Ich laufe durch die dunklen Straßen der gefallenen Stadt. Ich bin allein, gefangen in diesem Albtraum. Ich habe meine Liebe verloren, meine einzige Verbündete in dieser Welt des Schreckens. Sie wurde vor meinen Augen von den Monstern verstümmelt und getötet.
Ich weiß nicht, wie lange ich schon durch diese Straßen renne. Ich bin müde, ausgehungert und verzweifelt. Ich habe keine Hoffnung mehr, dass ich jemals aus diesem Albtraum fliehen kann.
Plötzlich sehe ich ein Licht in der Ferne. Ich renne darauf zu, wie ein gestrandeter Seemann auf ein rettendes Ufer. Als ich näher komme, sehe ich, dass es ein kleines Haus ist.
Ich klopfe an die Tür. Es dauert eine Weile, bis sich jemand öffnet. Ein alter Mann steht vor mir. Er ist klein und zerbrechlich, aber er hat einen festen Blick in den Augen.
“Kann ich Ihnen helfen?”, fragt er.
Ich kann nicht sprechen. Ich bin zu erschöpft und zu verängstigt. Ich kann nur nicken.
Der alte Mann öffnet die Tür und lässt mich herein. Er schließt die Tür hinter mir und lehnt sich an sie.
“Ich kenne Ihren Schmerz”, sagt er. “Ich habe auch jemanden verloren, den ich liebte.”
Ich schaue ihn an. Ich kann sehen, dass er die Wahrheit sagt.
“Sie sind nicht allein”, sagt er. “Ich werde Ihnen helfen.”
Er führt mich ins Haus. Es ist klein und einfach, aber es ist sauber und gemütlich.
Der alte Mann gibt mir etwas zu essen und zu trinken. Ich esse und trinke, als wäre es das letzte Mal, dass ich etwas essen und trinken werde.
Als ich fertig bin, sagt der alte Mann: “Sie müssen sich ausruhen.”
Er zeigt mir ein Bett. Ich lege mich hin und falle sofort in einen tiefen Schlaf.
Als ich aufwache, ist es schon dunkel. Ich stehe auf und gehe ins Wohnzimmer.
Der alte Mann sitzt in einem Sessel. Er schaut mich an.
“Sind Sie bereit?”, fragt er.
Ich weiß nicht, was er meint.
“Für was?”, frage ich.
“Um sie zu rächen”, sagt er.
Ich verstehe. Ich bin bereit, meine Liebe zu rächen.
“Ja”, sage ich. “Ich bin bereit.”
Der alte Mann lächelt.
“Dann kommen Sie mit mir”, sagt er.
Er führt mich aus dem Haus und in die dunklen Straßen der gefallenen Stadt.
Wir gehen lange, bis wir an ein großes Tor kommen. Das Tor ist aus Eisen und mit Schlangen und Dämonen verziert.
“Hier ist es”, sagt der alte Mann. “Die Welt der Monster.”
Er öffnet das Tor und wir gehen hinein.
Die Welt der Monster ist eine Welt der Finsternis und des Schreckens. Es ist eine Welt, in der die Monster regieren und die Menschen nur Opfer sind.
Wir gehen durch die Straßen der Welt der Monster. Wir sehen Monster aller Art. Wir sehen Vampire, Werwölfe, Dämonen und noch viel mehr.
Die Monster sehen uns und greifen an. Wir kämpfen, aber wir sind in der Unterzahl.
Ich bin müde und verwundet. Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalten kann.
Plötzlich sehe ich sie. Die Monster, die meine Liebe getötet haben.
Ich schreie vor Wut und Schmerz. Ich greife die Monster an.
Ich kämpfe mit aller Kraft. Ich will sie töten.
Ich schlage und stoße, bis ich sie alle besiegt habe.
Ich stehe da, atemlos und verschwitzt. Ich habe es getan. Ich habe meine Liebe gerächt.
Ich drehe mich um und sehe den alten Mann. Er lächelt.
“Es ist vorbei”, sagt er.
Ich bin erleichtert. Der Albtraum ist vorbei.
Ich kann gehen.
Ich gehe aus der Welt der Monster und zurück in die gefallene Stadt.
Ich bin ein anderer Mensch. Ich bin nicht mehr derselbe, der ich einmal war.
Ich bin ein Rächer.
Ende
Gibt es noch mehr Monster zu töten?
Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books