Verloren im Schwarznebel

Ich wandere durch das dunkle Labyrinth der Bäume, die Äste wie knorrige Hände über meinem Kopf verschränken. Die Blätter flüstern leise im Wind, ein Geräusch, das sich wie das Klappern von Skeletten anhört. Ich schaue auf den Boden, wo sich mystische Schatten zwischen den Wurzeln verstecken, und versuche, nicht an die unheimlichen Wesen zu denken, die sie bewohnen könnten.

Ich höre ein Rascheln in den Büschen und bleibe abrupt stehen. Mein Herz pocht wie ein Trommelschlag in meiner Brust. Ich spähe durch die Dunkelheit, aber ich kann nichts erkennen. Ich versuche, mich zu beruhigen, aber meine Angst wächst mit jedem Atemzug.

Ich höre ein weiteres Rascheln und dieses Mal ist es näher. Ich drehe mich um und sehe einen Schatten, der aus dem Unterholz kommt. Er ist groß und stämmig, mit glühenden Augen, die mich durchbohren. Ich kann seinen Mund nicht sehen, aber ich kann seine bösen Absichten spüren.

Ich versuche, wegzulaufen, aber ich bin zu erschrocken, um meine Beine zu bewegen. Der Schatten kommt näher und näher. Ich kann seinen Atem hören, der kalt und feucht ist wie der Grabesschauer.

Ich schaue ihm in die Augen und sehe in ihnen die Macht des Todes. Ich weiß, dass ich keine Chance habe.

Er reißt den Mund auf und seine Zähne klaffen wie die eines wilden Tieres. Ich schließe die Augen und warte auf das Ende.

Aber dann höre ich ein anderes Rascheln, das aus der Ferne kommt. Es wird lauter und lauter, und ich kann hören, wie etwas durch das Gestrüpp brüllt.

Der Schatten zuckt zurück, seine Augen weit aufgerissen vor Angst. Ich öffne meine Augen und sehe, wie ein riesiger Wolf aus dem Wald stürmt. Er ist wütend und heult vor Zorn.

Der Schatten scheut zurück und flüchtet in die Dunkelheit. Der Wolf rennt ihm hinterher und ich kann ihre Schreie durch den Wald hallten hören.

Ich lasse mich auf den Boden fallen und schließe die Augen. Ich bin am Ende meiner Kräfte und kann nicht mehr weiterkämpfen.

Ich frage mich, ob ich jemals wieder aus diesem Wald herauskommen werde.

Lost in the Black Fog

I wander through the dark labyrinth of trees, their branches clasped over my head like gnarled hands. The leaves whisper softly in the wind, a noise that sounds like the rattling of skeletons. I look down at the ground, where mystical shadows hide among the roots, and try not to think about the eerie creatures that might inhabit them.

I hear a rustling in the bushes and stop abruptly. My heart pounds like a drumbeat in my chest. I peer through the darkness, but I can’t see anything. I try to calm down, but my fear grows with every breath I take.

I hear another rustling and this time it’s closer. I turn round and see a shadow coming out of the undergrowth. It’s tall and stocky, with glowing eyes that pierce me. I can’t see its mouth, but I can sense its evil intentions.

I try to run away, but I’m too frightened to move my legs. The shadow comes closer and closer. I can hear his breath, cold and moist like the chill of the grave.

I look into its eyes and see the power of death in them. I know that I have no chance.

He opens his mouth and his teeth gape like those of a wild animal. I close my eyes and wait for the end.

But then I hear another rustling coming from a distance. It gets louder and louder, and I can hear something roaring through the undergrowth.

The shadow flinches back, its eyes wide with fear. I open my eyes and see a huge wolf storming out of the forest. It is furious and howling with rage.

The shadow shies away and flees into the darkness. The wolf runs after it and I can hear its cries echoing through the forest.

I drop to the ground and close my eyes. I am at the end of my tether and can’t fight any longer.

I wonder if I will ever get out of this forest again.

Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books

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