Helfen Sie mir

Ich stehe in der Dunkelheit, umgeben von dem unheimlichen Geruch alter Geschichte. Die Luft ist schwer und staubig, wie die Seele eines alten Gemäuers. Ich bin hier, um nach dem Schatz zu suchen, der seit Jahrhunderten verloren ist. Der Legende nach wurde er von einem edlen Ritter versteckt, der von einem Werwolf getötet wurde.

Ich bewege mich durch das labyrinthartige Labyrinth der Gänge, meine Taschen knistern mit dem metallischen Geräusch von Goldmünzen. Ich bin ein Schatzsucher, und ich habe die Nase voll von Geschichten über blutrünstige Monster und verschwundene Schätze. Ich bin hier, um die Wahrheit zu finden, und ich bin nicht allein.

Eine Frau steht vor mir, ihre Kleidung zerrissen und zerschlissen. Sie sieht aus, als hätte sie Stunden durch die Wälder gekämpft. Sie ist schön, mit langen, blonden Haaren und blauen Augen, die vor Angst strahlen.

“Helfen Sie mir”, bittet sie leise. “Ich werde Ihnen alles erzählen, was ich weiß.”

Ich nicke zustimmend und wir beginnen, uns durch das Schloss zu bewegen. Die Frau erzählt mir, dass sie die Tochter des alten Ritters ist, der den Schatz versteckt hat. Ihr Vater wurde von einem Werwolf getötet, und sie ist die einzige, die weiß, wo der Schatz versteckt ist.

Wir hören ein Geräusch hinter uns, und wir drehen uns um. Ein Werwolf steht in der Tür, seine Augen leuchten rot in der Dunkelheit. Er knurrt und öffnet seine Klauen.

Die Frau schreit und springt hinter mich. Ich ziehe mein Schwert und stelle mich dem Werwolf in den Weg. Er stürzt sich auf mich, und wir ringen miteinander. Ich schlage ihn mit meinem Schwert, aber er weicht meinen Schlägen aus und kratzt mich mit seinen Klauen.

Die Frau rennt weg, und ich folge ihr. Wir erreichen einen Raum mit einem großen Fenster, das auf den Garten des Schlosses führt. Die Frau klettert aus dem Fenster, und ich folge ihr.

Wir rennen durch den Garten, aber der Werwolf ist uns auf den Fersen. Er taucht aus dem Schatten auf und greift die Frau an. Ich drehe mich um und schlage ihm mit meinem Schwert ins Gesicht. Er schreit auf und rennt davon.

Die Frau und ich kriechen unter einem Baum hervor und hören dem Werwolf zu, wie er durch den Wald heult. Ich frage mich, ob er uns gefunden hat.

Die Frau sieht mich an und lächelt. “Danke, dass Sie mir geholfen haben”, sagt sie. “Ich weiß nicht, was ich ohne Sie getan hätte.”

Ich lächle zurück. “Kein Problem”, sage ich. “Ich bin immer für eine schöne Dame in Not da.”

Wir stehen auf und gehen zurück zum Schloss. Ich sehe mich um und frage mich, was wohl in diesem alten Gemäuer noch alles verborgen ist.

“Sollen wir es noch einmal versuchen?” frage ich die Frau. “Vielleicht finden wir den Schatz ja doch noch.”

Die Frau überlegt kurz. “Ja, lass uns”, sagt sie schließlich. “Ich habe nichts zu verlieren.”

Wir gehen zurück in das Schloss und beginnen erneut unsere Suche nach dem Schatz. Ich hoffe, dass wir ihn finden, bevor der Werwolf wieder in unsere Nähe kommt.

Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books

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