Die lebenden Toten

Ich laufe durch die zerfallenen Straßen der Stadt, die einst ein pulsierendes Herz der Zivilisation war. Jetzt ist sie eine Ruine, überrannt von Horden schrecklicher Gestalten, ihre Augen leer, ihre Haut verwelkt, ihre Glieder steif und zerrissen. Rauch steigt aus den Trümmern, färbt den Himmel in ein blutrotes Grauen, während die Sonne langsam untergeht, als ob sie sich weigert, auf dieses schreckliche Schauspiel zu schauen.

Ich bin die letzte Hoffnung der Menschheit. Ich bin der letzte Überlebende, der noch am Leben ist. Ich bin der Jäger, der die Untoten jagt, der die Bestie in ihnen tötet, der die Menschheit vor der Vernichtung rettet.

Ich laufe schneller, mein Herz pocht in meiner Brust, meine Lunge schmerzt von der Anstrengung, aber ich kann nicht anhalten. Ich muss weiterlaufen. Ich muss die Untoten besiegen. Ich muss die Menschheit retten.

Ich sehe eine Gruppe von Untoten vor mir, ihre Gliedmaßen krampfend, ihre Stimmen heulend wie Wölfe. Ich greife nach meiner Waffe, ein stumpfes Messer, das ich aus den Trümmern einer alten Polizeistation gestohlen habe.

Ich stürze mich in die Mitte der Untoten, mein Messer schwingt wild. Ich schlage und steche und schneide, bis die Untoten zu Boden sinken, ihre Körper zitternd und zuckend.

Ich stehe dort, atemlos, angewidert, aber auch erschöpft. Ich habe überlebt, aber wie lange kann ich dies noch tun? Wie lange kann ich allein gegen diese Horden von Untoten ankämpfen?

Ich sehe den letzten Schimmer der Sonne am Horizont, wie sie hinter den zerfallenen Wolken verschwindet. Ich sehe die Untoten, die wieder aufsteigen, ihre Augen gierig, ihre Körper hungrig nach Fleisch.

Ich weiß, dass ich nicht aufgeben kann. Ich muss weiterkämpfen. Ich muss die Menschheit retten.

Aber werde ich es schaffen?

[Ende]

The Living Dead

I walk through the crumbling streets of the city that was once the beating heart of civilisation. Now it is a ruin, overrun by hordes of horrible creatures, their eyes empty, their skin withered, their limbs stiff and torn. Smoke rises from the ruins, colouring the sky a blood-red horror, while the sun slowly sets, as if refusing to look upon this terrible spectacle.

I am the last hope of mankind. I am the last survivor still alive. I am the hunter who hunts the undead, who kills the beast within them, who saves humanity from annihilation.

I run faster, my heart pounding in my chest, my lungs aching from the exertion, but I can’t stop. I have to keep running. I have to defeat the undead. I have to save humanity.

I see a group of undead in front of me, their limbs convulsing, their voices howling like wolves. I reach for my weapon, a blunt knife I stole from the wreckage of an old police station.

I plunge into the centre of the undead, my knife swinging wildly. I slash and stab and cut until the undead slump to the ground, their bodies trembling and twitching.

I stand there, breathless, disgusted, but also exhausted. I have survived, but how much longer can I do this? How long can I fight these hordes of undead alone?

I see the last glimmer of the sun on the horizon, disappearing behind the crumbling clouds. I see the undead rising again, their eyes greedy, their bodies hungry for flesh.

I know I can’t give up. I must fight on. I have to save humanity.

But will I be able to do it?

[End]

Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books

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