Die Tür öffnet sich. Ich stehe fassungslos da. Ich kann nicht glauben, was ich sehe.
Vor mir steht sie, die bezaubernde, verführerische Annabelle. Ihre langen, schwarzen Haare fallen ihr in Wellen über die Schultern. Ihr Kleid, ein hauchzartes, schwarzes Spitzenkleid, schmiegt sich eng an ihren Körper. Sie sieht aus, wie ein Engel, der direkt aus meinen wildesten Träumen entsprungen ist.
Ich versuche, meine Gedanken zu sammeln. “Was ist hier los?”, frage ich sie.
Annabelle lächelt mir geheimnisvoll zu. “Du wirst es gleich sehen”, sagt sie.
Sie dreht sich um und geht in die Villa. Ich zögere kurz, dann folge ich ihr.
Die Villa ist dunkel und düster. Nur das fahle Mondlicht scheint durch die Fenster. Ich höre ein leises Geräusch, wie das Heulen eines Wolfes.
Ich gehe weiter und komme in einen großen Raum. In der Mitte des Raumes steht ein riesiger Kamin. Vor dem Kamin stehen zwei Männer. Sie sind groß und muskulös, und sie tragen schwarze Anzüge. Sie sehen aus, wie zwei Bodyguards.
Annabelle steht zwischen den beiden Männern. Sie sieht ängstlich aus.
“Was ist hier los?”, frage ich sie erneut.
Annabelle schüttelt den Kopf. “Ich kann dir nichts sagen”, sagt sie.
Die beiden Männer nähern sich mir. Ich schaue sie ängstlich an.
“Was willst du von mir?”, frage ich sie.
“Wir wollen, dass du mit uns kommst”, sagt einer der Männer.
“Wohin?”, frage ich.
“Es ist ein Geheimnis”, sagt der Mann.
Ich zögere. Ich will nicht mit diesen Männern gehen. Aber Annabelle sieht so verzweifelt aus. Ich kann sie nicht im Stich lassen.
“Na gut”, sage ich. “Wohin soll ich gehen?”
Der Mann lächelt. “Folge uns einfach”, sagt er.
Er öffnet die Tür und geht hinaus. Ich folge ihm.
Wir gehen durch den Wald. Der Mond scheint hell, und ich kann die Bäume um mich herum sehen. Aber ich kann Annabelle nicht sehen.
“Annabelle?”, rufe ich.
Keine Antwort.
Ich laufe weiter durch den Wald. Ich versuche, Annabelle zu finden. Aber sie ist verschwunden.
Ich bin allein.
Ich schaue mich um. Ich bin in einer Sackgasse. Der Wald ist dicht, und ich kann nicht weiterkommen.
Ich setze mich auf den Boden. Ich bin verzweifelt.
Plötzlich höre ich ein Geräusch. Ich höre das Heulen eines Wolfes.
Der Wolf kommt näher. Er ist groß und gefährlich. Er hat lange, scharfe Zähne.
Ich bin erschrocken. Ich versuche, aufzustehen, aber ich bin zu verängstigt.
Der Wolf nähert sich mir. Ich kann seinen Atem auf meiner Haut spüren.
Ich schreie.
Ist der Wolf gekommen, um mich zu fressen?
Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books