In einem kleinen Bergdorf lebten die Menschen friedlich und zufrieden. Eines Nachts, als der Mond hinter den Wolken verborgen war, beschloss die junge Frau, die wir hier als Faye bezeichnen werden, die nächtliche Stille zu durchbrechen.
Faye, bekannt für ihren abenteuerlustigen Geist, packte ihren Rucksack und wanderte durch die dunklen Bäume. Die Stille war fast erdrückend, nur das Knacken der Zweige unter ihren Schuhen war zu hören.
Plötzlich vernahm sie ein leises Geräusch hinter sich. Sie drehte sich um, sah aber nichts. Ein mulmiges Gefühl beschlich sie, aber sie verdrängte es und ging weiter. Das Geräusch wurde lauter, es klang wie ein Flüstern, aber Faye wusste, dass es niemand sein konnte.
Sie beschleunigte ihren Schritt, doch das Flüstern folgte ihr. Es kam immer näher und bedrohlicher. An einem alten Baum mit knorrigen Wurzeln entdeckte Faye einen Spiegel auf dem Waldboden. Als sie hineinschaute, sah sie nicht ihr eigenes Gesicht, sondern das eines anderen Mannes.
Der Mann im Spiegel hatte die gleichen Augen wie Faye, aber sie waren leer und voller Angst. Faye wollte weglaufen, doch ihre Beine versagten ihr den Dienst. Der Mann im Spiegel trat auf sie zu und sagte: “Ich bin du.”
Mit einem Schrei erwachte Faye in ihrem Bett. Es war alles nur ein Traum gewesen. Doch als sie aus dem Fenster sah, erblickte sie den Spiegel auf dem Waldboden. Der Mann im Spiegel stand noch immer da, mit denselben leeren Augen wie in ihrem Traum.
Faye wusste jetzt, dass sie nicht allein war und dass etwas Unheimliches im Wald lauerte. Sie beschloss, niemals wieder nachts durch den Wald zu gehen.
Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.