Ich folge dem schmalen Pfad, der sich durch das undurchdringliche Dickicht schlängelt. Die hohen Bäume, ihre Kronen dicht mit Moos bewachsen, ragen wie schützende Riesen in die Nacht, während der Mond, ein silberner Halbmond, schemenhafte Schatten auf den Waldboden wirft.
Der Wind flüstert durch die Blätter, und ich verspüre eine unheimliche Gänsehaut, die sich über meine Haut legt. Irgendetwas seltsames liegt in der Luft, eine unsichtbare Bedrohung, die in der Stille des Waldes lauert.
Ich drücke mich an einen Baum, mein Herz pocht wie ein Trommelschlag in meiner Brust. Unwillkürlich blicke ich über meine Schulter, suche im Dunkel nach drohenden Gestalten.
Ein Rascheln bricht die Stille, und ich halte den Atem an. Aus den Schatten taucht eine Kreatur auf, ihre Augen glühen wie rote Leuchtfeuer. Ich kann ihr Ebenbild erkennen, ein Wesen aus meinen schlimmsten Albträumen.
Ich drehe mich um, um zu fliehen, aber der Pfad ist verschwunden. Stattdessen stehe ich vor einer dichten Wand aus Bäumen, die sich wie Arme schließen, mich im Wald einzuschließen.
Die Kreatur nähert sich, und ich spüre ihr kaltes, schleimiges Atem auf meiner Haut. Ich schließe die Augen und warte auf das Unausweichliche.
Fühle ich ihre Klauen an meinem Hals?
Under the Spell of the Dark Forest
I follow the narrow path that winds its way through the impenetrable thicket. The tall trees, their crowns densely overgrown with moss, tower into the night like protective giants, while the moon, a silver crescent, casts shadowy shadows on the forest floor.
The wind whispers through the leaves and I feel an eerie goose bump creeping over my skin. There is something strange in the air, an invisible threat lurking in the silence of the forest.
I press myself against a tree, my heart pounding like a drumbeat in my chest. Involuntarily, I look over my shoulder, searching the darkness for looming figures.
A rustling breaks the silence and I hold my breath. A creature emerges from the shadows, its eyes glowing like red beacons. I can recognise its likeness, a creature from my worst nightmares.
I turn to flee, but the path has disappeared. Instead, I find myself in front of a dense wall of trees that close in like arms, trapping me in the forest.
The creature approaches, and I feel its cold, slimy breath on my skin. I close my eyes and wait for the inevitable.
Do I feel its claws on my neck?