fragte Erika.

„Ja, er hat oft Absinth getrunken,“ antwortete Franziska. „Es war sein Lieblingsgetränk. Aber gestern war etwas anders. Er hatte Besuch von einem Kunsthändler, mit dem er zerstritten war.“

„Wissen Sie, worüber sie gesprochen haben?“ fragte Erika.

„Der Kunsthändler wollte ein neues Geschäft vorschlagen, aber Klaus hat abgelehnt. Sie haben gestritten, und der Kunsthändler ist wütend gegangen,“ sagte Franziska.

Erika machte sich Notizen. „Haben Sie sonst noch etwas bemerkt?“

„Ja,“ sagte Franziska zögernd. „Ich habe eine leere Flasche Wein gefunden. Klaus hat normalerweise keinen Wein getrunken.“

Erika hob die Augenbrauen. „Interessant. Wir werden den Wein untersuchen lassen. Vielen Dank, Frau Faber.“

Erika ging zurück zu den Polizisten. „Wir müssen den Wein analysieren. Es könnte ein Hinweis sein.“

Ein Polizist nickte und nahm die Flasche. „Wird gemacht, Kommissarin.“

Erika schaute sich den Bottich genauer an. „Es sieht so aus, als ob er hineingefallen ist. Aber war es ein Unfall oder wurde er gestoßen?“

Plötzlich klingelte ihr Handy. „Schmidt hier,“ sagte sie.

„Kommissarin, wir haben etwas im Wein gefunden,“ sagte die Stimme am anderen Ende. „Es gibt Spuren eines starken Schlafmittels.“

Erika runzelte die Stirn. „Das ändert alles. Jemand hat Klaus betäubt und dann in den Absinth geworfen. Aber wer?“

Sie legte auf und sah sich um. „Wir müssen alle befragen, die gestern hier waren. Jemand muss etwas gesehen haben.“

Franziska kam wieder zu ihr. „Kommissarin, ich habe noch etwas vergessen zu erwähnen. Klaus hat mir erzählt, dass er Drohbriefe bekommen hat.“

Erika schaute sie scharf an. „Drohbriefe? Von wem?“

„Das weiß ich nicht,“ sagte Franziska. „Er hat nie gesagt, von wem sie waren.“

Erika nickte. „Das wird immer komplizierter. Wir müssen herausfinden, wer diese Briefe geschickt hat.“

Plötzlich hörte sie ein Geräusch hinter sich. Sie drehte sich um und sah eine Gestalt im Schatten. „Wer ist da?“ rief sie.

Die Gestalt trat ins Licht und Erika erkannte das Gesicht. „Was machen Sie hier?“ fragte sie überrascht.

Die Antwort blieb aus, und die Spannung in der Luft war greifbar. Wer war diese Person und welche Rolle spielte sie im Tod von Klaus Kandinski?

Klaus Kandinski ist Tot:


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

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Last Updated on October 6, 2024
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