Ich liege in der Dunkelheit, die mich umgibt wie eine eisige Hülle. Mein Körper schmerzt, als würde er zerrissen werden, und mein Kopf dröhnt wie ein Trommelwirbel. Ich versuche mich zu bewegen, aber meine Muskeln versagen, und ich bleibe regungslos liegen.
Ich schreie, aber mein Schrei wird von der Dunkelheit verschluckt. Ich bin allein, und ich weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin.
Die Dunkelheit wird plötzlich von einem grellen Licht durchbrochen. Ich schreie erneut, als ich ein weißes, fantömales Wesen vor mir sehe. Es hat lange, schwarze Haare, die über sein Gesicht fallen, und Augen, die wie glühende Kohlen leuchten.
Das Wesen nähert sich mir, und ich kann seine kalte, feuchte Aura spüren. Ich versuche zu krabbeln, aber meine Beine versagen wieder.
Das Wesen beugt sich über mich und legt seine Hand auf meine Stirn. Ich schreie vor Entsetzen, als ich ein Gefühl des puren Bösen von ihm spüre.
Das Wesen sagt etwas auf eine Sprache, die ich nicht verstehe. Es klingt wie eine Mischung aus Flüstern und Stöhnen.
Dann sticht es mir mit seinen Fingern in die Brust. Ich schreie vor Schmerz und Angst, aber das Wesen lässt nicht von mir ab. Es sticht immer wieder zu, und ich spüre, wie mein Blut zu Boden sickert.
Ich bin am Ende. Ich kann nicht mehr aushalten. Ich schreie vor Schmerz und Angst, und ich weiß, dass ich sterben werde.
In diesem Moment spüre ich eine Wärme in meiner Brust. Es ist wie ein Licht, das von innen heraus leuchtet.
Ich öffne meine Augen und sehe das Wesen über mir. Aber es sieht nicht mehr wie vorhin aus. Seine Augen sind nicht mehr glühend, sondern klar und ruhig. Sein Gesicht ist nicht mehr hässlich, sondern schön und strahlend.
Das Wesen sagt etwas auf die gleiche Sprache, die ich nicht verstanden habe. Aber dieses Mal verstehe ich es. Es sagt: “Willst du mit mir gehen?”
Ich schaue das Wesen an und überlege. Ich weiß, dass ich sterben werde. Aber ich habe Angst vor dem Tod.
“Ja”, sage ich.
Das Wesen lächelt und nimmt meine Hand. Dann erhebt es sich und schwebt mit mir in die Luft.
Wir fliegen durch die Dunkelheit, und ich fühle mich plötzlich ruhig und friedlich. Ich weiß, dass ich in Sicherheit bin.
Wir fliegen immer höher und höher, bis wir die Erde nicht mehr sehen können. Dann öffnet sich vor uns ein Portal, und wir schweben hinein.
Als wir das Portal durchschreiten, werde ich von einem Licht umhüllt. Ich schreie vor Schmerz und Angst, aber dann wird das Licht immer schwächer, bis es schließlich ganz verschwindet.
Ich öffne meine Augen und sehe einen wunderschönen Garten vor mir. Die Sonne scheint, die Blumen blühen, und die Vögel singen.
Ich stehe auf und schaue mich um. Ich bin in einem Paradies.
Ich drehe mich um und sehe das Wesen neben mir. Es lächelt mich an und sagt: “Willkommen im Himmel.”
Ich lächele zurück und sage: “Danke.”
Dann nehme ich das Wesen an der Hand, und wir gehen zusammen durch den Garten.
Last Updated on December 28, 2023
by DaF Books