Die verlassene Eisenbahn

Als erfahrene Detektivin bin ich es gewohnt, mich in gefährliche Situationen zu begeben. Doch was mich in der verlassenen Overbrooker Eisenbahn erwartete, übertraf alles, was ich bisher erlebt hatte.

Der einst belebte Bahnhof war zu einem trostlosen Niemandsland geworden. Die Gleise waren verwildert, die Gebäude verfallen, und eine gespenstische Stille lag über dem Gelände. Ich war hier, um einen vermissten Ingenieur zu finden, aber ich hatte das Gefühl, dass ich nicht allein war.

Als ich durch die dunklen Gänge der Bahnhofshalle schlenderte, spürte ich eine unheimliche Präsenz. Ich hörte undeutliche Geräusche, die wie das Rattern von Eisenbahnwaggons klangen. Ich spähte in die Dunkelheit, aber ich konnte nichts sehen.

Plötzlich erhellten sich die Gleise in der Ferne. Ein Zug fuhr auf mich zu, aber er war nicht wie jeder andere Zug, den ich je gesehen hatte. Er war schlammverspritzt und zerkratzt, und die Fenster waren dunkel.

Als der Zug näher kam, konnte ich ein seltsames Geräusch hören, das wie ein Stöhnen klang. Ich duckte mich hinter einen alten Güterwagen, als der Zug an mir vorbeirollte.

Ich wagte mich aus meinem Versteck und folgte dem Zug die Gleise entlang. Er führte mich zu einem verlassenen Tunnel, der unter dem Bahnhof verlief. Ich zögerte, aber ich wusste, dass ich den Zug finden musste.

Ich stieg in den Tunnel hinab und folgte dem Gleis. Das Stöhnen wurde lauter, und ich konnte die Gestalten von Menschen sehen, die aus den Schatten hervortraten.

Sie waren leichenblass und hatten glasige Augen. Sie starrten mich an, als ich an ihnen vorbeiging, und ich konnte den Geruch von Verwesung in der Luft riechen.

Ich rannte weiter, aber die Gestalten verfolgten mich. Sie waren schneller als ich, und ich wusste, dass ich nicht entkommen konnte.

Plötzlich spürte ich eine kalte Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und sah eines der Gespenster vor mir stehen. Er hatte ein schreckliches Grinsen im Gesicht, und ich konnte sehen, dass er seine Zähne in mich schlagen wollte.

Ich schrie und versuchte, mich loszureißen, aber die Hand hielt mich fest.

Dann sah ich ein Licht in der Ferne. Es war ein Polizeiauto. Die Polizei hatte mich gefunden!

Die Beamten eilten zu mir und befreiten mich aus der Hand des Geistes. Sie nahmen mich mit zu ihrem Wagen und fuhren mich weg von der verlassenen Eisenbahn.

Als wir den Bahnhof hinter uns ließen, sah ich noch einmal zurück. Die Geister waren immer noch da, aber sie konnten mich nicht mehr erreichen.

Ich bin froh, dass ich entkommen konnte, aber ich werde die verlassene Eisenbahn nie vergessen.

Top 7 most-used verbs in the article

sein (to be)
finden (to find)
gehen (to go)
sehen (to see)
hören (to hear)
rennen (to run)
schreien (to scream)

I hope you like my story!

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.